Risikomanagement nach KonTraG und Risikoberichterstattung
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung 1
2 Risikobegriff 1
3 Das KonTraG und sein Wirkungsbereich. 3
4 Risikomanagement: Spezifizierung des KonTraG und praktische Umsetzung. 5
4.1 Risikomanagementprozess. 5
4.1.1 Risikoidentifizierung. 5
4.1.2 Risikobeurteilung 6
4.1.3 Risikosteuerung. 7
4.1.4 Risikoüberwachung. 7
4.2 Organisatorische Einbindung. 8
5 Risikokommunikation und Risikoberichterstattung 10
5.1 Interne Kommunikation und Dokumentation. 10
5.2 Externe Berichterstattung. 11
5.2.1 Inhaltliche Anforderungen. 11
5.2.2 Formale Anforderungen. 12
6 Einordnung des KonTraG in die Corporate Governance. 13
7 Fazit und Ausblick 15
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Risikomanagement nach KonTraG und Risikoberichterstattung
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Rollenverteilung im Risikomanagementprozess ............................................. 9
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Das KonTraG und sein Wirkungsbereich................................................... 3 Abbildung 2: Der Risikomanagementprozess .................................................................. 8
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Risikomanagement nach KonTraG und Risikoberichterstattung
Abkürzungsverzeichnis
AktG Aktiengesetz Aufl. Auflage BB Betriebs-Berater bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise DB Der Betrieb DCGK Deutscher Corporate Governance-Kodex DRS Deutscher Rechnungslegungsstandard DRSC Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.V. DStR Deutsches Steuerrecht f. folgende(r) gem. gemäß ggf. gegebenenfalls grds. grundsätzlich h.M. herrschende Meinung HGB Handelsgesetzbuch Hrsg. Herausgeber Hs. Halbsatz IDW Institut der Wirtschaftsprüfe r Jg. Jahrgang KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich KoR Zeitschrift für kapitalmarktorientierte Rechnungslegung OECD Organisation For Economic Co-Operation And Development RM Risikomanagement S. Satz, Seite TransPuG Transparenz- und Publizitätsgesetz u.a. unter anderem z.B. zum Beispiel ZDB Zentralverband Deutsches Baugewerbe
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Risikomanagement nach KonTraG und Risikoberichterstattung
1 Einführung
Große Unternehmenskrisen, wachsender Wettbewerb, die Globalisierung der Märkte, sowie die steigenden Herausforderungen einer Informationsgesellschaft - insbesondere aufgrund der Internationalisierung der Kapitalmärkte - sind nur einige der Faktoren, die die Risikosituation der Unternehmen verändern bzw. verändert haben. 1 Um diesen ne uen Rahmenbedingungen und erfolgskritischen Faktoren für die Unternehmen angemessen begegnen zu können, wird gemäß dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) die Einrichtung eines adäquaten Risikomanagements und ein internes Überwachungssystem zur frühzeitigen Erkennung wesentlicher Risiken verlangt. Mit dem KonTraG hat der deutsche Gesetzgeber die bereits existierenden Forderungen nach Systemen zur Überwachung, Früherkennung und Bewältigung aller unternehmerischer Risiken nochmals konkretisiert. Nach einer begrifflichen Definition (Abschnitt 2) von Risiko bzw. Risikomanagement im Sinne des KonTraG soll die vorliegende Arbeit in einem ersten Schritt die gesetzlichen B estimmungen kurz zusammenfassen und deren Bedeutung für die betroffenen Adressatengruppen aufzeigen (Abschnitt 3). Da die Formulierung des Gesetzestextes bewusst recht offen gehalten wurde, um genügend Gestaltungsspielraum für die individuelle Implementierung des geforderten Ris ikomanagementsystems zu gewähren, soll in Kapitel 4 ein dem KonTraG konformes Vorgehen dargestellt werden. Hierbei sollen Ansatzpunkte für eine mögliche praktische Gestaltung und Einrichtung eines Risikomanagementsystems aufgezeigt werden, wobei auch Aspekte der organisatorischen Einbindung kurz erläutert werden. Neben Fragen der internen Ris ikokommunikation und -dokumentation werden in Abschnitt 5 die inhaltlichen und formalen Anforderungen beschrieben, die der Gesetzgeber an die externe Berichterstattung im Rahmen des Jahresabschlusses stellt. Schließlich soll das KonTraG in den Zusammenhang anderer gesetzlicher Vorschriften und kodifizierter Handlungsempfehlungen eingeordnet und in seiner Funktion für eine Neugestaltung bzw. Etablierung einer deutschen Corporate Governance beurteilt werden (Abschnitt 6).
