Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung 2
II.1 Zwischen Klassik und Romantik 3
II.2 Überlegungen zur Modernität 6
II.2.1 Einbruch der Plötzlichkeit
in das Bewusstsein der Menschen 9
III.1 Die Spontaneität in Über die allmähliche
Verfertigung der Gedanken beim Reden 14
III.2 Das plötzliche Einbrechen einer Naturgewalt
in dem Werk Das Erdbeben in Chili 19
III.3 „Die gebrechliche Einrichtung der Welt“
in der Novelle Die Marquise von O 32
IV. Zusammenfassung 44
Siglenverzeichnis zu den Werken Heinrich von Kleists 46
Literaturverzeichnis 47
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I. Einleitung
Die Wahrheit ist, daß ich das, was ich mir vorstelle, schön finde, nicht das, was ich leiste. Wäre ich zu etwas anderem brauchbar, so würde ich es von Herzen gern ergreifen: ich dichte bloß, weil ich es nicht lassen kann. (BR 355) 1
Obwohl Heinrich von Kleist sich selber in diesem Zitat sehr kritisch beurteilt, ist er seit gut hundert Jahren aus der deutschen Literatur nicht wegzudenken. Er war einer der bedeutendsten Dichterpersönlichkeiten seiner Zeit. Teils wegen der Themen seiner Dichtung und nicht zuletzt wegen seiner einzigartigen Sprache. Die zentralen Fragen seiner Werke sind der plötzlicher Einbruch des Unerwarteten und die Unerklärlichkeit der Welt. Diese Probleme deren Ursachen teils der Französischen Revolution 1789 und der sogenannten Kant-Krise zuzurechnen sind, begleiteten Kleist durch sein Leben. Die Revolution verursachte einen Bruch in der Zeitwahrnehmung des Menschhen, der die plötzliche und elementare Veränderung der Dinge als Folge hatte. Durch den Einbruch der Plötzlichkeit formte sich die Wahrnehmung der Menschen, indem sie die rationale Urteilskraft der Ereignisse verloren. Nach dem Kleist mit der Philosophie Kants Bekanntschaft machte, formulierte er sich die Frage, welche Möglichkeiten der Erkenntnis zugänglich sind, oder ob es überhaupt einen Weg dazu existiert.
Im Folgenden möchte ich das Phänomen Plötzlichkeit in ausgewählten Novellen von Kleist untersuchen. Wie wir sehen werden beeinflusst in den Erzählungen Kleists die aus den Fugen geratene Welt das Erkenntnisvermögen der Protagonisten und bietet unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten. Ein weiteres Phänomen in Kleists Dichtung ist die Spontaneität, der in Kleists poetologischen Werken neben der Plötzlichkeit und anderen Themen thematisiert wird.
1 Im Folgenden wird aus Werke und Briefe. Briefe unter der Sigle BR und Seitenzahl in Klammern im fortlaufenden Text zitiert.
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Bevor ich ausführlicher die Werke Kleists unter die Lupe nehme, möchte ich die Zeit um 1800 in der Kleist lebte vorstellen. Um diese zu verstehen, muss man darüber im Klaren sein, welche literarische Richtungen und Ideen ihn beeinflusst haben, welche Umstände dazu geführt haben, dass er sich mit den vorhin erwähnten Problemen beschäftigt hat und wieso er u.a. die Novelle als Form seiner Dichtungen gewählt hat. An dieser Stelle soll erwähnt werden, dass Kleists Dramen genauso berühmt wurden wie seine Erzählungen. Er ist auch als der größte preußische Dramatiker der deutschen Literatur bekannt. Obwohl seine Dramen während seines Lebens keinen Erfolg hatten, werden seine Werke heute als ein großer Beitrag zur deutschen Literatur betrachtet. Ein Leitmotiv seiner Werke stellt den Konflikt zwischen geltendem Recht und dem persönlichen Rechtsempfinden und moralischen Anspruch der handelnden Individuen dar. Zu seinen großen Werken zählen u.a. die Dramen Penthesilea, Prinz von Homburg, Käthchen von Heilbronn, und das Lustspiel Der zerbrochne Krug.
II.1 Zwischen Klassik und Romantik
Systematisch ist jedoch die Frage nach der Position Kleists im Spannungsfeld von Klassizismus und Romantik bisher noch nicht erörtert worden. (…) Er geht von der Überlegung aus, dass in Kleists Werk die ästhetischen Modelle seiner Zeit (die zugleich die gesellschaftlich drängenden Fragen um 1800 mitreflektieren) sich kreuzen, teilweise überlagern oder vermischen, dass sie in 2 seinen Texten skeptisch erprobt und aber auch verworfen werden.
