INHALTSVERZEICHNIS
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Abk ürzungsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Grundlagen der Property-Rights-Theorie 2
2.1 Kennzeichen von Property-Rights 2
2.2 Eigentumsrechtliche Anreize 4
3. Allokationseffizienz bei Property Rights 5
3.1 Transferierbarkeit von Property-Rights 5
3.2 Exklusivität der Property-Rights 6
3.3 Universalität der Property-Rights 6
4. Property-Rights und ihre Anwendung auf immobilienökonomische
Fragestellungen 7
5. Methodologische Probleme 8
6. Fazit 10
III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
a.a.O. am angegeben Ort Abs. Absatz AER American Economic Review BauGB Baugesetzbuch BauROG Bau- und Raumordnungsgesetz des Bundes bzw. beziehungsweise d.h. dass heißt NIE New Institutional Economics NIÖ Neuen Institutionenökonomik PR Property- Rights sog. sogenannt TAK Transaktionskosten u.a. und andere
IV
1. Einleitung
Die Property-Rights-Theorie, die eine Reihe von Väter hat, darunter Ronald Coase 1 , Armen Alchian und Harold Demsetz, hat seinen zeitlichen Ursprung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Die Property-Rights-Theorie bildet einen der Bausteine der Neuen Institutionenökonomik (siehe dazu Abb.1). Der Begriff wurde von Oliver Williamson geprägt und bezeichnet die neue Forschungsrichtung der ökonomischen Analyse von Institutionen wie „Eigentum“, „Vertrag“ und „Unternehmung“ in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. In der Property-Rights-Theorie werden realistischere Annahmen über menschliches Verhalten und die Informationsaufnahme getroffen. Des weiteren wird der Rahmen der Untersuchung erweitert, indem traditionell in der ökonomischen Theorie ausgesparte Rahmenbedingungen (Recht, Institutionen) in die Analyse einbezogen werden.
Die Property-Rights-Theorie stellt mehr ein Forschungsprogramm oder Paradigma dar als eine in sich geschlossenen Theorie. Dies ist begründet in der Tatsache, dass verschiedene Konzepte von analytischen Methoden vereinigt wurden und zum anderen die Anwendungsmöglichkeiten dieses Ansatzes sehr vielfältig sind. 2
Im Finanzmanagement vieler Unternehmen spielt heute die Finanzchemie oder das Financial Engeering eine zentrale Rolle. Hierbei werden komplexe Finanzinstrumente in ihre Einzelbestandteile zerlegt (Stripping) oder Finanzinnovationen im Wege der Synthese bekannter (originärer und derivativer) Finanzinstrumente neu entwickelt (Replicating). Beim Stripping wird der Wert eines Finanztitels über den Markt festgestellt. Aus der Zusammenfassung der Einzelwerte ergibt sich dann der Wert der Finanzkonstruktion. Beim Replicating werden die Basiselemente, Zahlungsreihen, Optionen etc. für den jeweiligen Finanzierungsfall optimal kombiniert. D urch die Flexibilität dieses Ansatzes und die unbegrenzten Kombinationsmöglichkeiten lassen sich problemorientierte, maßgeschneiderte Finanzprodukte schaffen.
1 Ronald Coase: amerikanischer Natinalökonom und Nobelpreisträger (1991). Begründer der
Transaktionskostentheorie
2 Vgl. Gäfgen, G. (1984), S.43
1
Abbildung 1: Bausteine der neuen Institutionenökonomik
In weiteren Verlauf dieser Arbeit werden die Grundlagen der Property-Rights-Theorie skizziert.
Hierzu werden die Methodologie, die Annahmen und die Elemente dargestellt. Im Anschluß daran wird ein Überblick über die Anwendungsbereiche der Property-Rights-Theorie im Rahmen der immobilienökonomische Fragestellungen gegeben. Das 5. Kapitel beschäftigt sich mit methodologischen Problemen.
2. Grundlagen der Property-Rights-Theorie 2.1. Kennzeichen von Property-Rights
Jede Gesellschaft steht vor der Aufgabe, die Allokation ihrer Produktionsfaktoren (Res-sourcen) Arbeit, Kapital, Boden und Wissen zu regeln. Wenn Ökonomen von Allokation sprechen, so meinen sie die Beantwortung der folgenden Fragen:
• Welche Güter und Leistungen sollen produziert werden?
• Wie sollen sie produziert werden?
• Wer soll sie produzieren?
• Für wen soll produziert werden?
Die Antworten auf diese Fragen hängen davon ab, wer über die gesellschaftlichen Ressourcen verfügt und wie derjenige sie einsetzt. Hierüber entscheidet die Rechtsordnung. Ökonomen bezeichnen die i ndividuellen Rechte hinsichtlich der Nutzung von Ressourcen als „Property-Rights“.
2
Arbeit zitieren:
Jens Herpfer, 2003, Property Rights Theorie - Grundlage der Finanzchemie, München, GRIN Verlag GmbH
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