Seite 2
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung in das Problemgebiet 4
2 Motivation 4
2.1 Intrinsische Motivation 5
2.2 Extrinsische Motivation 5
2.3 Arbeitsmotivation 6
3 Motivationstheorien 6
3.1 Inhaltstheorien 6
3.1.1 Die Motivationstheorie von Maslow (1954) 7
3.1.2 Alderfers ERG-Modell (1969) 9
3.1.3 Die X-Y- Theorie (1957) 10
3.1.4 Herzbergs Zwei Faktoren Theorie (1959) 11
3.1.6 Vergleich der Inhaltstheorien 12
3.2 Prozeßtheorien 12
3.2.1 Die Erwartungs Valenz Theorien von Vroom (1964) 13
3.2.2 Motivationsmodell von Porter und Lawler (1968) 14
3.3 Erkenntnis der Theorien 14
4 Beispiel der Motivation einer Person 14
4.1 Einordnung durch eine Situationserzählung 14
4.2 Situation1: 15
4.3 Auswertung der Situation der hoch motivierten Mitarbeiterin 16
4.4 Situation2: 16
4.5 Auswertung der Situation der schlecht motivierten Mitarbeiterin 17
4.6 Motivationspotential mit konkreten Voraussetzungen und Zielstellungen 17
5 Maßnahmen zur Erhöhung der Motivation 18
5.1 Ansatzpunkt für die Motivation in der Organisation 18
5.2 Arbeitsentgelt 18
5.3 Das Arbeitsumfeld 18
5.3.1 Arbeitsplatz 18
5.3.2 Betriebsklima 19
5.3.3 Führungsstil und Führungsverhalten 19
5.4 Förderung des Leistungsmotivs 20
5.4.1 Aufstiegschancen interne Fördermaßnahmen 20
5.4.2 Betriebliches Vorschlagswesen 20
5.4.3 Mitarbeitergespräche 20
Seite 3
5.5 Motivierungspotentiale von Arbeitsaufgaben und inhalten 21
5.5.1 Job-Enlargement (Aufgabenerweiterung) 21
5.5.2 Job-Rotation (Aufgabenwechsel) 21
5.5.3 Job-Enrichment (Aufgabenbereicherung) 22
5.6 Soziale Maßnahmen zur Förderung der Motivation 22
5.6.1 Sozialleistungen und einrichtungen 22
5.6.2 Social Events 22
5.7 Sonstige Maßnahmen 23
6 Schlussbetrachtung 23
7 Literaturverzeichnis 24
Seite 4
1 Einführung in das Problemgebiet
Eines der wesentlichen Ziele der Unternehmen ist es, durch den optimalen Einsatz der Leistungs- voraussetzungen der Mitarbeiter eine hohe Produktivität bei guter Qualität zu erreichen. Für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen ist die geeignete Auswahl zur Verfügung stehender Moti- vationsinstrumente von großer Bedeutung.
In internationalen Unternehmen gestaltet sich die geeignete Auswahl der Motivationsinstrumente schwieriger als in national agierenden Unternehmen. Während es in Praxis und Wissenschaft schon seit geraumer Zeit zum akzeptierten Wissensbestand gehört, daß kulturelle Unterschiede im Rah- men der Auslandsmarktbearbeitung umfassend analysiert werden müssen, werden Vorstellungen von kulturspezifischen Führungsverhalten und Motivationsmustern in weitaus geringerem Maße berücksichtigt. So ist es für die Führungskräfte meistens einfacher von den eigenkulturellen Bedin- gungen auszugehen und diese dann auf fremde Kulturen zu übertragen.
Ziel dieser Arbeit ist es, die verfügbaren Motivationstheorien und –instrumente darzustellen und besondere Probleme und Ansätze im internationalen Kontext zu untersuchen.
Im zweiten Kapitel werden zunächst die begrifflichen Grundlagen charakterisiert. Anschließend werden im dritten Kapitel die wichtigsten Motivationstheorien skizziert.