In der Zeit, die Gegenstand der Betrachtung ist, bildete sich teils parallel zur Klassik eine neue literarische Strömung, die Romantik heraus. Sie entwickelte sich in der kleinen Universitätsstadt Jena gegen das Ende des
2 Lubkoll, Ch. / Oesterle, G. / Waldow, S.: 2001: 9.p.
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18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit gab es einige hervorragende Dichter, die man keiner dieser beiden Geistesrichtungen zuweisen kann. Einer der bedeutendsten von denen war Heinrich von Kleist.
(…) Sie [die Forscher] wiesen jedoch drei große und einsame, je in ihrer Art einander ebenbürtige Geister ab, denen Weimar als Forderung und Gegensatz zum Schicksal wurde: Jean Paul, Hölderlin, Heinrich von Kleist. Sie mußten ihren eigenen Weg gehen, eine eigene Welterfahrung in einem bis an letzte Abgründe führenden Ringen und Suchen gestalten. Jean Paul, Hölderlin und Kleist konnten sich nicht dem klassischen Maß beugen und in der klassischen Harmonie Genüge finden; (…) Goethes und Schillers Klassik wurde für sie zu einer Entscheidung, die sie schmerzlich durchlitten und über die sie hinauswachsen mussten. Sie stehen der Romantik nahe und lösen sich zugleich von ihr, weil in die ganze Existenz umfassende Ernst und ihre Größe sie zu der Einsamkeit des eigenen geistigen Schicksals zurückwies. Sie hatten an dem Klassischen und an dem Romantischen teil, ohne darin aufzugehen; ja sie widerlegten die Schöpfungen der Klassik und der Romantik, indem sie dem 3 eigenen Genius gehorchten.
Es ist deutlich, dass in Kleists Werken klassizistische und romantische Sichtweisen bzw. Anspielungen vorkommen. Dabei wird weder einer klassizistischen noch einer romantischen Poetik der Vorrang gegeben, sondern aus der Vermischung der beiden entsteht im Werk Kleists eine neue, eigenwillige Poetik.
Andere literargeschichtliche Werke haben auch Schwierigkeiten damit, Kleist eindeutig in einer der beiden Kategorien, in die Romantik oder in die Klassik einzuordnen. Man könnte sagen, dass er dort als Romantiker anzusehen ist, wo er den eigenen quälenden Stimmungen nachgibt. Was ihn aber den Klassikern an die Seite stellt, ist die ernste und strenge Auffassung des Lebens und des Dichterberufs, die eindringliche Charakteristik, der fest geschlossene Aufbau der Handlung seiner Werke. Die meisten
3 Martini, F.: 1991: 58.p.
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literaturgeschichtlichen Werke sind in dem Punkt gleicher Meinung, dass es keine eindeutige Klassifikation geben kann, bezüglich Kleists literarisches Schaffen. 4
Die Literaturwissenschaft kam zu der Einsicht, dass die beiden Kunstrichtungen einen gemeinsamen Hintergrund haben, dass sie nicht nur Unterschiede, sondern auch Analogien aufweisen. Beide existieren in der Zeit einer enormen Modernisierung, die sich in dieser Zeit in allen gesellschaftlichen Bereichen vollzieht und nicht zuletzt zu tiefen Verunsicherung führt, bzw. das Bedürfnis nach Orientierung und Stabilisierung hervorruft. Beide Systeme sind Erscheinungsformen der beginnenden Moderne. 5
Dabei entstehen zugleich diskursive Spannungen und wechselseitige Ausschließungen, z.B. eine Polarisierung zwischen klassischen Formen der Begrenzung und romantischen Strategien der Entgrenzung, zwischen harmonischen Formgesetz und unendlicher Phantasie, zwischen den Prinzipien
4 Die Literaturforschung ist sich in dem Punkt nicht einig, zu welcher literarischen Epoche Kleist gehört. Trotzdem gibt es Forscher, die diese schwierige Frage zu lösen versuchen. „Der Versuch, den Erzähler K. [Kleist] der Romantik zuzurechnen, ist ebenso umstritten wie das Bemühen zu Beginn des 20 Jh.s., den Dramatiker K. zum ‚dritten’ Klassiker zu erheben. K. bewegte sich zwar in Kreisen der Berliner Romantik. Deren ästhetischen und gesellschaftspolitischen Reflexionen stand er jedoch eher kritisch gegenüber, (…). K.s Erzählungen sind aus heutiger Sicht innovative Leistungen. In ihnen wird die romantische Identitätsproblematik ästhetisch und thematisch so weit radikalisiert, dass die ersehnte Versöhnung mit der Natur, der Geschichte oder der Kunst versagt bleibt. Am deutlichsten zeigt sich K.s Originalität in der Sprache. Wie kein anderer Schriftsteller seiner Zeit verhielt er sich subversiv gegenüber einer automatisierten und gattungskonformen Redeweise. Sachlichkeit wird durch Paradoxien, Doppeldeutigkeit und Ironie unterlaufen. Diese Stilmittel werden wiederum von einer Syntax getragen, die die Grenzen des Verstehbaren erreicht. Durch den Kontrast wird eine Synchronisierung, Zeitraffung, Dynamisierung des Geschehens und eine Plastizität des Dargestellten erreicht, wie sie erst in der Literatur des 20 Jh.s. wieder gelingen sollte. Die Stellung K.s außerhalb der Literaturströmungen seiner Zeit ließ seinem Wer den Zeitgenossen weitgehend verschlossen bleiben.
