INHALTSVERZEICHNIS
1. ZUSAMMENFASSUNG DER TEXTE VON RAINER KOLTERMANN UND BÉLA WEISSMAHR 3
2. EIGENE AUSARBEITUNG. 8
2.1. Was ist die richtige Wahrnehmung? 8
2.2. Muß der Wirklichkeit etwas voraus gehen? 9
2.3. Welche Eigenschaften hat das „Absolute Sein“? 9
2.3.1 Unendlichkeit 9
2.3.2 Personalität 10
2.3.3 Zeitlichkeit 11
2.4. Wie kann der Menschen frei sein, wenn er nach Koltermann labil ist und
erhalten werden muß? 11
2.4.1 Etwas Höheres entsteht aus etwas Niedrigerem 11
2.4.2 Evolution 12
2.5. Erreicht der Mensch seine Vollendung, indem er wie Gott wird? 12
2.5.1 Der Körper als Hilfsmittel. 12
2.5.2 Die Seele, der göttliche Funke 13
2.6. Wie kann die Seele materiell sein? 13
2.7. Woran erkennt man, daß der Körper und die Seele eine Dualität sind? 14
2.8. Wodurch steht der Mensch angeblich über allem? 15
2.8.1 Durch seine Seele 15
2.8.2 Durch seine philosophischen Gedanken. 15
2.8.3 Sind Instinkte nicht sogar höher anzusiedeln? 16
2.8.4 Ist Gott im Tier? Und ist er dann weniger? 16
2.9. Müßte nach den physikalischen Gesetzen nicht immer wieder eine Welt
entstehen können? 17
2.10. Verschwindet Gott irgendwann, weil wir für alles eine Erklärung haben und
Gott dadurch immer weiter von uns wegrückt? 18
3. FAZIT: WAS WIR WIRKLICH WISSEN KÖNNEN, IST SEHR WENIG 19
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1. ZUSAMMENFASSUNG DER TEXTE VON RAINER KOLTERMANN UND BÉLA WEISSMAHR
Es gibt die verschiedensten Theorien und Ansätze, wie das Universum, die Welt, die Lebewesen und der Mensch entstanden sind. Dabei ist es oft vorgekommen, daß eine Wissenschaft versucht hat, etwas zu erklären, was nicht in ihren Bereich fiel, weswegen es zu Mißverständnissen kam.
Der Naturwissenschaftler untersucht zum Beispiel die zeitliche und räumliche Ausdehnung aller Dinge. Er bewegt sich dabei im Rahmen der Naturgesetze und geht bei der Weltentstehung von einem schon vorhandenen, extrem dichten Energie- und Materiekonzentrat aus. Wieso das Universum überhaupt besteht, kann er nicht sagen. Dies zu klären, ist die Aufgabe der Philosophen. Sie stellen die Frage nach dem Ursprung der Welt und suchen eine finale Begründung für alles Seiende. Und zwar, ob es den Grund für seine Existenz in sich selbst trägt oder ob etwas anderes dafür verantwortlich ist. Sie gehen dabei von dem aktuellen naturwissenschaftlichen Erkenntnisstand aus und suchen anhand von Vernunftgründen, was den Naturgesetzen seinsmäßig zu Grunde liegen könnte und weshalb es somit die Welt und das ganze Universum überhaupt gibt.
Als Ansatzpunkt nehmen sie, was man mit den Sinnen erfahren kann. Nämlich, daß es nichts gibt, was sich nicht verändert. Dies ist in der Elementarteilchenphysik bewiesen. Außerdem ist ein Indiz dafür, daß sich alles verändert, die Zeit; man sagt ja beispielsweise: „Die Zeit heilt alle Wunden“.
Es gibt eine Zeit, in der alles was wir wahrnehmen noch nicht bzw. nicht mehr existiert. So etwas, das nicht wesensnotwendig existiert nennt Koltermann kontingent, da es immer auf etwas vorhergehendes zurückzuführen ist (lat.: contingere : zufallen, glücken).
