Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abk ürzungsverzeichnis/Abbildungsverzeichnis 3
1. Einleitung 4
1.1 Problemstellung 4
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 5
2. Formulierung von Werbezielen 5
3. Begriffsabgrenzungen 6
3.1 Werbeerfolg 6
3.2 Werbeerfolgskontrolle 6
3.3 Werbewirkung 6
3.4 Vergleich Werbeerfolg/Werbewirkung 6
4. Werbewirkungsmodelle 7
4.1. Psychologische Werbewirkungsmodelle 7
4.1.1 Hierarchiemodelle 7
4.1.2 Gedächtnismodelle 10
4.1.2.1 Mehrspeichermodelle 10
5. Die Werbeerfolgskontrolle 10
5.1. Ökonomische Kontrolle der Werbung 13
5.1.1 Ökonomische Werbeerfolgkontrolle durch Budgetierung 13
5.1.2 Ökonomische Werbeerfolgskontrolle durch das laufende
Rechnungswesen 13
5.1.3 Ökonomische Indikatoren zur Ermittlung des Werbeerfolgs 14
5.1.4 Probleme der ökonomischen Werbeerfolgskontrolle 15
5.1.5 Experimentelle Ansätze 16
5.1.5.1 Gebietsverkaufstests 16
5.1.5.2 Netapps-Methode 16
5.1.5.3 BuBaW-Verfahren 17
5.2 Außerökonomische Werbeerfolgskonrolle 17
5.2.1 Psychologische Werbeerfolgseffekte 18
5.2.2 Werbetests 18
5.2.2.1 Recognitiontests 18
5.2.2.2 Recall-Tests 18
5.2.2.3 Das semantische Differenzial 18
5.2.2.4 Expertensysteme 19
6. Abschlussbetrachtungen 19
Literaturverzeichnis 21
2
Abkürzungsverzeichnins
Abb. Abbildung
Aufl. Auflage S. Seite z.B. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Werbewirkungsmodell. Das Modell von Kroeber-Riel (1992) wurde für diese Darstellung etwas verändert S. 9
Abb.2: Werbewirkungspfad und Messsystem für Werbewirkungen S.11
3
1. Einleitung 1.1 Problemstellung Werbung dient der Verhaltensbeeinflussung mittels besonderer
Kommunikationsmittel, ihr Ziel ist dabei, dass das präsentierte Angebot, sei es ein Konsum- Dienstleistungs- oder Investitionsgut, von der angesprochenen Zielgruppe beachtet, positiv beurteilt und in Anspruch genommen wird. 1 Motive können auch sein, Meinungen und Einstellungen zu beeinflussen, Bekanntheitsgrade zu erhöhen oder ein besseres Unternehmensimage herzustellen. Für die Notwendigkeit von Werbemaßnahmen gibt es vielseitige Gründe. Wichtige Faktoren sind beispielsweise gesättigte Märkte mit ausgeschöpften Marktpotentialen, einem allgemein hohen Konkurrenzdruck und relativ homogene Güter, mit denen sich ein Hersteller kaum von seinen Konkurrenten abheben kann. 2 Für einige Produkte muss hingegen erst ein Bedarf kreiert werden, eine Aufgabe, die Werbemaßnahmen zugeschrieben wird. Die Ausgaben für Werbemaßnahmen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, laut der Nielsen S+P Forschung haben sich die Bruttowerbeinvestitionen zwischen 1990 und 1999 mehr als verdoppelt und beliefen sich im Jahr 1999 auf knapp 32 Milliarden DM. 3 Die ausgesendeten Werbebotschaften werden allerdings gestreut übertragen und erreichen in der Regel größere Personengruppen, die die Werbebotschaft auf unterschiedlichste Weise wahrnehmen und auf sie reagieren. Um mit knappen finanziellen Ressourcen dennoch möglichst viel mit den durchgeführten Werbemaßnahmen zu erreichen, das heißt, einen Werbeerfolg zu erzielen, müssen diese wirkungsvoll sein und der Mitteleinsatz regelmäßig kontrolliert werden. Um das differenzierte Spektrum an Werbewirkungen und den Grad der Zielerreichung darzustellen, kann das Medium der Werbeerfolgskontrolle Anwendung finden. Wie wichtig Kontrollen im Bereich der Werbung sind, liegt auch darin begründet, dass Fehler weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen können. So kann nicht nur das eingesetzte Werbekapital verlorengehen, es können auch negative Werbewirkungen entstehen, die z.B. ein bereits aufgebautes
