Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein.
(Goethe, Dichtung und Wahrheit, 2,8.)
2
Inhalt
I. Abbildungsverzeichnis. 4
II. Abkürzungsverzeichnis 5
1. Einleitung 6
1.1. Methode Abgrenzung 6
1.2. Geschichte des Internets 6
2. Nutzungsverhalten der Jugendlichen. 7
2.1. Typisches Userprofil. 7
2.2. Kennzahlen Jugend 7
2.3. Nutzungsweise des Internets. 8
3. Online und Print 9
3.1. Vergleich Print - Online 9
3.2. Auswirkungen Online - Print 9
3.3. Budget. 10
3.4. Onlinestrategie Print 11
3.5. Risiken Online 12
4. Beispiele 12
4.1. Beispiel „Der Spiegel“ 13
4.1.1. Fakten „Der Spiegel“ 13
4.1.2. Analyse „Der Spiegel“ 13
4.2. Beispiel IKZ 14
4.2.1. Fakten IKZ. 14
4.2.2. Analyse IKZ. 14
4.3. Beispiel FAZ. 15
4.3.1. Fakten FAZ 15
4.3.2. Analyse FAZ. 16
5. Was kann das Internet? 16
6. Möglichkeiten der „Kids -Bindung“ 17
7. Ausblick 18
III. ANHANG. 19
III.I. Abbildungen. 20
III.II. Literaturverzeichnis 27
3
I. Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Nutzerprofil, Alter 7 - 14.
Abbildung 2: Nutzerprofil, Alter 15 - 21.
Abbildung 3: Nutzung nach Geschlecht (14 - 19)
Abbildung 4: Nutzungsverhalten Internet.
Abbildung 5: Axel Springer Verlag AG.
Abbildung 6: Gruner Jahr Ag Co.
Abbildung 7: Email an Zeitungen in Deutschland.
Abbildung 8: Homepage Spiegel.
Abbildung 9: Homepage IKZ.
Abbildung 10: Beispiel FAZ.
Abbildung 11: Auszug Nutzerumfrage FAZ.
Abbildung 12: Vertrauensspirale.
4
II. Abkürzungsverzeichnis Abb. Abbildung ARPA Advanced Research Projects Agency (engl. für Agentur zur Forschung an fortschrittlichen Projekten) ASV Axel Springer Verlag Bspw Beispielsweise Email Elektronik Mail (engl. für elektronische Post) engl. englisch € Euro FAZ Frankfurter allgemeine Zeitung GFK Gesellschaft für Forschung und Kommunikation IKZ Iserlohner Kreisanzeiger Mio. Millionen o.S. ohne Seitenangabe O.V. Ohne Verfasser PC Personal Computer RDM Ring deutscher Makler RvD RedakteurIn vom Dienst TV Television TZ Tageszeitung us United States vgl. vergleiche vs. versus (gegen) WWW World Wide Web (engl. für weltweites Netz) z.B. zum Beispiel
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1. Einleitung
Printmedien: Perlen oder Fallholz? 1
Über die Auswirkung auf das Konsumentenverhalten gibt es keine bis wenige Information. Trotzdem ist ein Internetauftritt heutzutage ein Muss. Für die klassischen Unternehmen ist es ein wirksames Marketingtool, um Produkte kostengünstig vorzustellen und dem Kunden das Gefühl einer Nähe zum Hersteller zu geben. In wie weit eine Zeitung allerdings durch die Onlinepräsenz Kunden gewinnt oder sich selbst Konkurrenz macht ist noch nicht erforscht. Gerade aber der Printsektor benötigt neue Leser, diese kann er primär aus der Jugend generieren. Für diese ist das Internet jedoch das angesagt Medium. Was benötigt wird ist ein ausgereiftes Konzept und keine Kopie-Lösung. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse des Ist-Zustandes und möchte einige Denkanstöße für die Zukunft geben.
1.1. Methode & Abgrenzung
Betrachtet wurde der deutschsprachige 2 Zeitungs- und Nachrichtenmagazinmarkt. Der momentane Zustand wird anhand der Internetseiten von „Der Spiegel“, „IKZ“ und der „FAZ“ verdeutlicht, es werden Ergebnisse aus Forschung interpretiert und einige Empfehlungen ausgesprochen.
