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Inhaltsverzeichnis Seite
1. Einleitung 3
4
2. Die wichtigsten Begriffe zum Thema Medienerziehung
2.1 Was ist ein Medium 4
2.2 Was ist Kommunikation 4
2.3 Was sind Massenmedien 5
2.4 Was ist Massenkommunikation 5
2.5 Was ist Medienpädagogik 6
2.5.1 Was ist Mediendidaktik
6
2.5.2 Was ist Medienerziehung
6
2.6 Der Zusammenhang von Medienerziehung und Mediendidaktik 7
7
3. Die wichtigsten Entwicklungen in der Medienpädagogik
3.1 Die bewahrende Medienpädagogik 7
3.2 Die kritische Medienpädagogik 8
3.3 Die emanzipatorische Medienpädagogik 8
3.4 Die Medienpädagogik als Kommunikationspädagogik 9
3.5 Die rezeptions-und zuschauerorientierte Medienpädagogik 9
3.6 Die Bedingungen der Medienpädagogik 10
3.7 Die Ziele der Medienpädagogik 10
10
4. Neue Ansätze in der Medienerziehung
4.1 Der technologisch-funktionale Ansatz 10
4.2 Die ideologische Betrachtung 11
4.3 Die gesellschaftskritische Position 11
4.4 Die handlungsorientierte Medienerziehung 11
11
5. Medienerziehung
5.1 Medienerziehung als Gemeinschaftsaufgabe 11
5.1.1 Arbeitskreise zur Medienerziehung
12
5.1.2 Die Ziele der Medienerziehung
12
5.2 Medienerziehung und Elternhaus 12
5.2.1 Medienerziehung im Elternhaus
12
5.2.2 Medienpädagogische Familien-und Erwachsenenbildung
13
5.3 Medienerziehung in der Schule 13
5.3.1 Möglichkeiten und Grenzen schulischer Erziehungsarbeit
13
5.3.2 Fächer und Aktivitäten
14
5.3.3 Medienerziehung als fächerübergreifende Bildungs-und Erziehungsaufgabe
14
5.3.4 Lehreraus-und Lehrerfortbildung
14
5.4 Medienerziehung und ausserschulische Kinder-und 15
Jugendbildung
4
I. Einleitung
In dem nun folgenden Text möchte ich einen Überblick über die Medienerziehung liefern. Um jedermann in die Thematik einzuführen, müssen anfangs die wichtigsten Begriffe in der Medienerziehung erläutert werden. Was sind Medien bzw. Massenmedien überhaupt? Was ist Kommunikation oder Massenkommunikation? Wie unterteilt sich die Medienpädagogik? Was ist der Unterschied zwischen Mediendidaktik und Medienerziehung?
Die Definitionen genügen nicht unbedingt wissenschaftlichen Anforderungen, aber sie erläutern klar den Zusammenhang zwischen den einzelnen Bereichen.
Im weiteren Verlauf werden die wichtigsten Entwicklungen der Medienpädagogik dargestellt, die Charakteristika und Erziehungsziele werden deutlich hervorgehoben und extra behandelt. Medienpädagogik und die damit zusammenhängenden erzieherischen Bemühungen begannen, als man feststellte, welche Wirkung die Medien auf Kinder und Jugendliche hatte. Beginnend mit der bewahrenden Medienpädagogik und schliessend mit der rezeptions-und zuschauerorientierten Medienpädagogik.
Beim vierten Kapitel werden kurz die neuesten Ansätze der Medienerziehung aufgeführt und erklärt. Im Anschluss an eher allgemeine Erläuterungen zum Thema, wird jetzt die Medienerziehung nochmals gesondert vorgestellt. In welchen Bereichen muss es zur Medienerziehung kommen? Wie sieht die Medienerziehung in diesen Bereichen aus? Welche Möglichkeiten und Grenzen hat man in diesem Zusammenhang? Wie sehen die Zielsetzungen aus?
Zum Abschluss wird noch das Verhältnis von sozialem Lernen und politischem Lernen in aller Kürze aufgegriffen.
Diese Schwerpunkte möchte ich mit Hilfe ausgewählter Fachliteratur (siehe Literaturverzeichnis) bearbeiten, so dass meine Ausführungen dem Thema der Hausarbeit "Medienerziehung (Medienpädagogik)" Inhalt verleihen.
