I
Inhaltsverzeichnis
Seite
Inhaltsverzeichnis. I
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Einführung grundlegender Begriffe 1
2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffes KMU 1
2.1.1 Quantitative Merkmale. 2
2.1.2 Qualitative Merkmale. 3
2.2 Brancheneinteilung für KM.U 5
3 KMU und ihre Bedeutung in einer Marktwirtschaft 7
4 Arten der betrieblichen Anwendungssoftware. 9
4.1 Gegenüberstellung der Standard- und Individualsoftware. 9
4.2 Branchenspezifische Lösungen 10
5 Problemfelder für die Hersteller und Anwender betrieblicher Anwendungssoftware. 11
5.1 Problemfelder für die Hersteller betrieblicher Anwendungssoftware. 11
5.1.1 Ausgewählte Praxisbeispiele. 12
5.2 Problemfelder für die KMU bei der Benutzung und Auswahl
der geeigneten Software 13
6 Zusammenfassung und Ausblick 15
Literaturverzeichnis. 17
Anhang 19
II
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abbildung 1: Die quantitative KMU-Definition des Europäischen Statistik Amtes
Abbildung 2: Die quantitative KMU-Definition für Deutschland des IfM Bonn
Abbildung 3: Allgemeine Systematik der Wirtschaftszweige in den Europäischen
Gemeinschaften (nach NACE Rev. 1 1970)
Abbildung 4: Aufteilung der KMU nach Wirtschaftsbereichen
Abbildung 5: Die quantitative Bedeutung des Mittelstandes.
Abbildung 6: Kern-Schalen-Modell.
Abbildung 7: Wichtige Faktoren bei der Softwareauswahl für KMU
III
Abkürzungsverzeichnis
AS Anwendungssoftware BSW Branchensoftware BWL Betriebswirtschaftslehre DATEV Datenverarbeitung und Dienstleistung für den steuerberatenden Beruf eG EUROSTAT Europäisches Statistikamt F & E Forschung und Entwicklung FORWIN Der Bayerische Forschungsverbund Wirtschaftsinformatik IfM Bonn Institut für Mittelstandsforschung Bonn ISW Individualsoftware IT Informationstechnologie ITK Informations- und Telekommunikationstechnik IV Informationsverarbeitung KMU klein -und Mittelständische Untenehmen SCM Supply Chain Management SSW Standardsoftware
1 Einleitung
Im Zuge der sich mit der rasanten Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik rasch wandelnden ökonomischen Rahmenbedingungen (Übergang vom Industrie- ins In-formationszeitalter, überregionaler bis globaler Wettbewerb) müssen sich auch klein- und mittelständischen Unternehmen(KMU) ständig neu ausrichten und positionieren. Die Einführung betrieblicher Anwendungssysteme(AS) gewinnt aufgrund der steigenden An-forderungen an Unternehmen zur Optimierung ihrer Geschäftsprozesse und deren informationstechnischer Unterstützung auch für kleine und mittelständische Fertigungsbetriebe zunehmend an Bedeutung. Die KMU bilden mit 99, 7 % den größten Teil der Europäischen Unternehmen und sind somit für die Gesamtwirtschaft der Länder von größter Bedeutung. In der vorliegenden Arbeit sollen zunächst KMU von den Großunternehmen abgegrenzt werden und anschließend sollen die Besonderheiten der Brancheneinteilung erläutert werden. Letzteres soll dazu dienen Branchensoftware besser beschreiben zu können. Diese ist eine Mittelform, die in sich Vorteile von Standard- und Individualsoftware vereint. Weiterhin soll die wirtschaftliche Bedeutung des Mittelstandes diskutiert werden und damit die wachsende Aufmerksamkeit der großen Softwarehersteller an diesem Marktsegment erklärt werden. Die Problemfelder der Softwarehersteller sollen zum Teil anhand ausgewählter Praxisbeispiele erläutert werden. Abschließend sollen die anwendungsspezifischen Schwierigkeiten sowie ein Zukunftsausblick gegeben werden.
2 Einführung grundlegender Begriffe
2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffes KMU
In der vorliegenden Arbeit sollen die Besonderheiten und die Problemfelder von Standard und Branchensoftware in KMU dargestellt werden. Anknüpfend wird auch vorausgesetzt, dass es größenspezifische Problembereiche gibt und die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht einfach auf die KMU übertragen werden können. 1 Dies gilt nicht nur für die Wirt-
1 Vgl. Pfohl, H.-Chr. (1990), S. 2.
2
schaftsinformatik, sondern für die ganze Betriebswirtschaftslehre(BWL) allgemein. 2 Um die betriebsgrößenbedingten Besonderheiten der KMU im Zusammenhang mit Standard und Branchensoftware darzustellen, bedarf es einer genauen Abgrenzung zwischen KMU und Großunternehmen sowie einer Definition des KMU Begriffes.
Mit den Bezeichnungen „Klein“/„Mittel“ und „Groß“ werden quantitative Merkmale einer Gruppierung der Betriebe nach der Betriebsgröße assoziiert. Die Betriebsgröße lässt sich als „Ausmaß seiner effektiven oder potentiellen wirtschaftlichen Tätigkeit“ 3 definieren. Es ist zwar recht genau möglich die Beschäftigung oder den Umsatz eines Betriebes festzustellen, allerdings reicht dieser Maßstab nicht vollständig aus, um sich einen Einblick in das Wesen eines Betriebes zu verschaffen. Daher werden für die bessere Abgrenzung qualitative Kriterien herangezogen, die eine größere Einsicht in die Unternehmensstruktur ermöglichen. Ein Nachteil der qualitativen Abgrenzung besteht darin, dass es keine exakte Zuordnungsmöglichkeit gibt, da Merkmale von kleinen und mittelständischen Unternehmen auch Großunternehmen zugeordnet werden können. 4 Eine einheitliche Möglichkeit der Abgrenzung existiert jedoch nicht. Es werden vielmehr für die Klassifizierung der KMU die quantitativen Merkmale herangezogen, zur Abgrenzung von Großunternehmen die qualitativen Merkmale. 5
2.1.1 Quantitative Merkmale
Für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den KMU benötigt man auf jeden Fall eine Gliederung des Unternehmensbestandes nach Größenklassen. Die meistverwendeten Maßstäbe für die Beschreibung von Unternehmensgrößenstrukturen sind der „Umsatz“ und „Zahl der Beschäftigten“. Gegebenenfalls sind zusätzlich noch die im nächsten Punkt beschriebenen qualitativen Merkmale hinzuziehen.
In Europa ist in den letzten Jahren viel getan worden, um vergleichbare Daten über KMU zu gewinnen. Dies ist notwendig, da es für die KMU gesonderte nationale und gemeinschaftliche Rechtsvorschriften gibt. Um Verzerrungen im Binnenmarkt zu vermeiden, ist eine rechtlich sichere und leicht anzuwendende KMU-Definition notwendig.
2 Vgl. Mugler, J. (1995), S. 90-93.
3 Busse von Colbe (1976), Sp. 567.
4 Vgl. Mugler, J. (1995), S. 17.
5 Vgl. Hamer, E. (1997), S. 28.
Arbeit zitieren:
Alexander Kravets, 2003, Standard und Branchensoftware in KMU, München, GRIN Verlag GmbH
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