PartnerschaftsmodelleimITBereich
1 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis
PartnerschaftsmodelleimITBereich 1
1 Inhaltsverzeichnis 2
2 Erklärung 3
3 Abkürzungsverzeichnis 4
4 Abbildungsverzeichnis 4
5 Einleitung 5
6 Partnerschaftsmodelle 6
6.1 Kooperationen 6
6.2 JointVenture 11
6.3 StrategischeAllianz 14
6.4 Netzwerke 18
6.5 VirtuelleUnternehmen 22
7 Schlußbetrachtung 25
8 Literaturverzeichnis 26
9 Anhang 28
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2 Erklärung
Ichversicherehiermit,daßichmeineStudienarbeitmitdemThema: „PartnerschaftsmodelleimITBereich“ selbständigverfaßtundkeineanderenalsdieangegebenenQuellenundHilfsmittel benutzthabe.
Karlsruhe,den______________________ Unterschrift
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3 Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
bzw.
d.h.
f F&E ff Hrsg.
IT KMU u.a.
vgl.
z.B.
4 Abbildungsverzeichnis
Abb.1 KooperationsformenentlangderWertschöpfungskette Seite7
Abb.2 NetzwerkumdieFirmaA Seite10 Abb.3 TeilungvonFührungundRisikoimJointVenture,Quelle:Weder Seite11 (1989)S.34 Abb.4 SpinnennetzförmigesNetzwerk Seite20 Abb.5 VirtuellesUnternehmen Seite23 Abb.6 ZielevonUnternehmensverbindungen Seite29 Quelle:Ittner„KooperationundKonzentration“S.2 Abb.7 GründefürKooperationen Seite29 Quelle:DeutscheVerkehrsZeitung(DVS)Schwergut, SonderbeilagezurBSK-Jahreshauptversammlungam26./27. OktoberinMagdeburg;55.Jahrgang,Nr.129,Sonnabend,27. Oktober2001,Seite10 Abb.8 ÜberblicküberalleKooperationsformenindieserArbeit Seite30
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5 Einleitung
DieTerminifürUnternehmenspartnerschaftenwerdensowohlinderPraxisalsauchin derLiteratursehrunterschiedlichverwendet. 1
Grund hierfür ist zum einen, daß in der englischen Sprache eine wörtliche Entsprechung von Kooperation, also „cooperation“ weniger gebräuchlich ist und eher von „alliance“ oder „partnership“ gesprochen wird. 2 Deshalb habe ich für diese Arbeit das etwas weiter gefaßte Thema „Partnerschaftsmodelle im IT-Bereich“ statt „KooperationenimIT-Bereich“gewählt.
EinweitererGrundistdieuneinheitlicheVerwendunginderLiteraturselbst;soschreibt HeckinseinemBuch„StrategischeAllianzen“:„Vereinfachend–undteilweiseauchin AbweichungvonderLiteratur-werdenindiesemBuchunterdemBegriffStrategische Allianz alle praxisrelevanten Arten subsumiert, also Kooperationen in all ihren Varianten, Joint Venture mit unterschiedlichen Beteiligungen der Partner sowie MergersundAcquisitions(M&A).“ 3
Jedoch gibt es zwischen diesen verschiedenen Bezeichnungen erhebliche Unter- schiede und um Mißverständnissen vorzubeugen, ist eine konsequente begriffliche Klarheiterforderlich.
Im Rahmen dieser Arbeit sollen deshalb die Partnerschaftsbezeichnungen zwischen rechtlich und wirtschaftlich unabhängigen Unternehmen mit Hilfe von Literaturquellen definiert, Abgrenzungskriterien zu anderen Partnerschaften gefunden und die unterschiedlichenPartnerschaftsbegriffeverbundenwerden.
Der Fokus dieser Arbeit ist dabei im wesentlichen auf Partnerschaftsmodelle im IT- Bereich gerichtet. Der Begriff „IT-Bereich“ umfaßt dabei Unternehmen, die Hardware und/oder Softwareprodukte herstellen, sowie die dazugehörigen Dienstleistungen anbieten wie Consulting, Implementierung, Operations Management und Support Services.
Fusion, Akquisition und Firmenübernahmen werden in die Betrachtung dieser Arbeit nicht einbezogen, weil die Unternehmen dabei ihre rechtliche und wirtschaftliche Unabhängigkeitverlieren.
1 vgl.Rössl(1994)S.1undRupprecht-Däullary(1994)S.5
2 vgl.Rupprecht-Däullary(1994)S.11 3 vgl.Heck(1999)S.7
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6 Partnerschaftsmodelle
6.1 Kooperationen
Definition
Unter einer Kooperation versteht man eine sachlich und zeitlich begrenzte, freiwillige Zusammenarbeit von mindestens zwei sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich von einanderunabhängigenUnternehmen. 4 Dabeiistfestzulegen,obsichdieKooperationaufRandkompetenzenbeschränktoder auchinKernkompetenzeneineZusammenarbeitangestrebtwird. 5 ZielederKooperationen 6
Ziel der Kooperation ist, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Beteiligten zu verbessern, die Marktposition zu sichern oder diese weiter auszubauen 7 und so aus derZusammenarbeiteinenmöglichstlangeanhaltenden„jointcompetitiveadventage“ zuerzielen.
