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Jürgen Habermas' Konzeptionen der Moderne - Ein Rückblick auf zwei Traditionen

Title: Jürgen Habermas' Konzeptionen der Moderne - Ein Rückblick auf zwei Traditionen

Seminar Paper , 2004 , 9 Pages , Grade: ohne Benotung

Autor:in: Jessica Scheffold (Author)

Cultural Studies - Basics and Definitions
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Bevor der prägende Leitbegriff „Moderne“ und dessen Darstellung in Habermas‘ Vortragstext eingehend untersucht werden kann, sind zunächst die Definitionen aufgeführt.

Definition „Moderne“: (frz.), Ursprüngliche Bezeichnung für den Naturalismus, dann für jede moderne Richtung der Kunst, auch allgemein moderner (Zeit-) Geist.

Definition „Postmoderne“: (lat.), kulturgeschichtliche Epoche nach der Moderne. [...] Als Usprung der Postmoderne gelten die künstlerischen und politischen Umbrüche der 1960er Jahre in den USA. [...] Die Geschichte wird nicht mehr fortschrittsoptimistisch als zielgerichteter, auf einen höheren Zustand hinreifender Entwicklungsprozess verstanden, sondern als regellose Abfolge heterogener Ereignisse.

Die Philosophie bedient sich der Begriffe „Moderne“ und „Postmoderne“ um scheinbar epochal voneinander getrennte Zeitabschnitte zu definieren. Als Meta-Wissenschaft, die gleichsam verschiedene Disziplinen inkludiert oder aber zumindest instruiert, hat die Philosophie einen besonderen Stellenwert in der Wissenschaft. Sie dient zum einen der Beschreibung übergeordneter Zusammenhänge, weiterhin dem Schließen der (Wissens-)lücken, den andere hinterlassen. Zudem betrachtet sie die gebotenen Realitäten und prognostiziert daraus Szenarien der Zukunft.
Im Folgenden soll der Frage nachgegangen werden, ob -und inwieweit- wir im hier-und-jetzt in der Moderne oder der Postmoderne leben. Dazu wird der Artikel „Konzeption der Moderne, Ein Rückblick auf zwei Traditionen“ von Jürgen Habermas untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

2 BEARBEITUNG DER FRAGESTELLUNG

3 FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Grundlage des Textes „Konzeption der Moderne, Ein Rückblick auf zwei Traditionen“ von Jürgen Habermas die philosophische Abgrenzung zwischen Moderne und Postmoderne, um die aktuelle gesellschaftliche Verortung kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse der philosophischen Definitionen von Moderne und Postmoderne
  • Gegenüberstellung von Systemtheorie und Theorie rationaler Wahl bei Hegel und Weber
  • Untersuchung der Rolle des Individuums in modernen gesellschaftlichen Systemen
  • Reflexion über gesellschaftskritische Ansätze und den Einfluss von Kultur und Sprache
  • Diskussion der Bedeutung von Individualisierung im 21. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

2 Bearbeitung der Fragestellung

Im vorliegenden Text schildert Habermas gesellschaftskritische Sichtweisen bedeutender Philosophen und ordnet diese den epochalen Zeiträumen „Moderne“ und „Postmoderne“ zu. Jedoch scheinen beide in mehr oder minder friedlicher Koexistenz zur selben Zeit den selben Sachverhalt von anderen Seiten zu betrachten. Die von Hegel begrifflich als „klassische Moderne“ definierte Betrachtung ist mit gesellschaftstheoretischen Mitteln von Marx und anderen zu einem Analysemodell für die sich verändernde Welt geworden. Die „postmoderne Überwindung des normativen Selbstverständnisses“ als weitere Sichtweise wird im Verlauf ebenfalls behandelt (S.195).

Der Begriff „modern“ kommt aus dem Lateinischen und wird schon per definitionem für Neues herangezogen. Auch wurde er in Europa zur Abgrenzung vergangener Epochen gebraucht. Die durch Hegel begründete „Moderne„ beginnt als solche bereits mit der Renaissance in Frankreich. Um der Wortbedeutung genüge zu tun, muß sich der „moderne Geist“ von der Vorgeschichte trennen und sich „normativ auf sich selbst begründen“ (S.196). Hegel spricht zudem von einem „Bruch mit der historischen Vergangenheit“ und beschreibt die neue Denkweise als eine der Zukunft wesentlich offere (S.197).

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Begrifflichkeiten von Moderne und Postmoderne ein und erläutert die Zielsetzung der Untersuchung auf Basis des Textes von Jürgen Habermas.

2 BEARBEITUNG DER FRAGESTELLUNG: Hier werden die philosophischen Ansätze von Denkern wie Hegel, Weber, Heidegger und Wittgenstein analysiert und in den Kontext der gesellschaftlichen Moderne gestellt.

3 FAZIT: Das Kapitel fasst zusammen, dass eine strikte epochale Einordnung schwierig ist, da individuelle Freiheit und gesellschaftliche Systeme heute untrennbar miteinander verwoben sind.

Schlüsselwörter

Moderne, Postmoderne, Jürgen Habermas, Vernunft, Gesellschaftskritik, Subjektivität, Individualisierung, Systemtheorie, Theorie rationaler Wahl, Identität, Philosophie, Kulturwissenschaft, Lebenswelt, gesellschaftliche Systeme, Strukturwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der philosophischen Debatte über die Moderne und die Postmoderne sowie deren Bedeutung für das Verständnis der heutigen Gesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf gesellschaftskritische Theorien, das Spannungsfeld zwischen Individuum und System sowie die Frage nach der zeitlichen Verortung der Moderne.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, durch die Auseinandersetzung mit Habermas' Text zu klären, ob wir uns aktuell in der Moderne oder einer postmodernen Epoche befinden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine textbasierte philosophische Analyse und Literaturarbeit, die verschiedene Ansätze bedeutender Philosophen gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die philosophischen Definitionen von Hegel, Weber und weiteren Vertretern diskutiert, ihre Theorien analysiert und auf die heutige Zeit angewandt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Moderne, Postmoderne, Vernunft, Individualisierung, Systemtheorie und Identität.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Postmoderne auf die Moderne?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Postmoderne zwar Kritik übt, aber oft den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird, weshalb eine Weiterführung der Moderne derzeit präferiert wird.

Was bedeutet das „Prinzip der Subjektivität“ in diesem Kontext?

Es beschreibt einen Kreislauf, in dem jedes Individuum als Quelle und letzte Instanz für den eigenen Anspruch auf Glück und Selbstverwirklichung anerkannt wird.

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Details

Title
Jürgen Habermas' Konzeptionen der Moderne - Ein Rückblick auf zwei Traditionen
College
University of Bremen  (Kulturwissenschaften)
Course
Einführung in die Kulturwissenschaften
Grade
ohne Benotung
Author
Jessica Scheffold (Author)
Publication Year
2004
Pages
9
Catalog Number
V24450
ISBN (eBook)
9783638273244
Language
German
Tags
Jürgen Habermas Konzeptionen Moderne Rückblick Traditionen Einführung Kulturwissenschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Scheffold (Author), 2004, Jürgen Habermas' Konzeptionen der Moderne - Ein Rückblick auf zwei Traditionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24450
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