II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Der Begriff Going Private / Definition 1
3. Motive eines Going Private 2
3.1. Funktionslosigkeit des Börsenlistings 2
3.1.1. Kapitalbeschaffungsfunktion 2
3.1.2. Liquiditätsfunktion 3
3.1.3. Bewertungsfunktion 3
3.2. Unausgeschöpfte Wertpotentiale 3
3.3. Operative Nachteile einer Börsennotiz 4
3.4. Zusammenfassung 5
4. Gestaltungsformen und Ablauf eines Going Private 5
4.1. Reguläres Delisting - Widerruf der Börsenzulassung 6
4.2. Kaltes Delisting 7
4.2.1. Umwandlung (Formwechsel/Verschmelzung) 7
4.2.2. Vermögensübertragung 8
4.2.3. Squeeze-out 8
4.3. Ablauf 9
5. Rahmenbedingungen und Auswirkungen eines Going Privates 10
5.1. rechtliche Rahmenbedingungen 10
5.2. steuerliche Auswirkungen 10
5.3. betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen 11
6. Die Rolle der Banken 12
7. Zusammenfassung und Ausblick 14
Literaturverzeichnis VI
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Typischer Ablauf eines Going Private /P2P 9 Abbildung übernommen aus Florian Eisele/ Alexander Götz/ Andreas Walter, Motive, Gestaltungsformen und Ablauf eines Going Private, Finanz Betrieb 2003, S. 484
IV
Abkürzungsverzeichnis
% Prozent
§ Paragraph
§§ Paragraphen
Abb. Abbildung
AG Aktiengesellschaft
AktG Aktiengesetz
BGH Bundesgerichtshof
BKR Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht
BörsG Börsengesetz
BörsO Börsenordnung
BörsZulO Börsenzulassungsordnung
bzw. beziehungsweise
gem. gemäß
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
HV Hauptversammlung
V
IAS International Accounting Standard
IPO Initial Public Offering
i. V. m. in Verbindung mit
KG Kommanditgesellschaft
KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich
M&A Merger and Aquisitions
OHG Offene Handelsgesellschaft
P2P Public to Private
PR Public Relations
S. Seite
TransPuG Transparenz- und Publizitätsgesetz
UmwG Umwandlungsgesetz
US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles
VA Verwaltungsakt
Vgl. Vergleiche
WpHG Wertpapierhandelsgesetz
WpÜG Wertpapierübernahmegesetz
z.B. zum Beispiel
- 1 - 1.Einleitung
Die Hausse an den internationalen Kapitalmärkten Ende der neunziger Jahre führte zu einem Anstieg der Eigenkapitalbeschaffung durch einen Börsengang in Europa. In Deutschland sah insbesondere der Neue Markt eine Vielzahl neuer Notierungen, so daß der Eindruck entstand, man versuche hierzulande, die Lethargie vergangener Jahrzehnte in wenigen Monaten zu egalisieren. Demgegenüber war der Rückzug von der Börse, das sogenannte Going Private in Deutschland kaum ein Thema. Going Private Transaktionen fanden im größeren Maße in den USA statt. In Europa stellte sich diese Entwicklung zeitverzögert ein, wobei inzwischen in Großbritannien Going Private-Transaktionen zur üblichen Praxis gehören. 1 In den USA wurden in den siebziger und achtziger Jahren Going Privates derart häufig durchgeführt, daß das Volumen der Transaktionen in manchen Jahren sogar das der Börsengänge übertraf. 2 Angesichts dauerhaft niedriger Aktienkurse seit März 2000 ist auch in Deutschland zu beobachten, dass zahlreiche Unternehmen den Rückzug von der Börse anstreben. 3
In der folgenden Arbeit sollen die Motive und der Ablauf eines Going Privates bezogen auf den deutschen Markt näher untersucht werden, wobei auch auf die betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Auswirkungen eines Börsenrückzuges unter Berücksichtigung der Rolle der begleitenden Banken eingegangen wird.
2. Definition des Begriffes „Going Private“
Mit dem Begriff des Going Private (auch Public to Private oder P2P) wird die Überführung einer börsennotierten Aktiengesellschaft („Public Company“) in eine nicht an den öffentlichen Aktienmärkten gehandelte private Unternehmung („Private Company“) bezeichnet. Es werden auch solche Transaktionen unter den Begriff des Going Private gefaßt, bei denen Teilbereiche einer börsennotierten Gesellschaft aus dieser herausgelöst werden und in ein nicht börsennotiertes Unternehmen überführt werden. 4 Der Vorgang eines Going Privates kann auch unter dem Begriff Delisting erfaßt werden, wenn sich das Delisting, also das Beenden der Notierung an einer öffentlichen
1 Vgl. Hohn, Going Private, S. 8
2 Vgl. Eisele/Götz/Walter, Motive und Ablauf eines Going Private, Finanz Betrieb 7-8/2003, S.
479
3 Vgl. Holzborn/Schlößer, Systemwechsel beim going private, BKR 11/2002, S. 486
4 Vgl. Richard-Handbuch Going Private, S. 25
Arbeit zitieren:
Christian Rupp, 2003, Going Private: Motive, Gestaltungsformen und Rahmenbedingungen - Ein Überblick, München, GRIN Verlag GmbH
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