Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Definition Tourismus 4
3. Bedeutung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern 4
4. Umweltsituation 5
4.1. Luftqualität. 5
4.2. Gewässersituation 6
4.2.1. Fließgewässer. 6
4.2.2. Standgewässer 7
4. Einordnung des Landkreises Demmin in Mecklenburg -
Vorpommern 8
4.1. Daten und Fakten. 8
4.2. Landschaft 9
6. Region Mecklenburgische Seenplatte 10
8. Tourismus in der Region „Mecklenburgische Schweiz“ 12
8.1. Definition und Beschreibung der Region 12
8.2. Das USP-Baukastenprinzip. 13
7. Projekte im Kreis Demmin zur Stärkung des Tourismus 13
7.1. “Projekt Hofladen und Regionalschau Ivenack“ 13
7.2. „Akademie Wrodow - Mitmachen mit Genuss“ 14
9. Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern 17
9.1. Entwicklung des Umsatzes im Gastgewerbe 17
9.2. Auslastung der Beherbergungsstätten. 18
10. Tourismus in unserem Bundesland und in unserem Kreis 18
11. Touristische Einrichtungen und Infrastruktur im Kre is
Demmin. 20
11.1. Qualität der Einrichtungen. 20
11.2. Infrastruktur im Landkreis 21
1
12. Förderprogramme mit speziellen Auswirkungen auf den
Kreis Demmin. 22
13. Zusammenfassung 24
14. Anhang 25
14.1. Entstehung von Ozon, bezüglich Punkt 4.1., Luftqualität 25
14.2. FFH-Gebiete bezüglich Punkt 5.2. 25
14.3. Hervorragende Eigenschaften der Mecklenburgischen
Seenplatte bezüglich Punkt 6 25
14.4. Das USP-Baukastenprinzip, bezüglich Punkt 7.2. 26
14.5. Infrastruktureinrichtungen im Kreis Demmin,
bez üglich Punkt 11.2., Infrastruktur im Landkreis 27
14.6. Erfassung des Tourismus in Statistiken. 28
14.7. Literaturverzeichnis 28
14.8. Selbstständigkeitserklärung 30
2
1. Einleitung:
Der Tourismus wird in Zukunft neben der Landwirtschaft der tragende Wirtschaftszweig im Landkreis Demmin sein. Durch ihn muss die steigende Arbeitslosenzahl aufgefangen werden und er wird für den Wohlstand der Einheimischen verantwortlich sein. Aufgrund seiner wunderschönen Landschaft und mehreren Sehenswürdigkeiten, wie z.B. dem Kloster in Dargun oder den Ivenacker Eichen hätte der Kreis es eigentlich verdient, mehr von Touristen und Urlaubern beachtet zu werden. Die Bedeutung und Entwicklung des Tourismus soll nun in dieser Facharbeit beschrieben werden.
