Universität zu Köln
Erziehungswissenschaftliche Fakultät
Seminar für Psychologie
Seminar: FAMILIE UND SCHULE
Sommersemester 2002
GEMEINSAME AKTIVITÄTEN
Simone Marek
Inhalt
Vorwort 3
1. Institutionsübergreifende Aktivitäten 6
2. Klassenübergreifende Aktivitäten 6
3. Das Zusammenspiel von FAMILIE & SCHULE 6
3.1. Graphische Erläuterung von Klaus Ulich 7
3.2. Erklärung der Graphik 8
3.3. Aufgabenverteilung 9
3.4. Beziehungen zwischen Familie & Schule 10
3.5. Beeinflussung der Beziehungen von Familie und Schule 12
4. Elternarbeit – Elternminderheit 13
5. Lehrerängste 14
6. Kommunikation 14
7. Zusammenfassung der Vorteile gemeinsamer Aktivitäten 14
8. Erlebnisbericht von Benedikt und Gina 15
Quellen 15
Gemeinsame Aktivitäten der Schule als Institution und als Klassengemeinschaft
Vorwort
Nicht nur der bekannte Regelunterricht, sondern die gesamte Schulzeit entscheidet darüber, ob ein Kind die Schule als angenehme Lernstätte empfindet und mit positiver Erinnerung und angereichertem Wissen erfolgreich beendet. Aus diesem Grunde ist eine angemessene Formgebung dieser Institution, wie Wohlgefühl, Tradition und offene Gestaltung, Grundvorrausetzung für den Erfolg bei Schülern, sowie Gelingen und Zufriedenheit bei Lehrer und Eltern.
Die folgende Ausarbeitung beruht auf dem Beispiel der Grundschule als Institution!
1. Institutionsübergreifende Aktivitäten Einschulungsfest
Die Einschulung der Erstklässler. Nach einem Gottesdienst werden die Schulneulinge mit einem Fest begrüßt. Oftmals trägt die 3. oder 4. Klasse ein Theaterstück oder ähnliches vor. Anschließend folgt die Verteilung der Klassen und die Besichtung des künftigen Klassenraums. Manchmal bereiten Schülereltern Kaffee und Kuchen für Kinder und Erwachsene vor.
Patenschaften für Erstklässler
Schüler der 4. Klassen übernehmen für die Erstklässler eine Patenschaft. Jeder bekommt einen neuen Schüler zugewiesen und schreibt schon vor der Einschulung seinem Patenkind Briefe. Am Tag der Einschulung werden die Neulinge von den „Großen“ persönlich willkommengeheißen. Sie werden in den nächsten Tagen betreut und bekommen die Schule gezeigt.
Projektwoche
Projektwochen gehören schon seit vielen Jahren zur aktiven Schulgestaltung. Dabei werden die Klassengemeinschaften gesplittet, damit jedes Kind sich einem Ober-Thema zuwenden kann. Eltern und Lehrer leiten verschiedene Projekte, die 1 Woche lang im Mittelpunkt des Schulalltags stehen. Es können mehrer Stationen angegangen werden: Beispiel: VOM KORN ZUM BROT
Am Ende der Woche wird ein Fest organisiert, auf dem die Gruppen ihre Arbeiten Lehrern, Eltern, Mitschülern und Freunden vorstellen.
Spiel- und Sportfest / Schwimmfest
Eltern und Schüler spielen an einem Tag zusammen und tragen gemeinsame Wettkämpfe aus.
Oftmals trainieren die Schüler schon viele Tage vorher für das Erringen einer Urkunde. Die Wettkämpfe bestehen meistens aus Kurzstreckenlauf, Hoch- und Weitsprung, Weitwurf und Staffellauf oder einem Schwimmwettbewerb.
Schulfest / Sommerfest
Meist im Rhythmus von 2 Jahren treffen sich Schüler, Eltern und Lehrer zu einem gemeinsamen Fest. Es werden Spiele organisiert und gemeinsam ausgetragen. Oftmals finden Schulfeste im Anschluss an Projektwochen oder Spiel- und Sportfesten statt.
Wandertag
Der Wandertag ist ein geplanter Ausflug in die Natur. Eine Wanderung zu einem besonderen Ziel oder eine organisierte Ralley ermöglichen den Schülern und Lehren, aber auch Eltern einen ausgelassenen Tag in eine landschaftlich schönen Gegend.
Tag der „Offenen Tür“
Der Tag der „Offenen Tür“ findet oftmals im Anschluss einer Projektwoche statt. Eltern, Lehrern, Geschwistern und Freunden werden die entstandenen Projekte im Rahmen eines großen Schulfestes vorgestellt. Gerade auch zukünftige Schüler und deren Eltern haben an solch eine m Tag die Möglichkeit, die Schule, die Lehrer und die Schulunternehmungen bei einem Besuch kennen zu lernen.
Karnevalsfeier
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Arbeit zitieren:
Simone Marek, 2002, Gemeinsame Aktivitäten, München, GRIN Verlag GmbH
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