Was macht den Bond zum Bond?
von: Hilke Dahinten
Inhalt
1. Einleitung S. 1
2. James Bond in Ian Flemings Büchern S. 1
3. Die Bond – Darsteller S. 2
3.1 Der Ur-Bond: Sean Connery S. 3
3.2 Ein kurzes Zwischenspiel: George Lazenby S. 3
3.3 Der „britische“ Bond: Roger Moore S. 3
3.4 Der Lückenbüßer: Timothy Dalton S. 4
3.5 Der Roman-Bond: Pierce Brosnan S. 4
4. Die Filmgestalt James Bond im Wandel der Zeit S. 4
5. Fazit: Was macht den Bond zum Bond? S. 7
1. Einleitung
Albert Broccoli und Harry Salzmann fingen 1961 an, eine Romanfigur von 1961 zu verfilmen, mit der Ian Fleming schon Weltruhm erlangt hatte. Im Laufe von 40 Jahren und 19 Filmen haben fünf Schauspieler den berühmtesten Agenten der Welt auf der Leinwand dargestellt, und alle wurden als James Bond von den Zuschauern wahrgenommen. Diese Arbeit will die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Romanfigur einerseits und der Filmfigur andererseits sowie in den verschiedenen Interpretationen der Schauspielern aufzeigen, und gleichzeitig ein Erklärungsversuch sein, wieso es sich um eine einzige Gestalt handelt. Dazu werde ich mich auf Auszüge aus den Romanen und Paratexte zu den Filmen, Biographien der Schauspieler sowie auf Literatur zum Thema Gender- Forschung stützen. Literatur zu diesem speziellen Thema habe ich während meiner Recherche nicht gefunden.
2. James Bond in Ian Flemings Romanen
In der Zeit, als Ian Fleming beginnt, seine berühmtesten Romane zu veröffentlichen, ist das britische Reich gerade im Zerfall begriffen, die Kolonien verlangen ihre Unabhängigkeit. Großbritannien verliert seinen Status als Weltmacht, und genau in dieser Zeit erschafft Fleming einen Helden, der das Selbstbewußtsein der Briten wieder stärkt: James Bond. Er, ein Brite, ein Einzelgänger, muss immer wieder eingreifen um die Welt vor allem Übel zu beschützen. Die wenigen Einzelheiten über die Lebensgeschichte erfährt der Leser aus dem Roman „You Only Live Twice“, aus einem fingierten Nachruf, die M, Bonds Vorgesetzter, in der „Times“ veröffentlicht1.
Bond ist der Sohn eines schottischen Vater, und einer Schweizer Mutter. Der diplomatischen Karriere seines Vaters und den daraus folgenden Auslandsaufenthalten verdankt James Bond seine exzellenten Deutsch und Französischkenntnisse. Im Alter von elf Jahren verliert er seine Eltern bei einem Bergunfall und James bleibt in der Obhut einer Tante, die ihn im Alter von dreizehn Jahren aus Eton nach Fettes, der alten Schule seines Vaters, versetzten muß. 1941, mit neunzehn Jahren, tritt er in die Armee ein, wo er zu Ende des Krieges den Rang eines Commanders bekleidet; nach Ende des Krieges tritt er in den MI6 ein. Da verleiht man ihm auch die berühmteste Nummer der Welt: 007, die Doppelnull ist ein Zeichen, dass er die Lizenz zum Töten besitzt.
[...]
1 Vgl. Last, 2002 : James Bond Obituary
Arbeit zitieren:
Hilke Dahinten, 2002, Was macht den Bond zum Bond?, München, GRIN Verlag GmbH
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