Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis NA
Einführung 1 NA
- Globalisierung 2
- Begriffserläuterung und Definition von Direktinvestitionen (DI) 3
1. Theoretischer Ansatz nach John Dunning 5
2. Bedingungen für DI aus Unternehmersicht 8
2.1 Marktbedingungen 8
2.1.1 Verhalten anderer Marktteilnehmer 9
2.1.2 Marktgröße 10
2.1.3 Faktor- und Gütereigenschaften 11
2.2 Politisch- rechtliche Bedingungen 13
2.2.1 Währungs- und geldpolitische Bedingungen 14
2.2.2 Handels- und fiskalpolitische Bedingungen 15
2.2.3 Internationale Einbindung 16
3. Wirkungen von DI im Zielland 20
3.1 Voraussetzungen für die Wirkung von DI 20
3.2 Akzeptanz oder Ablehnung von DI 21
3.2.1 Zahlungsbilanz 21
3.2.2 Wettbewerb 22
3.2.3 Spillover- Effekte 23
4. DI in Ungarn 26
4.1 Der wirtschaftliche Wandel in den MOEL 26
4.2 Entwicklung der DI- Zuflüsse nach Ungarn 28
4.3 Motive für DI aus Sicht deutscher Unternehmen 30
4.4 Entwicklung der ungarischen Wirtschaft 33
Zusammenfassende Schlussbemerkungen 36
Literaturverzeichnis 38 NA
II NA
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Notwend ige und hinreichende Bedingungen
für DI im Ausland 6
Abbildung 2: Das Umfeld der Direktinvestitionen 18
Abbildung 3: DI- Zuflüsse nach Ungarn zwischen 1990
und 1999 (in Mio US- Dollar) 29
Abbildung 4: Gründe für eine steigende wirtschaftliche
Attraktivität Ungarns 31
Abbildung 5: Reales BIP- Wachstum (in ) in Ungarn
zwischen 1991 bis 2001.................................33
III NA
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: DI - Bestände ausgewählter Ursprungs- und
Zie lländer 3
IV NA
Abkürzungsverzeichnis
B Belgien
BIP Bruttoinlandsprodukt
bzw. beziehungsweise
CAN Kanada
CH Schweiz
D Bundesrepublik Deutschland
DI Direktinvestitionen
DUIHK deutsch- ungarische Industrie- und
Handelskammer
EL Entwicklungsländer
EU Europäische Union
evtl. eventuell
F Frankreich
FDI Foreign Direct Investment
GB Großbritannien
GUS Gemeinschaft unabhängiger Staaten
IL Industrieländer
ITA Italien
IWF Internationale Währungsfond
JAP Japan
LUX Luxemburg
Mio. Millionen
MOEL mittel- und osteuropäische Länder
Mrd. Milliarden
NATO North Atlantic Treaty Organization
NL Niederlande
OECD Organisation of Economic Cooperation and
Development
ökonom. ökonomische
V
polit. politische
S. Seite
sog. sogenannte
SWE Schweden
u.a. unter anderem
USA Vereinigte Staaten von Amerika
USD Amerikanische Dollar
vgl. vergleiche
z.B. zum Beispiel
VI
Einführung
In der vorliegenden Praxissemesterarbeit geht es um die Ursachen, Wirkungen und die Bedeutung von ausländischen Direktinvestitionen. Direktinvestitionen sind mit unterschiedlichen Problemen, Risiken und Besonderheiten verbunden, welche ein Investor zu beachten hat. Umgekehrt ergeben sich für ein Zielland, in welches Direktinvestitionen fließen, Vor- und Nachteile.
Ungarn habe ich als Beispiel gewählt, weil ich in der Zeit von Oktober 2002 bis Februar 2003 mein Praxissemester i n der Hauptstadt Budapest absolviert habe. Dort war ich bei der Magyar Külkereskedelmi Bank, der Ungarischen Außenha ndelsbank, tätig. Diese Bank gehört mit fast 90 % der Bayerischen Landesbank und zählt damit zu einer ausländischen Direktinvestition.
Ziel der Arbeit ist es, Bedingungen für die Entscheidung über Direktinvestitionen, positive und negative Auswirkungen im Zielland sowie mögliche Konflikte aufzuzeigen.
Bevor ich mit dem ersten Kapitel beginne, werde ich Direktinvestitionen kurz in Beziehung zu Globalisierung setzen und sie danach definieren.
1
Globalisierung
Im Zuge der weltwirtschaftlichen Verflechtung ist zu beobachten, dass inländische Unternehmen ihre Geschäfts- tätigkeit verstärkt auf andere Länder ausrichten. Dies zeigt sich beispielsweise durch Direktinvestitionen (DI) in Form von Beteiligungen, Fusionen und Unternehmensneugrün- dungen (sog. Greenfield- Investitionen) im Ausland. Diese Aktivitäten sind im Zuge der Globalisierung verstärkt zu beobachten. Der Begriff „Globalisierung“ wird allgemein seit den 80er Jahren verwendet und ist Ausdruck der vor allem technologischen Fortschritte, die internationale Transaktionen im Handels- wie im Finanzbereich leichter und schneller machen. 1
Seit Beginn der 80er Jahre sind grenzüberschreitende DI weltweit signifikant schneller gewachsen als die Warene xporte. 2 Nach Angaben des IWF sind DI Anfang der 90er Jahre jährlich um 13 % gestiegen. Dabei ist anzumerken, dass etwa 2/3 der DI in den drei großen Wirtschaftsräumen EU, USA und Japan getätigt werden und zugleich auch die Quelle von ca. 90 % der weltweiten DI- Bestände sind. 3
Die folgende Tabelle zeigt diesen Tatbestand, wobei die vorgenannten Wirtschaftsräume als Summe aller Industrieländer (IL) angesehen werden. Die Tabelle gibt anhand der Jahre 1990 und 1996 einen Überblick über die DI- Bestände von Industrieländern und Entwicklungsländern (EL).
Die mit Fettdruck hervorgehobenen Prozentzahlen belegen die Aussagen, wo DI getätigt werden und woher sie stammen.
2 vgl. Schöneberg ( 2001) S.154.
3 vgl. ebenda, S.155.
2
Tabelle 1: DI - Bestände ausgewählter Ursprungs- und Zie lländer
Quelle: vgl. Reker (1998), S.379.
Begriffserläuterung und Definition von DI
Direktinvestitionen eines Unternehmens im Ausland sind
eine spezielle Form langfristiger Kapitalbewegungen, die
Forderungen des Herkunftslandes gegenüber dem Zielland
begründen. Im Vergleich zu Portfolioinvestitionen ist es ein
wesentliches Merkmal der DI, dass sie neben dem reinen
Ertragsmotiv auch die Ausübung wirtschaftlicher Kontrolle
als konstituierendes Motiv enthalten. 4
Außerdem gilt als weitere Unterscheidung, dass von einem
dauerhaften Einfluss ausgegangen wird, sobald der Investor
mehr als 10 % an einem Unternehmen im Ausland erwirbt
oder hält. 5
4 vgl. Pfaffermayr (1996) S.1.
5 vgl. Döhrn (2001) S.104.
3
Quote paper:
Andreas Weis, 2003, Ursachen, Wirkungen und Bedeutung von Direktinvestitionen - insbesondere am Beispiel Ungarn, Munich, GRIN Publishing GmbH
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