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Die Entwicklung der G-8: Russland Beitritt zur G-7

Titre: Die Entwicklung der G-8: Russland Beitritt zur G-7

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 15 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Kathrin Seelige (Auteur)

Politique - Sujet: Organisations internationales
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Résumé Extrait Résumé des informations

Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts hatte sich das politische Weltbild stark verändert. Es
gab nun keine zwei Fronten mehr, die sich durch gegenseitige Drohungen ständig
einzuschüchtern versuchten. Im Gegenteil, die Sowjetunion, und später Russland, versuchten
sich nach 1989 immer mehr in das westliche, demokratische Staatengefüge einzugliedern.
Unter anderem gelang dies durch einen Beitritt zur G-7 1997, bzw. durch die Gründung einer
politischen G-8, während die wirtschaftliche G-7 an sich erhalten blieb. Diese Hausarbeit
untersucht diesen Umwandlungsprozess der 1975 gegründeten Group of Seven (G-7) zu einer
Group of Eight (G-8). Um die Bedeutung dieser Erweiterung klarzumachen, soll zuerst ein
historischer Überblick über die inoffizielle internationale Institution der G-7 deren
Entstehungsgründe und Aufgaben erklären. Dann wird durch chronologische Darstellung der
Gipfeltreffen zwischen 1989 und 1997 der genaue Vorgang der Integration Russlands
erarbeitet, wobei die besondere Bedeutung der drei Gipfeltreffen in Tokyo, Neapel und
Denver hervorgehoben wird. Da die Entwicklung von der G-7 in die G-8 die ursprünglichen
Mitgliedskriterien des Treffens in Frage stellte, wird danach die sich wandelnde Ausrichtung
von wirtschaftlichen hin zu politischen Themen der Gipfel durch Russlands Beitritt erläutert.
Zum Schluss soll die Erweiterung der G-7 unter dem zentralen Gesichtspunkt des
Proseminars, der kollektiven Führung nach Ende des Ost-West-Konflikts, untersucht werden.

Extrait


Inhaltsübersicht

1. Einleitung

2. Die Entwicklung der G-7 vor dem Beitritt Russlands

3. Der Weg Russlands in die G-7:

3.1 Die Gipfeltreffen von 1998 bis 1993: Wirtschaftliche Hilfe für Russland

3.1.1 Paris und Houston

3.1.2 London und München

3.1.3 Tokyo

3.2 Die Gipfeltreffen von 1994 bis 1997: Die Integration Russlands in die G-7

3.2.1 Neapel und Halifax

3.2.2 Lyon und Denver

4. Der Wandel von der G-7 zur G-8: Russlands Beitritt stellt die Kriterien der Gipfeltreffen in Frage

5. Fazit: Hat der Beitritt Russlands die G-7 zu einer Schlüsselinstitution der kollektiven Führung gemacht?

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Hausarbeit untersucht den historischen Umwandlungsprozess der G-7 zur G-8 unter besonderer Berücksichtigung der Integration Russlands zwischen 1989 und 1997. Ziel ist es, die Veränderung der Gipfel von einem primär wirtschaftlich orientierten Diskussionsforum hin zu einem politisch geprägten Instrument der kollektiven Führung zu analysieren.

  • Historische Entstehungsgründe und Aufgaben der G-7
  • Chronologische Analyse der Integrationsschritte Russlands
  • Wandel der inhaltlichen Ausrichtung von ökonomischen zu politischen Themen
  • Hinterfragung der ursprünglichen Mitgliedskriterien durch den Beitritt Russlands

Auszug aus dem Buch

3.1.2. London und München

Der Londoner Gipfel vom 15. bis 17. Juli 1991 "markiert einen Wendepunkt der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ost und West"14, denn aufgrund des zunehmenden Drucks der Öffentlichkeit widmete sich die G-7 ernsthaft dem Problem der Systemtransformation der Sowjetunion. Obwohl Japan die Hilfe für die UdSSR aufgrund der Kurilenfrage (dem Streit zwischen den beiden Staaten um die von Russland besetzten Kurilen-Inseln) ablehnte und auch die USA zuerst skeptisch gegenüber der Kontinuität der Perestrojka (Umstrukturierung) waren, sah die G-7 in London doch ein, dass wirtschaftliche Hilfe für die UdSSR notwendig geworden war.