Harenbergers Lexikon der Weltliteratur: 1989: 102.p.
5 Die Einteilung Kleists in einer der beiden Epochen, Klassik oder Romantik, ist problematisch, weil es oft Überschneidungen zwischen den Merkmalen der Epochen geben. Einige der gemeinsamen Charakteristika werden in den Folgenden aufgezählt.
„Neben den Traditionsbezug treten aber auch gemeinsame Perspektiven der Emanzipation bzw. der Innovation (z.B. das Autonomiedenken, verbunden mit dem idealistischen Subjektkonzept; die Reflexion über den Naturbegriff, die Entwicklung des ästhetischen Bewusstseins im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Modellen; die Nationalidee; aber auch die Erprobung neuer Lebensstile und Kommunikationsformen, die bis hinein in die Alltagskultur wirken) auf.“ Lubkoll, Ch. / Oesterle, G. / Waldow, S.: 2001: 10.p.
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der Ruhe und der Bewegung, zwischen dem klassischen Humanitätsideal der ‚schönen Seele’ und der unergründlichen Vielfalt der Psyche in der Romantik. 6
Die Zugehörigkeit zu der Epoche soll hier nicht entschieden werden, es muss dennoch darauf hingewiesen werden, dass die Probleme der Spontaneität und der Plötzlichkeit, die im Focus der vorliegenden Untersuchung stehen, eher romantische Züge sind.
II.2 Überlegungen zur Modernität
Die Dichtung Kleists kann als modern beschrieben werden, wofür sein eigener Stil, die Form seiner Werke, seine Themenwahl und seine sprachliche Leistungen als Beweis stehen. In den nächsten Kapiteln möchte ich erörtern, was „Modernität“ und das Wort „modern“ bedeuten. Das Adjektiv „modern“ wurde schon viel früher benutzt als das daraus abgeleitete Substantiv „Moderne“. Etymologisch kommt sie aus dem Lateinischen „modo“ und bedeutet „eben jetzt, eben erst“. In der Literaturwissenschaft versuchen viele dieses Phänomen zu definieren. In dem Aufsatz von Dirk Kemper finden wir zwei unterschiedliche Erklärungen für den Begriff ‚Moderne’. Es heißt hier nämlich, dass der Begriff ‚Moderne’ in der deutschen Literatur- und Kulturwissenschaft in zwei verschiedenen Verwendungsweisen gebraucht wird, deren unterschiedliche Bedeutungen nicht zu verwechseln sind. ‚Moderne’ wird einerseits als Mikroepoche, anderseits als Makroepoche definiert. 7
6 Ebd.
7 An einer anderen Stelle schreibt er über eine andere, dreifache Aufteilung, wo die ‚Moderne’ durch den Bezugspunkt Gegenwart in 3 Kategorien eingeteilt wird. Dirk Kemper nennt sie die Drei-Phasen-Theorie.
„In dem hier vorgeschlagenen Drei-Phasen-Modell der Begriffsgeschichte der Moderne lässt sich also die Aufklärung als die zweite Stufe beschreiben: Während ‚modernus’ und ‚moderni’ in der ersten Phase von der Spätantike bis zur Renaissance strikt rational auf ‚antiquus’ beziehungsweise ‚antiqui’ bezogen blieben, das Moderne immer als Differenzqualität zu etwas Vorgängigem verstanden wurde, werden in der zweiten Phase der Begriffsgeschichte, in der Aufklärung, Möglichkeiten vorbereitet, Moderne gleichsam autonom, aus ihrer Eigenqualität heraus zu
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a) Mit der älteren Verwendungsweise von ‚Moderne’ wird eine abgeschlossene literargeschichtliche Epoche um 1900 bezeichnet; wir sprechen in diesem Zusammenhang von der „Mikroepoche“ der Moderne.
