Gliederung:
Einleitung 1. 1
Rudolph Steiner - eine Lebenschronik 2. 2
Grundz üge Steiners anthroposophischer Menschenlehre 3. 5
Die anthroposophische Entwicklungslehre - Grundlage 4. 8
einer normativen Pädagogik
Die erste freie Waldorfschule in Stuttgart 5. 17
Gr ündung der Waldorfschule 1919-1925 5.1. 17
Selbstverwaltung der Waldorfschule 5.2. 20
Finanzierung der Waldorfschule 5.3. 22
P ädagogik der Waldorfschule 6. 23
kindliches Lernen 6.1. 23
Unterrichtsform der Waldorfschule 6.2. 25
Zeugnisse und Abschlüsse der Waldorfschule 6.3. 28
Stellungnahme 7. 28
Literaturverzeichnis 30
1. Einleitung
Nach Waldorfschulen besteht heute Nachfrage wie nie zuvor in der Geschichte dieser Schule in freier Trägerschaft. Die Zahl der Freien Waldorfschulen hat sich hierzulande im vergangenen Jahrzehnt mehr als verdoppelt, das Ausmaß der Gründungsinitiativen deutet darauf hin, dass die Popularität dieses Schultyps rasant weiter wächst. Man darf heute davon ausgehen, dass es in jeder Groß- bzw. Universitätsstadt eine Waldorfschule gibt oder dass zumindest eine Elterninitiative grade dabei ist, eine solche Schule oder einen sie vorbereitenden Waldorfkindergarten zu gründen. Damit zusammenhängend hat sich auch die Funktion dieses Schultyps gewandelt: Waren die wenigen Waldorfschulen in der Zeit nach dem letzten Krieg bis etwa zur Mitte der sechziger Jahre durch freie Kapazitäten oft Auffangbecken für „gestrandete“ Schüler staatlicher Schulen, so führen heute lange Wartelisten für Schulanfänger dazu, dass die Mehrzahl der Waldorfschüler diese Schule von der ersten bis zur zwölften Klasse besucht. Kurzfristiges Überwechseln in diesen begehrten Schultyp ist zur Ausnahme geworden. Ein bedeutsamer Grund für das steigende Interesse an den Freien Waldorfschulen kann in einer veränderten Einstellung gegenüber der staatlichen „Regelschule“ bzw. der staatlichen Bildungsreform und in der Favorisierung freier „alternativer“ Schulen gesehen werden. Im folgenden will ich daher einen kurzen Überblick über die Pädagogik der Waldorfschule geben. Was ist so anderes an der Waldorfpädagogik? Wodurch kam die Gründung der ersten Waldorfschule zustande? Wie wird das pädagogische Modell in der Waldorfschule umgesetzt? Natürlich sollte man bei einem so umfangreichen Thema auch die Biographie und die Anthroposophie Rudolph Steiners nicht außer Acht lassen. Da diese beiden Themen jedoch nicht Hauptbestandteil meiner Arbeit sein sollen, möchte ich mich in bezug auf die Biographie und die Anthroposophie eher kurz fassen. Dies erscheint mir grade was die Anthroposophie betrifft jedoch als eine sehr schwierige Aufgabe. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Geisteslehre Steiners im Zusammenhang mit der Waldorfpädagogik unbedingt erwähnt werden muss.
2) Rudolph Steiner - Eine Lebenschronik
Rudolph Steiner wurde am 27.02.1861 in Kraljevec (damals Ungarn, heute Kroatien) geboren. Sein Vater, Johann Steiner, ein Telegrafist der österreichischen Südbahn, stammt aus dem niederösterreichischen Geras. Die Mutter Franziska kommt aus dem gleichen Landstrich der Donaumonarchie. (vgl. Becker 1984, S. 55)
Obwohl Rudolph Steiner in sehr einfachen Verhältnissen aufwuchs, zeigte er schon frühzeitig großes Interesse an naturwissenschaftlichen Ideen und Problemen, wie zum Beispiel dem Kopernikanischen Weltsystem. In früher Jugend erlebte Steiner Denken als ein Erlebnis: „Rein im Geiste erfassen zu können, es brachte mir ein inneres Glück ...“ (vgl. http:// www. hausarbeiten.de/archiv/geschichte/gesch-rudolph-steiner.s) Er versuchte die in der realen Welt gegensätzlichen Pole gedanklich zu erfassen und dialektisch zu vereinen. So zum Beispiel unternahm er den Versuch, die Klarheit des mathematischen Denkens mit der Religionslehre in Einklang zu bringen.
