Inhaltsverzeichnis
Einf ührung
1. Die Vision des Uneternehmens „Iridium“
2. Die Investoren des Unternehmens
3. Das Konzept und die Mission Iridium s
3.1. Das Satellitensystem von Iridium
3.2. Interprotocol Roaming bei Iridium
4. Vergleich Iridium und Inmarsat / Stärken-Schwächenanalyse
5. Zeitraster der Organisation
6. Iridium s Zielgruppe
7. Globales Marketing der Fa. Iridium
8. Marketingstrategien
8.1. Marktfeldstrategie
8.2 Marktstimulierungsstrategie
8.3. Marktparzellierungsstrategie
8.4. Marktarealstrategie
9. Stärken-Scwächenanalyse (Iridium mit den eigentlichen Konkurrenten)
10. Das Serviceangebot von Iridium
10.1. Dienste
10.1.1. World Satellite Service
10.1.2. World Roaming Service
10.1.3. World Page Service
10.2. Zusatzdienste
10.2.1. Persönliche Mailbox
10.2.2. Voice Mail
10.2.3. Numerische Nachrichten
10.2.4. Textmeldungen
10.2.5. Call Forwarding
10.2.6. Call Barring
10.3. Subscription Options
10.3.1. Iridium-Homed Kunde mit der Vorwahl 8816
10.3.2. Iridium-Homed Kunde mit der Vorwahl 8817
10.3.3. Cellular-Homed Kunde
11. Distribution
12. Werbung
13. Public Relations
14. Das Aus
Literaturverzeichnis
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Einführung
Ich möchte Ihnen ein etwas anderes Unternehmen vorstellen, das mit großen Träumen begann und schließlich als eine teuere Sternschnuppe enden wird. „Lost in Space“ ist das Motto was ich für diese Firma erfunden habe. Aus dem Gesichtspunkt des Marketings ist diese Firma sehr interessant, was ich Ihnen in meiner Arbeit darstellen werde.
Der Name des Unternehmens was ich vorstellen möchte ist Iridium LLC, ein internationales Konsortium mit enge Kooperation über Länder und Kontinente hinweg. 1. Die Vision des Unternehmens „Iridium“
Die Vision, wirklich grenzenlos kommunizieren zu können, wurde 1987 geboren und hat seitdem Tausende von Menschen rund um den Globus begeistert. Mit dem Ziel, diese Vision „schon“ 1998 Wirklichkeit werden zu lassen, haben sich international führende High-Tech und Telekommunikationsunternehmen, aus vier Kontinenten, zum Iridium-Konsortium zusammengeschlossen. Eine derart enge Kooperation internationaler Spitzenteams, die ein gemeinsames Ziel über Länder und Kontinente hinweg verfolgen, war zu der Zeit einmalig.
2. Die Investoren des Unternehmens (1) Die Investoren der Iridium LLC (Stand: 08.10.1997)
Iridium World Communications Ltd.
Iridium Africa Corporation Iridium Andes Caribe Iridium Brazil Ltd. Iridium Canada, Inc. Iridium China (Hong Kong) Ltd. Iridium India Telecom Ltd. Iridium Italia S.p.A. Iridium Middle East Corporation Khrunicev State Research and Production Space Center of the Russian Federation
Korea Mobile Telecommunications Corporation Motorola Inc. Nippon Iridium Corporation Pacific Electric Wire & Cable Co. Ltd. South Pacific Iridium Holding Holding Ltd. Sprint Iridium Inc. Thai Satellite Telecommunications Co., Ltd. o.tel.o Lockhead-Martin Corporation Raytheon Company
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3. Das Konzept und die Mission Iridium`s (2)
Das Konzept für das System „Iridium“ wurde von 3 Ingenieuren der Fa. Motorola vorgeschlagen: Ray Leopold, Ken Peterson und Bary Bertiger. Sie haben das Konzept für weltweite mobile Kommunikation entwickelt. Es war damals eine echte Innovation, da es bis dahin so was noch nicht gab.:
Es hat zehn Jahre Entwicklung und harte Arbeit gekostet bis es endlich zu dem kommerziellen Betrieb kam. Was war Iridium`s Mission?
Iridium war der erste Anbieter, der Dank der einmaligen Kombination aus eigenen Satellitennetz und Interprotocol Roaming, weltweite mobile Kommunikation anbieten konnte. Ziel war die Marktführerschaft in diesem neuen Bereich der Telekommunikation. 3.1. Das Satellitensystem der Iridium (3)
Das Satellitensystem der Iridium: ( Weltumspannendes Satellitennetzwerk )
- LEO-Satelliten* 66 Stück
- Umlaufbahnen 6
- Neigung der Umlaufbahnen
- Erd- Umrundung in
- Gewicht eines Satelliten 689 Kilogramm
*LEO-Satelliten = LOW-EARTH-ORBIT Satelliten = Satelliten auf niedrigen Umlaufbahnen, die ständig von jedem Punkt der Erde aus erreichbar sind und untereinander die gesamte Vermittlungstechnik abwickeln. Eine technische Meisterleistung und ein teueres Vergnügen. Nur zum Vergleich; Die ersten Satelliten, die sogenannten geostationäre Satelliten haben eine Flughöhe von 36.000 Km und können keine automatische Abwicklung vornehmen.
