Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Rechtsvorschriften 3
2.1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) 3
2.2 Trinkwasserverordnung (TrinkwV) 3
2.3 Düngemittelgesetz (DMG) 4
2.4 Düngeverordnung 4
2.5 Die EU-Verordnung 2092 91 4
2.6 Die EU-Verordnung 2078 92 5
3 Aufbereitungsanlagen 7
3.1 Einführung 7
3.2 Aufbereitungsverfahren 7
3.2.1 Umkehrosmoseanlagen 7
3.2.2 Ionenaustauschanlagen 9
3.2.3 Biologische Aufbereitungsverfahren 10
3.3 Für diese Arbeit berücksichtigte Untersuchungen 11
3.4 Ergebnisse 11
3.4.1 Umkehrosmoseanlagen 12
3.4.2 Ionenaustauschanlagen 15
3.5 Bewertung der Ergebnisse 18
3.6 Zusammenfassung und Schlußfolgerung 19
4 Anschluß an die öffentliche Versorgung 23
4.1 Einführung 23
4.2 Anschlußpreise der Wasserversorger 23
4.3 Berechnung der Kosten 24
4.3.1 Vorgehensweise zur Kostenberechnung 24
4.4 Ergebnisse 28
4.5 Wirtschaftliche Bewertung der Maßnahme 29
4.6 Ökologische und gesundheitliche Bewertung der Maßnahme 30
4.7 Zusammenfassung und Diskussion 31
5 Verlagerung von Brunnen und Tieferbohren 35
5.1 Brunnenarten 35
5.2 Nitrat-Entlastungspotential 35
5.3 Kosten 35
5.4 Bewertung der Maßnahme 36
5.5 Zusammenfassung und Diskussion 37
6 Nutzungsänderungen 39
6.1 Einführung 39
6.2 Ursachen der Nitratbelastung des Grundwassers 41
6.3 Stickstoff-Reduktionspotentiale in der Pflanzenproduktion 43
Inhalt
II
6.3.1 Pflanzengerechte Düngung 44
6.3.2 Ausbringungstermin und -technik 47
6.3.3 Verbesserung der Fruchtfolgegestaltung 48
6.4 Stickstoff-Reduktionspotentiale in der Tierproduktion 50
6.4.1 Begrenzung des Viehbesatzes bzw der Höhe der Wirtschaftsdüngung 50
6.4.2 Verbesserung der N-Ausnutzung des Futters 51
6.4.3 Verteuerung von Importfuttermitteln 51
6.4.4 Zwischenbetrieblicher Ausgleich von Wirtschaftsdüngern 52
6.5 Düngepraxis und Einsparmöglichkeiten im Landkreis Osnabrück 52
6.5.1 Methodik der Bilanzierung bei BECKER 54
6.5.2 Modifizierung des Modells von BECKER 56
6.5.3 Bestimmung der Modellparameter 57
6.5.4 Beschreibung des verwendeten Modells 60
6.5.5 Anwendung des Modells auf den Landkreis Osnabrück 61
6.6 Ökologischer Landbau 70
6.6.1 Definition des Begriffs ökologischer Landbau 70
6.6.2 Verbände des ökologischen Landbaus 72
6.6.3 Stickstoffbelastungen durch ökologischen Landbau 73
6.6.4 Anwendung des modifizierten Modells von BECKER auf den ökologischen Landbau 74
6.6.5 Wirtschaftliche Folgen (Kosten Erträge) 80
6.7 Flächenstillegungen 83
6.7.1 Stillegungsauflagen 83
6.7.2 Stillegungsprämien 84
6.7.3 Stickstoff-Reduktionspotentiale 84
6.7.4 Bewertung der Maßnahme 85
6.8 Zusammenfassung und Auswertung aller Maßnahmen zur Änderung der Flächennutzung 85
6.9 Schlußfolgerung und Ausblick 86
7 Vergleichende Bewertung aller Maßnahmen 87
7.1 Halbwertszeit des Nitrats im Grundwasser 87
7.2 Wirtschaftlicher Vergleich der kurzfristigen Maßnahmen 87
7.3 Wirtschaftlicher Vergleich der langfristigen vorsorgenden Maßnahmen 90
7.4 Ökologischer Vergleich der kurzfristigen Maßnahmen 90
7.5 Ökologischer Vergleich der langfristigen Maßnahmen 91
7.6 Schlußfolgerung und Ausblick 91
7.7 Zusammenfassung des Vergleichs 92
8 Diskussion und Ausblick 93
9 Zusammenfassung 95
Danksagung 97
Literatur 99
Anhang........................................................................................................................................... 103
III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Stromkosten durch verschiedene Umkehrosmoseanlagen 14
Tabelle 2: Wasserkosten in DM bei Umkehrosmoseanlagen (UO) 15
Tabelle 3: Salzkosten bei verschiedenen Ionenaustauschanlagen 17
Tabelle 4: Wasserkosten in DM bei Ionenaustauschern (IA) 17
Tabelle 5: Zusammenfassung der Vor- und Nachteile verschiedener Aufbereitungsverfahren 21
Tabelle 6: Anzahl der Brunnen im Buffer und Kosten 28
Tabelle 7: Vergleich der Anschlußkosten in Agglomerationen und einzeln für den Bereich des
Wasserbeschaffungsverbandes Bersenbrück 29
Tabelle 8: Jährliche Wasserkosten bei einem Anschluß an die öffentliche Versorgung 30
Tabelle 9: Wasserkosten in DM bei Tieferbohrung oder Verlagerung eines Brunnens 36
Tabelle 10: Abhängigkeit der Verdunstung von der Bodenbedeckung nach ROHMANN UND
SONTHEIMER (1985 S 116) 43
Tabelle 11: N-Freisetzung im Boden durch langjährige Anwendung organischer Dünger (nach
DÖHLER 1996 S 11) 46
Tabelle 12: Nitratentlastungspotentiale in der Pflanzenproduktion 53
Tabelle 13: Nitratentlastungspotentiale in der Tierproduktion 54
Tabelle 14: Erträge Stickstoffgehalte und -bedarf und Anrechnung der N-Einträge von
Anbaufrüchten (nach BECKER 1996 S 45) 58
Tabelle 15: N-Anfall (BECKER 1996 35) N min -Anteil (DÖHLER 1996 S 8 und
LANDWIRTSCHAFTSKAMMER 1997) und Volatilisation (Döhler 1996 S 12) nach Vieharten 59
Tabelle 16: N min -Gehalte in kg ha am Ende der Vegetationszeit bei Ernten mit optimalem Ertrag
(DÖHLER 1996 S 14) 59
Tabelle 17: Ergebnisse der Szenarien 66
Tabelle 18: Ökologischer und koventioneller Landbau im Vergleich (BML 1997a) 76
Tabelle 19: Umrechnungsfaktoren für den ökologischen Landbau 77
Tabelle 20: Viehzahlen und Anbauflächen der Öko-Szenarien im Vergleich zum konventionellen
Basis-Szenario 79
Tabelle 21: Ergebnisse der Szenarien Öko-1 bis Öko-3 im Vergleich mit dem konventionellen
Basis-Szenario und dem konventionellen Szenario 1 2 79
Tabelle 22: Betriebe des ökologischen Landbaus (Haupterwerbsbetriebe 1995 96) BML (1997) 81
Tabelle 23: Wirtschaftlicher Vergleich von kurzfristigen Maßnahmen in einem Zeitraum von 30
Jahren 88
Tabelle 24: Wirtschaftlicher Vergleich von kurzfristigen Maßnahmen in einem Zeitraum von 30
3 sortiert 89
Jahren nach DM/m
Tabelle 25: Alle Agglomerationen in Leitungsbuffern im Nordkreis Osnabrück 103
Tabelle 26: Vieheinheiten für ausgewählte Tierarten (nach ALSING 1992 S 638) 106
IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Das Prinzip der Umkehrosmose 8
Abbildung 2: Veranschaulichung der Abstandsberechnungsformel 26
Abbildung 3: Brunnenagglomeration in verschiedenen Buffer-Zonen 27
Abbildung 4: Schema zur Berechnung der Durchschnittsradien 27
Abbildung 5: Stickstoffkreislauf im Boden (ROHMANN UND SONTHEIMER 1985 S 165) 42
Abbildung 6: N-Charakteristik verschiedener Wirtschaftsdünger (nach DÖHLER 1996 S 8) 46
Abbildung 7: Stickstoffüberschüsse verschiedener Szenarien im Vergleich 67
Abbildung 8: Beispieltabelle für das Berechnungsmodell von BECKER (1996) 107
Einleitung
1
1 Einleitung
Wasser ist der Hauptbestandteil lebender Materie und stellt für den Menschen das wichtigste Le- bensmittel dar. Deshalb werden hohe Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers gestellt. 3 Wasser, die sich auf der Erde befinden, sind etwa 92,2% Prozent Von den rund 1,4 Milliarden km Salzwasser und weitere 2,2% als Eis fest gebunden und somit nicht direkt nutzbar. Nur 0,6% der gesamten irdischen Wassermenge sind als Süßwasser in Flüssen, Seen und Grundwasser verfüg-
1
bar . Wasser gibt es somit nur scheinbar im Überfluß.