Die finanziellen Verhältnisse der Familie ließen für Steiner den Besuch einer höheren Schule zunächst nicht zu. Um Werke von Fichte, Hegel oder Darwin studieren und verstehen zu können, musste er sich die lateinische Sprache im Selbststudium aneignen. Die Leitfrage, die sich Steiner in diesem Lebensabschnitt stellte, war, das Verhältnis der physikalischen zur geistigen Welt zu begreifen. Er wollte den vorherrschenden Materialismus überwinden und überzeugend beweisen, dass das naturwissenschaftliche Weltbild begrenzt und nur durch ein spirituelles zu verstehen ist. Mit diesen Thesen war Steiner seiner Zeit gedanklich weit voraus. Im Jahr 1879 begann Steiner das Studium an der Technischen Hochschule zu Wien. Sein Interesse galt den Naturwissenschaften wie auch den Geisteswissenschaften gleichermaßen. In Karl Julius Schräer fand er einen hervorragenden Lehrer der deutschen Literatur, der ihm das Tor zu Goethes Gesamtwerk öffnete. Das weltoffene Wien gab Rudolph Steiner die einmalige Chance, mit namhaften Persönlichkeiten in gedanklichen Austausch treten zu
können. Dazu zählten unter anderen Rosa Mayeder, eine Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der Geschlechter oder auch Otto Karl Lorenz für historische Themenkreise.
Aufbauend auf seine Goethe Studien, entwickelte Steiner 1886 die „Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung“. 1882 schrieb er den heute besten Kommentar zu den botanisch soziologischen Schriften Goethes und wurde bereits als Einundzwanzigjähriger mit der Herausgabe der „Naturwissenschaftlichen Schriften Goethes“ in „Kürschners Nationalliteratur“ beauftragt. Steiners Bemühen galt in den Jahren 1882 bis 1896 insbesondere der philosophischen Begründung einer den Materialismus überwindenden Wissenschaft vom Organischen.
1890 siedelte Rudolph Steiner nach Weimar über, um im Goethe- und Schillerarchiv intensiv mitarbeiten zu können. Gleichzeitig wurde er einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler seiner Zeit und veröffentlichte diesbezüglich zahlreiche Schriften.
Als Zeugnis seiner engen Verbundenheit mit dem Leben und dem Werk Goethes ließ er 28 Jahre später das erste Goetheanum in der Schweiz errichten.
1891 promovierte er in Rostock zum Doktor der Philosophie mit dem Thema: “Die Grundfrage der Erkenntnistheorie mit besonderer Rücksicht auf Fichtes Wissenschaftslehre“. (vgl. Becker 1984, S.63) Schon in der Weimaer Zeit beeinflussten die beiden Philosophen Friedrich Nietzsche und Ernst Haeckel sein Denken und Schaffen. Rudolph Steiner konnte in die verschiedenen, sich widersprechenden Weltanschauungen eintreten und verstand diese meiste besser als jene, die sie hervorbrachten. Er bemühte sich unterschiedliche intellektuelle Standpunkte und Ideen zusammenzuführen und erreichte dadurch den logischen Aufbau der Geisteswissenschaften, ohne einseitig hemmende Erkenntnisgrenzen. Das primäre Anliegen Steiners war das Postulat einer Philosophie der Freiheit, die die seelischen Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlichen Methoden verarbeitete. 1887 siedelte Steiner nach Berlin über, wo er gemeinsam mit Otto Erich Hartleben das „Magazin für Literatur“ und die „Dramaturgischen Blätter“ herausgab. Das Leben von Rudolph Steiner erfuhr durch seiner Tätigkeit als
Lehrer an der von Wilhelm Liebknecht gegründeten Arbeiter-Bildungsschule eine neue Qualität. Er unterrichtete hier weniger nach der gängigen marxistisch-materialistischen Weltanschauung, sondern seine Reden und Schriften wurden zunehmend durch seine eigenen anthroposophischen Ideen bestimmt. (vgl. http:// www. hausarbeiten.de/archiv/geschichte/gesch-rudolphsteiner)
Sein weiteres Leben und Schaffen widmete Steiner der Gründung einer anthroposophischen Gesellschaft und die Umsetzung der in ihr enthaltenen Ideen in die Realität. Dies geschah über den Umweg der indischangelsächsischen Theosophie. Die Leitung der „Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft“ hatte zu jener Zeit Marie von Sivers, die später Steiners zweite Ehefrau wird. Da aber keine endgültige Lösung der westlichen Problematik mit einer solchen östlichen Theorie erreicht werden konnte, begründete Steiner 1913 eine eigene anthroposophische Theorie. Im Jahr 1899 heiratet Rudolph Steiner Anna Eunike. Von 1902 bis zu seinem Tode arbeitete er rastlos an der Anthroposophie als Geisteswissenschaft. In der von ihm herausgegebenen Zeitschrift „Lucifer-Gnosis“ wurden zum ersten Mal die Hauptinhalte der Theorie dargestellt. Nach der Idee Steiners hat jeder Mensch die Fähigkeit, die Geisteswissenschaft zu verstehen und auch eigene Erkenntnisse in diese Disziplin einzubringen. Er führt darin weiter aus, dass das Leben nicht passiv hinzunehmen sei, sondern durch schöpferische Aktivität selbst gestaltet werden müsse.
