I
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Definition Geschäftsmodelle 2
3. Begriffsabgrenzungen M - Commerce 3
4. Arten von Geschäftsmodellen. 4
4.1 Business to Consumer (B2)C 4
4.2 Business to Business (B2B) 8
4.3 Business to Employee (B2E) 9
4.4 Consumer to Consumer (C2)C 9
4.5 Device to Device (D2D) 10
5. Praxisbeispiele. 10
5.1 12snap. 10
5.2 Road 11
6. Zukunftsaussichten und Fazit 12
Literaturverzeichnis 14
II
Abbildungsverzeichnis
Komponenten des Geschäftsmodells 1......................................................................2
Geschäftsmodell nach Aufgabengebieten 1..............................................................8
Erfolgsfaktoren 1 ......................................................................................................13
Abkürzungsverzeichnis
b2b Business to Business
b2c b2e c2c Consumer to Consumer CAS Computer Aided Selling CRM Customer Relationship Management d2d Device to Device DBM Database Marketing E - Business Electronic - Business E - Commerce Electronic - Commerce ERP Enterprise Resource Planning GPS Global Positioning System KIS Kunden- und Informationssystem LBS Local Based Services M - Business Mobile - Business M - Commerce Mobile - Commerce MMS Multimedia Massaging Service OM Online Marketing SMS Short Messaging Service UMTS Universal Mobile Telecommunications System
1
1. Einleitung
Es gab in letzter Zeit viele Diskussionen um den enormen Preis der Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) - Lizenzen, der, wie ich meine, zeigt, dass sich die Netzbetreiber ein enormes Potential auf dem Gebiet des M - Business versprechen. Nach Schätzungen von Durlacher Research sollte der europäische Markt für M - Business im Zeitraum von 1999 bis 2003 von 323 Millionen Euro auf 23,6 Billionen Euro ansteigen, wobei im Bereich Werbung die höchsten Gewinne erzielt werden sollen 1 . Diese Einschätzung zeigt die hohen Erwartungen im Bereich des M - Business. Ob diese Erwartungen gerechtfertig sind, werde ich versuchen, im Rahmen dieser Arbeit zu beantworten.
In Anbetracht der hohen Kosten für Lizenzgebühren werden die Netzbetreiber nach geeigneten Geschäftsmodellen suchen müssen, um sich möglichst schnell über eine kritische Masse an Kunden zu refinanzieren 2 .
Anders als im E - Business, wo die Benutzung von Internet Diensten und Inhalten im Wesentlichen zur freien Verfügung steht, gehen Experten davon aus, dass die Dienstleistungen im M - Business Bereich für den Anwender kostenpflichtig sein werden 3 . Es gilt also, Geschäftsmodelle zu finden, die schnell eine kritische Masse an Nutzern aufbauen, es aber trotzdem ermöglichen, einen gewissen Preis dafür vom Kunden zu verlangen. Als erste Voraussetzung, um eine kritische Masse zu erreichen, ist, dass die Technik ausgereift sein muss, d.h. die Bandbreite muss groß genug sein, um Bilder und Daten zügig zu übertragen. Außerdem müssen die mobilen Endgeräte bedienungsfreundlich zu handhaben sein (Convenience Aspekt), ansonsten werden viele potentielle Kunden der „neuen“ Technik den Rücken kehren. Um die Zahlungsbereitschaft beim Kunden zu wecken, ist es nötig, einen echten „Mehrwert“ beim Kunden zu generieren 4 . Dieser Mehrwert kann völlig unterschiedliche Ausprägungen haben, z.B. kann der Kunde beim M - Business zeit-und ortsunabhängig auf bestimmte Informationen und Dienste zugreifen, Wartezeiten können besser genutzt werden, indem per E - Mail geschäftliche Dinge geklärt werden, oder für den „Privatmann“ können Wartezeiten durch viele verschiedene Unterhaltungsangebote angenehmer gestaltet werden. Für solche Dienstleistungen, welche die Lebensqualität des Nutzers nachhaltig verbessern, wird der Kunde am Wahrscheinlichsten bereit sein zu bezahlen.
1 McKinsey 2001
2 Clement (2002), S. 26
3 Nevarsa 2002
4 Kauffels (2001), S. 36
2
Im Folgenden sollen im Rahmen dieser Arbeit erfolgsversprechende Geschäftsmodelle sowie die Rollen der zukünftigen M - Business - Akteure diskutiert werden.
2. Definition Geschäftsmodelle
„Das Geschäfts- bzw. Wertschöpfungsmodell fasst die wesentlichen Eckpunkte für eine erfolgreiche Positionierung eines Unternehmens im System aus Kunden, Lieferanten und Konkurrenten zusammen 5 .“ Das heißt: Ziel von Geschäftsmodellen ist es, die aktuelle Situation bzw. Zusammenhänge abzubilden, aus denen die eigenen Stärken und Schwächen hervorgehen. Mit diesem Hintergrundwissen können durch entsprechende Maßnahmen Wettbewerbsvorteile gesichert werden 6 . Es gibt verschiedene Ansichten hinsichtlich der Zusammensetzung von Geschäftsmodellen, aber hinsichtlich der Bedeutung von Geschäftsmodellen sind sich die Fachleute einig. Ein gut- und wohldurchdachtes Geschäftsmodell ist die Grundlage für langfristigen Erfolg.
Zobel differenziert das Geschäftsmodell in Wertbeitrag, Kundensegmente und Erlösquellen 7 :
Komponenten des Geschäftsmodells 1 7
Eine ähnliche Einteilung - nämlich in Wettbewerbsmodell, Marketingmodell und Ertragsmodell - ist auch bei Ralf Geer und Roland Gross zu beobachten. 8 Dies sind nur einige grobe Einteilungen von Geschäftsmodellen, bei denen ich es aber belassen möchte, da eine detaillierte Ausführung den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Es gilt, eine optimale Kombination aus diesen drei Kategorien für ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu finden. Diesen optimalen Mix zu erreichen, ist nur durch anfängliches experimentieren möglich, weil sich diese Kategorien untereinander
5 Nachtmann/Trinkel (2001), S. 11 [in Anlehnung an Timmers (1998); Müller-Stewens/Lechner
(2001)]
6 im Einzelnen Link (1996), S.40ff.
7 Zobel (2001), S. 199, 200 Abb. 6.1
8 Geer/Gross (2001), S. 109
Arbeit zitieren:
Michael Dall, 2003, Geschäftsmodelle des M-Commerce, München, GRIN Verlag GmbH
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