Da Deutschland sich jedoch in einer gemäßigten Klimazone befindet und sich ein mittlerer Jahres-
2
niederschlag von 768 mm ergibt , gehört es zu den Gebieten der Erde, die ausreichend mit Was- ser versorgt sind. Dies kann sich jedoch nur auf die prinzipiell verfügbare Wassermenge beziehen. Von viel entscheidenderer Bedeutung ist die Wasserqualität. Durch Überdüngung, Versalzung, Aufwärmung und viele andere Faktoren nimmt die Belastung der Gewässer ständig zu, was dazu führt, daß auch im wasserreichen Deutschland die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser nicht überall garantiert werden kann.
In Deutschland sind 97,7% der Bevölkerung an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlos- sen. Wie in vielen ländlich geprägten Gebieten Deutschlands auch, ist der Anschlußgrad im Land-
3
kreis Osnabrück mit 87,9% (1994) geringer als der Durchschnittswert . Nicht angeschlossene Haushalte müssen ihr Trinkwasser aus eigenen Hausbrunnen beziehen, die natürlich auch mit Schadstoffen belastet sein können. Einer dieser Belastungsfaktoren ist das Nitrat. Nitrate sind die Salze der Salpetersäure und gehören zu den Hauptnährstoffen im Boden. Sie wer- den dort von Mikroorganismen aus dem Luftstickstoff oder aus stickstoffhaltigen organischen Stof- fen gebildet. Die Primärtoxizität von Nitrat selbst ist gering. Im menschlichen Körper oder in der Nahrung kann Nitrat jedoch zu Nitrit reduziert werden, welches bei Säuglingen Methämoglobinämie hervorrufen kann. In Verbindung mit Aminen kann es in Nitrosamine umgewandelt werden, die im
4
Verdacht stehen, krebserregend zu wirken .
Durch die übermäßige Ausbringung von Stickstoff auf die landwirtschaftlichen Nutzflächen kann Nitrat ins Grundwasser gelangen. Dieses Problem besteht auch im Landkreis Osnabrück. Hier befinden sich etwa 7.500 private Trinkwasserbrunnen, von denen rund 25% Nitratwerte von mehr als 50 mg/l aufweisen. In dieser Arbeit sollen die grundsätzlichen Entlastungsmöglichkeiten vorge- stellt, erläutert und aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht miteinander verglichen werden. Zu den möglichen Maßnahmen gehören auf der einen Seite solche, die der Brunnenbetreiber selbst durchführen bzw. veranlassen kann und die nichts an der generellen Grundwasserqualität ändern. Zu diesen nachsorgenden „End-of-pipe“-Maßnahmen gehören die Installation von Was-
1 UMWELTBUNDESAMT (1993), S. 193
2
UMWELTBUNDESAMT (1994), S. 320
3
FIP (1996), S. 12
4
VERBRAUCHER-ZENTRALE (1993), S. 8
Einleitung
2
seraufbereitungsanlagen, der Anschluß an die öffentliche Trinkwasserversorgung und das Verla- gern oder Tieferbohren des Trinkwasserbrunnens (Kapitel 3 bis 5).
Zum anderen gibt es, neben diesen kurzfristigen und symptomatisch wirkenden Maßnahmen, Möglichkeiten, die Nitratbelastung des Grundwassers ursächlich zu bekämpfen. Zu den wichtigsten gehört die Reduktion der aufgebrachten Stickstoffmenge. In Kapitel 6 wird dargestellt, inwiefern die Landwirtschaft zu den der Nitratbelastungen beiträgt. Die verschiedenen Ansatzpunkte, die zu einer Reduktion der ausgebrachten Stickstoffmenge führen können, werden erläutert sowie wirt- schaftlich und ökologisch bewertet.
Rechtsvorschriften
3
2 Rechtsvorschriften
5 2.1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) Im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) vom 23.9.1986 wird der grundsätzlichen Bedeutung des Was- sers für die belebte Natur Rechnung getragen. Ebenso finden die wichtigen Funktionen des Was- sers für die Wirtschaft Beachtung.