Unternehmensimage wieder zerstören können. Diese hohe Risikointensität hat sich im Bestreben niedergeschlagen, Methoden und Maßstäbe zur Ermittlung des Werbeerfolgs zu entwickeln. 4
1 Vgl. Kroeber-Riel, Esch, 2000, S.31
2 Vgl. Kroeber-Riel, Esch, 2000, S.18-20
3 Vgl. Dierks et al, 2000, S. 11
4 Vgl. Schnötzinger, 1970, S. 46-47
4
1.2 Zielstellung und Vorgehensweise
Die Frage nach Möglichkeiten, den genauen Erfolg einer Werbemaßnahme zu charakterisieren und ihn zu ermitteln, hat bereits viele Autoren beschäftigt. 5 Diese Arbeit soll nun einen Überblick über diesen Themenkomplex verschaffen, verschiedene Möglichkeiten der Werbeerfolgskontrolle aufzeigen, Probleme bei der Ermittlung des Werbeerfolgs darlegen und das Thema der Werbewirkung beleuchten.
Einleitend soll dabei die Notwendigkeit einer eindeutigen Zielformulierung dargelegt werden und durch eine anschließende Abgrenzung der Begriffe Werbeerfolg/Werbekontrolle/Werbewirkung ein erster Überblick über den Rahmen der Arbeit verschafft werden. Anschließend wird auf den Aspekt der Werbewirkung und ihrer Modelle eingegangen, um ein besseres Verständnis für spätere Ausführungen zu bilden. Es wird dann die Werbekontrolle und ihre Einteilung in ökonomische und psychologische Aspekte beleuchtet und die Problematik von Erfolgskontrollen skizziert.
2. Formulierung von Werbezielen
Grundvoraussetzung jeder Analyse hinsichtlich der Effizienz einer Werbemaßnahme ist eine Zieldefinition und nach Möglichkeit ihre schriftliche Fixierung. 6 „Ziele können dazu führen, dass alle Handlungen innerhalb der Organisation systematisch auf den gewünschten Zustand hin orientiert werden“. 7 Damit das auch erreicht wird, müssen die Zielformulierungen bestimmten Anforderungen entsprechen:
- die Ziele müssen eindeutig präzisiert sein, um Missverständnisse auszuschließen
- sie sollten möglichst operational in Hinsicht auf Ausmaß der Zielerreichung und des Zeitraumes in dem die Ziele erreicht werden sollen formuliert werden und müssen konkret messbar sein
- sie sollten aufeinander abgestimmt sein und ein Zielsystem bilden 8 Werbeziele sind immer Kommunikationsziele, die sehr verschieden aussehen und die sich auf verschiedene Wirkungsbereiche beziehen können. 9 Allgemein können Kommunikationsziele dabei in ökonomisch-operatoinal messbare und kommunikative Ziele unterschieden werden. 10
5 Vgl. Schnötzinger, 1970, S. 46
6 Vgl. Engelhard et al, 1994, S. 368
7 Unger,1989, S. 111
8 Vgl. Unger, 1989, S. 111
9 Vgl. Engelhard et al, 1994, S. 400
10 Vgl. Unger, 1989, S. 110
5
3. Begriffsabgrenzungen 3.1 Werbeerfolg:
Zwar gibt es in der Literatur keine einheitliche Definition des Begriffs Werbeerfolg, ein gemeinsames Charakteristikum in allen Darstellungen ist aber seine Abhängigkeit vom Werbeziel. Zudem wird häufig eine Einteilung in außerökonomischen bzw. nichtökonomischen und ökonomischen Werbeerfolg vorgenommen. 11
3.2 Werbeerfolgskontrolle
Die Werbeerfolgskontrolle ist eine ex-post-Untersuchung, die den tatsächlichen Erfolg einer Werbemaßnahme nach ihrer Durchführung bestimmt. 12 Somit stellt sie das zeitliche und logische Ende eines Werbeprozesses dar. 13 In der Betriebswirtschaftslehre wird der Begriff der Kontrolle mit Soll-Ist-Vergleichen assoziiert. Da solche exakten Ermittlungen im Bereich der Werbung schwierig sind, rät Schnötzinger in seinem Werk (s. Literaturverzeichnis) sogar zur Vermeidung des Ausdrucks „Kontrolle“, „weil er eine Rechenhaftigkeit, Genauigkeit und Manipulierbarkeit vorspiegelt, die in diesem Bereich meist nicht erzielbar bzw. nicht gegeben ist“. 14