Im vierten Kapitel folgt das Beispiel der Motivation an Hand einer reellen Person. Im fünften Kapi- tel werden die unterschiedlichen Maßnahmen zur Erhöhung der Motivation untersucht. Das sechste Kapitel beendet die Arbeit mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse.
2 Motivation
Motivation, die fälschlicherweise oft als ein Charakterzug bezeichnet wird, beschreibt allgemein, die Bereitschaft, eine besondere Anstrengung zur Erfüllung der Organisationsziele auszuüben, „wo- bei die Anstrengung die Befriedigung individueller Bedürfnisse ermöglicht" (SB 1 S. 41 Betriebso- ziologie / -psychologie).
Der Begriff Motivation leitet sich vom lateinischen Motivus ab und bedeutet ursprünglich Bewe- gung auslösend.
Seite 5
Die Motivationspsychologie versucht entsprechend zu ergründen, wodurch Bewegung ausgelöst wird. Mit anderen Worten, die Motivationspsychologie erklärt Richtung, Intensität und Ausdauer menschlichen Verhaltens.
Der Mensch handelt im täglichen Leben immer zielorientiert. Es steht immer ein Anreiz hinter dem Handeln.
Unter Motivation wird ein innerer Antrieb verstanden, ein Handlungsimpuls, eine Kraft die auf ein bestimmtes Ziel gerichtet ist. Es wird ein noch nicht erreichter Zustand angestrebt: Der müde Mensch strebt nach Schlaf, der Mitarbeiter will Neues lernen. Der Grad der Anstrebung drückt die Intensität aus, wie hart jemand an der Erfüllung eines bestimmten Zieles arbeitet. Nach Heckhausen ist die Motivation ein Sammelbegriff für vielerlei Prozesse. „ Das Verhalten ist bestimmend abhängig von persönlichen Wollen, dem individuellen Können und dem sozialen Dür- fen.“ (Heckhausen, 1989)
2.1 Intrinsische Motivation
Bei der intrinsischen Motivation kommt die Motivation „von innen“ her. Die Handlung ist Selbst- zweck. Die Zielerreichung liegt selbst in der ausgeführten Handlung, dabei spielen Geld und Be- wunderung keine auslösende Rolle. Beispiel: Ein Studium absolvieren, um sich als Mensch weiter- zubringen. Die intrinsische Motivation ist weitgehend der Auslöser der Selbstmotivation.
2.2 Extrinsische Motivation
Die extrinsische Motivation wird durch äußere Antriebe erreicht. Die Handlung ist Mittel zum Zweck. Die Befriedigung wird aus äußeren Konsequenzen der Handlung gewonnen. Beispiel: Lohnerhöhung, Prämien, Lob und Geschenke.
Durch Tadel, Wegfall von Prämien kann auch die Nichtausführung der Handlung bestraft werden.
Ergebnisse aus Experimenten zum Zusammenhang von extrinsischer und intrinsischer Motivation:
Belohnung von intrinsisch motivierter Tätigkeit führt zu Absinken der intrinsischen Motiva-
- tion
Seite 6
Ausbleiben der Belohnung bei extrinsisch motivierter Tätigkeit führt zu Ansteigen der
- intrinsischen Motivation.
2.3 Arbeitsmotivation
Welche Kräfte bewegen Menschen dazu Energie in eine Aufgabe zu investieren, eine Arbeit über- haupt aufzunehmen, täglich auf der Arbeit zu erscheinen, Leistungen zu erbringen? Mit diesen Fra- gen befasst sich der Bereich der Arbeitsmotivation.
Arbeitsmotivation entsteht dann, wenn ein Arbeitnehmer Anreize in der umgebenden Arbeitssitua- tion wahrnimmt, die dazu geeignet sind, verschiedene individuelle Motive so zu aktivieren, dass dadurch ein Arbeits- bzw. Leistungsverhalten beeinflußt wird. Arbeitsmotivation wird so als Wech- selbeziehung zwischen motivierenden Arbeitnehmer und motivierender Arbeitssituation verstanden.