3
2. Definition Tourismus:
Der Begriff „To urismus“ kommt vom griechischen „tornos“ und gelangte über das lateinische „tornare“ und das französische „tour“ ins Deutsche. Der Begriff
„Tourismus umfasst die Aktivitäten von Personen, die an Orte außerhalb ihrer Umgebung reisen und sich
dort zu Freizeit-, Geschäfts- oder bestimmten anderen Zwecken nicht länger als ein Jahr ohne
Unterbrechung aufhalten.“ 1
3. Bedeutung des Tourismus in Mecklenburg-
Vorpommern:
Der Tourismus ist neben der Landwirtschaft ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor im Bundesland Meckle nburg-Vorpommern. Das bedeutet aber nicht, dass er der einzige ist. Auch die Metallverarbeitung und Nahrungsmittelherstellung in Rostock sowie die chemische Industrie in Schwedt sind nicht zu verachtende Industriezweige. Doch trotzdem sind sie trotz der ge ringen Bevölkerungsdichte von etwa 73 Einwohnern pro Quadratkilometer lange nicht ausreichend, um die gesamte Bevölkerung mit Arbeitsplätzen zu versorgen. Deshalb muss das Hauptaugenmerk der Landes- und Bundesregierung auf der Entwicklung und Verbesserung der Tourismusbranche und damit der Schaffung von Arbeitsplätzen und Verdienstmöglichkeiten liegen. Das wird allerdings erst durch massive Förderungen durch die EU 2 möglich sein. Noch liegt Mecklenburg-Vorpommern innerhalb der Ziel 1-Region, doch wenn im Mai 2004 die Aufnahme der östlichen Staaten 3 vollzogen sein wird, wird Mecklenburg-Vorpommern nur noch der Ziel 2-Region angehören, weshalb die Förderung durch die EU drastisch sinken wird. Durch diese Art von Förderung wird die Tourismusbranche in unserem Bundesland gestärkt und nur mit diesem Geld können Verbesserungen an Einrichtungen vorgenommen werden, die für den Tourismus, aber auch für
1 Kronseder, Daniela (Redaktionsleiterin): Multimedia Lexikon 2001, Tourismus. WISSEN digital
Software Verlags GmbH. München 2000
2 EU = Europäische Union; sie ist ein Bund der europäischen Staaten Belgien, Dänemark, Deutschland,
Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Schweden,
Österreich, Portugal und Spanien zur Wahrung gemeinsamer Interessen, vor allem in der gemeinsamen
Außen- und Sicherheitspolitik.
3 Aufnahme folgender Staaten: Polen, Slowakische Republik, Estland, Lettland, Litauen, Slowenien,
Tschechische Republik, Malta, Ungarn, Zypern; die Aufnahme der Staaten Bulgarien, Rumänien und
Türkei ist wahrscheinlich, aber noch nicht beschlossen.
4
Einheimische wichtig sind, z.B. an der Infrastruktur. Dazu zählen nicht nur die Straßen und Radwege, sondern auch Freizeitbäder, Schienen, Einkaufsmöglichkeiten usw. . Ein wichtiges Ziel der Regierung muss es folglich sein, ein für Touristen attraktives Mecklenburg-Vorpommern zu kreieren. Das muss natürlich in größtem Maße den Erholungstourismus betreffen, nicht Geschäftsreisen. Durch die Stärkung dieses wichtigen Wirtschaftszweiges werden zuletzt auch die einheimischen Personen Vorteile erzielen.
4. Umweltsituation:
4.1. Luftqualität:
4 Kohlenmonooxid ist nicht wirklich bedeutsam in Mecklenburg-Vorpommerns Luft, weil es
hauptsächlich in Großstädten ausgestoßen wird.
5 Über diese Art Ozon sind keine verbindlichen Werte bekannt, aber man kann sich sicher sein, dass die
vom Rat der EU vorgegebenen Richtgrößen relativ häufig überschritten werden; weitere Informationen
dazu werden im Anhang zu finden sein.
5
Wie in der Tabelle zu erkennen ist, ist die bodennahe Luft in Mecklenburg-Vorpommern eine sehr saubere und schadstofffreie. Trotzdem sind laut der Landesregierung noch weitere Immissionsverringerungen zu erwarten, vor allem bei Ruß, Benzol, Stickstoffdioxid, Staub und Ozon. Die Schwefeldioxidkonzentration hingegen wird nur in sehr geringem Maße abnehmen, denn der Wert ist schon sehr niedrig. Die niedrigen Werte von umweltschädlichen Stoffen sind darauf zurückzuführen, dass
1. die Bevölkerungsdichte im Bundesland sehr gering ist. 2. mit zunehmender Verbesserung der Technik die Abgase von Maschinen verringert werden.
3. die Politik, nicht nur die von der Landesregierung, unter anderem sehr auf die Reinhaltung der Luft ausgerichtet ist.
