II
Systemgastronomie in Deutschland E. Csizmadia / T. Zebisch
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Darstellungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1 Einleitung. 7
2 Begriffsdefinitionen 7
2.1 Systemgastronomie 8
2.2 Verkaufssysteme in der Systemgastronomie 9
2.2.1 Counter-Service 9
2.2.2 On line-Verkauf. 10
2.2.3 Free flow-Konzept. 10
2.2.4 Drive In 12
2.3 Exkurs: Franchise 12
3 Historische Entwicklung 14
3.1 Vor dem zweiten Weltkrieg. 14
3.2 Nach dem zweiten Weltkrieg. 14
3.3 McDonalds Markteintritt Anfang der siebziger Jahre. 16
4 Besonderheiten des deutschen Marktes 17
5 Wirtschaftliche Bedeutung der Systemgastronomie
in Deutschland 18
6 Darstellung und Vergleich von vier
neuen Konzepten auf dem deutschen Markt 20
6.1 Vorstellung der Unternehmen. 21
6.1.1 Starbucks. 21
6 1 2 Subway 22
III
Systemgastronomie in Deutschland E. Csizmadia / T. Zebisch
6.1.3 Ben & Jerry 23
6.1.4 Barilla. 23
6.2 Expansionspolitik 24
6.2.1 Starbucks. 24
6.2.2 Subway 24
6.2.3 Ben & Jerry 25
6.2.4 Barilla. 26
6.3 Marktauftritt und Produkte 26
6.3.1 Starbucks. 26
6.3.2 Subway 27
6.3.3 Ben & Jerry 28
6.3.4 Barilla. 28
6.4 Personalpolitik. 29
6.4.1 Starbucks. 29
6.4.2 Subway 30
6.4.3 Ben & Jerry 30
6.4.4 Barilla. 31
6.5 Soziales Engagement 31
6.5.1 Starbucks. 31
6.5.2 Subway 31
6.5.3 Ben & Jerry 32
6.5.4 Barilla. 33
6.6 Marketing 33
6.6.1 Starbucks. 33
6.6.2 Subway 33
6.6.3 Ben & Jerry 34
6.6.4 Barilla. 35
6.7 Abschließende Bewertung der Konzepte 35
7 Trends in der Systemgastronomie 37
8 Persönliche Wertung und Schlussfolgerung 39
IV
Systemgastronomie in Deutschland E. Csizmadia / T. Zebisch
Anhang I. 41
Anhang II. 44
Literaturverzeichnis 45
Gemeinsam bearbeitete Kapitel: 1, 6.7, 7, 8
Von Ellen Csizmadia bearbeitete Kapitel: 2, 6.4, 6.5, 6.6
Von Timo Zebisch bearbeitete Kapitel: 3, 4 , 5, 6 1, 6 2, 6 3
V
Systemgastronomie in Deutschland E. Csizmadia / T. Zebisch
Darstellungsverzeichnis
Darstellung 1: Die Betriebsarten der deutschen Gastronomie 9
Darstellung 2: Gegenüberstellung der klassischen Verkaufssysteme
von Fast Food-Restaurants. 11
Darstellung 3: Vor- und Nachteile des Franchising 13
Darstellung 4: Auszüge aus den TOP 100 der
Gastronomieunternehmen. 19
Darstellung 5: Logos der dargestellten Unternehmen 21
Darstellung 6: Entwicklung der Subway Stores. 22
Darstellung 7: Starbucks Kaffee-Spezialität 26
Darstellung 8: Ben & Jerry s Bus 34
Darstellung 9: Übersicht der Konzepte 35
VI
Systemgastronomie in Deutschland E. Csizmadia / T. Zebisch
Abkürzungsverzeichnis
BIP Bruttoinlandsprodukt
BSE. Bovine Spongiform Encephalopathy (Rinderwahnsinn)
cm Zentimeter
US-Dollar
Euro
EU Europäische Union
FG Franchise-Geber
FN Franchise-Nehmer
g Gramm
Mio. Million
MKS Maul- und Klauenseuche
ml Milliliter
Mrd. Milliarde
USA United States of America
7
Systemgastronomie in Deutschland E. Csizmadia / T. Zebisch
1 Einleitung
Zu Beginn des 3. Jahrtausends zeichnet sich ein bemerkenswerter Bedürfniswandel
in der Systemgastronomie ab.
