Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 03
2. Das Altertum - Raum und Zeit 04
3. Quellenkunde und Grundwissenschaften 05
3.1 Die Geschichtsschreibung 05
3.2 Die Biographie 05
3.3 Das Epos 05
3.4 Das Drama 06
3.5 Die Kleinpoesie 06
3.6 Die Philosophie 06
3.7 Die Fachschriftstellerei 07
3.8 Die Publizistik 07
3.9 Die Briefliteratur 07
3.10 Epigraphik (Inschriftenkunde) 08
3.11 Papyrologie (Wissenschaft vom Papyrus) 08
3.12 Archäologie 08
3.13 Numismatik (Münzkunde) 09
3.14 Die Chronologie 09
3.15 Anthropologie und Geographie 09
4. Definitionen 10
4.1 Wirtschaft 10
4.2 Wirtschaftssystem 10
5. Charakterisierung der attischen Wirtschaft 10
5.1 Die Wirtschaftsstruktur Athens im
historischen Kontext 10
5.2 Ein Vergleich zur modernen Wirtschaft 13
5.3 Religiöse Aspekte im Wirtschaftssystem 14
5.4 Gerechtigkeit als regulatives Prinzip 15
6. Auswertungsmodell (Aristoteles) 15
6.1 Darstellungsteil 15
6.2 Fazit aus der aristotelischen Logik und Philosophie 17
7. Zusammenfassung und Ausblick 17
8. Literaturverzeichnis 18
9. Anhang 19
1. Einleitung
"Jede Form von Wirtschaft ist auf ein anthropologisches Substrat angewiesen, das in der Antike sicherlich mehr umfaßte als nur den Bürger, aber in ihm eben doch die signifikante Figur besaß." 1
Diese wissenschaftliche Hausarbeit setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die anthropologischen Kriterien für einen ökonomischen und sozialpolitischen Entwicklungsprozess in der Antike Griechenlands.
Zu Beginn werden der Begriff Altertum sowie die wesentlichen Quellengattungen und Grundwissenschaften in einem
angemessenen Rahmen präsentiert, die einen Betrag dazu leisten, wirtschaftliche Evolutionsprozesse in der Antike mit einer wissenschaftlich fundierten Perspektive zu erläutern. Ein Definitionsspektrum im nächsten Punkt weist themenrelevante Begriffe auf und ordnet diese in einen strukturierten Rahmen. Im Anschluss an diese drei einleitenden Punkte wird der ökonomische Verlauf in der griechischen Antike vom primitiven und agrarisch geprägten Wirtschaftsstil in der archaischen Zeit bis einschließlich der hochentwickelten Königswirtschaft im Hellenismus aufgezeigt.
Eine fortwährende Fokussierung der attischen Wirtschaftsstruktur in der klassischen Periode soll hierbei berücksichtigt werden. Zudem sollte eine Integration der anthropologischen Aspekte und Elemente für die Genese eines antiken Wirtschaftssystems in Griechenland gewährleistet sein.
Abschließend wird die gesamte Ausführung noch einmal kritisch reflektiert und in zusammenhängender Art und Weise dokumentiert. Die Bevölkerungsstatistiken und die Zusammenstellung elementarer Fachtermini im Anhang runden das allgemeine Kompendium ab. _______________________________________________________
1 Kloft, Hans: Die Wirtschaft der griechisch-römischen Welt. Darmstadt 1992. Seite 260 Zeile 6 ff.
Nicht greifbar ist das Aktualitätsprinzip hinsichtlich der historischen Fachpublikationen für wirtschaftliche Prozesse in der antiken Weltdie neueste mir bekannte Darstellung ist die 1992 veröffentlichte Einführung von Prof. Dr. Hans Kloft.
Diese Übersicht basiert aber prinzipiell auch auf das eigentliche Standardwerk von Michel Austin und Pierre Vidal-Naquet, das bereits 1972 im französischen Sprachraum publiziert wurde und erst 1984 in die deutsche Sprache übersetzt wurde.
2. Das Altertum - Raum und Zeit
Der Begriff Altertum ist nicht unumstritten in der Geschichtsforschung und wird heutzutage vor allem mit der griechisch-römischen Antike gleichgesetzt.
