Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis. V
Tabellenverzeichnis VI
1 Einleitung. 1
2 Grundlagen 2
2.1. Unternehmensnetzwerke 2
2.2. Ziele des Supply Chain Managements. 3
2.3. Reengineering und Prozessmanagement 4
2.4. Die Rolle der Informationstechnik 7
2.4.1. Planungs- und Ausführungssysteme 7
2.4.2. Gekoppelte Informationstechnologien 8
2.4.3. T T, Monitoring und Supply Chain Event Management. 9
3 Supply Chain Event Management als Controllinginstrument 10
3.1. Einordnung und Funktionen 10
3.2. SCE-MEvents. 12
3.3. Messung der Events 13
3.3.1. Vorüberlegungen 13
3.3.2. Kennzahlen. 15
3.4. Präventive und Reaktionäre Maßnahmen 19
3.4.1. Ziele 19
3.4.2. Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA) 20
3.4.3. SCE-MReaktionen 22
3.4.4. Fehlerbaumanalyse 23
4 Supply Chain Event Management als Informationssystem. 26
4.1. Ziel der Betrachtung 26
4.2. Relevante Begriffe. 26
4.3. Kommunikationsmodell 28
4.4. Informationsgewinnung 30
4.4.1. Identifikationstechnologien 30
4.4.2. Identifikation durch Barcodes 31
4.4.3. Identifikation durch Transponder 33
4.4.4. Erfassungstechnologien 34
4.5. Informationsversorgung. 36
4.5.1. Informationsbedarfsermittlung 36
4.5.2. Ortsunabhängigkeit. 37
4.5.3. Kommunikationstechnologien. 39
5 Schlussbetrachtung. 41
Literaturverzeichnis 43
Abkürzungsverzeichnis
APS Advanced Planning Systems DRP Distribution Resource Planning EDI Electronic Data Interchange EDIFACT Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Trans-port E-Mail Electronic-mail ERP Enterprise Resource Planning EIS Executive Information System FMEA Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse GPRS General Packet Radio Service HTTP Hypertext Transfer Protocol HSCSD High-Speed Circuit Switches Data IEEE Institute of Electrical and Electronics Engineers ISO International Organization for Standardization IuK Information und Kommunikation IT Informationstechnik / Informationstechnologie IV Informationsverarbeitung LAN Local Area Network MRP I Material Requirements Planning MRP II Manufacturing Resource Planning PDA Personal Digital Assistent PPS Production Planning System RPZ Risikoprioritätszahl SAP Systeme, Anwendungen und Produkte (in der Datenverarbeitung) SC Supply Chain SCE Supply Chain Execution SCEM Supply Chain Event Management SCM Supply Chain Management SCP Supply Chain Planning SCOR Supply-Chain Operations Reference-model SGML Standard Generalized Markup Language SMS Short Message Service
T&T Tracking & Tracing VPN Virtual Private Network WAN Wide Area Network WAP Wireless Application Protocol XML Extensible Markup Language
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Supply Chain Netzwerk.
Abb. 2: Logistische Beziehung zwischen Prozessen.
Abb. 3: Die logistische Kennlinie Termineinhaltung.
Abb. 4: Systematik logistischer Kennzahlen.
Abb. 5: Fehlerkritizität und Maßnahmenergreifung bei Terminüberschreitung.
Abb. 6: Ausschnitt eines Fehlerbaums auf operativer Ebene
Abb. 7: Eindimensionaler Zwei-Breiten Barcode (Code 39)
1 Einleitung
Die Dynamik der Märkte hat sich in den letzten Jahren zu dem entscheidenden Fak-tor entwickelt, der zum einen das Verhalten der Konsumenten durch sehr vielfältige Produkte und eine immense quantitative Verfügbarkeit von Informationen prägt, und zum anderen Unternehmen zwingt, nicht unerheblich zu investieren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Zudem ermöglicht das Massenmedium Internet einen lückenlosen Preisvergleich aus einer sehr großen Auswahl von Anbietern. Bestellt, verhandelt und bezahlt wird großenteils auf elektronischem Wege. 1
Die Konsequenz ist eine enorme Zunahme der Reaktionsgeschwindigkeiten bei Kundenanfragen bei gleichzeitigem Ziel, den Service stetig zu verbessern. Die in der Wertschöpfung vorgelagerten Produktions- und Logistikprozesse der Leistungserstellung sind davon nicht ausgenommen, gerade hier besteht die Möglichkeit, Wettbe-werbsvorteile zu realisieren. 2
Neben der genauen Planung prozessorientierter Ablaufsysteme ist vor allem die permanente Überwachung und Steuerung aller Aktivitäten wichtig, um die Logistikqualität auf einem gleichbleibend hohen Level zu halten. 3 Moderne integrierte Monitoring-Systeme sind inzwischen nicht mehr nur in der Lage, Ware zu verfolgen und deren Stati zu melden, sondern basierend auf gemessenen Kennzahlen Soll-Ist-Vergleiche anzustellen, Informationsflüsse zu generieren und sogar eigenständig Maßnahmen einzuleiten. Mit Supply Chain Event Management-Software kann die Reaktionszeit bei Auftreten unerwarteter Ereignisse entlang der Supply Chain verringert werden, wodurch eine Realisierung von Kosteneinsparungen möglich ist.
