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Praktische Anpassung und Einführung des Rational Unified Process in einem E-Business Unternehmen

Title: Praktische Anpassung und Einführung des Rational Unified Process in einem E-Business Unternehmen

Diploma Thesis , 2002 , 125 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Thomas Schneider (Author)

Computer Science - Applied
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Summary Excerpt Details

Nach einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
[GFF00] ist der Softwaremarkt heute schon als einer der Schlüsselmärkte
in Deutschland zu sehen; die entwickelte Software dient oft als wettbewerbsentscheidendes
Instrument in den sekundären Softwarebranchen. Nach den im
Oktober 2001 vorgelegten Konjunkturdaten prognostiziert der Bundesverband Informationswirtschaft,
Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) f¨ur
die Branchen Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) in Deutschland
ein Wachstum um 4,6% auf 254 Mrd. DM [Bun01]. In vielen Sekundärbereichen
ist bereits der gesamte Umsatz von Software abhängig. Nur beispielhaft sei hier
die Automobilindustrie erwähnt. Abgesehen von der betrieblichen Produktionsund
Personalplanung könnten die komplexen Steuerfunktionen der Industrieroboter
ohne Software nicht realisiert werden. Die Fahrzeuge selbst enthalten heutzutage
schon weit über tausend elektronische Bauteile, die durch Programmlogik verschiedenste Regelfunktionalitäten übernehmen. Als einer der anerkanntesten
Köpfe im Segment der methodischen Softwareentwicklung formulierte Grady
Booch in der Fachpresse: [...] Diese Abhängigkeit führt zu immer größeren Anforderungen an die Komplexität
der Softwaresysteme. Dies wird beeinflusst durch die immer leistungsfähigeren
Hardwaresysteme und den zunehmenden Austausch jeglicher Art von Information,
nicht zuletzt motiviert durch das Internet, durch das der schnelle weltweite
Transfer von einfachen Textseiten bis hin zu multimedialer Videoübertragung
möglich geworden ist. Die Anwender der Systeme identifizieren bei jedem Release
weitere Verbesserungsmöglichkeiten, so dass die Produkte immer mehr an
die Bedürfnisse und Wünsche angepasst werden. Die Erwartungen an Qualität
und Funktionsumfang nehmen zu und die Stellung des Softwaresystems in seinem
Umfeld wird immer signifikanter. Die Industrie fordert von den Softwareentwicklern
qualitativ hochwertige Software, um sich am Markt behaupten zu können.
Laut der bereits zitierten Studie [GFF00] werden in diesem Zusammenhang Zuverl
ässigkeit und Funktionalität als die wichtigsten wettbewerbsbestimmenden
Eigenschaften betrachtet. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation

1.1.1 Bedeutung von Software

1.1.2 Probleme der Softwareentwicklung

1.1.3 Softwareentwicklungsprozesse

1.2 Aufgabe

1.2.1 Rahmen

1.2.2 Ziele

1.3 Aufbau

2 Der Unified Process

2.1 Überblick

2.1.1 Historie

2.1.2 Der Unified Process als Produkt

2.1.3 Der Unified Process in Kürze

2.2 Prozesselemente

2.2.1 Rollen (wer)

2.2.2 Aktivitäten (wie)

2.2.3 Artefakte (was)

2.2.4 Workflows (wann)

2.2.5 Weitere Prozesselemente

2.3 Grundkonzepte

2.3.1 anwendungsfallgetrieben

2.3.2 architekturzentriert

2.3.3 iterativ und inkrementell

2.4 Phasen

2.4.1 Inception Phase

2.4.2 Elaboration Phase

2.4.3 Construction Phase

2.4.4 Transistion Phase

2.5 Disziplinen

2.5.1 Business Modeling

2.5.2 Requirements

2.5.3 Analysis and Design

2.5.4 Implementation

2.5.5 Test

2.5.6 Deployment

2.5.7 Configuration and Change Management

2.5.8 Project Management

2.5.9 Environment

3 Die Einführung

3.1 Vorüberlegungen

3.1.1 Inhaltliche Aspekte

3.1.2 Planerische Aspekte

3.1.3 Menschliche Aspekte

3.2 Schlussfolgerungen

3.3 Unternehmensanalyse

3.3.1 Analysefelder

3.3.2 Fragebogenaktion

3.3.3 Ergebnisse

3.4 Schulungen

3.5 Diskussionen

4 Die Anpassung

4.1 Der Development Case

4.1.1 Einordnung

4.1.2 Konfigurationsmöglichkeiten

4.1.3 Bezugsebene

4.2 Das Project Web Template

4.2.1 Probleme

4.2.2 Lösungsansatz

4.2.3 Aufbau

4.2.4 Development Case

4.2.5 Artefakte

4.3 Die Disziplinen

4.3.1 Business Modeling

4.3.2 Requirements

4.3.3 Analysis & Design

4.3.4 Implementation

4.3.5 Test

4.3.6 Deployment

4.3.7 Configuration & Change Management

4.3.8 Project Management

4.3.9 Environment

5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Analyse und praktische Anpassung des Rational Unified Process (RUP) für die spezifischen Anforderungen der Firma Splendid Internet GmbH & Co. KG. Dabei soll ein prozessorientierter Leitfaden entwickelt werden, der die Komplexität des RUP reduziert und eine effiziente, stufenweise Einführung des Modells in einem mittelständischen IT-Unternehmen ermöglicht, ohne die notwendigen Qualitätsstandards der Softwareentwicklung zu vernachlässigen.

