Sigrid Baierlein und Peter Kieni Transferarbeit Innovationsmanagement und Arbeitswirtschaft
Das WoV-Modell als Innovation für die Führung von Institutionen der
Verfasser: Sigrid Baierlein und Peter Kieni
Zeitraum 01.03.2003 bis 30.12.2003
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Eigenständigkeitserklärung
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Anlage 2
Erklärung zur Archivierung und Rechtsübertragung gem. §§ 16, 19, 21 UrhG
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Vorgehensweise 1
Die folgende Arbeit war ursprünglich als Transferarbeit zum Thema „Innovations- und Technologiemanagement“ angedacht. Während der Bearbeitung des Innovationsthemas „Das Wirkungsorientierte Verwaltungs-Modell (WoV-Modell) als Innovation für die Führung von Institutionen der Altersbetreuung“ kamen die Autoren mehr und mehr zu der Überzeugung, dass eine solche Innovation nur Sinn macht, wenn sie auch aus arbeitswirtschaftlicher Sicht betrachtet wird. Bis einschliesslich Punkt 3 ist die Arbeit dem Thema Innovation gewidmet. Ab Punkt 4 erfolgt dann die arbeitswirtschaftliche Betrachtung des WoV-Modells. Die Transferarbeit als Doppelarbeit zu schreiben, wurde mit Prof. Dr. Dohm abgesprochen und genehmigt. Die Autoren stiessen in ihrer Recherche auf interessante Studien und Erfahrungen. Diese sind für den Transfer auf das eigene Projekt sehr hilfreich.
In der heutigen Situation, in der Bürger und Einwohner immer mehr staatliche Institutionen und Verwaltungen als undurchsichtig und ineffizient empfinden, kann das WoV-Modell für Transparenz und Vertrauen im Sinne der Bürgernähe schaffen.
Ziel der Arbeit ist es, deutlich zu machen, dass das WoV-Modell eine sehr innovative Massnahme für staatlich gesteuerte Institutionen sein kann, jedoch arbeitswirtschaftlich betrachtet hohe Ansprüche stellt.
Begriffsklärungen
Durch die Verwendung von internationaler Literatur wird in der Arbeit abwechselnd der deutsche oder der schweizer Sprachstil gewählt. Altenheim = deutscher Sprachgebrauch Beispiel:
1 Im Folgenden werden Personen in der männlichen Sprachform angesprochen, es sind aber jeweils sowohl männliche als auch weibliche Personen gemeint. Steinbeis-Hochschule Berlin STI 599 MBA 001 Seite
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Altenwohnung 2
Eine in Lage, Ausstattung und Einrichtung für besondere Bedürfnisse älterer Menschen geeignete Wohnung mit Zentralheizung, Aufzug, Hausmeister.
Altenwohnhaus / Alterssiedlung
Wohngebäude, das ausschließlich Altenwohnungen enthält.
Altenwohnheim
Abgeschlossene kleine Wohnung in einem Heim, selbstständige Führung eines eigenen Haushaltes.
Altersleitbild 3
Das Altersleitbild formuliert Ziele, zeigt Vernetzungen auf und stellt Maßnahmenpläne dar. Es beantwortet vordergründig die Frage, in welche Richtungen diese Alterskonzepte gehen, von welchen Bedürfnissen sie ausgehen und was wichtig ist in den Bereichen Wohnformen (individuelles und kollektives Wohnen), Dienstleistungen (Hilfe und Pflege zu Hause und in den Institutionen) sowie soziale und kulturelle Aktivitäten 4 . Grundsätzlich sind Altersleitbilder langfristig angelegt, mit einem mittel- und kurzfristigen Kontrollrahmen der einzelnen Umsetzungsschritte.
Alternative Wohnformen
Wohngemeinschaften, Alters-WG, Altersinteressen-Gemeinschaften, Mehrgenerationenwohnen ….
Altersheim
Kleine Wohneinheiten (Zimmer in Einzel- oder Mehrfachbelegung) in einem Heim. Selbstständige Führung eines eigenen Haushaltes, mit der Sicherheit von Unterstützung, Pflege und Betreuung, sofern erwünscht und gebraucht.
