Inhalt
Abbildungsverzeichnis .............................................................................................................. I
Abkürzungsverzeichnis II NA
1. Einleitung 4
1.1. Abgrenzung des Arbeitsfeldes 4
1.2. Arbeitsmethode 4
1.3. Geschichte und Struktur des TV-Marktes 5
1.3.1. Geschichte des Anbietermarktes 5
1.3.2. Struktur des Anbietermarktes 6
1.4. Der Begriff Finanzierung 6
2. Rahmenbedingungen 7
2.1. Gesetzgebung 7
2.1.1. Europäische Union 8
2.1.2. Deutschland 8
2.2. Förderung 8
2.2.1. Förderung EU 9
2.2.2. Förderung national 9
2.3. Kosten einer Produktion 10
2.4. Exkurs: Basel II 10
3. Finanzierungsmöglichkeiten 11
3.1. Finanzierungsmöglichkeiten der Sender 11
3.2. Finanzierungsmöglichkeiten der Produzenten 11
3.3. Andere Finanzierungsmöglichkeiten 11
3.4. Finanzierung durch Filmfonds 12
3.5. Finanzierung durch Koproduktion 12
3.6. Betriebswirtschaftlicher Vergleich 13
4. Fazit zu den Finanzierungsmethoden 14
Anhang .....................................................................................................................................III NA
Abbildungen III I
Literaturverzeichnis III II
1 NA
I NA
Abbildungsverzeichnis
Abb 1: Kostenverläufe 16
Abb 2: Vorläufige Kostenverteilung Media II Pogramm in ECU 16
Abb 3: Kapitalbindung 17
Abb 4: Anteil der Produktionsformen am Programm deutscher TV-Sender 18
Abb 5: Typologie der Produktionsverfahren 18
Abb 6: Typologie der originären Produktionsfaktoren 18
2 NA
II.
Abkürzungsverzeichnis
AG Aktiengesellschaft
ARD Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der BRD
BRD Bundesrepublik Deutschland
DEFA Deutsche Film AG
engl. Englisch
EG Europäische Gemeinschaft
EWG Europäische Währungsgemeinschaft
EU Europäische Union
KB Kalkulationsbereich
K f Fixkosten
K v Variable Kosten
l Arbeit (engl. Labor)
Mio. Millionen
NDR Norddeutscher Rundfunk
ÖR Öffentlich-Rechtliche
o.S. Ohne Seitenangabe
O.V. Je nach Position ohne Verfasser oder ohne Verlag
W Gehalt (engl. Wage)
WDR Westdeutscher Rundfunk
r Zins
S. Seite
SDR Süddeutscher Rundfunk
TV Television
UFI Universum-Film
US United States (engl. für vereinigte Staaten)
vgl. Vergleiche
w Kosten für die Arbeit l
z.B. zum Beispiel
ZDF Zweites deutsches Fernsehen
3
1. Einleitung "Der deutsche Film ist ein Fernsehfilm" 1
Das Produktionskosten eines Filmes, sei es für das Kino oder für das Fernsehen, liegen in Deutschland zwischen € 11.000 und € 13.000 pro Minute, amerikanische TV-Formate sind dagegen schon unter € 5.000 pro Minute zu erhalten. 2 Internationale Programme sind dadurch immer eine günstige Alternative für Fernsehsender, um das Verlustrisiko zu minimieren. Der Programmbedarf entwickelt sich allerdings zu Gunsten von deutschen TV-Produktionen, da diese immer häufiger in einer vorherigen Verwertungsstufe verwendet werden (Kino, Video, Pay-TV). Was bleibt ist die Frage, wie ein TV-Film finanziert wird.
1.1. Abgrenzung des Arbeitsfeldes
In dieser Arbeit wird die Finanzierung des deutschen 3 TV-Films bearbeitet. Zwar überschne iden sich die Maßnahmen zur Mittelbeschaffung innerhalb des Filmgenres weitestgehend, j edoch w erden Werbespotproduktio nen, Kurzfilme und ähnliche Formate ausgeklammert. Erschwert wird die Abgrenzung durch die wachsende Konvergenz der Medien, die eine Mehrfachverwertung digitalen Inputs mit sich bringt.