„Der Begriff der Arbeitsmotivation beschreibt ein psychologisches Konstrukt, mit dem ein psycho- logischer Zustand beschrieben wird. Er wird in der Arbeispsychologie verwendet, um inter- und intraindividuelle Variationen der Leistungsmenge und Leistungsgüte beschreiben und erklären zu können. In diesem Zusammenhang liefert er auch Erklärungen für das Entstehen von Zielsetzungen für die Zeitdauer, über die eine Zielsetzung aufrecht erhalten bleibt, sowie für die Art und Weise, wie Ziele in Handlungen umgesetzt werden..“(Häcker&Kleinbeck, 1989, S.113)
3 Motivationstheorien
Seit vielen Jahrzehnten beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Frage: „ Warum und unter wel- chen Bedingungen entfalten Menschen bestimmte Aktivitäten und erbringen Leistungen.“ Motivationstheorien lassen sich in Inhaltstheorien und Prozesstheorien einteilen.
3.1 Inhaltstheorien
Inhaltstheorien gehen den inhaltlichen Faktoren der Arbeitsmotivation nach. Sie stellen die Frage nach der Art, Anzahl und Bedeutung dem einem Verhalten zugrunde liegenden Motiven.
Quote paper:
Kathrin Zeqiri, 2003, Die Theorie der Arbeitsmotivation und ihre Bezüge zur betrieblichen Praxis, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Termpaper, 64 Pages
Grundlagen des systemischen Ansatzes in der Sozialpädagogischen Famili...
Termpaper, 30 Pages
Möglichkeiten und Grenzen der Personalentwicklung
Business economics - Personnel and Organisation
Termpaper, 17 Pages
Watzlawick + Gesprächsführung / Beratung
Scholary Paper (Seminar), 9 Pages
Kompetenzmessung und -beurteilung
Business economics - Didactics, Economic Pedagogy
Scholary Paper (Seminar), 22 Pages
Entwurf einer systemischen Evaluation von Erwachsenen- und Weiterbildu...
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 29 Pages
CNC zur Steuerung von Werkzeugmaschinen
Engineering - Industrial Engineering and Management
Termpaper, 13 Pages
Prozesskostenrechnung - Theoretische Grundlagen und Einsatzmöglichkeit...
Business economics - Investment and Finance
Termpaper, 29 Pages
Kritische Betrachtung der materiellen und immateriellen Instrumente zu...
Business economics - Personnel and Organisation
Scholarly Research Paper, 40 Pages
Ursachen und Auswirkungen von Personalaltersstrukturen auf Unternehmen
Business economics - Personnel and Organisation
Scholary Paper (Seminar), 41 Pages
Einsatz der Prozesskostenrechnung in der Praxis
Business economics - Controlling
Scholary Paper (Seminar), 26 Pages
Motivation von Mitarbeitern -Motivationstheorien-
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 16 Pages
Die Theorie der Arbeitsmotivation und Bezüge zur betrieblichen Praxis
Business economics - Personnel and Organisation
Termpaper, 40 Pages
Kompetenzanalyse und Kompetenzentwicklung in vernetzten Unternehmen
Business economics - Personnel and Organisation
Diploma Thesis, 84 Pages
Kathrin Zeqiri's text Die Theorie der Arbeitsmotivation und ihre Bezüge zur betrieblichen Praxis is now available as a printed book
Kathrin Zeqiri has published the text Die Theorie der Arbeitsmotivation und ihre Bezüge zur betrieblichen Praxis
Kathrin Zeqiri has uploaded a new text
Informationswissenschaft: Theorie, Methode und Praxis
Arbeiten aus dem Master of Adv...
Gilbert Coutaz, Gaby Knoch-Mund, Peter Toebak
Ethnography Unbound: From Theory Shock to Critical Praxis
Stephen Gilbert Brown, Sidney I. Dobrin
Stiftungen in Theorie, Recht und Praxis
Handbuch für ein modernes Sti...
Rupert Graf Strachwitz, Florian Mercker
0 comments