3.3 Werbewirkung
Generell gesprochen kann die Werbewirkung als das Ergebnis von Werbung bezeichnet werden, wobei zwischen ökonomischen und psychologischen Werbewirkungen unterschieden wird. Die Werbemaßnahme ist dabei der auslösende Faktor einer Kette von Wirkungen. Da es unzweckmäßig erscheint, jede erdenkliche Wirkung von Werbung als Werbewirkung zu bezeichnen, hat sich die Tendenz entwickelt, diesen Begriff auf die Veränderungen im seelischen Bereich der Umworbenen zu
begrenzen.(Werbewirkung im engeren Sinne). 15
3.4 Vergleich Werbeerfolg/Werbewirkung
Abschließend erscheint es sinnvoll, noch einmal die zwei Begriffe des Werbeerfolgs und der Werbewirkung von einander abzugrenzen: Ausgelöst durch eine Werbemaßnahme des Werbetreibenden entstehen beim Beworbenen Werbewirkungen, dies sind zunächst Veränderungen des
11 Vgl. Schnötzinger, 1970, S. 38-41
12 Vgl. Schnötzinger, 1970, S. 40
13 Vgl. Engelhard et al, 1994, S. 370
14 Schnötzinger, 1970, S. 40
15 Vgl. Schnötzinger, 1970, S. 43-44
6
Arbeit zitieren:
Julia van Bömmel, 2003, Werbekontrolle - Werbeerfolg - Werbewirkung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 22 Seiten
Dimensionen des Werbeerfolgs und Methoden seiner Messung
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 21 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 28 Seiten
Werbeziele und Werbeerfolgskontrolle
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 29 Seiten
Zwischen Kooperatismus und Kompetenzdebatte - Kulturpolitik in Deutsch...
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Hausarbeit (Hauptseminar), 25 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Skript, 38 Seiten
Stillschweigende Bundeskompetenzen im Kultursektor - Die Gefahr einer ...
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Hausarbeit (Hauptseminar), 24 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Ausarbeitung, 14 Seiten
Die Entscheidung der Firmen über den Arbeitseinsatz (intern vs. extern...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 32 Seiten
Werbewirkung und Möglichkeiten ihrer Messung
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 26 Seiten
Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 39 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Einsatz von Portfolios in der ...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 29 Seiten
Werbewirkungsforschung - Ein Vergleich des Modells der Wirkungspfade u...
Medien / Kommunikation - Forschung und Studien
Seminararbeit, 24 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Seminararbeit, 18 Seiten
Werbewirkungskontrolle von Werbesendungen - dargestellt am Beispiel de...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 153 Seiten
Integrierte Kommunikation in der Unternehmenspraxis
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Hausarbeit, 36 Seiten
Julia van Bömmel hat den Text Werbekontrolle - Werbeerfolg - Werbewirkung veröffentlicht
Julia van Bömmel hat einen neuen Text hochgeladen
Abwechslungsbedürfnisses und Werbewirkung
Theoretische Überlegungen und ...
Christian Frédéric Dechêne
Zur Werbewirkung von In-Game-Advertising
Theoretische Fundierung und em...
Benjamin Klein, Anton Meyer, Paul W. Meyer
From Central State to Free Global Market Economy
Proceedings of the NATO Advanc...
C. Corsi, C. Cardone, S. Kudrya
Marketing Insights and Outrages: A Collection of Pithy Pieces from Mar...
Drayton Bird, Mike Hewitt
The Market Segmentation Workbook: Target Marketing for Marketing Manag...
Sally Dibb, Dibb, Lyndon Simkin
0 Kommentare