Das Wasserhaushaltsgesetz gilt für oberirdische Gewässer (Flüsse, Seen), Küstengewässer und das Grundwasser. Es enthält den Grundsatz, daß die Gewässer als Bestandteil des Naturhaus- haltes so zu bewirtschaften sind, daß sie dem Wohl der Allgemeinheit und im Einklang mit ihm auch dem Nutzen einzelner dienen und daß jede vermeidbare Beeinträchtigung unterbleiben muß (WHG, § 1a Abs. 1). Ebenfalls Grundsätzliches regelt § 1a, Abs. 2: „Jedermann ist verpflichtet, bei Maßnahmen, mit denen Einwirkungen auf ein Gewäs-
ser verbunden sein könnten, die nach den Umständen erforderliche Sorgfalt anzu-
wenden, um eine Verunreinigung des Wassers oder eine sonstige nachteilige Verän-
derung seiner Eigenschaften zu verhüten und um eine mit Rücksicht auf den Wasser-
haushalt gebotene sparsame Verwendung des Wassers zu erzielen.“ Die Ziele des Wasserhaushaltsgesetzes werden von § 1, Abs.1, §§ 19a ff. (wassergefährdende Stoffe) und § 34 (Reinhaltung des Grundwassers) bestimmt. Die vorgeschriebenen Maßnahmen sollen Verunreinigungen erst gar nicht entstehen lassen. Für Landwirte von besonderer Bedeutung ist § 34, Abs. 2. Hier wird bestimmt, daß Stoffe nur so gelagert oder abgelagert werden dürfen, daß eine schädliche Verunreinigung oder sonstige nachteilige Veränderung des Grundwassers nicht stattfinden kann. Speziell für Gülle- und Jauchegruben und Futtersilos gilt § 19g, Abs. 2: Beschaf- fenheit, Bauweise, Unterhalt und Betrieb müssen so sein, daß der bestmögliche Schutz der Ge- wässer gegeben ist. Ebenfalls von besonderer Bedeutung für die Landwirtschaft ist § 22. In Absatz
1 wird haftbar gemacht, wer „in ein Gewässer Stoffe einbringt oder einleitet oder wer auf ein Ge-
wässer derart einwirkt, daß die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers verändert wird (…)“. Nach Absatz 2 besteht auch dann Schadensersatzverpflichtung, wenn keine direkte Einbringung erfolgt, sondern Stoffe aus einer Anlage in ein Gewässer gelan- gen. Diese Verpflichtung gilt nicht in Fällen höherer Gewalt.
Verstöße gegen Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes können als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße von bis zu 100.000 DM belegt oder als Straftaten geahndet werden.
2.2 Trinkwasserverordnung (TrinkwV) Die Trinkwasserverordnung wurde am 5.12.1990 auf der Grundlage des Bundesseuchengesetzes
6
und des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes (LMBG) erlassen . Sie enthält u.a. Be- stimmungen über die Beschaffenheit des Trinkwassers, die Pflichten des Unternehmers oder son- stigen Betreibers einer Wasserversorgungsanlage, die Überwachung durch das Gesundheitsamt,
5 BECK (1995), S. 191 ff.
6
UMWELTBUNDESAMT (1993), S. 181
Rechtsvorschriften
4
Grenzwerte für gesundheitsschädliche chemische Stoffe, Angaben über chemische und bakterielle Untersuchungsverfahren sowie Angaben über Art und Häufigkeit von Wasseruntersuchungen. Die Grenzen für Wasserinhaltsstoffe sind so festgelegt, daß bei lebenslanger Aufnahme keine schädli- chen Folgen zu erwarten sind.
1990 wurde die Trinkwasserverordnung neu formuliert, um sie an die EG-Richtlinie „Qualität des Wassers für den menschlichen Gebrauch“ anzupassen. Zu den wichtigsten Änderungen gehört die Absenkung des Nitrat-Grenzwertes von 90 mg/l auf 50 mg/l.
2.3 Düngemittelgesetz (DMG) 7 vom 15.11.1977 in der Fassung vom 12.7.1989 regelt die Zulassung von Das Düngemittelgesetz Düngemitteln und deren Typisierung und dient gleichzeitig dem Bodenschutz, indem die Zulassung von Düngemitteln davon abhängig gemacht wird, ob diese bei sachgerechter Anwendung den Na- turhaushalt stören oder die Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigen. Es beinhaltet ebenfalls die Grund- sätze einer guten fachlichen Praxis (§1a, Absatz 2). In Absatz 3 wird der Bundesminister für Ernäh- rung, Landwirtschaft und Forsten ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Um- welt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Grundsätze der guten fachlichen Praxis näher zu bestim- men. Eine solche Verordnung liegt mit der Düngeverordnung vor.
2.4 Düngeverordnung 8 wurde neu gefaßt Die Verordnung über die Grundsätze der guten fachlichen Praxis beim Düngen und trat mit ihren grundsätzlichen Regelungen am 6.2.1996 und mit ihren besonderen Regelungen am 1.7.1996 in Kraft. Sie ist bundeseinheitlich und ersetzt die entsprechenden Regelungen für die landwirtschaftliche Düngung nach dem Abfallrecht (Abfallgesetz, § 15), wonach die Länder hierzu
9
eigenverantwortlich Rechtsverordnungen erlassen konnten . Die Düngeverordnung „(…) gilt für landwirtschaftlich und gartenbaulich genutzte Flächen. Ausge- nommen sind Haus- und Nutzgärten sowie bodenunabhängige Kulturen, wie sie z.B. in Gewächs- häusern anzutreffen sind.“ (§ 1) An dieser Stelle soll die Düngeverordnung nicht eingehender erläutert werden. Dies wird in Kapitel
6, wo die Problematik der Stickstoffbelastung durch die Landwirtschaft dargelegt wird, in den ent- sprechenden Zusammenhängen geschehen.
2.5 Die EU-Verordnung 2092/91 Die „Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 des Rates vom 24. Juni 1991 über den ökologischen Landbau
10
und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel“ wurde erlassen, weil Produkte aus ökologischem Landbau beim Verbraucher immer beliebter wer- den und der Verbraucher vor Produkten geschützt werden sollte, die zu Unrecht mit dem Attribut „ökologisch“ versehen sind.
7 BECK (1995), S. 852 ff.
8
DÜNGEVERORDNUNG (1996)
9
BECK (1995), S. 259
10
EU (1991)
Rechtsvorschriften
5
Die Verordnung regelt u.a. die Etikettierung von Ökoprodukten, die Erzeugungsvorschriften und Kontrollverfahren.
An dieser Stelle sind die Erzeugungsvorschriften von besonderer Wichtigkeit. Anhang I dieser Verordnung stellt die Grundregeln des ökologischen Landbaus für Agrarbetriebe auf. Die ökologische Tierhaltung und Maßgaben für tierische Erzeugnisse werden noch nicht gere- gelt.
Für Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse gelten folgende Vorschriften:
1. Betriebe, die ihre Bewirtschaftung von der konventionellen auf die ökologische umstellen, müs-
sen einen Umstellungszeitraum von mindestens zwei Jahren beachten. Bis dahin dürfen die Pro- dukte nicht als „ökologisch“ gekennzeichnet werden.
2. Die Verwendung von Mineraldünger ist nicht erlaubt. Wirtschaftsdünger dürfen nur dann ver-
wendet werden, wenn die Exkremente von ökologisch gehaltenen Tieren stammen. Produkte aus der Intensivtierhaltung sind nicht gestattet.
3. Chemisch-synthetische Pflanzenbehandlungsmittel sind nicht gestattet.
Zusatzstoffe wie Hornmehl und ähnliches, die der biologisch-dynamische Landbau vorsieht, sind aber zugelassen. Die Erhaltung und Steigerung der Fruchtbarkeit und biologische Aktivität soll sonst durch eine geeignete Fruchtfolge, wie z.B. die Einbeziehung von Leguminosen, erzielt wer- den.
