Einleitung
1.1. Themenbeschreibung und Vorgehensweise
Diese Diplomarbeit macht einen Vorschlag, wie ein Industrieunternehmen nach neuesten Erkenntnissen, eine E-Business-Konzeption gestalten kann. Es werden neue Möglichkeiten aufgezeigt, die mit Hilfe des Internet durchführbar sind.
Nachdem zu Beginn der Ausarbeitung Grundlagen erklärt und beleuchtet
werden, wird später der Begriff des E-Business genauestens erläutert.
Anschließend wird die Perfektion einer E-Business-Lösung - der Workplace - am Beispiel des „mySAP Workplace“ beschrieben.
In Kapitel 7 steht die strategische Planung im Vordergrund, die in der gewählten Reihenfolge einem Unternehmen als Anleitung dienen kann.
Im Weiteren werden Besonderheiten der Realisierung und Umsetzung der
geplanten Konzeption aufgezeigt, die einem Unternehmen wichtige Hinweise geben sollen.
[...]
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Themenbeschreibung und Vorgehensweise
1.2. Intention
2. Grundlagen
2.1. Entstehung des Internet
2.2. Technische Hintergründe
2.3. Verbindung zum Internet
3. Der Einsatz von Internet in mittelständischen Unternehmen
3.1. Verbreitung und Nutzung des Internet
3.2. Anwendungsmöglichkeiten im Internet
4. E-Business
4.1. E-Procurement
4.2. E-Organization
4.2.1. Informationsbeschaffung
4.2.2. Interne Kommunikation
4.3. E-Commerce
4.3.1. Externe Kommunikation
4.3.2. Online-Marketing
4.3.2.1. One-To-One-Marketing
5. Der E-Business-Workplace
5.1. Aufgabe des Workplace
5.2. Das Workplace-Frontend
6. Vorteile des E-Business-Einsatzes für mittelständische Unternehmen
6.1. Supply-Chain-Management
6.2. Nutzen der E-Business-Konzeption
6.2.1. Nutzen für die Lieferanten
6.2.2. Nutzen für die Industrie
6.2.3. Nutzen für den Kunden
6.3. Zusammenfassung der Vorteile des Workplace
7. Strategische Planung der E-Business-Konzeption
7.1. Strategiefindung
7.1.1. Externe Analyse
7.1.2. Interne Analyse
7.1.3. Strategiedefinition
7.1.4. Umsetzung der Strategie
7.1.5. Erfolgskontrolle
7.2. Erfolgsfaktoren
8. Realisierung und Umsetzung der geplanten E-Business-Konzeption
9. Fazit
10. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, mittelständischen Industrieunternehmen eine fundierte Hilfestellung bei der Umsetzung und Gestaltung von E-Business-Konzeptionen zu geben, wobei insbesondere kollaborative Lösungen wie der E-Business-Workplace im Fokus stehen.
- Grundlegende technische Aspekte und Anforderungen des Internets für Unternehmen.
- Einsatzmöglichkeiten und Kategorisierung von E-Business-Modellen (Passiv-, Fortgeschrittene- und Profi-User).
- Die strategische Planung und operative Umsetzung einer E-Business-Konzeption.
- Realisierung von Wettbewerbsvorteilen durch Supply-Chain-Management und E-Business.
Auszug aus dem Buch
4.3.2.1. One-To-One-Marketing
One-To-One-Marketing bedeutet den Kunden direkt und individuell anzusprechen. Gewonnene Informationen werden im sogenannten „Datawarehouse“, das alle Daten, die von einem Partner vorhanden sind, gesammelt und verknüpft. Das sind demnach Stammdaten aus dem ERP System genauso wie gesammelte Datenspuren vom Webauftritt. So wird das Profil eines Kunden oder Lieferanten immer genauer. Persönliche Angebote, die den Interessen der Kunden entsprechen, sind somit kein Problem.
