INHALTSVERZEICHNIS
DAS HÖREN. 3
THEORETISCHER HINTERGRUND. 4
Der Aufbau des Ohres. 4
Einflussfaktoren auf das Hören. 4
Wof ür das Hören benötigt wird. 5
Das Hören - etwas Besonderes 5
STUNDENDURCHF ÜHRUNG. 7
H ören, was heute noch nicht gehört wurde 7
Auswertung der Indianer Geschichte 7
Bewusstes hören von Alltagsgeräuschen 7
Auswertung des Gehörten 7
Ger äusche Hören. 8
Gespr äch darüber, was einfach und was schwer zu erkennen war 8
Verschiedene Differenzierungsübungen 9
Ton am längsten hören. 9
H ören, wie voll ein Becher ist. 9
Richtungsh ören. 9
AUSWERTUNG UND REFLEXION DER STUNDE. 10
ANHANG 12
LITERATURVERZEICHNIS 13
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DAS HÖREN
Das Hören ist ein Sinn, den wir jeden Tag ganz selbstverständlich benutzen, ohne uns dessen wirklich bewusst zu sein. Er ist mit den anderen Sinnen zusammen unser Zugang zur Welt. Alle unsere Erlebnisse und Erfahrungen erreichen uns über unsere Sinnesorgane.
Die Welt der Gefühle eröffnet sich sogar erst durch die Sinne. So kann über die Stimmlage z.B. das Gefühl eines Menschen besser übermittelt werden, als durch seine Worte. Durch den Klang der Worte merken wir außerdem, wenn jemand z.B. etwas nicht so meint, wie er es sagt.
Mit Bildern und Geräuschen werden wir täglich überflutet und überfordert. Das Hören kann man nicht einfach abschalten, wie z.B. das Sehen, durch das Schließen der Augen. Häufig setzen wir uns selbst einer Reizüberflutung aus, was nicht sein müsste. So dringt von draußen Straßenlärm herein, das Radio läuft und wir gehen einer Tätigkeit nach, die ebenfalls noch Geräusche erzeugt. Eigentlich dürften wir bei diesem Lärm gar nichts Einzelnes mehr hören und wahrnehmen. Jedoch haben wir gelernt, die einzelnen Geräusche zu differenzieren und können außerdem diejenigen, die für uns gerade nicht relevant sind „ausblenden“. So ist es uns möglich nur das bewusst zu hören, was wir hören wollen.
In dieser Stunde möchte ich nun die Aufmerksamkeit auf all die alltäglichen Geräusche richten, die wir nicht mehr wahrnehmen und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es nicht so leise und ruhig um uns ist, wie wir denken.
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THEORETISCHER HINTERGRUND
Der Aufbau des Ohres
Das Ohr besteht aus Außenohr, Mittelohr und Innenohr. Das Außenohr hat die Aufgabe, die Schallwellen, die im Raum vorhanden sind, aufzufangen und an das Mittelohr weiterzuleiten. An dessen Anfang sitzt das Trommelfell, an welchem der sogenannte Hammer angewachsen ist. Dieser gibt den ankommenden Reiz über Amboss und Steigbügel an die Steigbügelplatte weiter, die auf das ovale Fenster des Innenohres trifft. Das Innenohr ist mit „Gehörwasser“ gefüllt, das die Schwingungen nun in der Schnecke weiterleitet. In ihr liegen die entsprechenden Sinneszellen, in Form von Haarzellen. Jeder Ton hat seinen eigenen Platz auf der Schnecke. Dies wird Frequenz -Dispersion genannt und ist eine Besonderheit des Menschen, da dies in der Natur sonst nicht vorkommt.
Die höchsten Töne, die der Mensch hören kann, liegen zwischen 15.000 und 18.000 Herz am ovalen Fenster und die tiefsten Töne (unter 1000 Herz) am oberen Ende der Schnecke.
Einflussfaktoren auf das Hören
Was man hört, hängt von den verschiedensten Faktoren und besonders von den Empfindungsgewohnheiten jedes einzelnen Menschen ab. Deshalb muss beachtet werden, dass das, was tatsächlich gehört wird, von außen nicht kontrolliert werden kann und vielmehr von Folgendem beeinflusst wird:
Aus dieser Darstellung lässt sich eindeutig erkenne, dass das Hören ein aktiver, ganzheitlicher Vorgang.
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Arbeit zitieren:
Sabine Hörner, 2000, Hören: Etwas Erstaunliches und Besonderes, München, GRIN Verlag GmbH
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