„Der Wille zum Wissen“ Doris Milletich 7 01 2004
Michel Foucault
Inhaltsverzeichnis
1 Michel Foucault 3
2 Der Wille zum Wissen 5
2.1 Vorwort 5
2.2 Wir Viktorianer 5
2 3
Die Repressionshypothese 5
2.4 Scienta sexualis 7
2 5
Das Dispositiv der Sexualität 7
2.6 Recht über den Tod und Macht zum Leben 9
3 Eigene Meinung 10
3.1 Bemerkungen zum Autor 10
3.2 Bemerkungen zum Buch 10
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„Der Wille zum Wissen“ Doris Milletich 7.01.2004 Michel Foucault
1 Michel Foucault
Foucault selbst fand sein Leben nicht sonderlich interessant, wichtiger waren für ihn die Erfahrungen, die er beim Schreiben seiner Bücher machte. Foucault schriebe nur, weil er noch nicht genau wisse, was er davon halten solle, deshalb seien seine Bücher keine Rezepte.
Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in der französischen Stadt Poitiers geboren. Sein Vater, ein angesehener und wohlhabender Chirurg, schickte seinen Sohn auf renommierte Schulen.
Im Jahr 1946 trat Foucault sein Philosophiestudium an der Elite-Universität „École normale supérieure“ an. Anfang 1949 beendete er seine Diplomarbeit, dem folgen weitere Diplome in Psychologie (1949) und Psychopathologie (1952).
1951 erlangte er das Staatsexamen in Philosophie. Dieser Zeitabschnitt war bestimmt von persönlichen Krisen, die ihn zu zwei Suizidversuchen führten. Für zwei Jahre (1950-1952) schloss sich Michel Foucault der Kommunistischen Partei Frankreichs (KPF bzw. PCF) an, doch er zeigte sich bald enttäuscht und distanzierte sich vom Kommunismus.
1954 verfasste Foucault seine ersten beiden Arbeiten: Die Einleitung zu Traum und Existenz von Ludwig Binswanger sowie das Buch Geisteskrankheit und Persönlichkeit. Foucault beschäftigte sich in dieser Zeit ausführlich mit Martin Heideggers (seit ca. 1951), Sigmund Freuds und Friedrich Nietzsches Schriften (seit 1953). Nachdem er als Assistent für Psychologie und Repetitor für Philosophie beschäftigt war, verließ Foucault Frankreich um die Leitung des „Maison de France“ im schwedischen Uppsala zu übernehmen. Foucaults Aufenthalt in Schweden währte bis 1958, danach folgte jeweils ein Jahr an den Universitäten von Warschau und Hamburg. Als er 1960 nach Paris zurückkehrte, schloss er sein erstes Hauptwerk Wahnsinn und Gesellschaft ab. Foucault promovierte mit diesem Werk an der Universität „Clermont-Ferrand“, an welcher er bis 1966 Dozent und Professor für Philosophie und Psychologie war.
Im Jahr 1960 lernte er den jungen Philosophiestudenten Daniel Defert kennen, der bis zu seinem Tod sein Lebensgefährte blieb. Fortan versuchte Foucault möglichst viel Zeit mit seinem Partner zu verbringen.
Das Jahr 1966 war für Foucault ein großer Erfolg: Sein Buch Die Ordnung der Dinge wurde in Frankreich und auch über die Grenzen das Landes hinaus bekannt.
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„Der Wille zum Wissen“ Doris Milletich 7.01.2004 Michel Foucault
Im gleichen Jahr verließ Foucault Paris, um Daniel Defert nach Tunis zu folgen, wo er bis 1968 als Gastprofessor für Philosophie tätig war. Bei seiner Rückkehr in die französische Metropole waren in Frankreich Studentenrevolten ausgebrochen, die an Foucault nicht spurlos vorübergingen. Seit seinem Austritt aus der KPF engagierte sich Foucault - nach sechzehnjähriger Abstinenz - nun erstmals wieder politisch. Er nahm an Kundgebungen und Demonstrationen für die Belange von Gefangenen, die in Frankreich unter unzumutbaren Zuständen eingesperrt waren.
Nach zwei Jahren als Leiter der philosophischen Fakultät am Pariser „Centre universitaire expérimental de Vincennes“ wurde er 1970 Professor für die Geschichte der Denksysteme am „Collége de France“ und hielt dort seine berühmte (unter dem Titel Die Ordnung des Diskurses erschienene) Antrittsvorlesung.
Bis zu seinem Tod im Jahr 1984 blieb Foucault Dozent am Collége de France, zwischenzeitlich hielt er auch Vortragsreihen in Berkeley, Kalifornien, reiste nach Japan, in den Iran und nach Polen.
Foucault starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer Infektion mit dem HIV-Virus in Paris.
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Doris Milletich, 2004, Michel Foucault - Der Wille zum Wissen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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