- 2 -
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS. 2
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS 4
1. EINLEITUNG. 6
2. WAS IST OUTPLACEMENT? 8
2.1 DEFINITION VON OUTPLACEMENT 8
2.2 URSPRUNG UND ENTWICKLUNG DES OUTPLACEMENTS. 9
2.3 RECHTLICHES UMFELD 10
2.4 MOTIVE UND ZIELE DES OUTPLACEMENTS 11
3. OUTPLACEMENT ALS INSTRUMENTARIUM DER
PERSONALFREISTELLUNG. 13
3.1 DEFINITION PERSONALFREISTELLUNG. 13
3.2 URSACHEN VON PERSONALFREISTELLUNG. 13
3.2.1 Unternehmensexterne Personalfreistellungsursachen 13
3.2.2 Unternehmensinterne Personalfreistellungsursachen. 14
3.3 PERSONALFREISTELLUNGSMAßNAHMEN. 14
3.3.1 Interne Personalfreistellung 14
3.3.1.1 Reduzierung der Arbeitszeit 14
3.3.1.2 Flexibilisierung der Arbeitszeit 14
3.3.1.3 Veränderung der Arbeitsaufgabe 15
3.3.1.4 Verschiebung des Urlaubs. 15
3.3.1.5 Einstellungsbeschränkung bzw. Einstellungsstopp 15
3.3.2 Externe Personalfreistellung 16
3.3.2.1 Nichtverlängerung von befristeten Arbeits- und
Personalleasingvertr äge. 16
3.3.2.2 Kündigung 16
- 3 -
3.3.2.3 Aufhebungsvertrag 16
3.3.2.4 Outplacement. 17
4. ABWICKLUNG EINER OUTPLACEMENTBERATUNG. 18
4.1 BETEILIGTE EINER OUTPLACEMENTBERATUNG 18
4.2 GRUNDSTUFEN DES OUTPLACEMENT PROZESSES 18
4.3 ABWICKLUNG DES INDIVIDUALOUTPLACEMENTS 19
4.4 PRAXISBEISPIEL EINER INDIVIDUALOUTPLACEMENTBERATUNG 21
4.5 GRUPPENOUTPLACEMENT. 22
5. OUTPLACEMENT ALS TEIL EINES INTERESSENSAUSGLEICHES UND
SOZIALPLANS. 24
5.1 DEFINITION INTERESSENSAUSGLEICH UND SOZIALPLAN 24
5.2 INTEGRATIONSMÖGLICHKEITEN VON OUTPLACEMENT IN INTERESSENSAUSGLEICH
UND SOZIALPLAN 24
5.3 FÖRDERUNGSMÖGLICHKEITEN VON OUTPLACEMENT IN SOZIALPLÄNEN 25
6. QUO VADIS OUTPLACEMENT? 26
7. RESÜMEE 29
ANLAGE. 30
LITERATURVERZEICHNIS 34
- 4 - Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Abs. Absatz Abt. Abteilung AC Assessment Center AFG Arbeitsförderungsgesetz Aufl. Auflage AZ. Aktenzeichen BDU Bund deutscher Unternehmensberater BetrVG Betriebsverfassungsgesetz BfA Bundesanstalt für Arbeit BMA Bundesministerium für Arbeit BRD Bundesrepublik Deutschland bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise ca. circa d.h. das heißt DM Deutsche Mark Dr. Doktor EuGH Europäischer Gerichtshof evtl. eventuell EWG Europäische Wirtschaftsgemeinschaft f folgende ff fortfolgende ggf. gegebenenfalls Hrsg. Herausgeber i.d.R. in der Regel i.V.m. in Verbindung mit LAA Landesarbeitsamt Ltd. Limited max. maximal
- 5 -Mio. Million NSB Niedersachsen und Bremen o.J. ohne Jahresangaben o.V. ohne Verfasser OPC Outplacement Counseling SGB Sozialgesetzbuch sog. sogenannt u.a. unter anderem vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel
- 6 - 1.Einleitung
Die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses zählt für den Mitarbeiter als auch für die Unternehmung zu den schwierigsten personalwirtschaftlichen Situationen und Entscheidungen. Problematisch ist eine Trennung vor allen Dingen dann, wenn die Trennungsabsicht vom Unternehmen ausgeht und für den Mitarbeiter unvorhersehbar und überraschend ist. 1 Konflikte und Probleme sind somit vorprogrammiert. Daher steigt die Nachfrage nach einer möglichst fairen und sozialverträglichen Lösung für beide Seiten. 2 Doch was eignet sich hier am Besten?