Anreiz / Anreizsystem
Maßnahme zur nachhaltigen Erhöhung der Motivation, der Kreativität und der Produktivität des Personals. Anreize können materiell (z.B. leistungsorientierte Entlöhnung, Prämie) oder immateriell (z.B. Motivation durch eigenverantwortliches Arbeiten, berufliche Weiterbildung, etc.) sein. Es wird zwischen individuellen (auf die Leistung der einzelnen Mitarbeitenden
2 Howe, J. u. a.: Lehrbuch der psychologischen und sozialen Alterswissenschaft, Roland Asanger Verlag, Heidelberg, 1991
3 Kieni, P./ Baierlein, S.: Studienarbeit PKS BBA GSM Kurs 003/ 2002-2003, Veränderte soziale und pflegerische Problemstellungen betagter und hochbetagter Menschen der Stadt Kloten als Grund für den Umbau und die Erweiterung des Alterswohn- und Pflegeheim „Im Spitz“ zum Pflegezentrum „Im Spitz“ Kloten S. 6
4 Diebold Zurbrügg, S.: Wohn- und Betreuungsformen für Betagte, Zwischenbericht April 1994, (Ergebnisse einer mehrschichtigen Umfrage im Rahmen des NFP 32-Projektes „Wohnverhältnisse, Wohnraumversorgung und räumliche Verteilung betagter Menschen in der Schweiz“ Steinbeis-Hochschule Berlin STI 599 MBA 001 Seite
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bezogenen) und kollektiven (auf die Leistung einer Organisationseinheit als Ganzes bezogenen) Anreizen unterschieden.
Aufgabenkritik
Erfassung und Beurteilung aller von der öffentlichen Hand erbrachten internen und externen Leistungen oder Aufgaben mit dem Ziel, den Verwaltungsprozess zu optimieren und auf die zentralen Aufgaben (Kernaufgaben) auszurichten.
Auslagerung
Übertragung von staatlichen Aufgaben an Dritte (andere öffentliche Träger oder Private).
Benchmarking
Evaluationsmethode, bei der die Leistungsfähigkeit der eigenen Verwaltung hinsichtlich Qualität und Mitteleinsatz mit denjenigen anderen Verwaltungen oder von Konkurrenten im Privatsektor verglichen wird. Dabei wird der jeweils beste Konkurrent durch Quervergleiche ermittelt und von diesem in der Folge gelernt, wie die betreffende Aufgabe am besten erledigt wird. Benchmarking geht über den bloßen Leistungsvergleich hinaus, indem es auch den Aspekt des Lernens und der Qualitätsentwicklung enthält. Der Leistungsvergleich bildet aber die Grundlage des Benchmarkings.
BESA
Die BESA (Bewohner Einstufung und Abrechnungssystem) ist ein Arbeitsmittel, mit dem die Pflege- und Betreuungsleistungen in Alters- und Betagtenheimen definiert, gemeinsam vereinbart, durch den Arzt kontrolliert und abgerechnet werden können.
Betreutes Wohnen
Betreutes Wohnen im Alter ermöglicht älteren Menschen selbständig zu wohnen. Im Unterschied zum Altenwohnheim und Altenheim bietet das betreute Wohnen eine abgeschlossene Wohnung, d. h. der Bewohner hat das Hausrecht in seiner Wohnung, er kann bestimmen, wie diese eingerichtet wird und wer Zugang zu ihr hat. Es handelt es sich nicht um ein Heim mit umfassender pflegerischer und hauswirtschaftlicher Versorgung rund um die Uhr.
Contracting-Out
Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit einer verwaltungsexternen Organisation, die ihre Leistungen direkt an die Kunden abgibt. Siehe auch Auslagerung.
Controlling
Tätigkeit, welche die Planung, Entscheidung, Steuerung, Information, Kontrolle und Verbesserung des Verwaltungshandelns umfasst, ein frühzeitiges Erkennen von Problemen und eine rechtzeitige Einleitung von Korrekturmaßnahmen ermöglicht und sowohl finanzielle
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wie auch qualitative und quantitative Aspekte beinhalten kann. Controlling findet somit statt, wenn Manager und Controller zusammenarbeiten. Es umfasst den gesamten Prozess der Zielfestlegung, der Planung und der Steuerung im finanz- und leistungswirtschaftlichen Bereich. Controlling ist von Kontrolle (im Sinne von Aufsicht) zu unterscheiden.
