Sexualberatung
von: Andreas Reineck
Gliederung Seite 1
1. Grundlagen der Sexualerziehung Seite 2 - 3
2. Die Sexualität bei Jugendlichen Seite 3 - 6
2.1. Ängste der Jugendlichen Seite 6 - 7
3. Wesen der Sexualberatung Seite 7 - 8
4. Ursachen der Sexualberatung Seite 9
4.1. Sexualberatung als phasenmäßig ablaufender Beratungsprozess Seite 9
4.1.1. Beginn des Beratungsgespräches Seite 10
4.1.2. Situationsanalyse Seite 10 - 12
4.1.3. Definition des Problems Seite 12
4.1.4. Sammeln von Informationen Seite 12 - 13
4.1.5. Erarbeitung der Lösungsmöglichkeiten Seite 13
5. Zusammenfassung Seite 13 -14
6. Literaturverzeichnis Seite 15
1. Grundlagen der Sexualerziehung
Man wird nicht mit sexuellen Problemen geboren, sondern vor allem Erlebnisse oder mangelnde Erfahrungen leiten Fehlentwicklungen ein. Solche Probleme führen nicht nur im umgrenzten sexuellen Bereich zu persönlichen Schwierigkeiten oder Störungen in einer Partnerbeziehung, sie können auch Ursache von zahlreichen seelisch bedingten körperlichen Leiden, wie Herzbeschwerden, Kopfschmerzen und Magenbeschwerden sein.
Die meisten Menschen sind unsicher, wenn es um die Sexualerziehung geht, und sie sind Hinweisen auf sexuelle Phantasien nicht aufgeschlossen. Es befällt sie ein Unbehagen, etwa von ihren Kindern als sexuelle Wesen angesehen zu werden. Die Ursache hierfür ist weitgehend darin zu sehen, dass über das Thema Sex nur bei wenigen Menschen zu Hause, in der Familie oder auch in der Schule gesprochen wird.
Man begegnet dieser Problematik am besten, indem man sich vier Fragen stellt:
- Was ist Sexualität?
- Was bedeutet Sexualität für mich als Erzieher?
- Wohin soll die Sexualerziehung führen, was ist ihr Ziel?
- Wie sieht Sexualerziehung in der Praxis aus?
Unter Sexualität wird von vielen etwas verstanden, was innerhalb der Gesamtpersönlichkeit eines Menschen eine Sonderrolle einnimmt. Es entsteht dann leicht der Eindruck, als handle es sich beim Sexuellen um einen speziellen, besonders selbständigen und unabhängigen Teilbereich innerhalb der Einheit von Leib und Seele. Sexualität ist ein Teil von uns. Sie dient nicht allein der Zeugung eines Kindes und ist nicht beschränkt auf den Bereich der Geschlechtsorgane. Sie bestimmt vielmehr unser gesamtes Fühlen, Denken und Handeln und ist ein wesentlicher Bestandteil zwischenmenschlicher Beziehungen. Sexualität ist zu verstehen als die Liebes- und Lebensfähigkeit schlechthin, als die Fähigkeit zwischenmenschliche Beziehungen aufzunehmen, ja zu sagen zum eigenen Geschlecht und positive Einstellungen zum eigenen Körper zu finden.
Sexualerziehung im Sinne einer besondern Erziehung gibt es nicht. Sie lässt sich nur im Rahmen der Gesamterziehung erreichen. Es geht auch bei ihr nur um eine positive Grundeinstellung, die man einem Kind vermitteln kann und muss. Sexualerziehung will also nicht zum Sexuellen verführen, sondern darauf vorbereiten. Das Kind und der Jugendliche sollen vielmehr lernen, eigene Grundsätze für sein Sexualverhalten zu finden und zu verwirklichen. (vgl. Röhl, M., 1978, S. 9-15)
2. Die Sexualität bei Jugendlichen
[...]
Arbeit zitieren:
Andreas Reineck, 2003, Sexualberatung, München, GRIN Verlag GmbH
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