Die Trennung zwischen TV-Film und Kinoproduktion hierzulande ist nur kaum durchführbar und in vielen Fällen sicherlich unangemessen, da der deutsche Film immer öfter vorgelagert auch als Kinofilm genutzt wird. Deshalb wird diese imaginäre Grenze gelegentlich bewusst durchbrochen werden. Die hiesigen Produktionen sind am Besten mit dem Schlagwort „a mphib ischer Film“ 4 zu bezeichnen.
1.2. Arbeitsmethode
Um diese Arbeit zu schreiben, hat sich die klassische Literaturrecherche als sinnvoll erwiesen. Neben Betriebswirtschaftlichen Grundlagen, zu finden in jedem Buch über Finanzierung, gibt es in der Zwischenzeit eine Vielzahl von m edienspezifischen Werken. Ergänzt wird das Material durch Quellen im Internet. Für diesen Bereich existieren eine Menge Internetadressen, die auch als vertrauenswürdig einzustufen sind. Angefangen bei diversen
1
Wendlandt, 2001, zit. nach: Palke-Grygier, 2001, o.S.
2 vgl. im Folgenden Screenvest Fond, 2002 3 „deutsch“ im Sinne des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland 4 Iljine/Keil, 1997, S.72
4
Filmförderungen, die ihr Angebot online beschreiben, stellen sich auch Filmfonds gerne im „Netz“ vor. Selbst Studien aus diesem Bereich sind schnell und einfach zu finden. 5
Als besonders geeignetes Werk ist die veröffentlichte Diplomarbeit „Zwischen Meterware und Massarbeit“ 6 zu nennen. Die Gliederung dieser Arbeit ist zum Teil daran angelehnt, wurde jedoch auf die Bedürfnisse meines Themas angepasst.
1.3. Geschichte und Struktur des TV-Marktes 1.3.1. Geschichte des Anbieterma rktes
1920 war die Filmindustrie mit 20 Mrd. Reichsmark Umsatz die drittgrößte Industrie der Weimarer Republik. 7 Während des 3. Reiches erfolgte dann eine Konzentration aller Filmproduktionsbetriebe unter dem Dach der Universum-Film, abgekürzt UFI. Dies ist Grundlage für die noch heute bestehende Interdependenz zwischen Film als Kino- und als TV-Produktion.
Nach 1945 wurde mit den Produktionsgesellschaften ähnlich verfahren wie mit dem Ze itungsmarkt, sie wurden lizenziert. Zu den ersten Lizenznehmern gehörten unter anderem die Realfilm und die Central Cinema Comp-Film.
Mit Errichtung der öffentlich-rechtlichen Anstalten entstanden zwar erste deutsche TV- Produktionen, allerdings „in-house“. Also kann dies noch nicht als beginn des Produktionsmarktes bezeichnet werden, dieser begann mit Gründung des ZDFs. Die Nachfrage nach fiktionalen Formaten konnte durch Eigenproduktionen nicht gedeckt werden. Als Konsequenz vergab das ZDF einen großen Anteil der fiktionalen Produktion an externe Produzenten. Es entwickelte sich ein Produzentenstamm von bis zu 70 Unternehmen, die zum Teil noch heute das ZDF regelmäßig beliefern.
1955 versuchte sich die Kinofilmindustrie mit Schlachtrufen wie „Fernsehen ist kein Fortschritt, sondern eine Belästigung“ 8 und „keinen Meter Film für das Fernsehen“ 9 gegenüber dem Fernsehen zu profilieren. Mit dem Beginn des Niederganges des deutschen Kinofilmes, ende der 50er Jahre begann jedoch wieder die ursprüngliche Annäherung. Der
5
Beispiel: Mediaperspektive auf www.ard-werbung.de
6
Kauschke/Klugius, 2000
7
vgl. Kauschke/Klugius, 2000, S. 49 – S. 51
8
Kein personenspezifisches Zitat
9
Kein personenspezifisches Zitat
5
Quote paper:
Sebastian Geipel, 2003, Finanzierung von Fernsehproduktionen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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