Dezentralisierung
Führungsprinzip, das durch Rollenaufteilung, dezentrale Lösungsansätze,
Kompetenzdelegation und Eigenverantwortung der operativen Einheiten und der einzelnen Mitarbeitenden auszeichnet.
Effect
Die unmittelbaren, objektiven, d.h. direkt ersichtlichen bzw. nachweisbaren (Aus-)Wirkungen der Leistungserbringung bzw. des staatlichen Handelns.
Effektivität
Verhältnis zwischen der geplanten und der erzielten Wirkung. Weitgehend gleichbedeutend mit Wirksamkeit.
Effizienz
Verhältnis zwischen einem Ergebnis (Output) und den dafür eingesetzten Mitteln.
Erfa-Gruppe
Erfahrungs-Austausch-Gruppe. Diese Gruppe umfasst ca. 15 Mitglieder gleichgelagerter Betriebe der Region. (Altenwohnheime, Pflegewohnungen, Altenwohnungen,
Alterssiedlungen, betreutes Wohnen). Hauptaufgabe der Erfa-Gruppen ist der aktive, strukturierte Erfahrungsaustausch zu allen Fragestellungen der Geschäftspolitik, Wirtschaftlichkeit der Institutionen, Verbandspolitik, berufliche Aus- und Weiterbildung etc. Diese Erfa-Gruppen sind im Dachverband Cura-Viva zusammengefasst. Dieser schweizer Verband ist die einzige gesamtschweizerische Institution, welche sich maßgeblich um Betagten- und Behinderten-Institutionen kümmert.
Geschäftspolitik 5
Auf die Durchsetzung bestimmter Ziele gerichtetes Verhalten. Die Geschäftspolitik beinhaltet in der Regel die Bewohner-, die Mitarbeiter-, die Marketing- und die Finanzpolitik. Diese 4 Politiken sind in der Regel auf einander abgestimmt und ergänzen sich mit der übergeordneten Geschäftspolitik.
5 Kieni P./ Baierlein S.: Transferarbeit Personal- und Organisationsentwicklung, PKS MBA GSM Kurs 001/ 2003-2005, Geplante Geschäfts- und Personalpolitik zum Projekt „Zukunftswohnen für Senioren“ der Stadt Kloten, auf der Basis moderner Organisations- und Personalmanagement-Methoden, S. 9 Steinbeis-Hochschule Berlin STI 599 MBA 001 Seite
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Globalbudget
Meist mit Leistungsvorgaben verbundenes, pauschales Budget für einen bestimmten Leistungsbereich, das die Kompetenz der Finanzmittelaufteilung der betreffenden Verwaltungseinheit überlässt und für das das Parlament im Voranschlag nur die Nettokosten oder Nettoerlöse festlegt - meist unter Berücksichtigung der Menge und der Qualität der zu erbringenden Leistungen. In WoV-Steuerungssystemen ist ein Globalbudget meist an ein Produkt oder an eine Produktgruppe gebunden.
Budgetierungsform, die auf eine starre Bindung der zur Verfügung gestellten Mittel an die einzelnen Rubriken verzichtet. Maßgebend ist der Saldo von Aufwand und Ertrag, der im Voranschlag je Leistungsgruppe ausgewiesen und in der Schweiz meist vom Grossen Rat (bzw. Stadtrat, Regierungsrat, Legislative oder auch Exekutive je nach föderalistischem, kommunalen System) beschlossen wird.
Impact
Subjektive Wirkung beim Leistungsempfänger, zu der das Handeln der Verwaltung maßgeblich beigetragen hat.
Indikator
Merkmal, das auf den Zustand oder die Entwicklung von Kosten, Leistungen, Qualität, Ergebnissen oder Wirkungen hinweist und als Messgröße für die Leistungs- und Wirkungsmessung dient. In der Regel müssen mehrere Indikatoren ausgewertet und beurteilt werden, um ein Bild von einer Entwicklung zu erhalten.
Input
Mittelverbrauch; Einsatz von Personal-, Sach- und Finanzmitteln zur Erstellung von Leistungen (Produkten).
Kennzahl
Kennzahlen dienen zur Beurteilung von Entwicklungen in der Gesamtverwaltung, den Departementen und Dienststellen sowie zum internen oder externen Vergleich (Benchmarking). Kennzahlen können für die Bereiche Leistung, Finanzen und Personal definiert werden.
