Inhaltsübersicht
1. Bemerkungen zur Lerngruppe 3
1.1 Zur Situation der Klasse
1.2 Zu den sozialen Voraussetzungen in der Klasse
1.3 Zu den fachlichen Voraussetzungen der Klasse
2. Bemerkungen zur Sache 4
3. Didaktische Begründungen 5
4. Unterrichtsziele 6
5. Methodische Überlegungen 7
6. Verlaufsplanung 9
7. Literaturangaben 10
8. Anhang 11
1. Bemerkungen zur Lerngruppe
1.1 Zur Situation der Klasse
Seit Februar 2003 unterrichte ich in der Klasse 2c eigenverantwortlich drei Stunden Sachunterricht in der Woche. Ab November 2003 erfolgte die Umstellung auf drei Stunden betreuten Unterricht in dieser Lerngruppe.
Die Klasse 2c setzt sich aus insgesamt 24 Schülerinnen und Schülern zusammen, davon 10 Mädchen und 14 Jungen.
Das Schüler-Lehrerverhältnis ist positiv. Die Schüler erledigen ihre Aufgaben und halten sich an vereinbarte Regeln.
In ihrer mündlichen Beteiligung besonders hervorzuheben sind Annika, Samira, Markus und Johannes. Die Mädchen sind (nicht nur in dieser Einheit) in ihrer mündlichen Beteiligung sehr zurückhaltend. Ein paar Jungen wollen durch ihr Verhalten die Aufmerksam der Mitschüler bzw. die des Lehrers erhalten. Das zeigen sie durch Herumrutschen auf dem Boden, Fallen vom Stuhl, etc.. xx und xx fallen dadurch besonders auf. xx versucht mit seinem Verhalten die Anerkennung seiner Mitschüler zu bekommen, während xx mit seiner Unruhe vermutlich die Aufmerksamkeit des Lehrers wecken möchte. Das Thema „Bauen mit dem Fischertechnikkasten“ fasziniert sie, sodass ihr auffälliges Verhalten z.Z. reduziert ist. xx kann sich nicht konsequent an Vereinbarungen halten, er fällt bei Klassengesprächen im Sitzkreis auf. Durch unaufhörliches Reden möchte er die Aufmerksamkeit seines Sitznachbarn auf sich ziehen (dabei orientiert er sich häufig an xx, dem stärksten und größten Jungen der Klasse). Ich versuche die Verhaltensweisen dadurch zu durchbrechen, dass ich xx zu meinem „Partner“ mache, der xx auf die Regeln im Kreis aufmerksam macht, zum anderen werde ich mich neben ihn setzen (sollte das auch nicht helfen).
1.2 Zu den sozialen Voraussetzungen in der Klasse
Die Klasse 2c zeigt im Allgemeinen kooperatives und ausgewogenes soziales Verhalten. Die Kinder bemühen sich, erarbeitete Regel einzuhalten. Die Ss. 1 sind Partnerarbeit gewöhnt. Es zeigte sich jedoch gerade beim Konstruieren mit dem Baukasten, dass einige Ss. noch nicht in der Lage sind, mit ihrem Nachbarn zusammen ein Objekt zu bauen. Es fiel ihnen schwer, Verabredungen zu treffen, oder die verabredeten Konstruktionen aufeinander abzustimmen. So müssen einige Kinder an die Kooperation erinnert werden. Ich habe mich dafür entschieden, die Sitznachbarn zusammen arbeiten zu lassen. Diese Möglichkeit lässt sich schnell organisieren und verhindert, dass es sonst Schüler gibt, die bei Partnerarbeit unberücksichtigt bleiben.
1.3 Zu den fachlichen Voraussetzungen der Klasse
Mit der Klasse habe ich zu Beginn der Einheit den Technikbaukasten erarbeitet. Wir haben die Teile kennen gelernt, benannt, und haben grundlegende Steck- und Schiebeverbindungen gemeinsam ausprobiert. Die Ss. haben sowohl frei gebaut, zum einen mithilfe der Fotovorlagen des Baukastens, zum anderen aufgrund eigener Ideen, als auch Bauaufträge erhalten. Dabei haben sie gegebene Objekte wie eine Schaukel und/ oder Spielplatzgeräte konstruiert.
1 Die Abkürzung steht für Schülerinnen und Schüler. „S.“ steht für die Einzahl.
4
2. Bemerkungen zur Sache
elektronische Komponenten). 3
Für eine einfache Grundkonstruktion des zu bauenden Fahrzeugs benötigen die Ss.: Eine Grundplatte, vier Grundsteine [sie halten die Achse durch Einschieben], zwei Achsen und vier Räder (s. Abbildung unten 4 – diese ist durch einen kleinen Aufbau und einen Haken ergänzt). Damit das Fahrzeug geradeaus fahren kann, müssen beide Achsen im rechten Winkel zur gewünschten Fahrtrichtung, also auch parallel zueinander sein. Das ist
entweder wie hier auf dem Bild das Rad bis ganz an den Grundstein geschoben werden (damit sich im freien Lauf die Komponenten Rad, Achse und Grundbaustein nicht verschieben und damit verkeilen),
oder mithilfe einer Klemmbuchse ( dürfen sich nicht berühren, die Grundsteine der längeren Seite dürfen also nicht zu nahe aneinander auf die Grundplatte geschoben werden.
2 vgl. : www.fischertechnik.de
3 Grafik entnommen: 10.03.2004 von www.fischertechnik.de 4 Grafik entnommen: Anleitung zum Grundbaukasten 1966. www.fischertechnik.de am 10. 03. 03
Quote paper:
Anne Zeller, 2004, Bauen und Konstruieren mit dem Grundbaukasten u-t 1 von Fischertechnik im Sachunterricht einer 2. Klasse, Munich, GRIN Publishing GmbH
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