In der betrieblichen Praxis haben sich diverse Lösungsansätze herauskristallisiert, dazu zählt auch die Outplacementberatung. Diese neue Form der Personalberatung ist in Deutschland seit den 80er Jahren bekannt und findet inzwischen immer mehr Beachtung. 3 Ziel der Outplacementberatung ist die problemspezifische Unterstützung von Mitarbeiter und Unternehmung bei einem Trennungsprozess. 4 Die Darstellung des Outplacement Konzeptes nimmt daher die zentrale Stellung in dieser Arbeit ein.
Kapitel 2 dieser Arbeit stellt die Dienstleistung Outplacement vor. Dabei wird näher auf die Punkte der Entstehung des Outplacements, das rechtliche Umfeld sowie Motive und Ziele einer Outplacementberatung eingegangen.
Kapitel 3 legt Outplacement als ein Instrument der Personalfreistellung dar, wobei näher auf die Ursachen von Personalfreistellungen und diverse Personalfreistellungsmaßnahmen eingegangen wird.
Kapitel 4 dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Abwicklung einer
Outplacementberatung. Neben den theoretischen Abhandlungen zu Individual und Gruppenoutplacement soll hier zusätzlich noch ein Praxisbeispiel angeführt werden.
1 Vgl.: Vgl.: Schulz, Dieter; Fritz, Wolfgang; Schuppert, Dana; Seiwert, Lothar; Walsh, Ian (Outplacement 2, 1989), S. 127ff
2 Vgl.: o.V. (clevere Alternative, 2001)
3 Vgl.: Sauer, Mechthild (Outplacement-Beratung, 1991), S. 5f
4 Vgl.: o.V. (Ziele der Beratung, o.J.)
- 7 -In Kapitel 5 wird Outplacement als Teil eines Interessensausgleiches sowie Sozialplanes vorgestellt. Dabei werden Integrations- und Förderungsfähigkeiten von Outplacement in Sozialplänen und Interessensausgleichen betrachtet.
Kapitel 6 beschreit die Entwicklung der Outplacementberatung in Deutschland und prognostiziert deren Zukunftschancen.
Die Arbeit schließt mit einem Resümee über das Thema Outplacement.
- 8 - 2.Was ist Outplacement?
2.1 Definition von Outplacement
Wörtlich bedeutet Outplacement „ausplatzieren“. Im übertragenen Sinn versteht die Fachliteratur darunter die Beratung und Betreuung von Unternehmen und Mitarbeitern bei einer Personalfreistellung. Der betroffene Mitarbeiter, i.d.R. handelt es sich hierbei um eine Führungskraft, erhält eine Beratung, die ihn dahingehend unterstützen soll, ihn möglichst schnell wieder in eine neue Stelle entsprechend der persönlichen Eignung und Neigung zu transferieren. Für die Unternehmung stellt Outplacement eine Unterstützung bei der Trennungsvorbereitung und -durchführung dar. 1
Ziel eine r ganzheitlichen und systematischen Outplacementberatung ist eine faire und unproblematische Trennung für beide Seiten. 2 Dabei stellt der Arbeitgeber seinem entlassenen Mitarbeiter unentgeltlich einen Outplacementberater, der sowohl aus dem Unternehmen oder auch von extern kommen kann, zur Seite. 3 Dieser soll dem Mitarbeiter bei der Trennungsbewältigung sowie bei der Entwicklung einer Eigenmarketing-Strategie helfen, um sich damit besser am Arbeitsmarkt positionieren zu können. Die betriebliche Praxis nennt dies „Hilfe zur Selbsthilfe“ 4) . Dem Unternehmen bietet Outplacement die Möglichkeit Kosten durch Vermeidung von langwierigen und teuren arbeitsrechtlichen Streitigkeiten einzusparen und Unruhen innerhalb der Belegschaft sowie Imageschäden in der Öffentlichkeit zu vermeiden. 5
Als ein Instrumentarium der strategischen Personalplanung 6 sollte Outplacement in die mittel- und langfristige Personalplanung mit einbezogen und nicht als Ad hoc Lösung bei einer kurzfristigen Personalfreistellung in Anspruch genommen werden. 7