Die Verordnung sieht ein Kontrollverfahren vor, das mindestens einmal jährlich von einer amtlich zugelassenen neutralen Kontrollstelle durchgeführt wird. Im Gegensatz zu den AGÖL-Richtlinien, die Teilumstellungen ausdrücklich verbieten, läßt die EU-Verordnung hier einen Spielraum zu: „Die Erzeugung muß in einer Betriebseinheit erfolgen, die hinsichtlich ihrer Parzellen, der Produkti- onsstätten sowie ihrer Lagerplätze eine von jeder anderen Einheit, die nicht nach den Produktions- regeln dieser Verordnung arbeitet, deutlich getrennte Einheit darstellt; Verarbeitungs- und/oder Verpackungsanlagen können Teil dieser Betriebseinheit sein, soweit ihre Tätigkeit sich auf die Verarbeitung und/oder Verpackung der eigenen landwirtschaftlichen Erzeugung beschränkt.“ (An- hang III, Absatz A.1)
2.6 Die EU-Verordnung 2078/92 Die „Verordnung (EWG) Nr. 2078/92 des Rates vom 20. Juni 1992 für umweltgerechte und den 11 regelt die Förde-
natürlichen Lebensraum schonenden landwirtschaftliche Produktionsverfahren“ rung von umweltgerecht wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betrieben. Nach Artikel 2, Absatz 1 der Verordnung 2078/92 sind Betriebe u.a. dann beihilfefähig, wenn sie sich verpflichten, Dünge- und Pflanzenschutzmittel nur eingeschränkt anzuwenden und biologische Anbauverfahren zu bevorzugen. Ebenso wird die Extensivierung von Flächen, die Pflege aufgege- bener Flächen und eine 20-jährige Stillegung gefördert. Die Förderungshöhen betragen nach Arti- kel 4, Absatz 2, z.B. 250 ECU/ha für bestimmte einjährige Kulturen und Grünland, 210 ECU je ver- ringerte Großvieheinheit des Rinder- oder Schafbestandes, 250 ECU/ha für die Pflege aufgegebe-
11
EU (1992)
Rechtsvorschriften
6
ner Flächen, 600 ECU/ha für die Stillegung von Ackerflächen und 250 ECU/ha „für den Anbau und
die Vermehrung von an die lokalen Bedingungen angepaßten und von der genetischen Erosion
bedrohten Nutzpflanzen“.
Aufbereitungsanlagen
7
3 Aufbereitungsanlagen
3.1 Einführung Bereits durchgeführte Untersuchungen ergaben, daß knapp 1.900 private Trinkwasserbrunnen im Landkreis Osnabrück Nitratbelastungen von über 50 mg/l aufweisen. Dies sind etwa 25% aller Hausbrunnen im Landkreis Osnabrück. Für die Besitzer dieser Brunnen stellt sich das Problem, daß sie binnen kurzer Zeit Wasser benötigen, das frei von Belastungen ist und die von der Trink- wasserverordnung geforderte Qualität hat. Es bedarf also einer Lösung, die schnell durchzuführen ist und sofortige Wirkung zeigt. Eine Möglichkeit bietet die Installation einer Aufbereitungsanlage. Hierbei wird das Trinkwasser wie bislang aus dem Privatbrunnen gefördert und mittels eines che- mischen, physikalischen oder biologischen Verfahrens so verändert, daß das Endprodukt die gel- tenden Grenzwerte erfüllt.
Die möglichen Verfahren und deren Vor- und Nachteile sollen im folgenden erläutert werden.
3.2 Aufbereitungsverfahren Grundsätzlich kommen drei verschiedene Verfahren zur Aufbereitung von mit Nitrat belastetem Trinkwasser in Frage. Dies sind:
• Umkehrosmose,
• Ionenaustausch und
• biologische Verfahren.
Alle Verfahren bieten sich prinzipiell für Besitzer von privaten Trinkwasserbrunnen an. Aufbereitungsanlagen werden jedoch nicht nur durch ihr Verfahren charakterisiert, sondern auch
durch ihre Dimensionierung unterschieden. Es gibt auf der einen Seite sogenannte Kleinanlagen,
die das Trinkwasser einer Zapfstelle und somit nur geringe Mengen, d.h. bis ca. 15 Liter am Tag,
aufbereiten. Auf der anderen Seite stehen die Komplettanlagen, die so dimensioniert sind, daß sie
das gesamte Wasser eines Haushaltes reinigen können. Sowohl Ionenaustauscher als auch Um- kehrosmoseanlagen gibt es als Klein- oder Komplettanlagen. Mit biologischen Verfahren arbeiten- de Ablagen sind für die Aufbereitung größerer Wassermengen ausgelegt.
3.2.1 Umkehrosmoseanlagen
3.2.1.1 Verfahren
Das physikalische Verfahren der Umkehrosmose oder Hyperfiltration spielt großtechnisch beson- ders bei der Meerwasserentsalzung eine Rolle. Dabei wird das Rohwasser von seinen gelösten Inhaltsstoffen getrennt, indem es durch eine für die gelösten Substanzen nahezu undurchlässige
Membran gepreßt wird. Während bei der Osmose das Lösungsmittel, zum Beispiel Wasser, auf-
grund der osmotischen Druckdifferenz durch die Membran zur anfangs höher konzentrierten Lö-
sung diffundiert, findet bei der Umkehrosmose genau der gegenteilige Prozeß statt. Durch Anlegen
eines Drucks, der über dem osmotischen Druck liegt, wird das Lösungsmittel aus der konzentrier-
Aufbereitungsanlagen
8
ten Lösung verdrängt und durch die Membran in Richtung der weniger stark konzentrierten Lösung transportiert. Dabei teilt sich das Wasser auf in das an Inhaltsstoffen arme Permeat und das mit Inhaltsstoffen angereicherte Konzentrat. Das Permeat kann im Anschluß daran, je nach Qualität, wieder mit Rohwasser verschnitten werden und muß eventuell aufgehärtet, im pH-Wert korrigiert und desinfiziert werden.
Theoretisch ist durch die Umkehrosmose eine völlige Entsalzung des Trinkwassers möglich, wäh- rend in Praxis der Druck dafür jedoch meist nicht ausreicht. Dennoch ist das Permeat sehr salz- arm.
Abbildung 1: Das Prinzip der Umkehrosmose
3.2.1.2 Aufbau
Umkehrosmoseanlagen sind meist mit einem Vorfilter ausgestattet, der grobe Verunreinigungen aus dem Rohwasser entfernt. Die Membran ist in einer durchströmbaren und druckfesten Einheit, dem Umkehrosmosemodul, angeordnet. Hier findet die Trennung des Rohwassers in Permeat (P) und Konzentrat (K) statt. Das Verhältnis P:K ist je nach Anlagetyp verschieden und kann zwischen ca. 1:1 und 1:10 und sogar höher liegen. Das heißt, daß für einen Liter aufbereitetes Wasser zwi- schen einem und zehn Liter Wasser und mehr zusätzlich verbraucht werden.
Da bei der Umkehrosmose auch die im Wasser gelöste freie Kohlensäure die Membran gut passie- ren kann, ihre Salze (Carbonate, Hydrogencarbonate) jedoch mit dem Konzentrat abgeleitet wer- den, sinkt der pH-Wert im Permeat. Dies bedeutet, daß eine Nachbehandlung des Permeats erfor- derlich ist. Hierzu wird oft ein Filter zur Anhebung des pH-Wertes eingesetzt. Er besteht aus Calci- umcarbonat oder einem Gemisch aus Calcium- und Magnesiumcarbonat und bewirkt die Bindung der freien Kohlensäure und die Erhöhung des Gehalts an Calcium, Magnesium und Hydrogencar- bonat.
