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Mitarbeiterbindung. Entwicklung einer Strategie bei Mergers & Acquisitions

Titel: Mitarbeiterbindung. Entwicklung einer Strategie bei Mergers & Acquisitions

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2003 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Peggy Denner (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In den vergangenen Jahren hat das Thema der steigenden Anzahl von Unternehmensakquisitionen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Vor allem Mitte der 90er Jahre kann eine starke Zunahme von Fusionen verzeichnet werden. M&A rücken immer stärker in den Mittelpunkt von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Gerade bei Firmenzusammenschlüssen, Verkettung von unterschiedlichen Unternehmenskulturen und Verdichtung von Personalstrukturen rückt der Faktor Mensch als Kapital des Unternehmens immer mehr in den Vordergrund. Das Humankapital wird als Teil der Wertschöpfung in der Gesamtstrategie betrachtet. Das Wissen über Prozesse, Produkte und Kunden stellt das intellektuelle Kapital eines Unternehmens dar, welches oftmals vernachlässigt wird. Auch in wirtschaftlich schwächeren Zeiten ist es wichtig, den Mitarbeiter als Kapital des Unternehmens zu sehen, ihn zu fördern und zu binden.

Der Inhalt dieses Buches stellt eine Betrachtung einzelner möglicher Faktoren zur Mitarbeiterbindung und deren Verbindung zum Zwecke der Entwicklung einer Mitarbeiterbindungsstrategie dar. Es werden Begrifflichkeiten erklärt, der Stellenwert des Human Capital im Unternehmen dargestellt sowie auf die Wechselwirkung zwischen Human Capital und Unternehmenskultur eingegangen. In diesem Zusammenhang werden ebenso die Wirkungsweise und die Risiken des Mergersyndroms erläutert. Möglichkeiten der Mitarbeiterbindung, die in diesem Buch ebenso aufgezeigt werden, bilden die Grundlage der Entwicklung einer Strategie zur Bindung des Mitarbeiters an das Unternehmen. Hierbei wird insbesondere auf das Ineinandergreifen der einzelnen Möglichkeiten zur Mitarbeiterbindung und die Verzahnung von Unternehmensleitung und HRM als wichtigen Bestandteil zur Umsetzung einer Mitarbeiterbindungsstrategie eingegangen. Die Autorin konnte umfangreiche Erfahrungen im Bereich M&A in der Praxis und während ihres Studiums sammeln. Das Buch soll zusammenfassend und komprimiert die Bedeutung erfolgreich bewerteter Faktoren einer Mitarbeiterbindungsstrategie hervorheben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Konzeption der Arbeit

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2. Konzeptionelle und begriffliche Abgrenzung

2.1 Mergers & Acquisitions

2.1.1 Merger

2.1.2 Acquisition

2.2 Mitarbeiterbindung

3. Human Resources bei Mergers & Acquisitions

3.1 Begriff Human Resources

3.2 Stellenwert des Human Capital und Beitrag zum Unternehmenserfolg

3.3 Einfluss des Human Capital auf die Unternehmenskultur

3.4 Einfluss von Image und Kultur eines Unternehmens auf den Mitarbeiter

3.5 Merger-Syndrom und Risiken

3.5.1 Merkmale des Merger-Syndroms

3.5.2 Fluktuation als Folge des Merger-Syndroms

3.5.3 Synergieeffekte (Personalverdichtung – Folgen der Zusammenlegung von Unternehmensbereichen)

4. Strategien zur Mitarbeiterbindung

4.1 Modelle der Mitarbeiterbindung

4.1.1 Materielle Anreize (monetäre Leistungen)

4.1.2 Immaterielle Anreize (nicht monetäre Leistungen)

4.2 Strategie

4.2.1 Entwicklung und Auswirkung eines positiven Arbeitgeberimages

4.2.2 Personalentwicklungsmaßnahmen für High Potentials

4.2.3 Work-Life-Balance

4.2.4 Mitarbeitermotivation durch Organisationsstruktur und Führungsstil

4.2.5 Sicherheit des Arbeitsplatzes

4.3 Umsetzung der Strategie als ein Mittel zur Erreichung der Unternehmensziele

4.3.1 Kooperation von Unternehmensleitung und HRM

4.3.2 Erfolgreiche Überwindung der Post-Merger-Integrationsphase

4.3.3 Effektive und zielgruppenorientierte Information der Mitarbeiter während der Integrationsphase

5. Erkenntnisse über erfolgreiche Mitarbeiterbindungsstrategien während Mergers & Acquisitions

5.1 Gewichtung der weichen Faktoren

5.2 Erfolgsfaktoren einer wirkungsvollen HRM-Arbeit

5.3 Evalutation der personellen und kulturellen Integration

6. Zusammenfassung / Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, Faktoren zur Mitarbeiterbindung im Kontext von Firmenzusammenschlüssen (Mergers & Acquisitions) zu analysieren, um daraus Strategien für eine effektive Bindung von Leistungsträgern an das Unternehmen abzuleiten. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie das Humankapital trotz der mit Fusionen verbundenen Risiken wie dem "Merger-Syndrom" nachhaltig gesichert werden kann.