Um zu erfahren, aus was die Welt ursprünglich entstanden ist, muß es als Ursprung etwas „Gesetztes“ geben, das nicht kontingent ist und sein Dasein nicht etwas anderem verdankt, sondern aus sich selbst heraus existiert. Denn gäbe es nur kontingente Dinge, würde eine unendliche Kette entstehen, die ins Grenzenlose führt und folglich nicht mehr vorstellbar ist.
Dieses „Gesetzte“ muß außerdem auch alle weiteren Seinszustände in sich enthalten, da bei der Entstehung einer neuen Wirklichkeit, was wir als Veränderung wahrnehmen, eine Seinsniveaugewinnung stattfindet und nicht etwas seinsmäßig Höheres aus etwas seinsmäßig Niedrigerem entstehen kann. Wenn dieses mehr an Sein einfach
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entstehen könnte, könnte auch einfach eine neue Wirklichkeit entstehen, weswegen die neue Wirklichkeit schon vorher als Möglichkeit im Ursprungselement bestehen muß. Gleichzeitig muß das „Gesetzte“ auch die „Wirk-Ursache“ (der Grund) sein, daß sich etwas verändert.
Dieses „Gesetzte“, das allem übergeordnet ist, alles überhaupt erst ermöglicht, alles trägt, alles selbst ist und gleichzeitig von allem losgelöst ist, ist die reine Wirklichkeit, weil es immer wesensnotwendig existiert und nur durch sich selbst begründet ist. Koltermann nennt dies das „Absolute Sein“. Es ist außerdem - nicht materiell, da es ansonsten veränderlich wäre, was ein Widerspruch zum Kontingenten bedeuten würde
- unendlich, denn etwas Endlichem kann etwas zugefügt oder weggenommen werden
- ewig (nicht zeitlich), da die Zeit ein Zeichen für Veränderlichkeit ist - personal (evtl. mehr-personal), da nichts etwas hervorbringen kann, was es selbst nicht enthält.
Der Mensch hat die Möglichkeit zur Selbstreflexion und weiß, daß er es ist, der denkt. Aus diesen Gründen kann er frei entscheiden was er macht und ist damit das höchste Lebewesen und Wirkursache. Somit muß wohl eher von einem Wirkurheber ausgegangen werden.
Dieses „Absolute Sein“, welches Koltermann hier beschreibt, nennt der Religionsphilosoph „Gott“. Weshalb Koltermann erklärt, daß es etwas Absolutes bzw. einen Gott geben muß, der über allem als Ursache steht. Es ist zu klären, aus was dieses Absolute bzw. Gott das Universum, die Welt, die Lebewesen und den Menschen geschaffen hat.
In der christlichen Philosophie hat Gott in der Offenbarung, die Welt, sowie das Material das er dazu benötigt, aus dem Nichts geschaffen. Es kann nicht aus ihm „heraus geflossen“ sein, da alles ansonsten etwas Göttliches an sich hätte und somit wider das Göttliche selbst wäre. Außerdem hat er die Welt in vollkommener Freiheit erschaffen und nicht, weil er es tun mußte, um selbst vollkommen zu sein oder als Beschäftigung, sondern nur aus reiner Güte zu den Geschöpfen, weswegen sie, sowie die Welt und das gesamte Universum, radikal gottesabhängig sind. Die moderne Naturwissenschaft sagt, daß alles, was in der Welt besteht, ein Ergebnis der Entwicklung ist und nennt dies Evolution. Für diese Wissenschaft ist es nur wichtig, ob die Arten konstant sind oder sich verändern. Die Frage der ursprünglichen
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Erschaffung stellt sich den Naturwissenschaftlern nicht, da dies nicht in ihren Bereich fällt. Deshalb ist der Mensch nach ihren Erkenntnissen aus dem Tier entstanden. Dies ist für den Theologen heute kein Problem mehr, da Evolution heute die Entwicklung von etwas ist, das schon bestand, während Schöpfung der letzte Ursprung des endlichen Seins und somit die Entstehung von allem an sich bedeutet. Schöpfung kann somit das Hervorbringen der Welt (die Handlung) und die Welt als Endprodukt (Schöpfungsergebnis) sein. Bis es soweit war, hat es allerdings lange gedauert. Bereits Darwin unterlag dem Grundirrtum, daß Schöpfung Kontinuität der Arten bedeute und daß die Veränderlichkeit der Arten somit die Erschaffung widerlege. Es könne also entweder nur Evolution oder nur Schöpfung geben; das eine sollte durch das andere ausgeschlossen werden.