"Schließlich hätte keine noch so radikale Systemwende in der UdSSR Aussicht auf Bestand, wenn politische Steuerung durch technische und soziale Probleme unmöglich gemacht würde."15

Das daraufhin verabschiedete 6-Punkte-Unterstützungsprogramm enthielt aber immer noch keine konkreten finanziellen Hilfszusagen. Die sechs Punkte beschränkten sich auf allgemein gehaltene Absichtserklärungen, der Sowjetunion den Handel zu erleichtern.

Im darauffolgenden Jahr in München sah es ähnlich aus. Nach dem Gipfeltreffen vom 6. bis 8. Juli 1992 wurde diesmal ein Zehn-Punkte-Programm für Hilfe zur Selbsthilfe verabschiedet. Die vorgesehenen Maßnahmen waren wiederum allgemein formuliert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert den Wandel der G-7 zur G-8 nach dem Ende des Ost-West-Konflikts und definiert die Fragestellung zur kollektiven Führung.

2. Die Entwicklung der G-7 vor dem Beitritt Russlands: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der G-7 als Reaktion auf wirtschaftliche Krisen der 1970er Jahre und deren Rolle als informelle Diskussionsrunde.

3. Der Weg Russlands in die G-7: Hier wird detailliert die schrittweise Integration Russlands von der wirtschaftlichen Unterstützung bis zur vollen politischen Einbindung nachgezeichnet.

4. Der Wandel von der G-7 zur G-8: Russlands Beitritt stellt die Kriterien der Gipfeltreffen in Frage: Das Kapitel analysiert, wie der Beitritt Russlands die ursprünglichen, auf westlichen demokratischen Industriestaaten basierenden Kriterien der Institution infrage stellte.

5. Fazit: Hat der Beitritt Russlands die G-7 zu einer Schlüsselinstitution der kollektiven Führung gemacht?: Das Fazit bewertet die Bedeutung der G-8 als notwendiges Organ zur Bewältigung globaler Probleme und der Einbindung Russlands.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

G-7, G-8, Russland, Boris Jelzin, Internationale Politik, Weltwirtschaft, Systemtransformation, Gipfeltreffen, Kollektive Führung, Integration, Perestrojka, Politisierung, Westliche Demokratien, Außenpolitik, Sicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der G-7-Gruppe zur G-8-Gruppe durch den Beitritt Russlands und deren Bedeutung für die internationale Zusammenarbeit nach dem Kalten Krieg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der G-7, der Prozess der wirtschaftlichen und politischen Integration Russlands sowie die sich wandelnde Rolle der Gipfeltreffen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu klären, wie und warum sich die G-7 durch die Einbindung Russlands von einem reinen Wirtschaftsforum zu einem Instrument der kollektiven politischen Führung entwickelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine chronologische Analyse der Gipfeltreffen zwischen 1989 und 1997 durchgeführt, ergänzt durch einen historischen Überblick und eine institutionelle Einordnung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Gipfel von Paris bis Denver analysiert, um die schrittweise Veränderung des Formats und der politischen Relevanz der G-7 zu beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie G-8, Russische Föderation, Integration, Systemtransformation, kollektive Führung und politische Gipfeldiskussionen charakterisiert.

Welche Rolle spielte der Gipfel in Denver 1997?

Der Gipfel in Denver markiert den formalen und faktischen Wandel zur G-8, bei dem Russland erstmals als gleichberechtigter politischer Partner auftrat.

Warum stellte der Beitritt Russlands die Kriterien der Gruppe infrage?

Da Russland 1997 weder ein wirtschaftlich führender Staat noch eine gefestigte Demokratie im westlichen Sinne war, widersprach der Beitritt den ursprünglichen, expliziten Aufnahmekriterien der G-7.

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Résumé des informations

Titre
Die Entwicklung der G-8: Russland Beitritt zur G-7
Université
University of Cologne  (Semihnar für politische Wissenschaft)
Note
1,3
Auteur
Kathrin Seelige (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
15
N° de catalogue
V23552
ISBN (ebook)
9783638266567
Langue
allemand
mots-clé
Entwicklung Russland Beitritt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kathrin Seelige (Auteur), 2002, Die Entwicklung der G-8: Russland Beitritt zur G-7, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23552
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Extrait de  15  pages
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