2 Risikobegriff
Da der Begriff „Risiko“ sowohl in der Literatur als auch in der Praxis vielfältige Verwendung findet, bedarf es einer Spezifizierung im Sinne des KonTraG und für die
1 Vgl. zu diesem Absatz Pritzer /Risikomanagement/ 146.
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Risikomanagement nach KonTraG und Risikoberichterstattung
Bedeutung im weiteren Verlauf dieser Arbeit. Da auch der Wortlaut des KonTraG selbst bzgl. des Verständnisses von Risiko bzw. Risikomanagement keine abschließende und eindeutige Begriffsdefinition enthält, sollen die Begriffe im weiteren Verlauf wie nachfolgend erlä utert verstanden werden.
Einen Überblick und eine kurze Erläuterung über die gängigsten Risikobegriffe (extensive, entscheidungsbezogene und informationsorientierte Interpretation) findet man bei Wolf und Runzheimer. 2 Darauf soll an dieser Stelle aber nur verwiesen werden. Wolbert leitet aus der Gesetzesbegründung und Ausführungen anderer Autoren, folgendes Verständnis für den Begriff „Risiko“ ab: „..., dass unter einem Risiko eine Verlustgefahr, d.h. die Möglichkeit einer ungünstigen, womöglich gefährlichen oder existenzbedrohenden Entwicklung zu verstehen ist.“. 3 Das zentrale Merkmal des Risikobegriffs ist folglich die Gefahr eines Vermögensverlustes oder, Vermögen betrachtet als Wert des Eigenkapitals, die Gefahr einer wesentlichen Wertminderung des Eigenkapitals.
Auch der Begriff „Risikomanagement“ findet sich bei verschiedenen Autoren in unterschiedlicher Verwendung:
So dient ein pro-aktives Risk Management zur Identifikation, Analyse und Bewertung von potentiellen Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens mittel- und langfristig gefährden könnten. 4 Das Ziel besteht in der Sicherung des Unternehmensfortbestandes, der Umsetzung der Unternehmensziele und der Steigerung des Unterne hmenswertes.
Der ZDB fasst die Ziele des Risikomanagements in drei Kernaussagen zusammen: - frühzeitige Identifikation der bestehenden oder drohenden Ris iken - Erkennen und Beeinflussen möglicher Konsequenzen (strategieabhängig) - oberstes Ziel ist die Verbesserung des Unternehmensergebnisses im Vergleich zum risikomanagementlosen Zustand. 5
Risikomanagement im Sinne des KonTraG, und somit auch das hier verfolgte Verständnis, formuliert Pritzer wie folgt: „ Risikomanagement muss sämtliche Risikobereiche im Unternehmen umfassen und bedeutet, systematisch vorzugehen, um alle als relevant definierten Risiken zu identifizieren und zu bewerten sowie hierauf
2 Vgl. Wolf, Runzheimer /Risikomanagement/ 22-24.
3 Vgl. zu diesem Absatz Wolbert /Früherkennung von Risiken/ 102.
4 Vgl. zu dieser Definition Glossar in: F. Romeike, R. Finke (Hrsg.): Erfolgsfaktor Risiko-Management. 1. Aufl.,
Wiesbaden 2003, S. 485.
5 Vgl. ZDB /Chancen durch Risikomanagement/ 8-10.
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Arbeit zitieren:
Michael Clever, 2003, Risikomanagement nach KonTraG und Risikoberichterstattung, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Risikomanagement im betriebswirtschaftlichen Sinn und nach KonTraG
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