Heute wissen wir, daß der Schöpfungsbericht nicht wortwörtlich verstanden werden darf, sondern Schöpfung immer in der sichtbaren Weise der Evolution geschieht. Da die Lebewesen kontingent sind, gelten für sie die selben Überlegungen, woher sie stammen, wie für die Welt und das Universum. Deshalb müssen sie ihre Existenz auch einem Etwas bzw. einem Jemand verdanken. Außerdem sind sie in ihrem Leben und Wirken labil, so daß es eine Kraft geben muß, die sie im Sein und Wirken erhält. Sie unterscheidet sich nur darin, ob etwas noch nicht Existierendes geschaffen oder etwas im Sein (Zeitfaktor der Evolution) erhalten wird.
In der Welt selbst ist Gott nicht die Ursache und die biochemische Vorstufe für das Leben, da jedes Lebewesen nach dem Vernunftprinzip von seinen Vorfahren abstammt. Da aber etwas Immaterielles nicht durch etwas Materielles geschaffen werden kann, weil es Seinsmäßig mehr ist, muß die Seele von Gott geschaffen sein. Außerdem ist die Seele nach den verschiedensten Lehren etwas, das für sich alleine steht. So sagte beispielsweise Platon, daß in jedem Menschen ein übersinnliches, nicht materielles, unsterbliches Prinzip, die sogenannte Seele, steckt. Thomas von Aquin nannte die menschliche Seele, die in sich stehende „Form“ des Leibes, wobei die Seele den Leib bestimmt, während sie selbst ein unabhängiges Prinzip ist. Daß die Seele etwas unabhängiges ist, wird auch in der Bibel deutlich, da der Mensch bei der Auferstehung in eine andere Existenzweise übergeht, in der nur die Seele bestehen bleibt und der Körper nicht benötigt wird. Die Person bleibt aber die gleiche. Somit ist die Seele das „tätige Ich“ des Leibes. Allerdings macht sie nichts selbst, da sie es zwar ist, die alles wahrnimmt, aber die Handlungen werden immer von den Organen des Leibes ausgeführt. Deswegen ergibt sich beim Menschen das Problem, daß er anscheinend eine Dualität ist, obwohl er sich als Einheit wahrnimmt. Aus
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diesem Grund müssen auch Leib und Seele gemeinsam entstehen. Es geht nicht, daß Gott die Seele schafft und durch den Menschen der Körper als Zweitursache dazukommt. Sonst ist der Leib etwas unvollkommenes und die Seele nur von außen hinzugefügt.
