2
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
S.1
2. Messung von Stadtgrößen
S. 2
2.1 Bevölkerung
S. 3
2.2 Fläche
S. 3
2.3. Dichte
S. 3
2.4. Bedeutung oder Zentralität
S. 4
2.5 Fazit
S. 5
3. Empirische Regelmäßigkeiten der Stadtgrößen-
verteilung S. 6
3.1 Rang-Größen-Verteilung
S. 6
3.2 Rank Size Rule
S. 7
3.3 Beispiele für die Rang-Größen-Verteilung 8
3.3.1 Stadtgrößenverteilung Deutschlands S.10
3.3.2 Stadtgrößenverteilung der USA 11
3.3.3 Stadtgrößenverteilung Frankreichs 12
3.3.4 Stadtgrößenverteilung Brasiliens 13
3.3.5 Zusammenfassung der Beispiele 14
4. Übersicht über wichtige stadtökonomische Mo-
delle und Erklärungsgehalt für die Beobachtungen
S. 14
4.1 Theorie der zentralen Orte
S. 14
4.2 Henderson Modell
S. 15
4.3 Optimale Stadtgröße
S. 16
3.2.1 Ansatz der minimalen kommunalen Kosten S 16
3
3.2.2 Ansatz der maximalen Differenz S. 17
4.4 Modelle zufälligen Wachstums S. 18
5. Fazit S. 19
4
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Rank Size Rule
Abbildung 2: Stadtgrößenverteilung Deutschlands
Abbildung 3: Stadtgrößenverteilung USA
Abbildung 4: Stadtgrößenverteilung Frankreichs
Abbildung 5: Stadtgrößenverteilung Brasiliens
Abbildung 6: Gesamt- und Durchschnittskostenverlauf
Abbildung 7: Kosten- und Erlöskurve S
Tabelle 1: Stadtgrößenverteilung Deutschlands S. 10
Tabelle 2: Stadtgrößenverteilung USA S.11
Tabelle 3: Stadtgrößenverteilung Frankreichs S.12
Tabelle X: Stadtgrößenverteilung Brasiliens S.13
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1. Einleitung
Viele wirtschaftswissenschaftliche Modelle arbeiten mit Aggregationsniveaus, die die räumliche Verteilung der Wirtschaftssubjekte nicht, oder nur implizit, berücksichtigt. So werden z.B. die Haushalte u nd Unternehmen jeweils zu Gruppen zusammengefasst, um so später globale Aussagen treffen zu können, ohne jedes einzelne Wirtschaftssubjekt beschreiben zu müssen. Die Vernachlässigung der räumlichen Aufteilung ist für die meisten Modelle problemlos oder zumindest aus Gründen der Übersichtlichkeit und Beherrschbarkeit soweit vertretbar, als dass die Nachteile der geringeren Detailliertheit von den Vorteilen des „Handlings“ dieser Modelle aufgewogen werden.
Der Student der Ökonomie kann jedoch vor allem im Grundstudium den Eindruck gewinnen, dass eine räumliche Betrachtung ökonomischer Sachverhalte nur peripher zum umfassenden volkswirtschaftlichen Verständnis beiträgt. Dem ist jedoch bei weitem nicht so. Vielmehr wird dieses Verständnis durch die Beschäftigung mit Regionalökonomik und -politik vertieft und es werden Einblicke vermittelt, die für eine umfassende volkswirtschaftliche Analyse unerlässlich sind.
Ein wichtiger Teilaspekt der Regionalökonomik ist die Betrachtung von Städten als Ballung von Haushalten und Unternehmen, Standort von Märkten, Zentrum von Innovationskräften, etc. Dabei treten verschiedene Fragestellungen auf:
• Welche Faktoren bestimmen das Entstehen und wichtiger noch die Entwicklung (Wachstum / Schrumpfung) einer Stadt?
• Gibt es eine ideale Stadtgröße?
• Folgt die Verteilung der Städte im Raum einer wirtschaftlichen Regel?
• Folgt die Anzahl und Größe von Städten eines Landes einem bestimmten Schema?
• Wenn ja, gibt es dafür eine ökonomische Erklärung?
Arbeit zitieren:
Mark Bauer, 2001, Stadtgrößen: empirische Regelmäßigkeiten und ökonomische Erklärungsversuche, München, GRIN Verlag GmbH
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