-III-
Inhaltsverzeichnis Seite
1. Ziel der Hausarbeit. 1
2. Definitionen. 1
2.1 Rhetorik. 1
2.2 Visualisierung. 1
2.3 Medien. 1
2.4 Präsentation. 2
3. Visualisierung. 2
3.1 Nutzen der Visualisierung. 2
3.2 Grammatik der Visualisierung. 3
4. Medien und ihr Einsatz. 4
4.1 Vorbemerkung. 4
4.2 Pinnwand, Packpapier und Metaplan. 4
4.2.1 Wofür ist die Pinnwand geeignet. 4
4.2.2 Arbeiten mit der Pinnwand. 5
4.3 Flipchart. 5
4.3.1 Wofür nutzt man das Flipchart. 5
4.3.2 Arbeiten mit dem Flipchart. 6
4.4 Der Einsatz der Farben. 7
4.5 Eine lesbare Handschrift. 7
4.6 Tageslichtprojektor. 7
4.6.1 Eignung des Tageslichtprojektors. 8
4.6.2 Arbeiten mit dem Tageslichtprojektor. 8
4.7 Andere Medien. 8
4.8 Welche Medien für welche Präsentation? 9
4.9 Eigene Erfahrungen. 9
5. Die Präsentation. 10
5.1 Warum eigentlich Präsentieren. 10
5.2 Teile einer Präsentation. 10
5.3 Vorbereitung. 10
5.4 Durchführung. 11
5.5 Nachbereitung. 12
5.5.1 Regeln für das Geben von Feedback. 12
5.5.2 Regeln für das Nehmen von Feedback. 12
6. Schlussbemerkung. 12
Literatur- und Quellenverzeichnis 13
1. Ziel der Hausarbeit
In dieser Hausarbeit gehe ich darauf ein, aus welchen Gründen es wichtig ist, seinen Vortrag mit Hilfe von Medien zu visualisieren. Zu Beginn der Hausarbeit werde ich wichtige Begriffe aus dem Bereich der Rhetorik erklären und definieren.
Im weiteren Verlauf der Arbeit werde ich darstellen, was bei der Visualisierung beachtet werden sollte und dann verschiedene Medien, die in der Praxis, z. B. bei Schulungen, Vorträgen oder auch in Hochschulen, häufig eingesetzt werden, vorstellen und kritisch betrachten.
Zum Schluss der Hausarbeit werde ich zeigen, was bei einer Präsentation beachtet werden sollte. Dabei lasse ich meine Erfahrungen aus diversen Seminaren während meiner Bankausbildung einfließen.
2. Definitionen
2.1 Rhetorik
Der antike Philosoph Platho definiert Rhetorik als Gewinnen des menschlichen Geistes durch das Wort, heute versteht man unter Rhetorik die Kunst des Überzeugens. 1
2.2 Visualisierung
Unter Visualisierung versteht man die bildhafte Darstellung von Sachaussagen, Gefühlen oder Prozessen. 2
Visuelle Hilfsmittel sind hauptsächlich für das Publikum gedacht, sie helfen aber auch dem Redner auf die Sprünge. 3
2.3 Medien
Ein Medium ist Träger von akustischen und/oder optischen Informationen. Zur Übermittlung ist ein Ton- bzw. Bildträger erforderlich.
Medien, wie z.B. Overheadprojektor oder Videorecorder, sind Geräte, die den Inhalt der eigentlichen Informationsträger Folie oder Magnetband umsetzen.
1 Vgl. Studer, Jürg: Rhetorik, 1996, S.14f.
2 Vgl. Seifert, Josef W.: Visualisieren, 1996, S. 14.
3 Vgl. Bernstein, David: Präsentation, 1991, S. 135.
Medien sind jedoch nur Mittel zum Zweck, des Wesentliche bei einer Präsentation sind die Informationen. 4
2.4 Präsentation
Für Hartmann ist eine Präsentation die Vermittlung von Inhalten und Informationen, die die Zielgruppe überzeugen soll.