Das bedeutet z.B., dass der oberste Gesetzgeber der EU, der Europäische Rat, am 27.09.1996 die für diesen Fall sehr bedeutende Richtlinie 96/62/EG festgelegt hat, die „Rahmenrichtlinie der Luftqualität“. Diese wird durch zwei Tochterrichtlinien unterstützt, wobei die erste die Grenzwerte für Schwefel- und Stickstoffdioxid, Partikel und Blei festlegt, die zweite 6 die Grenzwerte für Benzol, Kohlenstoffmonooxid, Ozon, Schwermetalle im Staub usw. .
4.2. Gewässersituation:
4.2.1. Fließende Gewässer:
Im Bereich der fließenden Gewässer ist in der letzten Zeit eine wirklich hervorragende Besserung bezüglich der Wasserqualität zu verzeichnen. So konnten erfreulicherweise im Jahr 1994 schon 70 % aller Gewässer in Mecklenburg-Vorpommern mit der Güteklasse 2 ausgezeichnet werden. Dies hat verschiedene Ursachen. Einerseits verringerte sich die Belastung der Gewässer ähnlich wie in der Luft (im Punkt 5.1.
6 Die zweite Tochterrichtlinie befand sich zum Zeitpunkt der Erstellung der Quelle noch in der
Verhandlung.
6
beschrieben), vor allem mit sauerstoffverbrauchenden Stoffen, wofür hautsächlich die Modernisierung der Abwasserreinigungstechnik, aber auch die Verringerung der Einleitung von landwirtschaftlichen Abwässern verantwortlich ist. Darin enthalten sind meist verschiedene Stickstoffverbindungen, u.a. Ammonium, welches für die Düngerherstellung verwendet wird und dessen Konzentration im Wasser stetig sinkt, sowie verschiedene Nitrate. Ihre Konzentration ist leider steigend. Aber auch die Phosphatkonzentration ist rückgängig, was durch die Modernisierung der Kläranlagen, das Aufkommen von phosphatfreien Waschmitteln und auch hier durch die Verringerung der Direkteinleitung von landwirtschaftlichen Abwässern geschieht. Beispielsweise verringerte sich die Belastung der Gewässer aufgrund von Phosphaten seit 1980 um rund ein Fünftel.
Weiterhin ist eine sehr geringe Belastung mit Schwermetallen 7 festzustellen, die nur in den Elbsedimenten höhere Werte aufweist. Dies ist aber erklärlich, da die Elbe eine viel befahrene Wasserstraße ist. Organische Industriechemikalien wie z.B. die Chlorkohlenwasserstoffe
Tetrachlormethan, Trichlorethen und Tetrachlorethen, die als Lösungsmittel in der chemischen Reinigung Verwendung finden, sind erfreulicherweise nur in wenigen Fließgewässern überhaupt messbar.
Letztlich ist auch die Verwendung umweltgefährdender Pflanzenschutzmittel zurückgegangen: Simazin, Atrazin und Lindan werden nur in sehr geringen Mengen in die Gewässer eingeleitet. Dazu muss man bemerken, dass Atrazin und Lindan in der Bundesrepublik Deutschland verboten, aber trotzdem z.B. in der Uecker und der Peene nachgewiesen werden können.
4.2.2. Standgewässer
Dieser Gewässertyp zeigt leider nicht so erfreuliche Verbesserungen wie die Fließgewässer. Das ist aber nicht auf eine anhaltend stärkere Verschmutzung der Seen und Teiche zurückzuführen, sondern auf ein ganz natürliches Merkmal. Stehende
7 Schwermetalle sind im Volksmund stark umweltschädliche Metalle, die eine Dichte von über 3,5 g/cm³
besitzen. Dazu gehören z.B. die hochgiftigen Elemente Kadmium, Blei und Quecksilber, aber auch
Eisen, Kobalt und Kupfer, die teilweise für Organismen lebensnotwendig sind. Außerdem gehören
Nickel, Wolfram, Gold, Silber, Bronze, Platin, Zink und Messing dazu.
7
Arbeit zitieren:
Philipp Schönberg, 2004, Bedeutung und Entwicklung des Tourismus im Landkreis Demmin, München, GRIN Verlag GmbH
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