Die wichtigsten Begriffe zum Thema Medienerziehung
• In der Medienpädagogik ist man dazu übergegangen, den Bereich der personalen Medien abzukoppeln. Demnach werden in der Mediendidaktik und in der Medienerziehung nur noch die technischen Medien oder die Massenmedien berücksichtigt.
Was ist ein Medium?
• Ein Medium ist Träger oder Vermittler von Informationen, Aussagen, Mitteilungen und Nachrichten. Es ermöglicht im weiteren auch Aussagen, Kommunikation und Begegnung. Dem Medium werden Funktionen übertragen, Inhalte, Bedeutungen oder Aussagen werden vom Medium getragen bzw. transportiert. Für diesen Zugriff und Transport gibt es verschiedene Möglichkeiten:
1. Gesehenes abbilden (Foto, Dia, Film, Fernsehen) audiovisuelle Medien
2. Worte, Töne, Geräusche übertragen (Hörfunk, Band, Schallplatte, CD) auditive Medien oder
3. Gedachtes aufschreiben und weiterreichen (Brief, Buch, Presse) visuelle Medien etc.
4. Sind auf den Unterricht gerichtet
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• Ganz allgemein sind Medien also als äussere Formen und Transportmittel von Aussagen oder Bedeutungen zu verstehen.
Was ist Kommunikation?
• Kommunikation ist ein Knotenpunkt menschlichen Verhaltens und der grundlegende soziale Vorgang. „Kommunikation ist der Vorgang der Bedeutungsvermittlung zwischen mit Sinnen ausgestatteten Lebewesen" oder Kommunikation ist die Vermittlung und das Verständnis von Bedeutungen zwischen Menschen mit Hilfe von Zeichen, Zeichensystemen bzw. Medien.
• Die alltäglichste Form der Kommunikation ist der Dialog,Kommunikation muss aber nicht nur mit Worten stattfinden
• Interpretationsschwierigkeiten
Was sind Massenmedien?
• Massenmedien sind: Fernsehen, Radio, CD (vor einigen Jahren noch die Schallplatte), Film, bespielte Ton- und Videokassetten und periodisch erscheinende Druckmedien. Die Inhalte dieser Massenmedien, also das, was sie übermitteln, sind keine Medien.
• Massenmedien sind demnach technische Hilfs- und Verbreitungsmittel, die selbst Träger von Inhalten sind, z.B. Telefon, Fernsehen, Videorecorder, Film- und Fotokameras. Massenmedien sind auch technische Verbreitungsmittel, die durch ein institutionalisiertes Produktionssystem bestimmt sind, wie z.B. Filmproduzenten, Radio- und Filmgesellschaften, Nachrichtenagenturen oder auch Zeitungsverlage und Werbeagenturen.
• Massenmedien sind ein alltäglicher Bestandteil des Tagesablaufes bei Kindern und Jugendlichen, wie die nun folgenden Zahlen beweisen:
1. Printmedien: Die durchschnittliche Lesedauer bei Jugendlichen beträgt täglich ca. 40 Minuten,
bei Kindern ca. 20 Minuten
2. Auditive Medien: Die Jugendlichen verbringen im Durchschnitt mehr als eine Stunde täglich mit
Radiohören und bei Musik aus anderen Quellen.
3. Audiovisuelle Medien: Für Kinder ist Fernsehen das bevorzugte Medium. Nahezu jeder
Haushalt in Deutschland verfügt über ein Fernsehgerät. Zweit- und Drittgeräte werden immer häufiger; sie finden ihren Standort zunehmend auch im Kinderzimmer (von den 9-10jährigen hat jeder Dritte ein eigenes TV-Gerät). Die tägliche Sehdauer der 6-13jährigen beträgt eine bis zwei Stunden, meist erst zwischen 18 Uhr und 23 Uhr.
• Es lassen sich aber auch - an statistischen Mittelwerten orientiert - geschlechtsspezifische Unterschiede erkennen: Jungen nutzen Fernsehprogramme, Videofilme und Computerspiele intensiver, Bücher, Zeitschriften und auditive Medien weniger intensiv als die Mädchen.
Was ist Massenkommunikation?
• Aufgrund der Erklärungen für die Begriffe Kommunikation und Massenmedien kann Massenkommunikation folgendermaßen beschrieben werden: „ Massenkommunikation ist die Bedeutungsvermittlung mittels technischer Medien an ein nicht abgegrenztes Publikum." Diese
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Jane Schönfeld, 1999, Medienerziehung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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