Wenn die Seele außerdem ausschließlich von Gott geschaffen wäre, wäre dies eine gesetzte Handlung von ihm und das Ergebnis etwas bestimmtes in der Welt. Gott wäre somit auf die gleiche Ebene wie die Dinge in der Welt gesetzt. Er brächte Einzelergebnisse hervor, welche die Geschöpfe der Welt ohne ihn nicht hätten hervorbringen können. Dabei kann nur etwas zur Welt gehören, was auch durch sie entstanden ist. Das Wirken Gottes kann damit nicht mit dem Wirken von Geschöpfen gleichgesetzt werden und der Mensch muß bei seiner Entstehung mitwirken, damit die Vollendung auch erreicht wird. Aus diesem Grund benötigt Gott die Zweitursachen, damit es keinen Widerspruch gibt. Außerdem geht alles auf ihn zurück, so daß er der ursprüngliche Erschaffer und alles von ihm abhängig ist. Für die Einheit von Leib und Seele ist es außerdem wichtig, daß Materie und Geist nicht vollkommen verschiedene Wirklichkeiten sind. Ansonsten könnten sie nicht miteinander verbunden sein. Deshalb kann die konkrete Materie niemals vollkommen geistlos sein bzw. die Seele des Menschen muß von sich aus mit der Materialität zu tun haben. Der Leib ist somit zu Selbstbewußtsein gelangte Materie, womit er folglich zum Geist gehört. Die Seele faßt ihrerseits das Materielle und das Immaterielle in sich zusammen. Außerdem ist sie wegen ihrer Selbstbezüglichkeit (sie erkennt, daß es sie gibt), das wirklich Eigenständige innerhalb des menschlichen Leibes. Allerdings ist sie nicht lokalisierbar.
Koltermann sagt weiterhin, daß es für die Einheit von Leib und Seele notwendig ist, daß seinsmäßig Höheres aus seinsmäßig Niedrigerem entstehen kann und jeder diese paradoxe Wirklichkeit mit dem Glauben an die Evolution auch anerkennt. Das sich entfaltende Leben ist aktiv bei seiner Entwicklung beteiligt und schafft ein mehr an Sein. Es ist zwar von Gott dabei getragen, aber es muß selbst das Neue schaffen. Das Neue ist mehr als nur die mechanische Weitergabe von einer Bestimmung, sowie es auch nicht immer von etwas anderem kommen kann, weil es ansonsten nur ein „unendlicher Regreß“, eine innerweltliche Verpflanzung des Seienden, ohne letzte Begründung wäre.
Von sich aus kann die Welt nicht an Vollkommenheit zunehmen, da es ansonsten ein Widerspruch zu der Voraussetzung wäre, daß nichts ohne Grund entstehen kann.
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Arbeit zitieren:
Sabine Hörner, 1999, Der Mensch als Geschöpf Gottes und als Produkt der Evolution, München, GRIN Verlag GmbH
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Horst George Balonier
Zum Dank für meine Mitarbeit im Park von "Sankt Georgen" in der Jesuitenuniversität, Frankfurt/ Main schenkte mir Pater
Rainer Koltermann SJ mehrere Bücher die er selbst verfasst hatte:
1) Grundzüge der Modernen Naturphilosophie- Ein kritischer
Gesamtentwurf- kNECHT-Verlag, Frankfurt/ Main
Seine handschriftliche Widmung lautete:
"Wer nach dem letzten Grund von allem, was ist, fragt, gelangt zum Urgrund: GOTT
P.Rainer Koltermann SJ 23.08.2005
2) UNIVERSUM- MENSCH- GOTT- Der Mensch vor den Fragen der Zeit- STYRIA- Verlag
Seine handschriftliche Widmung lautete:
"Die Wirklichkeit muss man mit allen Wissenschaften erforschen: mit Naturwissenschaften, Philosophie und Theologie. Erst dann ergibt sich ndas wahre Gesamtbild"
Pater Rainer Koltermann SJ 23.08.2005
Ebenso schenkte er mir alle Kursunterlagen der
WÜRZBURGER- SCHULE zur Ausbildung zum Diakon,
und einige Bücher zur Evolutionstheorie und anderer
verschiedener Wissenschaften die ich in Ehren halten werde. Als Dank für die gemeinsame Arbeit im Park sowie
die 6000 digitalisierten Bilder, die ich für ihn anfertigte, um sein letztes Buch: "Der Sankt Georgener UNIPARK" schreiben zu können. Seine zoologischen sowie seine
theologischen Gedanken bleiben mir in steter angenehmer Erinnerung. Ebenso sein unerschütterliches Vertrauen sowie die Ehre, dass er mir das "DU" angeboten hatte!
