INHALTSVERZEICHNIS
I. EINLEITENDER TEIL Seite 03
1. Vorwort zum Gegenstand und Ziel der Untersuchung Seite 03
II. HAUPTTEIL Seite 08
1. Anforderungen des Basketballspiels Seite 08
2. Darstellung der typischen Verletzungen und Schäden am
Bewegungsapparat von Basketballspielern Seite 11
a. Oberes Sprunggelenk (OSG.) Seite 11
b. Knie (Genu) Seite 13
c. Fuß (Pes) Seite 14
d. Sonstige Verletzunge n und Schäden Seite 15
3. Präventive Schwerpunkte zur Verletzungsprophylaxe für
Basketballspieler Seite 17
a. Allgemeine Richtlinien Seite 17
b. Grundsätze für ein präventiv orientiertes Trainingsprogramm Seite 19
III. ABSCHLIEßENDE BETRACHTUNG Seite 21
1. Zusammenfassung - Schlussbetrachtung Seite 21
IV. VERZEICHNISSE Seite 23
1. Literaturnachweis Seite 23
2. Verzeichnis der Abbildungen Seite 25
V. ABSTRACT Seite 26
VI. ANHANG Seite 27
VII. ERKLÄRUNG Seite 28
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I EINLEITUNG
I. 1. Vorwort zum Gegenstand und Ziel der Untersuchung
Die Grundidee des heutigen Basketballspiels wurde im Jahr 1891 vom Sportdozenten Professor Dr. James Naismith am College von Springfield / Ohio in den Vereinigten Staaten entwickelt.
Nais mith kreierte dieses Sportspiel mit dem Ziel, den zahlreichen Baseball- und Footballspielern in den spielfreien Wintermonaten eine Ausgleichssportart anbieten zu können, bei der mögliche Verletzungsrisiken als minimaler Faktor kalkuliert oder nahezu ausgeschlossen werden können.
Ausgehend von dieser Grundidee und den entsprechend strengen Regularien in bezug auf Körperkontakt der Spieler, erhebt Basketball zunächst den Anspruch, ein körperloses Spiel zu sein.
Im Laufe der Zeit entwickelt sich das Sportspiel Basketball immer weiter von einer Ausgleichssportart hin zu einer eigenständigen, aktionsreichen Wettkampfsportart. 1936 steht Basketball erstmals im olympischen Programm bei den Spielen in Berlin, bevor dreizehn Jahre später der Deutsche Basketball Bund (DBB) gegründet wird. Den entscheidenden Boom erlebte diese, im Wachstum begriffene Sportart in Deutschland zwischen 1992 und 1993 durch die TV Übertragung des USamerikanischen „Dream Teams“ bei den Olympischen Spielen in Barcelona 1992, und den Gewinn der Europameisterschaft im eigenen Land durch die deutsche Nationalmannschaft ein Jahr später.
Unter den Mannschaftssportarten erfreut sich Basketball in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Die Mitgliederzahl des DBB ist alleine in Deutschland auf ca. 200.000 aktive Spielerinnen und Spieler angestiegen. Auch im nicht organisierten Sport -wie z.B. im Freizeit- und Schulsport- rangiert Basketball auf der Beliebtheitsskala der Mannschaftssportarten auf Spitzenpositionen. Aus diesen Gründen rechtfertigt sich auch in Deutschland ein sportmedizinisches Interesse am Großen Spiel Basketball, denn trotz des Anspruches, ein „körperloses Spiel“ zu sein, treten im heutigen Basketball, hauptsächlich im mittleren bis hohen Leistungsbereich, vermehrt Verletzungen der unteren Extremitäten und des Rumpfes
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auf. Auch chronische Sportschäden infolge mechanischer Überlastungen können bei den Aktiven sowohl am Bandapparat, als auch am Knochengerüst beobachtet werden. Allerdings liegt Basketball laut einer Studie der Ruhr Universität Bochum und der ARAG Sportversicherung zur Unfallhäufigkeit bei Männer an vierter Position und bei Frauen an siebter Stelle. (vgl. Abb. 2 bzw. 1) In der allgemeinen,
geschlechtsübergreifenden Unfallstatistik liegt der Basketballsport sogar hinter der Sportart Gymnastik auf Platz fünf. (vgl. Abb. 3)
(Gesamtmenge n=28243) nach ARAG Sportversicherung und Ruhr-Universität Bochum.
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Ziel dieser Arbeit ist es, anhand einer interdisziplinären Literaturrecherche die sportarttypischen Verletzungen und Schäden aufzuzeigen.
Des weiteren sollen präventive Richtlinien zur Vermeidung von Sportschäden in erster Linie, aber auch zur Verletzungsprophylaxe erarbeitet werden, vor dem Hintergrund, einen Leitfaden für Training und Wettkampf zu konzipieren.
Besonders hilfreich sind hierbei aktuelle statistische Erhebungen zur Verletzungsgefahr und zum Verletzungsaufkommen im Basketballsport.. Deswegen wurde der Kontakt zu zahlreichen Organisationen, Institutionen, Versicherungen und nicht zuletzt auch zu Verbänden und Vereinen gesucht, die in der folgenden tabellarischen Darstellung aufgeführt werden.
Arbeit zitieren:
Tobias Südkamp, 2002, Darstellung typischer Sportverletzungen und Sportschäden bei Basketballspielern u n d Überlegungen zu ihrer Prävention durch spezielle Übungs- und Trainingsformen, München, GRIN Verlag GmbH
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