Eine Konzentrierung auf den Mittelmeerraum als Wirtschaftsplatz und bedeutsame Handelsregion sowie eine Fokussierung des Zeitraumes von 3500 bis 4000 Jahre finden einen weitgehenden Konsens unter den Historikern. Die schriftliche Fixierung von mündlich tradierten
Ausdruckselementen (kurzum Schriftlichkeit) wird als wesentlicher Faktor für höher entwickelte Kulturstufen und ethnische Gruppierungen angesehen.
Es wird differenziert zwischen Vorgeschichte (Früh-, Urgeschichte oder Prähistorie) und Altertum.
Insgesamt ist die griechisch-römische Antike von einem kulturellen, politischen und philosophischen Einheitsgedanken geprägt. Als Beispiel hierfür lässt sich der Panhellenismus anführen.
Einige Kontinuitätslinien werden zur systematischen Erfassung der unterschiedlichen Textquellen aus der Antike positioniert: die Geographie der antiken Welt, die Anthropologie der antiken Welt,
die Kulturstufen, Kulturen und Kulturkreise der antiken Welt,
die Sprachen der antiken Welt, die Schriften der antiken Welt und
die historischen System- und Prozessstrukturen der antiken Welt.
3. Quellenkunde und Grundwissenschaften
3.1 Die antike Geschichtsschreibung
Am Anfang der Quellenkunde für die Altertumskunde setzt man die antike Historiographie.
Diese bezeichnet eine Darstellungsform von historischen Ereignissen und ist gewissermaßen als reflexives Element von entscheidender Bedeutung.
Wichtige Vertreter sind Herodot (ca. 480 - 425 v. Chr.) und Thukydides (ca. 460 - 400 v. Chr.).
3.2 Die Biographie
Die Biographie erfährt eine klare Unterscheidung von der Geschichtsschreibung hinsichtlich formaler Struktur und Intention. In ihren Hauptfunktionen sind eine äußere Beschreibung des Lebensweges einer bedeutenden Persönlichkeit sowie moralische Qualitäten verifizierbar.
Einflussreicher Vertreter ist Plutarch von Chaironaea (ca. 47 - 125 n. Chr.).
3.3 Das Epos
Der Begriff Epos leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet "das Gesagte". Es ist "ein umfängliches, in Versform abgefasstes Helden- und Festgedicht, in dem Stoffe der Sage und der Geschichte in eine künstlerische Form gebracht sind" (vgl. Boshof, 1983, S. 40).
Im Grundkern sind Epen unter dem Prinzip Mythos einzuordnen und scheinen für historische Kenntnisse nicht von Relevanz zu sein. Doch der Charakter einer Moralpredigt verleiht dieser Quellenform einen prägnanten Aufdruck, der sich als Agitation für menschliche Schaffenskraft erweisen kann und Aufschluss darüber liefert, ob und wie Menschen zur damaligen Zeit gelebt haben (religiöse Praktiken etc.).
3.4 Das Drama
Drama ist griechischen Ursprungs und wird mit "Handlung" übersetzt. Man charakterisiert hierbei die Gleichwertigkeit von Tragödie und Komödie mit religiösen Aspekten als zentrale Thematik. Die Frage nach der historischen Relevanz ist aufgrund einer freien Komposition von Mythos und Realität in vielen Dramen unerlässlich und doch lässt sich eine gewisse Beschreibung wirklicher Lebens-und Arbeitsformen identifizieren.
3.5 Die Kleinpoesie
Die Hauptakzentuierung von Kleinpoesie zielt auf eine politische Thematik, z.B. durch Solon (um 640 v. Chr.). Darüber hinaus ist eine gesellschaftskritische Tendenz existent. Unter sozialpolitischen Gesichtspunkten bietet diese literarische Quellenart eine
3.6 Die Philosophie
Die Lehre der Weisheit erfährt in der Antike eine Dreiteilung in Naturphilosophie, Logik und Ethik.
Arbeit zitieren:
Tom Eric Szczepanik, 2003, Das antike griechische Wirtschaftssystem - Prolegomena und Exemplifikation, München, GRIN Verlag GmbH
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