Umkehrosmoseanlagen können mit einer Druckerhöhungspumpe ausgerüstet sein, die die Per- meatleistung der Anlage erhöht. Bei Komplettanlagen ist eine Druckerhöhung von in der Regel 14 bar erforderlich. Das Verhältnis P:K kann bei Komplettanlagen je nach Rohwasserqualität auf ma- ximal 1:1 eingestellt werden. Bei einem durchschnittlichen Gesamtwasserbedarf von ca. 144 Litern
Aufbereitungsanlagen
9
12 ist ein 500 bis 1.000 Liter großer Speichertank erforderlich, um auch den
am Tag pro Person Spitzenbedarf decken zu können.
Kleinanlagen können zwar ebenfalls mit einer Druckerhöhung ausgerüstet sein, es reicht jedoch ein Druck von drei bis fünf bar aus, der in der Regel schon von der Brunnenpumpe erzeugt wird. Das maximale Verhältnis von Permeat zu Konzentrat beträgt bei Kleinanlagen 1:2. Kleinanlagen besitzen zur Deckung des Spitzenbedarfs entweder geschlossene Druckbehälter oder drucklose offene Behälter zur Aufbewahrung von Trinkwasser. Druckbehälter haben den Nachteil, daß bei zunehmendem Füllungsgrad der Druck auf der Permeatseite zunimmt, der Druckunterschied da- durch sinkt und somit die Salzpassage durch die Membran erhöht wird. Dies führt zu einer Ver- schlechterung der Permeatqualität.
Viele Anlagen sind mit einem zusätzlichen Desinfektionsfilter ausgerüstet, der Silber oder Jodver- bindungen enthält. Der Einsatz eines UV-Strahlers stellt eine weitere Möglichkeit zur Entkeimung dar.
Des weiteren gibt es häufig einen Nachfilter (meist Aktivkohle) zur Entfernung von weiteren Schad- stoffen (z.B. Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel sowie gelöste organische Wasserinhaltsstoffe).
Die Membran einer Umkehrosmoseanlage ist äußerst empfindlich und kann durch Scaling und
Fouling beschädigt werden. Scaling bedeutet, daß durch das Überschreiten der Löslichkeitsgrenze
Salze auskristallisieren und sich an der Membran anlagern. Durch die Hinzugabe von Scalinginhi- bitoren oder durch vorhergehenden Kationenaustausch wird dieser Vorgang unterbunden. Fouling ist die Bezeichnung für den Prozeß der Ablagerung von Metallhydroxiden oder kolloidalen organischen und anorganische Stoffen an der Membran oder aber durch biologische Vorgänge im Membransystem.
3.2.2 Ionenaustauschanlagen
3.2.2.1 Verfahren
Beim Ionenaustauschverfahren durchläuft das Rohwasser ein Austauschharz, in das funktionelle Gruppen eingebaut sind. Zwischen den funktionellen Gruppen und der wäßrigen Lösung können Gegenionen gleicher Ladung ausgetauscht werden. Da der Austauscher ein Ion absorbiert und dafür ein anderes abgibt, ist seine Kapazität durch die Menge der vorhandenen Gegenionen be- grenzt. Ist der Austauscher erschöpft, muß eine Regenerierung durchgeführt werden, d.h. der Austauscher wird in seinen Ausgangszustand zurückversetzt. Je nach Ladung der Ionen unter- scheidet man zwischen Anionen- und Kationenaustauschern, außerdem je nach funktionellen Gruppen zwischen stark- und schwachbasischen Anionenaustauschern und stark- und schwach- sauren Kationenaustauschern.
12
UMWELTBUNDESAMT (1994) S. 321
Aufbereitungsanlagen
10
Bei den hier in Frage kommenden starkbasischen Anionenaustauschern werden NO 3
-Ionen meist gegen Chloridionen ausgetauscht, was ein Ansteigen der Chloridkonzentration im Wasser zur Fol- ge hat. Als Regeneriermittel wird Natriumchlorid oder Natriumhydrogencarbonat verwendet. In Anionenaustauschern wird neben Nitrat auch Sulfat ersetzt, was bei hohen Sulfatkonzentratio- nen im Rohwasser zu Problemen führt, da die meisten Austauschharze Sulfat mit größerer Präfe- renz als Nitrat binden.
Wird der Austauschharz über seine Kapazität hinaus ohne Regenerierung benutzt, besteht die Gefahr des Durchbruchs, d.h. zuvor gebundene Ionen lösen sich wieder aus dem Harz und verur- sachen eine Erhöhung der Ionenkonzentration im Wasser, anstatt sie zu verringern.
Ein Mischbettionenaustauscher stellt eine Kombination aus Kationen- und Anionenaustauscher
+ -Form vorliegt. Hier dar. Das Wasser durchläuft zunächst einen Kationenaustauscher, der in H + -Ionen ausgetauscht. Im Anschluß fließt der stark saure Abfluß über werden alle Kationen gegen H – einen schwachbasischen Anionenaustauscher, der die Anionen gegen OH -Ionen ersetzt. Da das Wasser nun vollkommen salzfrei ist, muß es mit Rohwasser verschnitten werden, um den Salzge- halt wieder anzuheben. Die Regenerierung der Austauschharze erfolgt beim Kationenaustauscher mit Salzsäure, beim schwachbasischen Anionenaustauscher mit Natronlauge.
3.2.2.2 Aufbau
Ionenaustauscher besitzen einen oder mehrere Behälter, in denen sich das Austauschharz befin- det. Die Größe des Behälters richtet sich nach der Dimensionierung der Anlage. Zudem verfügen alle Ionenaustauscher über einen zusätzlichen Behälter mit Regenerierungssalz. Die Regenerie- rung erfolgt entweder automatisch zeitabhängig bzw. wassermengenabhängig oder „von Hand“ direkt durch den Verbraucher. Er muß den Regenerationszeitpunkt dabei durch Messen der Nitrat- werte mit Hilfe von Meßstäbchen selbst ermitteln oder kann diesen mit Hilfe einer gegebenenfalls eingebauten Wasseruhr je nach entnommener Menge bestimmen.
Falls die Anlage nur einen Harzbehälter hat, ist für die Dauer der Regenerierung die Wasseraufbe- reitung nicht möglich. Bei zwei Behältern wird das Harz in zwei Phasen nacheinander regeneriert, so daß immer ein Behälter zur Aufbereitung zur Verfügung steht.
Zur Entkeimung des aufbereiteten Wassers besitzen einige Anlagen UV-Strahler oder Desinfekti- onsfilter, die Silber oder Jodverbindungen enthalten.
Vorratsbehälter sind für den Ionenaustausch nicht unbedingt erforderlich, da die Geschwindigkeit des Vorgangs häufig ausreicht, um das Wasser erst zum Entnahmezeitpunkt aufzubereiten.
3.2.3 Biologische Aufbereitungsverfahren Beim biologischen Denitrifikationsverfahren wandeln Bakterien Nitrat in elementaren Stickstoff um. Dadurch verändert sich das Wasser prinzipiell nur im Parameter Nitrat und bleibt sonst weitgehend unverändert.