Kontraktmanagement
Form der Steuerung des Staats- und Verwaltungshandelns mit Leistungsvereinbarungen.
Kosten-Leistungsrechnung (KLR)
Rechnung, in welcher der Wertverzehr erfasst wird, der im Zusammenhang mit der Erstellung von Verwaltungsdienstleistungen erfolgt, wobei die anfallenden Kosten erfasst und den Leistungen (Produkten = Kostennträgern) zugeordnet werden.
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Kostenrechnung / Vollkostenrechnung
Transparente Darstellung der vollen Kosten, bei welcher den Leistungen (als Kostenträgern) auch anteilsmäßig die fixen Kosten (incl. Finanzkosten) angerechnet werden, welche unabhängig vom Leistungsvolumen anfallen. Zwingende Voraussetzung für die Vollkostenrechnung ist die interne Verrechnung.
Kostenträger
Leistungen im Sinn von Produkten sind Kostenträger. Das Modell der Wirkungsorientierten Verwaltung (WoV) setzt eine Kostenträgerrechnung voraus, die den Leistungsgruppen alle Kosten zuweist, welche durch die Erstellung der darin enthaltenen Leistungen anfallen.
Leistungsdefinition
Ausgehend von ihrem Grundauftrag, der weitgehend im Gesetz festgelegt ist, definiert jede Dienststelle die für die Aufgabenerfüllung erforderlichen Leistungen.
Leistungsauftrag / Leistungsvereinbarung
Zusammenstellung der Leistungen (zusammengefasst in Leistungsgruppen) einer Verwaltungseinheit mit Kosten-, Leistungs- und Wirkungszielen und den entsprechenden Indikatoren.
Die Leistungsaufträge werden dann in der Regel zwischen Dienststelle und Departement vereinbart und nicht einseitig vorgeschrieben. Leistungsvereinbarungen können nicht nur mit Verwaltungseinheiten, sondern auch mit externen Dritten abgeschlossen werden. Sie beinhalten in der Regel auch einen bestimmten Zeitraum, Zielvorgaben und Indikatoren für die Bewertung der Zielerreichung. In schweizerischen WoV-Modellen bezieht sich die Leistungsvereinbarung meist auf Produkte bzw. Produktgruppen und steht in einem unmittelbaren Zusammenhang zum betreffenden Globalbudget.
Im Luzerner WOV-Modell 6 - und im Gesetz - wird der Begriff Leistungsauftrag verwendet.
Leistungsvergleich
Evaluationsmethode, bei der im Sinne eines reinen Datenvergleichs die Leistungsfähigkeit der eigenen Verwaltung mit derjenigen einer anderen Verwaltung hinsichtlich Qualität und Mitteleinsatz verglichen wird. Der Leistungsvergleich bildet die Grundlage des Benchmarkings.
Mitarbeiter (MA)
Arbeitnehmer, Personal (im alten Sprachgebrauch)
New Public Management NPM
Entspricht Wirkungsorientierte Verwaltungsführung WoV
6 http://www.wov.ch/
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NRM+
Neues Rechnungsmodell, ergänzt um eine einfache Kosten-/Leistungsrechnung
NSM
Neues Steurungsmodell (deutsches Synonym für WoV und NPM)
Outcome
Mittelbare Wirkung der Erbringung einer oder mehrerer Leistungen der Verwaltung auf die Gesellschaft oder Umwelt.
Output
Die von der Verwaltung nach außen erbrachte Leistung.
Outsourcing
Beschaffung von Vorleistungen oder Teilaktivitäten bei einer verwaltungsexternen Organisation zum Zweck der weiteren Verarbeitung in der Verwaltung. Die Produkteherrschaft, d.h. Erstellung der Leistung zu Gunsten von Bürgern und Einwohnern bleibt dabei in der Verantwortung der Verwaltung.
Produkt
Leistungseinheit, die in der Verwaltung produziert wird, den Bedarf von Dritten deckt, in einer funktionslogisch einheitlichen Form an Dritte abgegeben wird und für die ein Preis berechenbar ist, auch wenn er nicht in jedem Fall in Rechnung gestellt oder verrechnet wird. Ein Produkt ist nicht identisch mit Aktivitäten der Verwaltung oder mit organisatorischen Einheiten.
Produktgruppe
Funktionslogische Aggregierung von Produkten zu einer übergeordneten Leistungseinheit.