Die klassischen Fastfood - Restaurants wie McDonalds, die in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren ein gigantisches Wachstum erfuhren, mussten in den letzten beiden Jahren erstmals Verluste hinnehmen und sehen sich zunehmend neuen Konkurrenten mit innovativen Konzepten, wie Starbucks, ausgesetzt. Dem US-amerikanischen Kaffeehauskonzern gelang es beispielhaft die Philosophie des „3rd place“, also des dritten Ortes neben Zuhause und dem Arbeitsplatz konsequent durchzusetzen. Hierdurch kommt es auch zu einer starken emotionalen Bindung zwischen Unternehmen und Konsument, die von den klassischen Anbietern oft angestrebt, aber nur selten erreicht wird.
Hinzu kommt die Konkurrenz durch neue Produkte, wie Sandwiches, Pastasnacks oder Backwaren, die dem gesteigerten Gesundheitsbewusstsein und der geänderten Bedürfnislage der Konsumenten eher Rechnung tragen als der klassische Burger. Die angegriffenen Konzerne reagieren mit groß angelegten globalen Werbekampagnen, Produktinnovationen, Qualitätsoffensiven oder auch mit der Creation neuer Marken mit neuen Produkten, wie die Premium-Pizzakette Donatos des Branchenführers McDonalds.
Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick einer Auswahl auf dem deutschen Markt aktiver Unternehmen der Systemgastronomie zu liefern, deren Marktauftritt zu analysieren, zu vergleichen und deren Konzepte kritisch zu beurteilen, sowie die gesamte Branche darzustellen.
2 Begriffsdefinitionen
Im Folgenden möchten wir die uns am wichtigsten erscheinenden Begriffe im Zusammenhang mit der Systemgastronomie näher erläutern.
8
Systemgastronomie in Deutschland E. Csizmadia / T. Zebisch
2.1 Systemgastronomie
Systemgastronomie ist eigentlich ein geläufiger Begriff, dennoch sind wir der Ansicht, dass er aufgrund der teils unterschiedlichen Definition in der Literatur einer genaueren Betrachtung bedarf.
„Im Gegensatz zur Individualgastronomie, wo der einzelne Unternehmer mit seiner Geschäftsidee das Bild prägt, ist hier ein gastronomisches System die Hauptschlagader. Anhand eines solchen, klar festgelegten Leistungskonzeptes, das einerseits die Angebotsschwerpunkte enthält (zum Beispiel Steaks und Salate, Nudelgerichte, Hähnchen-Speisen) und andererseits auf der Rationalisierung aller Arbeitsabläufe beruht, wird versucht, so systematisch wie möglich zu arbeiten. Dazu gehören Planung, Steuerung sowie Kontrolle und last not least die Expansion.“ 1 Gretel Weiß unterscheidet zwischen Systemgastronomie im engeren und im weiteren Sinne. Zu Vertretern der erstgenannten Kategorie zählen die Betriebsformen Steak-, Nudel- und Spaghettihäuser, aber auch Konzepte wie Wienerwald und Mövenpick Marché. Die zweite Gruppe bilden die Fast Food - Betriebe wie Burger King und McDonalds, da hier ebenfalls systematisch gearbeitet und expandiert wird. Albrecht Jenn hingegen wählt eine etwas andere Kategorisierung, indem er beide Betriebsarten, also Fast Food - Restaurants und Systemgastronomie, der systematisierten Gastronomie zurechnet. 2
Einen Überblick über die Betriebsarten der deutschen Gastronomie liefert folgende
Darstellung.
1 vgl. Weiß, G., Erfolgskonzepte 2, 1989, S. 7.