Die denitrifizierenden Bakterien benötigen zur Reduktion des Nitrats zum Stickstoff und zum Auf- bau von Biomasse Nährstoffe, die kontinuierlich dem Rohwasser zudosiert werden müssen. Der Nitratabbau findet in einem Reaktionsraum oder Reaktor auf einem Trägerfilm statt, wo die Bakte-
Aufbereitungsanlagen
11
rien einen Biofilm bilden. Das denitrifizierte Wasser ist sauerstofffrei und kann erhöhte Gehalte an Mikroorganismen, Stoffwechselprodukten oder Restsubstrat enthalten. Daher ist eine Nachbe- handlung erforderlich, die das Wasser wieder mit Sauerstoff anreichert, es filtriert und desinfiziert.
3.3 Für diese Arbeit berücksichtigte Untersuchungen Zur Beurteilung der Vor- und Nachteile von Aufbereitungsanlagen dienten die Ergebnisse von zwei Untersuchungen und einer Befragung.
In der von LINSSEN (1990) durchgeführten Untersuchung wurden acht Umkehrosmoseanlagen, vier Anionenaustauscher, ein Mischbettaustauscher und eine biologische Denitrifikationsanlage gete- stet. Dabei wurden sowohl Kleinanlagen als auch Komplettanlagen untersucht. Die andere Untersuchung von Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen wurde 1993 von der österreichi-
schen Verbraucherzeitschrift Konsument 13 durchgeführt. Es wurden elf Umkehrosmoseanlagen,
14 und ein Kleinstgerät drei Anionenaustauscher, fünf Filtergeräte Die vom USF durchgeführte Befragung erfaßte insgesamt 59 der 122 im Landkreis Osnabrück installierten Anlagen. Von diesen sind 20 Umkehrosmoseanlagen und 32 Ionenaustauscher. Die restlichen sieben sind Enteisungsanlagen, Wasserenthärter und reine Aktivkohlefilter und spielen für die Nitratreduktion keine Rolle. Die Anlagen sind in den Jahren 1981 bis 1995 in den Haushal- ten installiert worden. Die meisten von ihnen sind Kleinanlagen, lediglich elf Ionenaustauscher sind Komplettanlagen.
3.4 Ergebnisse 2 großen Kellerraum und simulierte über 21 Monate
LINSSEN testete die Anlagen in einem 100 m
hinweg einen typischen Verbrauch. Die einzelnen Anlagen wurden mit Rohwasser bestückt, des- sen Parameter gegebenenfalls mit einer Dosieranlage verändert werden konnten. Die Nitratbela- stung des Test-Rohwassers betrug in den ersten knapp 15 Monaten 100 mg/l und wurde dann auf 200 mg/l erhöht.
Zusätzlich wurden Experimente durchgeführt. So testete man die Aufbereitungswirkung bei Zugabe von Pflanzenschutzmitteln, eine geringe tägliche Entnahme und das Verhalten bei Stagnati-
16
onsphasen . Letzteres ist sinnvoll, um z.B. die Reinigungswirkung nach einem Urlaub abschätzen zu können.
KONSUMENT (1993) ließ die Anlagen vom jeweiligen Hersteller selbst im Keller eines Einfamilien-
hauses installieren und testete die Aufbereitungswirkung im Normalbetrieb mit Wasser, das eine Nitratbelastung von 100 mg/l aufwies. Wartung und Anwendung wurden exakt nach den Anwei- sungen der Hersteller durchgeführt. Über die Dauer des Tests gibt es keine Angaben. Auch in die-
13 KONSUMENT (1993)
14
Als Filtergeräte wurden im Test Geräte bezeichnet, die sowohl mit Aktivkohlefilter als auch mit einem Ionenaustauscher
arbeiten, jedoch keine Regeneriermöglichkeit besitzen.
15
Das Kleinstgerät enthielt ein Filtermedium und einen Vorratsbehälter. Die auswechselbare Filterpatrone enthielt ein
Gemisch aus Aktivkohle und Kunstharzkügelchen.
16
Drei Phasen: Phase 1 im Winter mit 11-tägiger Dauer, Phase 2 im Frühjahr mit 13-tägiger Dauer und Phase 3 im Som-
mer mit 18-tägiger Dauer.
Aufbereitungsanlagen
12
Weitere Experimente wurden nicht durchgeführt.
Lediglich 36 der 59 vom USF untersuchten Aufbereitungsanlagen wurden hinsichtlich ihrer Aufbe- reitungswirkung überprüft. Von diesen Anlagen waren zwölf Umkehrosmoseanlagen und 24 Ionen- austauscher. Zehn der zwölf Umkehrosmoseanlagen wiesen im Rohwasser Nitratwerte von mehr als 50 mg/l auf (62 mg/l bis 146 mg/l; Durchschnittswert 97,1 mg/l). Bei den Ionenaustauschern waren es 20 Anlagen (54,2 mg/l bis 216,5 mg/l; Durchschnittswert 83,9 mg/l).
Des weiteren wurden bei ungefähr der Hälfte der untersuchten Anlagen Leitfähigkeit und pH-Wert im Ein- und Auslauf gemessen. Außerdem wurden die Besitzer über einige relevante Punkte, wie z.B. Kosten, Wartung und Zufriedenheit, befragt.
3.4.1 Umkehrosmoseanlagen
3.4.1.1 Aufbereitungswirkung und Probleme
Sowohl die Untersuchung von LINSSEN als auch die vom USF durchgeführten Messungen ergaben, daß Umkehrosmoseanlagen nicht immer in der Lage sind, das Trinkwasser ausreichend von zu hohen Nitratwerten zu befreien. Der prozentuale Nitratschlupf war bei allen von LINSSEN unter- suchten Anlagen nahezu konstant (5% bis 45%), was aber bei hohen Belastungen nicht immer ausreicht. Alle acht getesteten Anlagen konnten den Grenzwert von 50 mg Nitrat/l bei einer Bela- stung des Rohwassers mit 100 mg/l zwar einhalten, drei scheiterten jedoch bei einer Belastung von
18
200 mg Nitrat/l . Bei den in Osnabrück untersuchten Anlagen lag der Nitratschlupf zwischen 4% und 71%. Drei An- lagen besaßen zu hohe Nitratwerte im Permeat (54,7 mg/l bis 61,7 mg/l). Im KONSUMENT-Test hingegen zeigten alle Umkehrosmoseanlagen gute Reinigungswirkungen. Bei organischen Stoffen, Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, leichtflüchti- gen Halogenkohlenwasserstoffen, PCB, PAK, Metallen und Metalloiden konnte LINSSEN keine Be-
19
anstandungen feststellen . Problematisch ist bei vielen Anlagen die Belastung mit Keimen. Bei LINSSEN traten erhöhte Keim- zahlen für zwei bis drei Monate nach Inbetriebnahme und einige Tage lang nach den Stagnati-
20
onsphasen auf . Dies war im KONSUMENT-Test bei zehn von elf Anlagen auch der Fall. Viele Umkehrosmoseanlagen verwenden keimhemmende Substanzen, die Silber oder Jod enthal- ten. Dennoch gab es weder in der Untersuchung von LINSSEN noch im KONSUMENT-Test Silber-
21
oder Jodbelastungen im Permeat . Ein weiteres Problem bei durch Umkehrosmose aufbereitetem Trinkwasser ist die Nitritbelastung. Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 0,1 mg/l wurde bei LINSSEN nur nach Stagnati-
17 Die Länge der Urlaubsphase war nicht angegeben.
18
LINSSEN (1990), S. 31 f.