Horst (George) Balonier
Neckarstrasse 2
64319 Pfungstadt
am Thursday, May 06, 2010-
Horst George Balonier
Meinen Kommentar zum Text von Rainer Koltermann und Bèla Weissmahr lieferte ich am 20. 07.2007 dem spanischen Priester und Physiker Jose´Manuel Lozano- Gotor sowie dem Jesuitenpater Prof.Dr. Medard Kehl JS nach Frankfurt zur Promotionsarbeit von Jose´in Theologie, die er zu recht mit "summa cum laude" vor der Prüfungskommission abschloss.Das Thema der Arbeit lautete: "ZEIT und RAUM- Zur Bestimmung und Verhältnisbestimmung beider Begriffe in der neueren deutschsprachigen evangelischen Theologie".Hierzu meinen Textbeitrag: Symmetrischer zeitlicher Raum und räumliche Zeit sind theoretisch in Zeiträumen im universalen Multikosmos in der christlichen Schöpfungstheologie genau so denkbar wie in der abstrakten DARK-MATTER Kosmologie in Verbindung mit einem gedachten Schwerpunkt, wie diesen Ponicare´auf der Kugeloberfläche
gedanklich bringt. Selbst wenn theoretische Axionen quantenmechanischen, kernphysikalischen oder atomaren mathematischen Physikmodellen entsprechen, so unterscheiden sich diese Modelle im naturphilosophischen denken, durch abstrakte Theorie des eigentlich Gedachten nicht vom schöpfungstheoleologischen oder auch im dem schöpfungstheoleoleologischen (siehe dazu im theologischen Lexikon) zeiträumlichen Denken im
Christentum. Dies sollte dem Atheisten bewusster werden als dem gläubigen Christen, da diesem, in diesem falle, aber auch nur in diesem Falle, mehr neutrales Denken zugesprochen werden kann als jedem Christen, der die Schöpfungstheologie als vorausgesetzte Glaubensgrundlage in seinem Glauben mit einbezieht. Somit zeigt sich eine logische Kausalität zwischen christlicher Theologie und der theoretischen Physik. Raumzeitliches kontinuum im Multikosmos zwischen Antimaterie und Materie, DARK MATTER und Raummaterie stehen sicherlich im pulsierenden Gleichgewicht, so dass der Multikosmos im Volumen expandiert, kontrahiert und wieder expandiert, also quantenmechanisch schwingt und materielle Energie in magnetische lichtquanten umwandelt, die wiederum in kosmisch dunkeler Materie aufgenommen und umgewandelt werden kann und somit die thermodynamische Enthalpie und Entropie sowie philosophische Entitäten nicht in Frage stellt. Auch nicht bei materiellen kosmologischen Kernreaktionen, Kernfusionen oder Kernspallationen. Die Schöpfungstheologie schließt die theoretische Physik nicht aus, sondern beide bedingen einander und schließen den naturphilosophischen Gedankenkreis. Horst George Balonier, Sankt Georgen und Lützelbach/ OdwHeute möchte ich noch Folgendes hinzufügen:
der kosmische Mikrowellenhintergrund lässt kaum einen anderen Schluss zu, als dass das kosmologische Multiuniversum früher kleiner, heißer, dichter und homogener war. Alle Beobachtungen könnte man URKNALLMODELL nennen. Je weiter wir die Zeit rückwärts
betrachtet annehmen, dass heißere und dichtere Zustände gewesen sein müssten. Spätestens bei Temperaturen über dem Sterninneren und bei höherer Dichte als der der Atomkerne ist allerdings die Grenze des seriösen Wissenschaftsdenkens erreicht. Das stationäre Universum (steady state) hat ebenso seine gedanklichen Grenzen!