  • Analyse der Konzepte und Disziplinen des Rational Unified Process
  • Unternehmensanalyse zur Erfassung des Status quo und Identifikation von Problemfeldern
  • Entwicklung des "Project Web Template" als Werkzeug zur Prozessanpassung
  • Konfiguration und Tailoring des RUP auf die Bedürfnisse der Splendid Internet GmbH & Co. KG
  • Einführung und Akzeptanzförderung durch Mentoren, Schulungen und Diskussionen

Auszug aus dem Buch

2.3.1 anwendungsfallgetrieben

Das Ziel des Unified Process besteht darin, die Softwareentwickler bei der effizienten Erstellung von Systemen zu unterstützen, die die Bedürfnisse der Anwender befriedigen. Effizienz lässt sich messen in Form von Kosten, Qualität oder Fertigungszeit. Das Erkennen der Kundenbedürfnisse ist jedoch nicht trivial. Das Konzept der Anwendungsfälle soll nicht nur dabei helfen, die Anforderungen an das System zu erfassen. Von der Anforderungsanalyse ausgehend lenken Anwendungsfälle den gesamten weiteren Prozess über Analyse, Design und Implementierung bis hin zum Testen. Sie helfen, Klassen, Schnittstellen und Teilsysteme zu finden, Testfälle zu spezifizieren und bei der Planung der Iterationen.

Definition: Ein Anwendungsfall (engl. use case) spezifiziert eine Folge von Aktionen (und Varianten), die das System ausführt und dadurch zu einem sichtbaren, nutzbringenden Ergebnis für einen bestimmten Akteur (engl. actor) führt.

Ein Akteur ist eine Person, die mit dem Softwaresystem interagiert. Die Definition besagt, dass das System eine Folge von Aktionen ausführt, die für einen ganz bestimmten Akteur einen Nutzen bringt. Das Auffinden von Anwendungsfällen verfolgt somit die Frage: „Was soll das System für jeden einzelnen Anwender leisten?“ Auch wenn die Fragestellung trivial klingt, hilft sie doch, die Funktionalitäten zu finden, die wirklich benötigt werden, und befreit das System von überflüssigen Funktionen, die dem Anwender keinen Nutzen bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung motiviert die Arbeit durch die wachsende Bedeutung und Komplexität der Softwareentwicklung und skizziert die Zielsetzung der Prozessanpassung.

2 Der Unified Process: Hier werden die theoretischen Grundlagen und zentralen Elemente des Unified Process als Framework vorgestellt.

3 Die Einführung: Dieses Kapitel behandelt die strategische Vorbereitung, Unternehmensanalyse und die Einbeziehung der Mitarbeiter bei der Einführung des Prozesses.

4 Die Anpassung: Der Hauptteil der Arbeit, der die konkrete Konfiguration und Anwendung des RUP bei Splendid mittels des Project Web Templates erläutert.

5 Ausblick: Eine abschließende Betrachtung der Ergebnisse und Empfehlungen für weiterführende Prozessoptimierungen.

Schlüsselwörter

Rational Unified Process, Softwareentwicklungsprozess, Prozessanpassung, Tailoring, Unified Modeling Language, Anwendungsfall, Use Case, Softwarearchitektur, Unternehmensanalyse, Iterative Entwicklung, Projektmanagement, Splendid Internet, Requirements, Konfigurationsmanagement, Qualitätskontrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung und Anpassung des Rational Unified Process (RUP) in der Praxis eines konkreten Softwareunternehmens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Analyse von Softwareentwicklungsprozessen, die unternehmensspezifische Konfiguration (Tailoring) dieser Prozesse und die Umsetzung der Prozessanpassung mittels eines webbasierten Vorlagensystems.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das komplexe Framework des RUP so auf ein Unternehmen zuzuschneiden, dass ein praktischer, nutzbringender Einstieg in die iterative Softwareentwicklung ermöglicht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zu Software-Prozessmodellen, einer internen Unternehmensanalyse und einem praktischen Pilotprojektansatz (Tailoring) verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt detailliert die Unternehmensanalyse, die Anpassung der RUP-Disziplinen, das Konzept des "Project Web Template" und die konkrete Ausgestaltung des "Development Case".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind RUP, Prozessanpassung, Iterative Entwicklung, Anwendungsfall (Use Case) und Projektmanagement.

Welches spezifische Konzept wird zur Prozessdokumentation genutzt?

Der Autor führt das "Project Web Template" ein, eine webbasierte Vorlage, die es ermöglicht, den angepassten Prozess und alle Projektartefakte übersichtlich für alle Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.

Warum ist das "Tailoring" für den RUP laut Autor so wichtig?

Da der RUP ein sehr umfangreiches Framework mit über 2.000 Dokumenten ist, müssen für die Praxis nur die Elemente ausgewählt werden, die dem Unternehmen in der jeweiligen Phase den größten Nutzen bringen.

Wie geht die Arbeit mit dem Thema "Widerstand gegen Veränderungen" um?

Der Autor thematisiert explizit "Menschliche Aspekte", wie das Relativieren überzogener Erwartungen und die Motivation durch Mentoren, um die Akzeptanz bei den Mitarbeitern zu erhöhen.

Excerpt out of 125 pages  - scroll top

Details

Title
Praktische Anpassung und Einführung des Rational Unified Process in einem E-Business Unternehmen
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Informatik und Praktische Mathematik)
Grade
1,0
Author
Thomas Schneider (Author)
Publication Year
2002
Pages
125
Catalog Number
V24374
ISBN (eBook)
9783638272636
Language
German
Tags
Praktische Anpassung Einführung Rational Unified Process E-Business Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Schneider (Author), 2002, Praktische Anpassung und Einführung des Rational Unified Process in einem E-Business Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24374
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