Auch im B2B-Bereich besteht die Möglichkeit, Datenspuren der Anwender nachzuvollziehen und mit entsprechenden Maßnahmen zu reagieren. Dies kann durchaus ein automatisierter Vorgang sein, da z.B. bei Kauf eines bestimmten Produktes, Komplementärgüter automatisch per E-Mail angepriesen werden können (Cross-Selling). (vgl. Schubert, Selz, Haertsch, 2001, S. 164-170)
Bei der Direktwerbung per E–Mail müssen rechtliche Aspekte beachtet werden. In Deutschland regelt das strenge „Option-In-Modell“ die E-Mail-Werbung. Der Empfänger muss der Zusendung vorher zustimmen (vgl. www.ecin.de/recht/direktwerbung/index.html, 09.02.01). Allerdings kann man davon ausgehen, dass dieses Problem bei bereits bestehenden Geschäftspartnern nicht existiert.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Themenstellung der E-Business-Konzeptionen für Industrieunternehmen und Definition des beabsichtigten Nutzens der Arbeit.
2. Grundlagen: Erläuterung der technologischen Entwicklungsgeschichte des Internet sowie der für die Nutzung notwendigen Infrastruktur.
3. Der Einsatz von Internet in mittelständischen Unternehmen: Analyse der aktuellen Verbreitung des Internets in deutschen Unternehmen und Aufzeigen von Anwendungsszenarien.
4. E-Business: Definition des Begriffs E-Business und Untergliederung in die Teilstrategien E-Procurement, E-Organization und E-Commerce.
5. Der E-Business-Workplace: Beschreibung des Workplace als personalisierte Unternehmens-Schnittstelle, die Applikationen und Informationen bündelt.
6. Vorteile des E-Business-Einsatzes für mittelständische Unternehmen: Zusammenfassung der durch Supply-Chain-Management und E-Business-Lösungen erzielbaren Mehrwerte.
7. Strategische Planung der E-Business-Konzeption: Leitfaden für die strategische Herangehensweise, von der Analyse bis hin zu den Erfolgsfaktoren.
8. Realisierung und Umsetzung der geplanten E-Business-Konzeption: Hinweise zur finanziellen Planung und zur organisatorischen Einbindung von Partnern und Mitarbeitern.
9. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Zukunftsaussichten von E-Business-Konzeptionen in der mittelständischen Industrie.
Schlüsselwörter
E-Business, Industrieunternehmen, Mittelstand, E-Procurement, E-Commerce, Supply-Chain-Management, E-Organization, Internet, Intranet, Unternehmensportal, Workplace, Strategie, Online-Marketing, One-To-One-Marketing, ERP-System.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit befasst sich mit der strategischen Konzeption und Implementierung von E-Business-Lösungen speziell für mittelständische Industrieunternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen E-Procurement, E-Organization, E-Commerce, Supply-Chain-Management sowie der Gestaltung von sogenannten Workplace-Portalen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, dem Mittelstand eine fundierte Hilfestellung und einen Leitfaden für die digitale Transformation betrieblicher Abläufe zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine konzeptionelle Arbeit, die auf Literaturrecherche, der Auswertung von Marktbarometern und technologischen Modellen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl technologische Grundlagen und Begriffe definiert als auch strategische Planungsschritte wie externe und interne Analysen erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind E-Business, Mittelstand, Supply-Chain-Management, Workplace-Portal, Online-Marketing und strategische Planung.
Welche Rolle spielt das „mySAP Workplace“?
Das mySAP Workplace dient als praxisnahes Beispiel für eine moderne, personalisierte Benutzerschnittstelle, die verschiedene IT-Applikationen und Dienste bündelt.
Warum ist die „Strategiefindung“ so wichtig?
Die Arbeit betont, dass E-Business nicht rein technisch betrachtet werden darf; eine fundierte betriebswirtschaftliche Planung ist entscheidend, um die Potenziale des Internets erfolgreich in bestehende Geschäftsprozesse zu integrieren.
- Quote paper
- Kai-Uwe Kampmann (Author), 2001, Entwicklung und Perspektiven von E-Business-Konzeptionen für die mittelständische Industrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2456