Die Arbeit hat das Ziel, den in der Literatur noch ausdiskutierten Begriff Supply Chain Event Management (SCEM) in das übergeordnete Thema Supply Chain Management (SCM) einzuordnen und aufzuzeigen, welcher Nutzen von einem SCEM-System zu erwarten ist. Nach einer Grundlagenbehandlung SCMs, wird SCEM als ein Controllinginstrument und integriertes Informationssystem mit seinen relevanten Rahmenbedingungen und -technologien behandelt.
% & " !!"#$ '
Die Arbeit stellt mehr eine Beschreibung des wünschenswerten Optimalzustands als der bisher erreichten Möglichkeiten vorhandener SCEM-Systeme dar.
2 Grundlagen
2.1. Unternehmensnetzwerke
Unternehmen sehen sich zunehmend gezwungen, den überwiegenden Teil ihrer produktiven Aktivitäten über ihr Kerngeschäft auszulasten und sämtliche auslagerbaren Nebenaktivitäten fremdzubeziehen. Durch die Auslagerung von Prozessen, mit dem Ziel die eigenen Kompetenzen besser zu nutzen, steigt die Planungs- und Koordinationskomplexität, die ohne eine ganzheitliche Steuerung und Optimierung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse kaum zu bewältigen ist. Supply Chain Management dient der bestmöglichen Gestaltung der Aktivitäten des gesamten Wertschöpfungsprozesses entlang der Lieferkette (Supply Chain) vom Lieferanten bis zum Kunden. 4
Aktuelle Entwicklungen in der europäischen Automobilindustrie verdeutlichen die Problematik: Mit der Schaffung des europäischen Binnenmarktes wächst die Konkurrenz in der zersplitterten europäischen Automobilindustrie zunehmend. Durch die erleichterten Zutrittsbedingungen werden Hersteller gezwungen, ihr Tätigkeitsfeld auszuweiten und neue Marktsegmente zu erschließen. Die Ausdehnung der Modellpaletten und Herstellung variantenreicherer Fahrzeuge, sowie die zunehmende Komplexität in Entwicklung und Fertigung, resultieren in einer Optimierung sämtlicher Planungs-, Logistik- und Produktionsabläufe im Netzwerk als das oberste Ziel. 5
Make-or-Buy-Entscheidungen werden zunehmend zugunsten des Fremdbezugs einzelner Produktkomponenten getroffen, oder aber es wird die Eigenmontage fremdbezogener Teile an Modullieferanten ausgelagert. Man spricht hierbei von einer Fertigungstiefenreduktion. Bei Eigenfertigung hingegen kann es jedoch zu einer Zunahme der Fertigungstiefe kommen, so dass die Automobilhersteller über ihre eigene In-House-Fertigung zu Konkurrenten der Zulieferer werden. 6 Die Grenzen in der Supply-Chain werden fließender und Unternehmensnetzwerke entstehen.
) &*+, " !! "#$ - .// !!!"#$ )- 0 #$ 1
Werden benachbarte Wertschöpfungsebenen in die eigenen Unternehmensprozesse integriert, handelt es sich um eine vertikale Kooperation. 7 Die entgegengesetzte horizontale Kooperation von konkurrierenden Unternehmen umfasst die gemeinsame Nutzung eines Logistiksystems auf gleicher Stufe der Wertschöpfung. 8 Die dritte Ausprägung einer logistischen Partnerschaft ist die Integration externer Logistikdienstleister. Sie kann Anwendung in der vertikalen und horizontalen Kooperation finden und hat zum Ziel, neben Synergieeffekten auch Spezialsierungsvorteile einzubringen. 9
2.2. Ziele des Supply Chain Managements
Eine isolierte Betrachtung der unternehmensinternen Abläufe aus Beschaffung, Produktion, Lagerung und Distribution und auch deren Optimierung in Form einer „Just-In-Time“-Strategie führt zu Informationsdefiziten aus vor- und nachgelagerten Prozessstufen zu Lieferanten, Händlern und Kunden, und somit zu Lieferzeiteinbußen. 10 Ein Grund für ein sehr viel flexibleres integriertes (SCM-)System ist der Wandel von der Push- zur Pullstrategie zwischen Anbietern und Nachfragern begründet durch mehr Möglichkeiten der Einflussnahme der Konsumenten. Das Motto lautet: so
1 & !!!"#$ )1
Arbeit zitieren:
Manuel Wiese, 2004, Supply Chain Event Management (SCEM) in überbetrieblichen Prozessen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Prozesssteuerung und –kontrolle durch Supply Chain Event Management Lö...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 34 Seiten
Ziele und Aufgaben des Supply Chain Management
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 30 Seiten
Bilanzierung und Bewertung von Goodwill nach HGB, IAS und US-GAAP
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Hausarbeit, 30 Seiten
Manuel Wiese hat den Text Supply Chain Event Management (SCEM) in überbetrieblichen Prozessen veröffentlicht
Manuel Wiese hat einen neuen Text hochgeladen
Strategies and Tactics in Supply Chain Event Management
Raschid Ijioui, Michael Ceyp, Heike Emmerich
Konzepte, Prozesse, Erfolgsfak...
Raschid Ijioui, Heike Emmerich, Michael Ceyp
Strategies and Tactics in Supply Chain Event Management
Raschid Ijioui, Heike Emmerich, Michael Ceyp
Gestaltungsansätze und Determinanten des Supply Chain Risk Managements
Eine explorative Analyse am Be...
Mareike Böger
Handbook for Supply Chain Risk Management: Case Studies, Effective Pra...
Omera Khan, George A. Zsidisin
0 Kommentare