1 Vgl.: Dichtl, Erwin; Issing, Otmar (Hrsg.) (Wirtschaftslexikon, 1994), S. 1595
2 Vgl.: Becker, Manfred (Personalentwicklung, 1999), S. 432
3 Vgl.: Olfert, Klaus (Hrsg.) (Kompakt - Training, 1999), S. 182
4) Vgl.: SesselWechsel (Hrsg.) (Hilfe zur Selbsthilfe, 2003), S. 36
5 Vgl.: Schulz, Dieter; Fritz, Wolfgang; Schuppert, Dana; Seiwert, Lothar; Walsh, Ian (Outplacement 2, 1989), S. 33ff
6 Vgl.: Hentze, Joachim; Kammel, Andreas (Personalwirtschaftslehre 1, 2001), S. 88ff
7 Vgl.: Schulz, Dieter; Fritz, Wolfgang; Schuppert, Dana; Seiwert, Lothar; Walsh, Ian (Outplacement 2, 1989), S.146ff
Arbeit zitieren:
Melanie Freund, 2003, Outplacement - Freistellungsarten; Abwicklung; Interessensausgleich und Sozialplan, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Chancen und Risiken des Outplacement als Instrument der Personalfreise...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 21 Seiten
Personalfreistellung und Outplacement
BWL - Personal und Organisation
Referat (Ausarbeitung), 47 Seiten
Transfersozialplan, die moderne Form der Restrukturierung
Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht
Essay, 30 Seiten
Personalfreistellung - mögliche Schäden an der Unternehmenskultur und ...
BWL - Personal und Organisation
Referat (Ausarbeitung), 14 Seiten
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
Hausarbeit, 11 Seiten
Outplacement - Die Outplacement-Beratung als Chance zur Wiedereinglied...
BWL - Personal und Organisation
Diplomarbeit, 66 Seiten
Bilanzierung von Pensionsrückstellungen nach deutscher und internation...
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Hausarbeit, 34 Seiten
Das Europäische Parlament - ein echtes Parlament
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Seminararbeit, 25 Seiten
Vergleich gesetzlicher und privater Rehabilitations-Methoden im Blick ...
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Seminararbeit, 69 Seiten
Kulturelle Unterschiede im internationalen Vergleich unter Heranziehun...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 50 Seiten
Die besondere Bedeutung der Unternehmensethik für betriebswirtschaftli...
BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
Hausarbeit (Hauptseminar), 25 Seiten
Gestaltung der Personalfreisetzung unter Berücksichtigung rechtlicher ...
Seminararbeit, 21 Seiten
Die Rolle von Outplacement beim Management von Veränderungen
Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung
Masterarbeit, 64 Seiten
Kritik und Ideal in Thomas Morus’ „Utopia“
Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Seminararbeit, 15 Seiten
Über das Gutsein und das Schlechtsein des inneren Willensaktes
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Hausarbeit (Hauptseminar), 23 Seiten
Melanie Freund hat den Text Outplacement - Freistellungsarten; Abwicklung; Interessensausgleich und Sozialplan veröffentlicht
Melanie Freund hat einen neuen Text hochgeladen
Issues in Civilian Outplacement Strategies: Proceedings of a Workshop
Commission on Behavioral and Social Scie, Renae F. Broderick, National Research Council
The Changing Outplacement Process: New Methods and Opportunities for T...
John L. Meyer, Carolyn C. Shadle, David A. Lord
Handbuch Interessenausgleich und Sozialplan
Handlungsmöglichkeiten bei Ums...
Berthold Göritz, Detlef Hase, Rudi Rupp
0 Kommentare