Pflegewohnung
Kleine Alterswohngemeinschaft, begleitet von Fachpersonal, gegenseitige Unterstützung der Bewohner.
Pflegezentrum im Spitz, Kloten (PZS)
Kompetenzzentrum für Altersvorsorge und -betreuung, mit mehreren angegliederten Senioreninstitutionen im Stadtgebiet von Kloten, Schweiz.
Politik 7
Hier: Auf die Durchsetzung bestimmter Ziele gerichtetes Verhalten.
7 Schweizer Hotelier-Verein Bern, Weiterbildung Seminar SHV für Unternehmensführung US 19/1
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Senioren
Menschen ab ca. 60 Jahren. Als Zielgruppe für „Zukunftswohnen“ ist der Begriff „SeniorIn“ sehr weit gefasst und steht für rüstige Menschen, welche ihren Alltag weitgehend autark gestalten.
Wirkungsorientierung
Ausrichtung der politischen und führungsbezogenen Entscheide an der Wirkung staatlichen Handelns.
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung WoV (auch New Public Management NPM) 8 Gesamtheitliches Reformkonzept, das eine outputorientierte Verwaltungsführung mit delegierter Ausführungskompetenz sowie Ressourcen- und Ergebnisverantwortung vorsieht. Das Parlament soll sich weitgehend auf die Rolle des Leistungsfinanzierers und -bestellers, die Regierung auf jene des Leistungseinkäufers konzentrieren, die Verwaltung und Dritte sind die Leistungsersteller.
Wohngruppen in dezentralen Quartieren
Wohngruppen in Außenquartieren der Stadt Kloten, noch im Stadtgebiet, bis zu 15 km vom Stadtkern entfernt.
„Zukunftswohnen für Senioren“
Zukünftige Wohnformen in einer Senioren-Wohngemeinschaft, welche sich selbst bilden wird und ein Wohnobjekt in Eigentum oder in Miete erwerben wird. Der Grundgedanke ist ein autarkes Funktionieren einer solchen Gemeinschaft, was aber eine pflegerische Betreuung von der kleinen Hilfestellung bei Alltagsproblemen bis hin zur klassischen Pflege nicht ausschließt. Verschiedene Wohnformen tauchen immer wieder unter dem Begriff „Zukunftswohnen für Senioren“ auf.
8 Kettiger, D.: Grundlagenpapier für die SGVW-Tagung (Schweizerischen Gesellschaft für Verwaltungswissenschaften) CH-Burgdorf März 2003 S. 1ff. http://www.sgvw.ch/schwerpunkt/archiv/Grundlagenpapier-WoV.pdf Steinbeis-Hochschule Berlin STI 599 MBA 001
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Inhaltsverzeichnis
Eigenst ändigkeitserklärung III
Anlage 2 IV
Vorgehensweise.................................................................................................................... V
Begriffskl ärungen V
Inhaltsverzeichnis............................................................................................................... XIII
Abbildungsverzeichnis. XV
1 Zusammenfassung. 1
2 Innovationsmanagement 3
2.1 Definitionen - Abgrenzungen - Merkmale - Ziele 3
2.1.1 Definition und Abgrenzung des Innovationsbegriffes 3
2.1.2 Definition Management. 4
2.1.3 Merkmale von Innovationen. 5
2.1.3.1 Neuheit. 5
2.1.3.2 Unsicherheit 5
2.1.3.3 Komplexität 5
2.1.3.4 Konfliktgehalt 6
2.1.3.5 Notwendigkeit 6
2.1.4 Innovationsziele 7
2.2 Der Innovationsprozess. 8
2.2.1 Initiierung von Innovationen. 9
2.2.2 Ideengewinnung 10
2.2.3 Bewertung von Ideen. 10
2.2.4 Ideenauswahl. 11
2.2.5 Ideenumsetzung 12
3 Innovation und Unternehmenskultur. 13
3.1 Definition des Begriffes Unternehmenskultur 13
3.2 Merkmale einer innovationsfördernden Unternehmenskultur 13
3.3 Vergleich „alter“ und „neuer“ Innovationsansätze 15
3.4 Gestaltung der innovationsfördernden Unternehmenskultur. 16
3.4.1 Analyse des Ist-Zustandes 16