19
LINSSEN (1990), S. 49 ff.
20
LINSSEN (1990), S. 54 ff.
21
LINSSEN (1990), S. 51
Aufbereitungsanlagen
13
Nitritbelastung über diesem Wert lag.
Durch Umkehrosmose aufbereitetes Wasser ist sehr salzarm. Nicht nur Nitrat, sondern auch Calci- um, Chlorid, Sulfat und Hydrogencarbonat werden von der Membran zurückgehalten. Die Reduzie- rung von Calcium und Hydrogencarbonationen ist aus gesundheitlicher Sicht nicht wünschenswert, kann aber auch mit pH-Wert-Anhebungsfiltern nicht ausgeglichen werden. Ionenarmes Wasser kann, in großen Mengen zu sich genommen, den Elektrolythaushalt des menschlichen Körpers stören. Deshalb sollte durch Umkehrosmose aufbereitetes Wasser vor allem zum Kochen benutzt und große Mengen nur dann getrunken werden, wenn gleichzeitig weitere Nahrungsmittel konsu- miert werden.
3.4.1.2 Wartung
Umkehrosmoseanlagen sind relativ wartungsarm. Es ist lediglich eine regelmäßige Kontrolle des Vorfilters und des pH-Wert-Anhebungsfilters erforderlich. Allerdings kann es Probleme mit dem Verschneidungsventil geben, das die Menge Rohwasser festlegt, die dem Permeat wieder zuge-
23
führt wird. LINSSEN stellte fest, daß sich dieses bei einigen Anlagen leicht verstellt cher ist die Öffnung dieses Ventils nur durch Messung des Nitratwerts zu kontrollieren. Auch wurde festgestellt, daß es bei Komplettanlagen mit Druckerhöhungspumpe zu Veränderun- gen des Verhältnisses von Permeat zu Konzentrat kommen kann.
Die Membran muß entweder regelmäßig (je nach Typ halbjährlich oder jährlich) vom Kundendienst mit Säure gespült oder aber ausgetauscht werden. Bei einer in Osnabrück untersuchten Anlage wird die Membran sogar wöchentlich gespült.
Außerdem ist bei Anlagen mit vorgeschaltetem Wasserenthärter ein regelmäßiges Nachfüllen des Regeneriersalzes erforderlich.
3.4.1.3 Kosten und Wirtschaftlichkeit
Die Kaufpreise für Umkehrosmoseanlagen liegen zwischen ca. 1.000 DM für einfache Kleinanla- gen und ca. 3.000 DM für gut ausgestattete Kleinanlagen mit Druckerhöhungspumpe, Aktivkohle- filter und pH-Wert-Anhebung. Komplettanlagen, die das gesamte Trinkwasser eines Haushalts aufbereiten, kosten je nach der aufzubereitenden Wassermenge zwischen 9.000 und 15.000 DM. Die von 1987 bis 1995 im Landkreis Osnabrück installierten Umkehrosmoseanlagen sind Kleinan- lagen und kosteten 1.000 bis 2.500 DM.
Weitere Kosten von ca. 500 DM entstehen durch die Installation.
Zusätzlich zu den einmaligen Anschaffungs- und Installationskosten entstehen Kosten für die Spülung und den Wechsel der Membran. Diese hängen vom Anlagentyp ab und betragen bei den in Osnabrück installierten Kleinanlagen zwischen 100 und 1.000 DM im Jahr. Außerdem erhöhen alle Umkehrosmoseanlagen den Wasserverbrauch. Für einen Liter Trinkwas- ser werden zwischen einem und mehr als zehn Liter Wasser zusätzlich verbraucht. Bei einem
22
LINSSEN (1990), S. 52
23
LINSSEN (1990), S. 55
Aufbereitungsanlagen
14
Vierpersonenhaushalt, der täglich ca. 600 Liter Wasser benötigt, steigt bei einer Komplettanlage
3 3 am Tag an.
, maximal sogar mehr als 6 m der Wasserverbrauch also auf 1,2 m
Hinzu kommt bei Anlagen mit Druckerhöhung der Stromverbrauch (siehe Tabelle 1). Dieser beträgt
bei den von LINSSEN untersuchten Komplettanlagen zwischen 3,9 und 10,9 kWh pro Kubikmeter
24 3
aufzubereitenden Wassers . Legt man wieder einen Vierpersonenhaushalt, der ungefähr 220 m
Wasser im Jahr benötigt und einen Strompreis von 0,25 DM/kWh zugrunde, erhöhen sich die
3 sind dies zwi-
Stromkosten des Haushalts um 214,50 DM bis 599,50 DM im Jahr. Für jeden m
schen 0,98 und 2,73 DM. Bei der von LINSSEN untersuchten Kleinanlage mit Druckerhöhung be-
3 25
trägt der Stromverbrauch 27,5 kWh/m
3 von zehn bis 15 Litern ausgelegt ist, werden im Jahr auch lediglich zwischen ca. 3,7 und 5,5 m
3 Wasser aufbereitet. Dementsprechend betragen die zusätzlichen Stromkosten zwar 6,88 DM/m ,
aber nur zwischen 25,44 DM und 37,81 DM im Jahr.
Tabelle 1: Stromkosten durch verschiedene Umkehrosmoseanlagen
Nimmt man eine Lebensdauer von 10-15 Jahren für Umkehrosmoseanlagen an und kalkuliert die
Anschaffung, Installation, Wartung, Membranen und Strom ein, lassen sich die Kosten für jeden
3 Wasser berechnen. Dazu werden alle Kosten auf zehn bzw. 15 Jahre aufgeteilt, aufbereiteten m
3 berechnet. Bei Komplettanlagen kostet
daraus die jährlichen Kosten und dann die Kosten pro m
3 zwischen 5,60 DM und 7,05 DM. Kleinanlagen verursachen für einen m so ein m
3 und 86,00 DM/m
Wasser Kosten zwischen 66,00 DM/m
daß das restliche Wasser kostenlos ist, ergibt sich ein durchschnittlicher Wasserpreis von 1,49
3 bis 1,82 DM/m 3 (Tabelle 2).