Durch die Kooperation können individuelle Schwächen kompensiert und Synergiepotentiale ausgeschöpft werden. Man spart Ressourcen und/oder Zeit, Kompetenzen und Know-How können mit dem Partner ausgetauscht werden, gleichzeitigverteilensichRisikenz.B.fürInvestitionundForschung,diemanmiteiner individuellenStrategiealleinetragenmüßte.
Dabei werden Effizienzvorteile, wie „Economies of scale“ (Größenvorteile) und „Economiesofscope“(Verbund-/Diversifikationsvorteile)ausgeschöpft. 8
MerkmalederKooperation
Zwischen den Kooperationspartnern besteht keine Weisungsbefugnis; bei der Koordination und den Entscheidungsprozessen der Partnerschaft sind beide Unternehmengleichberechtigt. 9 Einerseits erweitern Kooperationen den Handelsspielraum der Unternehmen, andererseits aber wird ein Teil des Entscheidungsspielraums der Unternehmen eingeschränkt,wasBoettchertreffendals„ParadoxonderKooperation“bezeichnet. 10
Eine Kooperation kommt zustande, wenn der Nutzen der Kooperation die Nachteile des Autonomieverlustes, der Einschränkung der Entscheidungsfreiheit und die Koordintionskostenkompensiert.
Kooperationen enden, wenn sie ihrenZweckerreichthaben,seitensderPartnerkein InteressemehranderFortführungderKooperationbesteht,diePartnermeinen,alleine besserzufahrenoderwennsichdieUnternehmensstrategienändern. 11
4 vgl.Götz(1996)S.35undBalling(1997)S.8und12
5 vgl.Ittner„KooperationundKonzentration“ 6 Überblicks.Abb.6imAnhang 7 vgl.Götz(1996)S.35
8
Economiesofscale:GroßeUnternehmenerzielenoftgeringereStückkostenalskleineUnternehmen, weilsiedieGütermitgeringerenStückkostendurchdieMassenproduktionmitGroßmaschinen herstellenkönnen.Economiesofscope:ProduktionsfaktorenkönnenfürmehrereProdukteverwendet werden;dadurchverteilensichdieFixkostenaufmehrereProdukte(vgl.Boettcher(1974)S.39). 9 vgl.Schad(2000)S.125 10 vgl.Boettcher(1974)S.42 11 vgl.Gaebe(1995)S.3
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KooperationenkönnensichaufeinzelneProduktsparten,bestimmteErzeugnisseoder einzelne Unternehmensfunktionen beziehen. 12 Mögliche Kooperationsgebiete lassen sich in der Marktforschung, Werbung, im Vertrieb, in der Beschaffung, Forschung, EntwicklungundDatenverarbeitungfinden. 13
Kooperationsformen
Hungenberg 14 unterscheidet die Kooperationen gemäß den Kooperationspartnern entlangderWertschöpfungskette.
Abb.1:KooperationsformenentlangderWertschöpfungskette 15
VertikaleKooperationen
Vertikale Kooperationen liegen vor, wenn entlang der Wertschöpfungskette zwei Partner unterschiedlicher Wirtschaftsstufen eine Zusammenarbeit vereinbaren, z. B. Lieferant und Produzent, Softwarehaus und Vertriebspartner, Groß- und Einzelunternehmen.Ziel,gemäßHungenbergist,„dieSchnittstellenzwischenvor-und nachgelagerterWerschöpfungskettezuoptimieren“ 16 .
Dadurch können qualifizierte Zusatz- und integrierte Verbundleistungen angeboten sowiederKundenserviceverbessertwerden.
In der IT-Branche gibt es zahlreiche Beispiele, z. B. arbeitet die SEEBURGER AG (B2B Lösungen) mit den Softwareberatungshäusern PLAUT, Steeb, KPMG und anderenzusammen. 17
Da die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette nur so stark ist, wie das schwächste Einzelglied, bringt jeder der Kooperationspartner das ein, was er am besten kann erhöht sich so die gesamte Leistungsfähigkeit 18 ; es findet also eine KonzentrationderKooperationspartneraufihreKernkompetenzenstatt.
12 vgl.Götz(1996)S.35f
13 vgl.Zentes(1997)S.224f 14 Hungenberg(2000)S.376,s.auchRupprecht-Däullary(1994),S,20fundWeder(1989)S.62ff 15 Gesamtüberblicks.Abb.8 16 vgl.Hungenberg(2000)S.377 17 vgl.http://www.seeburger.de/german/part_f.htm30.10.01 18 vgl.Hinterhuber(1997)S.38f
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Tanja Vollmer, 2002, Partnerschaftsmodelle im IT-Bereich, Munich, GRIN Publishing GmbH
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