Inhaltsverzeichnis
1.0 Einleitung Seite 3
2.0 Relevanz des Themas Seite 3
3.0 Theoretische Erklärungsansätze von Seite 5
Bryant und Raney (3.1. -3.5.) sowie von Weiß (3.6.-3.9.)
3.1. Dispostion Theory des Sportfanseins Seite 5
und die Bedeutung des Spielausgangs
3.2. Drama in Sportprogrammen Seite 6
3.3. Die Rolle der Spannung in der Sportunterhaltung Seite 6
3.4. Neuartige, riskante und effektive Spielzüge Seite 7
3.5. Genderspezifische Unterschiede in der Sportrezeption Seite 7
3.6. Mediensport als pseudosoziale Kommunikation Seite 7
3.7. Sportler als Idole Seite 8
3.8. Mediensport als Vermittler Seite 8
von gesellschaftlichen Normen und Werten
3.9. Mediensport als gemäßigte Affektivität Seite 9
und dosierte Spannung
4.0 Literaturverzeichnis Seite 10
2
1.0 Einleitung
Diese Arbeit soll der Frage nachgehen, warum mediale Sportereignisse weltweit eine so große Anziehungskraft ausüben. Dabei berücksichtigen wir insbesondere die Theorien „Mood Management“, „Exitation Transfer Theory“ und die „Affective Disposition Theory“ von Dolf Zillmann und prüfen, ob sich diese auch auf Sportsendungen übertragen lassen. Außerdem liegen dieser Arbeit die Texte „Mediensport als sozialer Ersatz“ von Otmar Weiß und „Sports on the screen“ von Bryant und Raney zugrunde. Während der Text von Brynat & Raney Mediensport unter besonderer Berücksichtung der Theorien von Zillmann betrachtet, enthält die Arbeit von Otmar Weiß einige interessant ergänzende Aspekte.
Nach der Vorstellung der einzelnen Theorien und Ansatzpunkte der Texte folgt ein Überblick über die Diskussion des Seminars. Anschließend geben wir ein Überblick über unsere Kritik, in der wir auf die einzelnen Bestandteile beider Texte eingehen.
2.0 Relevanz des Themas
Im Gegensatz zu der relativ geringen Anzahl der Zuschauer, die Sportveranstaltungen „live“ im Stadion miterleben und die Athleten bei der Ausübung ihrer Sportarten beobachten, erreichen Sportübertragungen enorme Zuschauerzahlen. Während die
Zuschauerzahlen „nonmediativer“ Sportveranstaltungen ähnlich hoch geblieben sind, wie es schon zu den Zeiten der Sportereignisse der alten Römer üblich war (Bryant & Raney, 2000, S. 156), erreichen Sportübertagungen im Fernsehen höchste Marktanteile. So sind fünf der zehn Sendungen mit dem höchsten jemals gemessenen Zuschauerzahlen auf dem US-amerikanischen Fernsehmarkt
Sportevents (Super Bowl und Winterolympiade) (Bryant & Raney, 2000, S. 157). Bryant und Raney illustrieren den Unterschied zwischen den Anzahlen der Stadionbesucher und der Fernsehzuschauer auf eine besonders eindrucksvolle Weise: Das Sun Devil Stadion hätte 372mal
3
mehr Zuschauer fassen müssen, um alle Fernsehzuschauer des selben Events beherbergen zu können (2000, S. 157). Aufgrund der hohen Zuschauerzahlen gehören die Werbeeinnahmen der Sender bei Sportevents mit zu den höchsten Werbeeinnahmen überhaupt.
In Deutschland herrschen diesbezüglich ähnliche Verhältnisse. So erreichte das ZDF mit der Übertragung des WM-Playoff-Rückspiels der deutschen Fußballer gegen die Ukraine die höchste Einschaltquote des Jahres 2001. 17,87 Millionen Menschen (52,6 Prozent Marktanteil) sahen am 14. November den 4:1-Sieg der Nationalelf und schlugen damit sogar den Quotenschlager schlechthin, die „Wetten Dass...?“-Show. Mit einem Fußballspiel erreichte das ZDF auch die höchste jemals gemessene Quote. Beim EM-Endspiel 1996 zwischen Deutschland und Tschechien saßen 28,44 Millionen Zuschauer
(76,3 Prozent) am Fernseher (Spiegel Online, 2001).
Gerhard und Zubayr beschreiben die Fußballweltmeisterschaft 1998 als das Top-Fernsehereignis des Jahres. Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten berichteten demnach insgesamt mehr als 200 Stunden live von der Fußballweltmeisterschaft. Hinzu kommt ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Hintergrundberichten, Analysen und unterhaltenden Elementen (1998, S. 594).
Einen guten Überblick über das hohe Interesse der Fernsehzuschauer an der Übertragung der Fußballweltmeisterschaft 1998 liefert die folgende Tabelle (Abb. 1). Demnach haben über 30 Millionen Zuschauer 1-10 Spiele live gesehen.
4
Arbeit zitieren:
Srdjan Govedarica, Christain Müller, 2002, Sportrezeption - Gratifikation und Rezeptionsvergnügen von Mediensport, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Mythologische Strukturen des Sportfernsehens
Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Hausarbeit, 29 Seiten
Die Entwicklung des Werbemarktes unter dem Einfluss der neuen Medien
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Seminararbeit, 16 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Srdjan Govedarica hat den Text Sportrezeption - Gratifikation und Rezeptionsvergnügen von Mediensport veröffentlicht
Srdjan Govedarica hat einen neuen Text hochgeladen
Reading Seminar XI: Lacan's Four Fundamental Concepts of Psychoanalysi...
Richard Feldstein, Maire Jaanus, Bruce Fink
International Seminar on Nuclear War and Planetary Emergencies - 32nd ...
R. Ragaini, A. Zichichi
How to Develop and Promote Successful Seminars and Workshops: The Defi...
Howard L. Shenson, Shenson
0 Kommentare