II
Der internationale Markt für zivile Verkehrsflugzeuge
Seite
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Akteure 1
2.1. Boeing 1
2.2. Airbus 2
3. Der internationale Markt für zivile Verkehrsflugzeuge 3
3.1. Definition 3
3.2. Marktstruktur 4
3.2.1. Barriers of entry 4
3.2.1.1. Marktform 4
3.2.1.2. Economies of scale (Größenvorteile) 4
3.2.1.3. Economies of scope (Verbunbvorteile) 5
3.2.1.4. Sunk costs 5
3.2.1.5. Markttransparenz 5
3.2.1.6. Vorteile etablierter Unternehmen 6
3.2.1.7. Lernkurve 7
3.2.2. Wettbewerbspolitik und staatliche Interaktion 7
3.2.2.1. Produktpolitik 7
3.2.2.2. Preispolitik 8
3.2.2.3. Verkaufsförderung 9
3.2.2.4. Staatliche Intervention 9
3.2.3. Spieltheoretische Betrachtung: Die Brander-Spencer-Analyse 10
4. Schlussfolgerungen 12
Literaturverzeichnis IV
Anhang V NA
III
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abbildung 1: Haftungs- und Bauanteile an EADS (exemplarisch 3
am Beispiel des A320)
Abbildung 2: Flugzeug-Portfolio von Airbus und Boeing 7
Abbildung 3: Two- firm competition 10
Abbildung 4: Effects of a subsidy to Airbus 11
Abbildung 5: Two-firm competition: An alternative case 11
Abbildung 6: Einflussnahme auf Entwicklung ziviler Verkehrsflugzeuge VI
Tabelle 1: Airbus Boeing Portfolio V
Tabelle 2: Airbus Boeing Überblick VI
Abkürzungsverzeichnis
Dasa Daimler-Chrysler Aerospace AG
EADS European Aeronautic Defence and Space Company
GIE Groupment d Intéret Économique
KKV Komparativer Konkurrenzvorteil
NASA National Aeronautics and Space Administration
1
1. Einleitung
„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ erkannte schon der bekannte Chansonier Reinhard Mey 1974 auf seinem Album „20.00Uhr“. Das er mit dieser Aussage marktbezogen im Unrecht war sei dem Nicht- Ökonomen Mey zu verzeihen. Etwa zur gleichen Zeit vollzog sich auf dem internationalen Markt für Verkehrsflugzeuge mit dem Eintritt des Airbus Konsortiums eine entscheidende Trendwende.
Die vorliegende Arbeit will zunächst die Akteure identifizieren, den Markt für Verkehrsflugzeuge charakterisieren, sowie die staatliche Eingriffe beschreiben. Ein Schwerpunkt wird hier auf dem theoretischen, insbesondere spieltheoretischen Hintergrund liegen: Warum wird die Flugzeugbranche hoch subventioniert? Wie erklärt sich das Marktverhalten der Kontrahenten? Und warum ist der derzeitige Markt relativ zeitstabil?
Im letzten Teil soll eine Aussage darüber gemacht werden, inwieweit der Markt für Verkehrsflugzeuge reguliert, subventioniert und staatlich beeinflusst wird. Kann man überhaupt noch von einem Markt im klassischen Sinne sprechen, oder ist das Marktgefüge nur deshalb stabil, weil es durch Dritte künstlich „gesteuert“ wird?
2. Akteure
2.1 Boeing
Mit einem Jahresumsatz (2002) von 54,1 Mrd.$ und über 156.000 Angestellten ist Boeing Industries der weltweit größte Luftfahrtskonzern der
Welt 1 . Der Konzern, wie er heute existiert ging aus einer Reihe strategischer Akquisitionen hervor, zuletzt übernahm Boeing 1997 den zu der Zeit weltweit
zweitgrößten Hersteller McDonnell Douglas 2 . 1916 in Pudget Sound, Washington gegründet profitierte Boeing durch militärische Aufträge in den Weltkriegen und dem im Anschluss einsetzenden Boom der Luftfahrindustrie Nordamerikas.
2 Seinerseits hervorgegangen aus einer Fusion der Douglas Aircraft Company und McDonnell
Aircraft Corporation 1967
2 Zu dem integrierten Konzern gehört heute nicht nur die Luftfahrtsparte, die
sowohl im zivilen, als auch im militärischen Bereich Weltmarktführer 3 ist, sondern auch der Bereich Integrated Defense Systems, der mit einem Jahresumsatz von etwa 25 Mrd.$ das zweitwichtigste Standbein der Boeing Industries ist. Hier wird militärische Entwicklung und Konstruktion von weltraumgestützten Systemen, Netzwerken und Kommunikationsformen betrieben. Boeing ist heute der größte Zulieferer der amerikanischen Weltraumbehörde NASA. Weitere Sparten sind Connexion by Boeing, Air Traffic Management, Boeing Capital Corporation, Phantom Works und
Shared Services 4 .