DM/m
24 LINSSEN (1990), S. 57
25
LINSSEN (1990), S. 57
Aufbereitungsanlagen
15
Tabelle 2: Wasserkosten in DM bei Umkehrosmoseanlagen (UO)
3.4.2 Ionenaustauschanlagen
3.4.2.1 Aufbereitungswirkung und Probleme
Die Aufbereitungswirkung von Ionenaustauschern ist abhängig von der bis dahin aufbereiteten Wassermenge. Viele Anlagen liefern nur kurzzeitig akzeptable Ergebnisse, um dann rapide schlechter zu werden und – bei einem Durchbruch – die Belastung des Wassers sogar noch zu erhöhen. Bei einem Nitratgehalt von 200 mg/l ist keine der bei LINSSEN getesteten Anlagen fähig,
26
die Belastung auf unter 50 mg/l zu verringern sind die meisten Ionenaustauscher in der Lage, das Wasser ausreichend aufzubereiten der kontinuierlichen Verschlechterung der Aufbereitungswirkung ist bei den meisten Kleinanlagen allerdings eine ständige Kontrolle des Wassers durch den Verbraucher erforderlich. Auch ver- schlechtert sich im Laufe der Zeit die Regenerierungsfähigkeit des Austauschharzes. Dies ist be-
28
sonders bei einem erhöhten Sulfatgehalt im Trinkwasser der Fall . Sowohl bei LINSSEN als auch bei KONSUMENT wiesen einige Anlagen erhebliche Unterschiede zwi- schen der vom Hersteller versprochenen und der real festgestellten Kapazität des Austauschhar-
26 LINSSEN (1990), S. 61
27
LINSSEN (1990), S. 60, KONSUMENT (1993)
28
Viele Harze tauschen bevorzugt Sulfat aus, so daß Nitrationen früher durchbrechen als Sulfationen.
Aufbereitungsanlagen
16
zes auf. Eine von LINSSEN getestete Anlage hatte z.B. bei einer Nitratbelastung von 100 mg/l eine Kapazität von 130 Litern, die sogar auf 65 Liter sank, obwohl der Hersteller 570 Liter angegeben
29
hatte . In noch extremerer Weise unterschritt eine von KONSUMENT getestete Anlage die Herstel- lerangaben: Anstatt der angegebenen 22.700 Liter lag die Kapazität bei nur 20 Litern. Die im Landkreis Osnabrück installierten Ionenaustauscher sind ebenfalls nicht alle in der Lage, mit Nitrat belastetes Wasser zufriedenstellend aufzubereiten. Vier der Anlagen wiesen im Ablauf Ni- tratwerte von über 50 mg/l auf. Eine Anlage, die im Zulauf mit 216,5 mg/l die höchste Belastung aller Anlagen hatte, war praktisch gar nicht in der Lage, die Nitratmenge zu reduzieren (215,5 mg/l im Auslauf).
Wie schon Umkehrosmoseanlagen haben auch Ionenaustauscher Probleme mit der Keimbela- 30 als auch im normalen Betrieb stung. Sowohl nach Stagnationsphasen zahlen auftreten.
Ebenfalls problematisch ist bei einigen Ionenaustauschern die Nitritbelastung. Während die Kom- plettanlagen bei LINSSEN keine oder nur geringe Nitritbelastungen verursachten, schnitten die Kleinanlagen weitaus schlechter ab. In beiden Tests wurden bei solchen Anlagen erhöhte Nitrit-
32
werte gemessen .
3.4.2.2 Wartung
Bei Ionenaustauschanlagen muß regelmäßig der Salzvorrat kontrolliert und ergänzt werden. Bei Anlagen ohne Automatisierung muß zusätzlich noch durch Messung der durchgeflossenen Was- sermenge der richtige Zeitpunkt zur Spülung und Regeneration bestimmt werden. Damit die Anlage so gut wie möglich arbeitet, sind die Regenerationsintervalle von herausragender Bedeutung. Durch die bei fast allen Anlagen festzustellende Verschlechterung der Austauschkapa- zität mit zunehmender Menge aufbereiteten Wassers kann eine tägliche Regeneration nötig sein. Dies ist bei Anlagen mit nur einem Harzbehälter ein großer Nachteil, weil sie während der Aus- tauschzeit nicht zu nutzen sind.
3.4.2.3 Kosten und Wirtschaftlichkeit
Die Anschaffungskosten für Ionenaustauscher liegen je nach Dimensionierung und Ausstattung zwischen 1.000 und ca. 12.000 DM. Die im Landkreis Osnabrück installierten Anlagen dieses Typs kosteten im Durchschnitt ca. 3.500 DM.
Laufende Kosten fallen bei Ionenaustauschern durch den Salzverbrauch an. Dieser ist abhängig von der Anlage und den Regenerationsintervallen. Der Bedarf liegt bei den von LINSSEN getesteten 3 für Komplettanlagen 33
Anlagen zwischen 0,54 und 3,75 kg/m einen 25 kg Sack entstehen so Kosten zwischen 71,28 und 495,00 DM im Jahr. Die Salzkosten 3 aufbereitetes Wasser zwischen 0,32 und 2,25 DM. Die Kleinanlage bei betragen damit für einen m
29 LINSSEN (1990), S. 74 f.
30
LINSSEN (1990), S. 68 ff., KONSUMENT (1993)
31
KONSUMENT (1993)
32
LINSSEN (1990), S. 78, KONSUMENT (1993)
33
LINSSEN (1990), S. 82
Aufbereitungsanlagen
17
lichen Kosten sind aufgrund der geringen Wassermenge mit weniger als 4 DM sehr niedrig.
Tabelle 3: Salzkosten bei verschiedenen Ionenaustauschanlagen
Auch für Ionenaustauscher lassen sich die durchschnittlichen Wasserkosten für jeden aufbereite-
3 errechnen, indem Anschaffung, Installation, Wartung, Salz und Austauschharz auf zehn ten m
bzw. 15 Jahre aufgeteilt werden. Bei Komplettanlagen ergeben sich je nach Lebensdauer Wasser-
3 bis 4,32 DM/m 3
kosten von 3,41 DM/m . Der Preis für von Kleinanlagen aufbereitetes Wasser liegt
3 und 86,00 DM/m
zwischen 66,00 DM/m
3 zwischen 1,50 DM und 1,95 DM (Tabelle 4).
m
Tabelle 4: Wasserkosten in DM bei Ionenaustauschern (IA)
Quote paper:
Volker Berding, Dr., 1997, Private Hausbrunnen - Vergleichende Bewertung von Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserqualität, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Potenziale und Gestaltungsempfehlungen für B2B-Marktplätze für IT-Dien...
Computer Science - Commercial Information Technology
Diploma Thesis, 105 Pages
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 25 Pages
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 35 Pages
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 15 Pages
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 25 Pages
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 20 Pages
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Termpaper, 14 Pages
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Script, 46 Pages
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 39 Pages
Volker Berding has published the text Private Hausbrunnen - Vergleichende Bewertung von Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserqualität
Volker Berding has uploaded a new text
Energieoptimiertes Bauen. Energetische Gesamtanalyse, Bewertung und Ve...
Bert Oschatz, Martin Knorr, Joachim Seifert, Andrea Meinzenbach
Nitrate and Man: Toxic, Harmless or Beneficial?
J. L'Hirondel, J. -L L'Hirondel, Jean L'Hirondel
Nitrates Updated: Current Use in Angina, Ischemia, Infarction and Fail...
Udho Thadani, Lionel H. Opie
Nitration: Recent Laboratory and Industrial Developments
Albright, Lyle Albright, Robert J. Schmitt
Membrane Biofilm Reactor Process for Nitrate and Perchlorate Removal
S. Adham, T. Gillogly, G. Lehman
0 comments