2 vgl. Jenn, A., Die Deutsche Gastronomie, 1993, S. 137.
9
Systemgastronomie in Deutschland E. Csizmadia / T. Zebisch
Systematisierte Gastronomie Individualgastronomie Sonderformen
Quelle: Jenn, A., Die Deutsche Gastronomie, 1993, S. 137.
Darst. 1: Die Betriesarten der deutschen Gastronomie
Aufgrund der Tatsache, dass sich die beiden Begriffe Systemgastronomie und systematisierte Gastronomie nur unwesentlich unterscheiden, verwenden wir nun im folgenden den erstgenannten.
Im Gegensatz zur Individualgastronomie zeichnet sich die Systemgastronomie vor allem durch eine straffe Planung und Steuerung des Managements, durch klare Strategien, die Bildung von starken Marken und Zugang zu den Kapitalmärkten bedingt durch die Rechtsform, aus. Durch die starke Spezialisierung kommt es jedoch auf der gastronomischen Ebene zur Einschränkung der Flexibilität sowie der Kreativität.
2.2 Verkaufssysteme in der Systemgastronomie
Die Systemgastronomie ist im wesentlichen durch die vier folgenden Verkaufssysteme geprägt.
2.2.1 Counter-Service
Hierbei erfolgt die Abgabe der Speisen an einer zentralen Theke; es handelt sich nicht um Selbstbedienung, da man bei einem Angestellten an der Theke die Speisen bestellt, diese von ihm erhält und dort bezahlt. Vorteil des Counter-Services ist der niedrige Platzbedarf, Nachteil ist das durch den Platzmangel bedingte schmale
10
Systemgastronomie in Deutschland E. Csizmadia / T. Zebisch
Sortiment sowie die Inflexibilität des Systems, da die technischen Geräte oft nur auf das eben genannte Sortiment abgestimmt sind. 1
Charakteristisch für diesen Verkaufstyp sind die Systeme von Burger King und McDonalds.
2.2.2 On line-Verkauf
Einzelne Speisen und Getränke sind hier in einer sinnvollen, thematischen Reihenfolge hintereinander angeordnet und der Gast geht mit seinem Tablett an den präsentierten Produkten entlang und bedient sich selbst; bei einzelnen Produktgruppen (z.B. warme Gerichte) kann die Ausgabe auch durch Personal erfolgen. Am Ende der Anlage erfolgt die Bezahlung vor dem Konsum. Der On line-Verkauf besticht vor allem durch die optische Präsentation des Angebots, was die Kunden eher als beim Counter-Service zum konsumieren verleitet. Als nachteilig zu nennen sind die Schlangenbildung und die dadurch entstehenden Wartezeiten. 2 Typische Vertreter dieses Verkaufstyps sind Autobahnraststätten, Bahnhofs- und Messerestaurants sowie die Handelsgastronomie.
2.2.3 Free Flow-Konzept
Eine Weiterentwicklung des On line-Systems ist das Free Flow-Konzept. Hier stellt sich der Gast in einer großzügig gestalteten, offenen Verkaufszone seine Speisen selbst zusammen, ohne hierfür Schlange stehen zu müssen, da die Produkte innerhalb der Verkaufszone thematisch gegliedert und frei zugänglich sind. Dieses Konzept erfordert regelmäßig einen sehr großen Platzbedarf, was zur Folge hat, dass eine hohe Kundenfrequenz aufgrund der hohen Kosten notwendig ist. Neben der Möglichkeit die Produkte so ansprechend wie möglich zu präsentieren, bietet das Free Flow-Konzept dem Gast auch den größten Erlebniswert der drei
1 vgl. Jenn, A., Die Deutsche Gastronomie, 1993, S. 143-145.
2 vgl. Jenn, A., Die Deutsche Gastronomie, 1993, S. 143-145.
Arbeit zitieren:
Diplom-Betriebswirt (FH) Timo Zebisch, Ellen Csizmadia, 2003, Systemgastronomie in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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