BIG BANG (Urknall) des Astrophysikers Fred Hoyle ist eine
aus meiner sicht "agnostische Sichtweise" die erlaubt sein muss. Diese wird nicht klarer, wenn man die Theorie von Stephen Hawking durchdringt. Er spricht von bedeutender Quantengravitation, die nichts als ein Zusammenfügen der
Quantentheorie und der Gravitationstheorie ist. ALSO NICHTS NEUES!!! Während die Bohrsche Quantentheorie für die Atomhülle Energiestufen liefert, die sich aus den Naturkonstanten ergeben, hat die Kernphysik nichts
VERGLEICHBARES erreicht. Wer dies nicht erkennt, ist schlicht ein Scharlatan. URKNALL und WELTFORMEL sind Begrifflichkeiten, die seriöse Physik in Verruf bringt. Dazu helfen weder neue Theorie oder ein noch größerer Elementarteilchenbeschleuniger wie der LHC am CERN in Genf. Wer das Gerät kennt und physikalisch kausal nachdenkt wird zu keinem anderen Denkergebnis kommen.
(Siehe dazu auch meinen Kommentar im Handelsblatt zum Teilchenbeschleuniger). Selbst mit Beschleunigern von 100 oder 200 Kilometern Länge werden sich die "Weltformel" oder der "Urknall" nicht erklären und experimentell nachweisen lassen! Aus Kostengründen sollte man von einer Verlängerung dieses LHC absehen. Menschliche
Baufehler sind normal, jedoch die Baukosten sowie der Energieverbrau hierfür unsinnig. der "URKNALL"., wie
er sich theoretisch gedacht ergab, kann mikroskopisch
am Beschleuniger niemals nachgestellt werden, wie er sich wahrscheinlich makroskopisch ereignete. Dem Urknall und seiner Theorie kann man theoretisch beikommen, wenn man mit dem rückwärtszählen der Zeitpunkte (t) beginnt.
Einfach mathematisch und physikalisch logisch. Die Größe von Beschleunigern besagt nicht, dass man dieses Problem
lösen kann. Ebenso ist mittlerweile bekannt, dass zukünftig
kleine Beschleuniger mit leistungsfähigen Lasern, die Teilchen durch ihre enormen elektrischen Felder beschleunigen, aber im Kleinraum ihren Platz finden werden,
höchstwahrscheinlich bessere Ergebnisse erwarten lassen.
Dies ist den Atom-, Kern- und Elementarteilchenphysikern
in aller Welt bekannt und wird kommen, wie das AMEN in der
christlichen Kirche. Glaube und Vernunft ergänzen sich wunderbar. Die Theologie hat die Aufgabe den Glauben vernünftig zu bewahren. Die Physik hat die Aufgabe die Wirklichkeit ergänzend zu erforschen, damit sich dem Menschen die Welt erschließen kann. Wer damit Probleme
hat, sollte entweder Agnostiker oder Gläubiger in das Göttliche sein. Raffiniert ist der Herrgott und seine Natur!
Raffiniert sind Naturphilosophen welche beide Denkweisen
wie theoretische Quantenphysik und Quantenphilosophie
denken können. Begnadet der Natur- und Gottgläubige, der diese Fragen als Gnade seines Glaubens empfindet und
sich mit Einfachem zufrieden gibt. Wer sich die Mühe macht, diebezüglich wissenschaftstheoretisch in diesen wissenschaftlichen Kategorien zu denken, wir letztendlich
feststellen, dass die wahre Antwort den Argumenten von Rainer Koltermann näher steht. Ich behaupte: Es ist eine Gnade an GOTT, bzw. ans GÖTTLICHE glauben zu können.
Die Kunst des Zweifelns ist dem Menschen angeboren?
Auch dem gläubigen Christen der aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Theologie lebt.
Juristisch lässt sich dies wissenschaftlich nicht bestimmen, obwohl Juristen oftmals glauben, "Götter über Mitmenschen" zu sein, die Familien vernichten und danach leben: "Denn sie wissen nicht was sie tun!" Eine bittere
Wahrheit, die über den Wahrheiten der Naturwissenschaften
sowie den Geisteswissenschaften steht- leider!
Horst George Balonier Neckarstrasse 2 64319 Pfungstadt
am Thursday, May 06, 2010-