2.2 Airbus
Im Vergleich zu den amerikanischen Anbietern bestand in Europa nach 1945 das Problem, dass fast sämtliche Produktionsstätten im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren. Sowohl in Großbritannien, Frankreich und Deutschland wurden Militärmaschinen auf zivilen Plattformen gebaut, was Sie zu strategisch wichtigen Kriegszielen machte. Nach 1945 wurden einige zivile Projekte gestartet, sie führten aber nie zu wirtschaftlichem Erfolg und konnten sich technisch nicht gegen die schon damals etablierte Konkurrenz aus den USA durchsetzten. Sie litten an Konstruktionsfehlern und erlangten
meist nie Marktreife. 5 Erstes Projekt europäischer Kooperation war das Concorde Projekt, welches England und Frankreich gemeinsam schulterten, es wurde jedoch nie ein wirtschaftlicher Erfolg und wurde unter Prestigegesichtspunkten trotzdem bis 2003 fortgeführt.
In Deutschland war durch ein Statut der Besatzungsmächte bis 1955 die Produktion von Flugzeugen generell verboten. Erst danach wurden vor allem
3 Je nach Statistik liegen im zivilen Bereich die beiden Konkurrenten Airbus und Boeing nach Orders and Deliveries etwa gleich auf. Stellt man auf ausgelieferte und betriebene Verkehrsmaschinen ab
hat Boeing einen Marktanteil von etwa 75%, dieses wird sich jedoch in den nächsten zehn Jahren
sukzessive durch die fortschreitende Stilllegung unökonomisch gewordener Maschinen ändern
(Eigene Berechnung nach http://www.airbus.com/pdf/media/gmf2001.pdf, S.74-75, 19.01.2004 in
Verbindung mit http://www.boeing.com/companyoffices/aboutus/brief.html, 19.01.2004 ).
4 Breitband Daten Transport, Entwicklung einer integrierten Computerplattform für die gesamte Luftfahrtbranche, Finanzierungsservice vor allem für Boeing Kunden, Entwicklungswerkstatt der
Boeing Industries und unterstützende Dienstleistungen gehören zu den weiteren Services des
Gesamtkonzern. Boeing konzentriert sich ganz bewusst nicht nur auf Kernkompetenzen, sondern
versucht alle relevanten Strukturen und Services unter einem Dach anbieten zu können Vgl.
http://www.boeing.com/companyoffices/aboutus/brief.html, 19.01.2004).
5 Frankreich: „Caravelle“, ein ziviles Projekt konnte sich nie gegen die etablierte B-707 durchsetzten; Großbritannien: „Comet“ litt unter Konstruktionsmängeln und wurde eingestellt.
Quote paper:
Florian Michaelsen, 2004, Der internationale Markt für Verkehrsflugzeuge, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Business Report: Global Aircraft Manufacturing Industry
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 19 Pages
Pro und Contra Freihandel - Argumente seit D. Ricardo und F. List
Business economics - Economic Policy
Termpaper, 22 Pages
Strategische Handelspolitik und das Beispiel Airbus
Politics - International Politics - Topic: Globalization, Political Economics
Scholary Paper (Seminar), 26 Pages
Effective interpersonal communications in a multi-cultural work enviro...
Business economics - Personnel and Organisation
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 22 Pages
Die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
Politics - International Politics - Topic: European Union
Termpaper, 22 Pages
Der Irakkrieg im Fokus der eruropäischen Sicherheits- und Außenpolitik
Politics - International Politics - Topic: European Union
Presentation (Elaboration), 13 Pages
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Sociology - Individual, Groups, Society
Termpaper, 20 Pages
Die Anfänge der außenpolitischen Zusammenarbeit der EU - EPZ und EEA -
Politics - International Politics - Topic: European Union
Scholary Paper (Seminar), 19 Pages
Technologische Innovationen als Basis für den Aufstieg von Airbus S.A....
Business economics - Miscellaneous
Diploma Thesis, 97 Pages
Der Weg der Machtmotivationsforschung bis heute
Scholary Paper (Seminar), 21 Pages
The Shadow Economy – A Critical Analysis
Scholary Paper (Seminar), 52 Pages
Motivation und Motivationsteorien
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Termpaper, 28 Pages
Motivation von Mitarbeitern -Motivationstheorien-
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 16 Pages
Von bilateralen Abkommen zu einer Open Aviation Area
Die Entwicklung der Liberalisi...
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 43 Pages
Florian Michaelsen has published the text Der internationale Markt für Verkehrsflugzeuge
Florian Michaelsen has uploaded a new text
Internationale Finanzmarktkrise
Erfahrungen, Lehren, Handlungs...
Werner F. Ebke, Christopher Seagon, Michael Blatz
Wirtschaftsethik in der Ausein...
Markus Breuer, Philippe Mastronardi, Bernhard Waxenberger
0 comments