Die Darstellung wird durch bildhafte Mittel unterstützt, an die Präsentation schließt sich eine Fragerunde oder Diskussion an. 5
3. Visualisierung
3.1 Nutzen der Visualisierung
Der Mensch ist ein Augentier, das wussten auch schon die alten Chinesen und die folgende Grafik zeigt, dass das Sprichwort „ Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ heute noch Gültigkeit besitzt. 6
Behaltensquote von Informationen (Angaben in Prozent)
Quelle: Hartmann, M. (1995) S. 110
Wir behalten mehr, wenn wir etwas lesen, als wenn wir es nur hören. Untersuchungen haben ergeben, dass die Menschen ca. 50% der Informationen, die sie sehen und hören für einen längeren Zeitraum behalten, hingegen bleiben nur 20% der Informationen, die wir nur hören im Gedächtnis haften.
4 Vgl. Nitsche, Helmut: Vorträge, 1992, S.4.
5 Vgl. Hartmann, Martin: Präsentieren, 1991, S. 13.
6 Vgl. Seifert, Josef W.: Visualisieren, 1996, S. 13.
Dies zeigt die Wichtigkeit des Zusammenwirkens unserer Sinnesorgane, die Behaltensquote kann noch gesteigert werden, indem man die aufgenommnen Informationen mit eigenen Worten wiedergibt. 7
Diese Zahlen und das Balkendiagramm machen deutlich, wie sinnvoll es ist, bei einer Präsentation Medien einzusetzen. Die Visualisierung soll jedoch nicht das gesprochene Wort ersetzen, sondern sie hat das Ziel
- das Publikum einzubeziehen und dem Publikum eine Orientierungshilfe zu geben - die Informationen leichter zu verstehen und das Wesentliche zu verdeutlichen - das Gesagte zu ergänzen und - den Redeaufwand des Redners zu verkürzen. 8
Aus meiner Erfahrung aus Bankseminaren weiß ich, dass man nur durch eigenes Tun maximalen Nutzen erreicht, nämlich eine Behaltensquote von ca. 90%.
3.2 Grammatik der Visualisierung
Um sich als Redner optimal verständlich zu machen, sollte man die Regeln der Bildersprache einhalten, andernfalls endet der Vortrag in einem visuellen Kauderwelsch. Die wichtigste Regel für die Schrift heißt Lesbarkeit.
Die Schriftgröße ist abhängig vom jeweils gewähltem Medium. Entscheidend ist, dass auch für den Präsentationsteilnehmer aus der letzten Reihe Zahlen und Schrift leicht lesbar sind. Zahlen dienen als Beweis oder Argument. Wird der Teilnehmer während des Vortrags mit Zahlen überhäuft, können Tatbestände vernebelt und der Teilnehmer verwirrt werden. Die grafische Darstellung (mit Hilfe von verschiedenen Diagrammen wie zum Beispiel Säulendiagramm, Kreisdiagramm, Balkendiagramm oder Kurvendiagramm) macht Zahlen für den Zuhörer greifbar und so können sich die Zahlen leichter einprägen. 9 Nicht alles lässt sich bildhaft ausdrücken, auf notwendige Textpassagen kann der Redner nicht verzichten, dennoch kann der Text so präsentiert werden, dass es zu einer Visualisierung der Worte kommt.
7 Vgl. Hartmann, Martin: Präsentieren, 1991, S. 110
8 Vgl. Seifert, Josef W.: Visualisieren, 1996, S. 14.
9 Vgl. Müller-Schwarz / Uli, Weyer, Bernhard: Techniken, 1991, S.145-147.
Arbeit zitieren:
Hendrik Wilhelm, 2002, Visualisierung und Medieneinsatz bei Präsentationen, München, GRIN Verlag GmbH
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