Als problematisch haben sich die fehlenden Kennzahlen und die Verschwiegenheit der Verlage erwiesen. Ungern sprechen die Verantwortlichen über Erfolg oder Misserfolg. Alleine die drei oben genannten Titel waren bereit auf einige Fragen einzugehen. Die fehlenden Kennza hlen begründen sich in der Neuheit des Mediums und in der Euphorie der ersten Jahre. Das Internet wurde als „magic 3 “ angesehen und man hat es versäumt frühzeitig Entwicklungen anhand von Fakten zu beobachten und verließ sich stattdessen auf das Bauchgefühl. Dieser Fehler der Anfangsjahre wird nun behoben. Es wird aber noch einige Zeit dauern bis repräsentative Vergleichszahlen beschaffbar sind. Diese Arbeit interpretiert primär vorhandene Marktforschungsergebnisse.
1.2. Geschichte des Internets
Um den heutigen Status besser zu verstehen ist es für das Verständnis angenehm einen kurzen Abriss aus der Geschichte des Internets zu haben.
1 Titel des Journals Ausgabe 07/2002
2 Deutschland und Österreich.
3 engl. für magisch.
6
Der Begriff Internet setzt sich aus den Worten Inter (zwischen) und Net (Netz) zusammen. Zurückführen lässt sich der Anfang auf den Neid der Amerikaner. 4 Als die Russen und ihre Hunde sich als erste erfolgreich in den Weltraum schossen, beschloss die us-amerikanische Regierung die ARPA zu gründen. Diese sollte einfach forschen, ohne definierte Ziele. Damit sollten undenkbare Erfindungen gemacht werden. Das einzig wirklich Bahnbrechende war die Erfindung des Internets, allerdings mehr als Nebenprodukt. 1969 beschlossen die Leiter die Büros zu vernetzen. 1975 wurde die Idee von den Universitäten Stanford und London übernommen. Die ersten Protokolle 5 wurden entwickelt, dadurch konnten größere Datenmengen übertragen werden. Der Beginn des Internets als Massenmedium geht folgte dann Anfang der 90er. Mit der Entwicklung von Hyperlinks 6 und dem „Netscape Browser 7 “ konnte jeder das Internet nutzen.
2. Nutzungsverhalten der Jugendlichen
„Ich find die Welt total negativ. Die Welt dreht sich zurzeit um einen absolut negativen Punkt. Alles nur Bullshit, was das rauskommt: die ganzen Leute, die Politiker…“ 8
„ Wenn ich mir was reinziehe - Nachrichten oder irgendsoetwas -, sehe ich den ganzen Tag nur Scheiße. Ich sehe nicht, dass irgendjemand was Fettes bringt. Ich sehe nicht das irgendjemand was zu sagen hat oder irgendetwas Fettes angestellt hat“ 9
2.1. Typisches Userprofil
Ein Typischer Internetnutzer ist zwischen 14 und 49 Jahre alt. Er gehört einem besser verdienenden Haushalt an und ist eher selbständig als angestellt. Während 2001 nur 42% der User weiblich war, steigt diese Zahl bis heute stetig. Die generelle Wachstumsrate betrug vom Jahr 2000 auf das Jahr 2001 34% 10 .
2.2. Kennzahlen Jugend
Bereits im Alter von 10-14 Jahren haben 50% der Kinder Zugang zu einem Internetanschluss. 11 Nur 19% lesen aber Tageszeitungen. Selbst im Alter von 15 bis 21 Jahren
4 vgl. im Folgenden Vetter, 2000, o.S..
5 Programm, das den Datentransfer regelt.
6 Ermöglicht die Verknüpfung von Daten.
7 Programm zur Darstellung von Internetseiten.
8 GFK-Gruppendiskussion, 2002, männlich, 15 - 19, Thema: Nachrichten.
9 GFK-Gruppendiskussion, 2002, männlich, 15 - 19, Thema: Nachrichten.
10 vgl. GFK-Forschungsgruppe Internet, 2002.
11 vgl. im Folgenden: Studie WDR, Berlin, n=1024, 2002 und Abb. 1 im Anhang.
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Arbeit zitieren:
Sebastian Geipel, 2004, Kann die Onlinepräsenz einer Zeitung junge Leserschaft gewinnen und binden, München, GRIN Verlag GmbH
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