Inhaltsangabe
1. Einleitung 3
2. Siemens Allgemein 3
3. Ausgangssituation im Jahr 2000 3
3.1. Konzeptfindung 4
4. Siemens Lieferantenmanagement Systematik im Überblick 4
5. Projekt neue Lieferantenbewertung 5
5.1. Bewertungsschema 6
6. Lieferantenklassen 7
7. Fazit 8
8. Quellen und weiterführende Literatur: 9
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1. Einleitung
Dieses Referat behandelt das Lieferantenmanagement. Im speziellen die Form der Lieferantenbeurteilung, der Siemens AG. Die Ausarbeitung bezieht sich vorwiegend auf die Literatur „Handbuch industrielles Beschaffungsmanagement“ von Hahn/ Kaufmann.
Das Lieferantenmanagement der Siemens AG ist besonders interessant, da diese hat im Jahr 2000 ihr vorhandenes Lieferantenmanagement überdacht und neu organisiert hat. Somit gewinnt man einen guten Einblick in den Neuaufbau eines Supply-Chain-Managements und die Handhabung im täglichen Arbeitsablauf.
2. Siemens Allgemein
Mit weltweit ca. 600 Einkaufsabteilungen und ca. 75.000 Lieferanten bei einem Einkaufsvolumen von ca. 42 Mrd. Euro ist ein funktionierendes Supply-Chain-Management ein sehr wichtiges Kriterium für den Unternehmenserfolg. Ohne die gute Kooperation mit den Lieferanten und die Zuverlässigkeit dieser, wäre ein Unternehmen wie Siemens nicht möglich.
3. Ausgangssituation im Jahr 2000
• Siemens hat mehrere zehntausend Lieferanten allein in Deutschland.
• Beschaffungen werden von den verschiedenen Standorten und Geschäftsbereichen gemacht.
• Über 30 % der Lieferanten beliefern mehrere Standorte/Geschäftsbereiche
• Für die das Gesamtunternehmen bedeutet das:
1. Wenig Transparenz, wenig Kenntnis über Konsistenz der Lieferantenbeziehungen.
2. Die unterschiedlichen Systematiken 1 der Lieferantenbewertung 2 machten den Vergleich der
bewerteten Einheiten schwer möglich und waren mit hohem manuellem Aufwand verbunden. 1 verschiedene Lieferantenklassen-, Kategorien 2 ein Lieferant wurde von den einzelnen Bereichen nach verschiedenen Maßstäben und in unterschiedlichen Formaten bewertet Seite 3 von 3
Um diese verschiedenen Methoden zu bewerten und vor allem zukünftig ein neues einheitliches Lieferantenbewertungssystem zu entwickeln, entschied sich die Siemens AG für die Durchführung einer Benchmarking-Studie 3 .
3.1. Konzeptfindung
Es wurden acht Unternehmen als Benchmarkingpartner aus der Automobil- und Elektronikindustrie ausgewählt. In Tages-Workshops wurden die wichtigsten Erkenntnisse und Erfahrungen im Supply- Chain-Management zusammengetragen.
Aus diesen Ergebnissen wurde das aktuelle und nachfolgend aufgezeigte Siemens Lieferantenmanagement System entwickelt.
4. Siemens Lieferantenmanagement Systematik im Überblick
Das oberste Ziel ist es mit diesem Schema ein einheitliches Bewertungssystem nutzen zu können. Die Lieferanten werden nach objektiven Kriterien durch die Einkäufer bewertet und anschließend in einer Datenbank erfasst. Durch gemeinsame Initiative von Lieferant und Siemens soll zur Kostensenkung beigetragen und dementsprechend der Erfolg zu maximiert werden.
Das Siemens Lieferantenmanagement System besteht aus:
a) Lieferantenbewertung Diese soll konzernweit vergleichbar sein, was bedeutet:
- einheitliche Bewertungskriterien und Lieferantenklassifizierung
- Siemensweite Veröffentlichung der Bewertungsergebnisse im speziellen über das firmeneigene Intranet (EIS-Siemens-Einkaufsinformationssystem) 3 kontinuierlicher Vergleich von Produkten, Dienstleistungen und Herstellungsmethoden zur Analyse der Leistungsunterschiede einzelner Unternehmen. Ziele sind Ermittlung der Ursachen von Wettbewerbsnachteilen und schließlich deren Beseitigung sowie die Steigerung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Seite 4 von 4
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Doreen Schmidt, 2003, Lieferantenmanagement bei der Siemens AG, Munich, GRIN Publishing GmbH
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