3.4.2 Definition des Soll-Zustandes 16
4 Das WoV-Modell als Innovation für die Verwaltungsarbeit im
Projekt „Zukunftswohnen für Senioren“ der Stadt Kloten 18
4.1 Zum Begriff der Wirkungsorientierten Verwaltung (WoV-Modell) 18
4.2 Die Hintergründe 18
4.3 Die Entwicklungsgeschichte 19
4.4 Ziele der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung 22
4.5 Elemente der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung. 23
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4.5.1 Übersicht. 23
4.5.2 Führung und Steuerung mit Leistungsauftrag im Besonderen. 24
4.6 Leistungsebene und Wirkungsebene 25
4.7 Übertragbarkeit des WoV-Modells auf das das Projekt „Zukunftswohnen für
Senioren “ der Stadt Kloten 26
4.7.1 Antwort auf Frage 1 26
4.7.1.1 Übersicht über die Produkte 27
4.7.1.2 Übersicht über die Ziele, Produkte und Indikatoren 28
4.7.1.3 Ansätze zur Ergänzung der Indikatorenliste. 31
4.7.1.4 Daraus abgeleitete Anforderung an die zukünftige Organisation des Projektes
„Zukunftswohnen für Senioren“ der Stadt Kloten 32
4.7.2 Antwort auf Frage 2 33
4.7.3 Antwort auf Frage 3 33
5 Arbeitswirtschaftliche Betrachtung des WoV-Modells für das Projekt
„Zukunftswohnen für Senioren“ der Stadt Kloten. 35
5.1 Der Begriff Arbeitswirtschaft. 35
5.2 Die Steuerungsebenen im WoV-Modell 38
5.3 Qualitätsansprüche an Institutionen der Altersbetreuung 40
5.3.1 Qualitätsziele aus Sicht der Fachverbände 40
5.3.2 Subjektive Qualitätsansprüche aus Sicht der Verfasser 41
5.3.3 Der Einsatz von Indikatoren bei Institutionen der Altersbetreuung 42
5.4 Nach WoV-Prinzipien geführte Institutionen der Altersbetreuung. 43
5.4.1 Übersicht der Produkte dieser Institutionen. 45
5.4.2 Übersicht über die Ziele dieser Institutionen 45
5.5 Analyse und Bewertung der Ergebnisse der Studie. 46
5.5.1 Analyse der Produkte 47
5.5.2 Analyse der Ziele 47
5.5.3 Analyse der Indikatoren 49
5.5.4 Überprüfung der eigenen These. 51
5.5.5 Ansätze zur Ergänzung der Indikatorenliste für ein Benchmarking. 51
5.5.6 Ansätze zur Ergänzung der Indikatorenliste bezüglich Grundhaltung und Ethik 51
5.5.7 Ansätze zur Ergänzung der Indikatorenliste auf Ebene der Politik 52
6 Erfahrungswerte mit WoV. 52
6.1 Erfahrungen der Stadt Dübendorf, Kanton Zürich, Schweiz 52
6.2 Erfahrungen des Kanton Luzern, Schweiz 54
7 Ausblick 56
Literaturverzeichnis 57
Websites (Stand 30. Dez. 2003) 58
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Notwendigkeit von Innovationen
Abbildung 2 Das „Magische Zieldreieck“
Abbildung 3 Grundschema eines Innovationsprozesses.
Abbildung 4 Vergleich alter und neuer Innovationsansätze
Abbildung 5 Organisationsmodell Verwaltungsreform
Abbildung 6 Elemente der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung nach Schedler K.
Abbildung 7 Leistungen und Wirkungen
Abbildung 8 Übersicht über die Produkte nach Bizzarri C. u. a.
Abbildung 9 Übersicht über die Ziele, Produkte und Indikatoren nach Bizzarri C. u. a.
Abbildung 10 Ansätze zur Ergänzung der Indikatorenliste.
Abbildung 11 Einordnung der Arbeitswirtschaft in die Arbeitswissenschaft.
Abbildung 12 „Humanfaktoren“ und „Unternehmensfaktoren“ in der Arbeitswirtschaft
Abbildung 13 Steuerungsebenen nach Haldemann T.
Abbildung 14 Wirkungsorientierung und Leistungssteuerung nach Haldemann T.
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Sigrid Baierlein, 2004, Projekt "Zukunftswohnen für Senioren" der Stadt Kloten / Schweiz, München, GRIN Verlag GmbH
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