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Die Konstellation des Satellitensystems: (4)
Die Iridium-Konstellation soll jeden Ort der Erde 100-prozentig abdecken. In jeder Umlaufbahn sind 11 Satelliten. Über dem Nord- und Südpol kommen sich die Satelliten am nähesten, jedoch nicht näher als 195 Kilometer. Jeder Satellit hat eine Lebensdauer von 5-8 Jahren. Der einmalige Vorteil des Iridium-Systems besteht in der Kombination modernster Satelliten-Übertragungstechnik mit terrestrischen
Telekommunikationseinrichtungen, sogenannte Gateway-s (siehe Bild), die internationales Roaming ermöglichen.
Die Funktionsweise dieser Satelliten unterscheidet sich in zwei wesentlichen Punkten von der Funktionsweise der geostationären Satelliten. Erstens sind „Iridium“-Satelliten nahe genug an der Erdoberfläche, um Signale von einem Handgerät zu empfangen und zweitens wirken sie Mobilfunktürme am Himmel. Diese Mobilfunktürme werden von den sogenannten Iridium-Gateway`s empfangen und die Gespräche in die entsprechende Festnetze umgeleitet. Die auf Schlüsselstellen rund um den Globus verteilten Iridium-Gateways verbinden den Iridium-Satellitenverbund mit den öffentlichen Telefonwählnetzen und ermöglichen so die Kommunikation zwischen Iridium Telefonen und anderen Telefonen auf der ganzen Welt. Die Gateways befinden sich im Besitz von Iridium LLC. Investoren, die sie auch betreiben. Das ist die echte Innovation des Iridium-Systems, da es bis dahin sowas noch nicht gab. 1976 wurden zwar geostationäre Satelliten in den All geschossen um Verbindungen zu Schiffen im pazifischen Ozean möglich zu machen, aber es war „sehr primitiv“ im Vergleich zu dem System des Iridiums. Es hat nicht ausgereicht um eine Verbindung herzustellen nur ein Handgerät zu nutzen, sondern man hat eine ganze „Ausrüstung“ (siehe Bild unten) und sehr viel technisches Know-How gebraucht um die „Ausrüstung“ aufzustellen. Mit dem „Satelliten-System“ von Iridium hat man sich diese ganze Mühe gespart und es wurde alles automatische erledigt.
Mobile Sat-Anlage für geostationäre Satelliten-System Benutzung (5)
3.2. Interprotocol Roaming bei Iridium (6) Interprotocol Roaming
Roaming allgemein beduetet Möglichkeiten, die Dienste eines Mobilfunknetzes standortunabhängig nutzen zu können. Auf Grundlage sogenannter Roaming-Abkommen zwischen Mobilfunknetzbetreibern hat der Kunde die Möglichkeit des Zugangs zu „fremden“ Nutzen.
Iridium hat eine neue Möglichkeit terrestrischen Roomings eröffnet. Eine einzigartige technologische Entwicklung-Inter-Protokoll-Roaming.
1. Das IS 41-Netz (USA) ❛ so wie GSM-System in Europa ❜ erkennt bei eingeschaltetem Handy das Iridium Signal.
2. Weiterleitung des Sygnals vom IS 41-Netz zur Iridium Interworking Unit (IIU). Die IIU erlaubt GSM-Nutzern Leistungsmerkmale, wie Voicemail, Anrufsperre, Anrufumleitung auch im jeweiligen Fremdnetz zu aktivieren. 3. Authentizierung des Teilnehmers im Authentication Centre der IIU. 4.a. Die IIU überträgt den Standort des GSM-Telfons zum GSM Switch Centre. Anrufe werden jetzt zum Telefon weitergeleitet.
4.b. Die IIU überträgt das Ergebnis der Authentifizierung ins IS 41-Netz. Der Teilnehmer kann telefonieren.
Bei den Gesprächen mit Hilfe der geostationären Satelliten gab es nicht sogenannte Roaming-Abkommen. Man mußte jedesmal, abhängig davon wo man sich befand, von den jeweiligen Land eine Genehmigung geben lassen, in das jeweilige Netz einzuloggen und so das Gerät zu nutzen. Es war sehr aufwendig und mit viel Arbeit verbunden.
Arbeit zitieren:
Maria Kintzel, 2000, Die Internationalen Marketingstrategien der Firma Iridium World Communication, München, GRIN Verlag GmbH
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