  • Bedeutung des Humankapitals und Einflüsse der Unternehmenskultur
  • Risiken bei Fusionen (Merger-Syndrom, Fluktuation)
  • Methoden und Modelle der materiellen und immateriellen Mitarbeiterbindung
  • Strategische Rolle des Personalmanagements (HRM) und Kommunikation während der Integration

Auszug aus dem Buch

3.5.2 Fluktuation als Folge des Merger-Syndroms

Ein entscheidendes Merkmal des Merger-Syndroms ist die Fluktuation. Unter Fluktuation versteht man den dauerhaften Personalabgang als Folge fehlender arbeitnehmerseitiger Austrittsbarrieren. Unerwünschter Fluktuation folgt oftmals eine gravierende Kostenimplikation. Sie ist mit einer Desinvestition in Humanvermögen gleichzusetzen. Im Zuge eines sogenannten Merger-Syndroms ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter oftmals sehr gering. Aufgrund dessen ist die Fluktuation entsprechend hoch. Die kritische Grenze einer ernst zu nehmenden Fluktuationsquote hängt stark von der jeweiligen Branche ab und kann somit nicht einheitlich an einem Wert fest gemacht werden.

Die Fluktuationsquote spiegelt jedoch in jedem Fall den Maßstab für die Attraktivität eines Unternehmens auf dem Arbeitsmarkt wieder. Es ist hierbei nicht entscheidend, wie viele Mitarbeiter ein Unternehmen verlassen, sondern vielmehr, welche Mitarbeiter. Eine hohe Fluktuation der High Potentials erfordert höchste Aufmerksamkeit des Unternehmers.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Anstieg von Mergers & Acquisitions und die zunehmende Bedeutung des Faktors Mensch als Humankapital.

2. Konzeptionelle und begriffliche Abgrenzung: Es werden die Fachbegriffe Merger und Acquisition definiert sowie die generelle Relevanz der Mitarbeiterbindung erläutert.

3. Human Resources bei Mergers & Acquisitions: Dieses Kapitel behandelt den Stellenwert des Humankapitals, den Einfluss der Unternehmenskultur und die spezifischen Risiken, insbesondere das Merger-Syndrom.

4. Strategien zur Mitarbeiterbindung: Hier werden materielle und immaterielle Anreizsysteme sowie strategische Ansätze zur Identifikation und Motivation der Mitarbeiter detailliert vorgestellt.

5. Erkenntnisse über erfolgreiche Mitarbeiterbindungsstrategien während Mergers & Acquisitions: Das Kapitel fokussiert auf die Gewichtung weicher Faktoren wie Kultur und Kommunikation sowie die Erfolgsfaktoren für das Personalmanagement.

6. Zusammenfassung / Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass weiche Faktoren bei Wandlungsprozessen oft unterschätzt werden und eine zielgerichtete Strategie essenziell für den Unternehmenserfolg ist.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbindung, Mergers & Acquisitions, Humankapital, Merger-Syndrom, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Fluktuation, High Potentials, Motivationsfaktoren, Change Management, Post-Merger-Integration, Work-Life-Balance, Arbeitgeberimage, Anreizsysteme, Mitarbeiterloyalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen im Rahmen von Fusionen und Übernahmen ihre Mitarbeiter erfolgreich an sich binden können, um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse des Humankapitals, dem Umgang mit den Risiken von Fusionen, der Gestaltung von Anreizsystemen sowie der Rolle des Personalmanagements.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Entwicklung einer fundierten Strategie zur Mitarbeiterbindung, die besonders den weichen Faktoren in der kritischen Integrationsphase Beachtung schenkt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die verschiedene Management- und Personalmodelle (wie das Zweifaktorenmodell von Herzberg) auf die spezifische Situation von M & A überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Auswirkungen des sogenannten Merger-Syndroms, vergleicht materielle und immaterielle Anreize und erläutert die Bedeutung einer strategischen Kommunikationspolitik während der Post-Merger-Integration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Mitarbeiterbindung, Post-Merger-Integration, Humankapital, Unternehmenskultur und Change Management aus.

Warum ist gerade das "Merger-Syndrom" für Unternehmen so gefährlich?

Das Syndrom führt zu einer Orientierungslosigkeit und Verunsicherung bei den Angestellten, was häufig einen hohen Verlust an High Potentials und eine sinkende Produktivität nach sich zieht.

Welche Rolle spielt die Kommunikation während einer Fusion?

Eine zielgerichtete Kommunikation ist entscheidend, um Informationslücken zu füllen, Gerüchten entgegenzuwirken und das nötige Vertrauen in den Integrationsprozess aufzubauen.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mitarbeiterbindung. Entwicklung einer Strategie bei Mergers & Acquisitions
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule  (Studiengang Diplom-Kaufmann/-frau)
Veranstaltung
Schwerpunktfach Personal- und Ausbildungswesen
Note
1,3
Autor
Peggy Denner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
30
Katalognummer
V23698
ISBN (eBook)
9783638267731
ISBN (Buch)
9783638717472
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung Mitarbeiterbindungsstrategie Mergers Acquisitions Schwerpunktfach Personal- Ausbildungswesen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peggy Denner (Autor:in), 2003, Mitarbeiterbindung. Entwicklung einer Strategie bei Mergers & Acquisitions, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23698
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Leseprobe aus  30  Seiten
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