b) Davon grundsätzlich zu unterscheiden ist die seit gut 20 Jahren etablierte, neuere Verwendungsweise von ‚Moderne’, die einen Langzeitzusammenhang beschreibt, der die eigene Gegenwart noch einschließt und historisch dort beginnt, wo Grundprobleme und Strukturen des eigenen
Gegenwartsbewusstseins entstehungsgeschichtlich ihre Wurzeln haben. In dieser Verwendungsweise meint ‚Moderne’ einen Langzeitzusammenhang, den wir als „Makroepoche“ bezeichnen, die ungefähr den Zeitraum von 1750/70 bis heute umfasst. 8
Wie uns das Zitat zeigt, versucht Kemper die Moderne in eine Art epochale Aufteilung einzuordnen. 9
Anders formuliert Hans Robert Jauß in seiner Abhandlung über die Modernität die Problematik der Definition des Begriffs ‚modern’. Die Bedeutung dieses Begriffs zeigt auch auf etwas Neues hin, aber in einem anderen Kontext. Nach Jauß war Modernität immer eine wiederkehrende literarische Konstante seit der Absetzung der Antike, die nicht ohne Schwierigkeiten zu definieren ist. Die Menschen formulierten mit ‚modern’ einen Gegensatz der alten Ideen, Gedanken zu den aktuellen Richtlinien. „Modern bezeichnet hier die Grenze zwischen den Heutigen und Gestrigen,
begreifen, ohne dabei mit relationalen Definitionen im Rückgriff aus einer anderen Epoche arbeiten müssen. (…) Die Umsetzung dieser Möglichkeit bildet die dritte Phase in der Geschichte des Begriffs ‚Moderne’. Deren Beginn lässt sich an der Jahrhundertwende um 1800 festmachen, die sich unter mehreren Aspekten als einschneidende Zäsur in der Begriffs- und Ideengeschichte des Modernen erweist.“ Kemper, D.: 2003
8 Ebd.
9 Es gibt in der Literaturwissenschaft noch weitere Annäherungen zu diesem Begriff. Wir können eine „Pluralität von Modernen“ feststellen. Die deutsche Literaturgeschichte kennt eine Moderne in Berlin oder aus einem anderen Betrachtpunkt spricht man auch über einer Wiener oder Prager Moderne. Die Moderne wird primär jedoch nicht als Epochenbegriff verwendet, sondern als Stil-und Programmbegriff. Vgl.: ebd.
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dem jeweils Neuen und dem Alten.“ 10 Während der Geschichte der Menschen gibt es etliche Beispiele dafür, wie aus etwas Neuem „plötzlich“ das Alte wird. Es wurde auch darüber diskutiert, ob etwas Neues besser ist als das Alte. Die sogenannte „Querelle des anciens ent des modernes“ (1697), eine Auseinandersetzung zweier Parteien an der Französischen Akademie, war eine Diskussion über die Frage, ob die Antike als das absolute und erstrebenswerte Maß angesehen werden kann oder nicht. Die Alten vertraten die Ansicht, dass die Antike bedeutende Ergebnisse gebracht hat, und dass ihre Kultur dermaßen entwickelt war, dass man es immer anstreben sollte, diese Höchstleistungen zu erreichen. Die Modernen stritten die Errungenschaften der Antike jedoch nicht ab, aber sie behaupteten, dass jede Epoche etwas Neues mit sich bringt, woraus man lernen kann. Eine neue Epoche vereinigt in sich also all das Wissen der anderen. Dieses „Querelle“ hat schließlich die Partei der Modernen gewonnen. 11
In der Forschung gilt Kleist unbestritten als einer der innovativsten Erzähler der deutschen Literatur. In seinen Werken wie Michael Kohlhaas (1810), Die Marquise von O..., Das Erdbeben in Chili (1807) vertritt er seine Ansichten, wie kein anderer Schriftsteller seiner Zeit gegen einer automatisierten und gattungskonformen Redeweise. Sein Stil ist durch Paradoxien, Doppeldeutigkeiten und Ironie charakterisiert. Die komplexe Syntax erreicht öfters die Grenze des Verstehbaren. Durch den Kontrast zwischen nüchterner Berichtssprache und der starken Synchronisierung, Zeitraffung und die Dynamisierung des Geschehens wird eine Bildhaftigkeit der Darstellung erreicht, wie sie erst in der Literatur der Moderne wieder erreicht wird. 12
10 Jauß, H. R.: 1970: 14 .p., Hervorhebung im Original
11 Vgl.: ebd. 11.pp.
12 Vgl.: http://www.uni-essen.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/kleist.htm
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Arbeit zitieren:
Julia Kaponyi, 2004, Momente des Plötzlichen - Untersuchung des Phänomens Plötzlichkeit in ausgewählten Werken Heinrich von Kleists, München, GRIN Verlag GmbH
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