In den folgenden Jahren referierte er in Berlin und anderen deutschen Großstädten über das Johannes- und Lukas Evangelium. In seiner Christologie wird die Geschichte von Jesus unter Berücksichtigung anthroposophischer Gesichtspunkte interpretiert. Diese revolutionäre Sichtweise Steiners legte den Grundstein für ein neues Verständnis eines modernen Christentums. (vgl. Becker 1984, S. 73-74) 1910 führte Steiner in München sein erstes Mysterien Drama auf, welches den künstlerischen Aspekt seiner anthroposophischen Lehre widerspiegelt. In Zusammenarbeit mit seiner zweiten Frau, Marie von Sivers (Steiner heiratet sie am 24.12.1914), werden insgesamt vier Mysterien Dramen geschaffen und aufgeführt.
Während des Ersten Weltkrieges engagierte sich Rudolph Steiner in der Politik und bemühte sich verzweifelt, durch Gespräche mit hochrangigen Politikern der deutschen Geschichte noch eine Wende zu geben. Nach dem Krieg forderte er in einem Aufruf an das deutsche Volk die Aufgliederung des Staatsgebildes in ein geistiges, politisches und wirtschaftliches System. Den alten Idealen aus der Französischen Revolution, wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gab Steiner in jenen Tagen wieder neuen realistischen Inhalt. 1918 gründete er die Dreigliederungsbewegung. In ihr kamen Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten zusammen, um die Gesundung des gesellschaftlich-sozialen Lebens zu bewirken. In zahlreichen Vortragsreihen, insbesondere über soziale Fragen sprach Steiner auch zu Arbeitern der Bosch-, Delmonte- und Daimler Werke. Gleichzeitig unterstütze Steiner auch den Kommerzienrat und Direktor der „Waldorf Astoria“, Emil Molt, der freiwillig vielschichtige Maßnahmen (Kinderbetreuung und Bildung für Erwachsene) in seine Fabrik einführte, bei der Gründung einer Betriebsschule. Rudolph Steiner gründete im Dezember 1923 nach einer Phase der Selbstbesinnung und Reformierung und gleichzeitig als Höhepunkt seines pädagogisch-philosophischen Schaffens, die allgemeine Anthroposophische Gesellschaft.
In den letzen Jahren seines Lebens hielt er noch zahlreiche pädagogische, theologische, medizinische und landwirtschaftliche Vorträge in den größten Städten Europas (Prag, Bern, Breslau, London, Oslo). Gleichzeitig war er mit der Erarbeitung seiner Selbstbiographie beschäftigt. Gemeinsam mit Dr. Ita Wegman veröffentlichte er die „Grundlagen für eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen“. Am 30. März 1925 stirbt Rudolph Steiner nach langer schwerer Krankheit in Dornach.
3. Grundzüge Steiners anthroposophischer Menschenkunde
Die Anthroposophie Rudolph Steiners unterscheidet sich von den anthropologischen Wissenschaftsdisziplinen und von der philosophischen Anthropologie vor allem dadurch, dass sie ihre Erkenntnisse nicht allein mittels sinnlicher Anschauung und reflexiver Begriffsbildung gewinnen,
sondern die auf einem Weg meditativer Schulung sich eröffnenden Erfahrungsmöglichkeiten miteinbeziehen will. Erkenntnistheoretisch vertritt Steiner seit seiner Zuwendung zur Theosophie die Auffassung, dass das erkennende menschliche Ich unabhängig von seiner Leiblichkeit existiere „und dass die Meinung des gewöhnlichen Bewusstsein, das Ich sei als absolut innerhalb des Leibes gelegene Wesenheit zu betrachten, als notwendige Illusion des unmittelbaren Seelenlebens zu gelten habe“ (vgl. Steiner 1965, S. 142). Das erkennende Ich liegt außerhalb des Leibes, die Sinnestätigkeit des Körpers ist gleichsam nur ein Spiegel, durch den das im Übersinnlichen befindliche geistige Leben des Ich reflektiert wird. „Und man wird deshalb zu einer besseren Vorstellung über das „Ich“ erkenntnistheoretisch gelangen, wenn ... man das „Ich“ in die Gesetzmäßigkeit der Dinge selbst verlegt, und in der Leibesorganisation nur etwas wie einen Spiegel sieht, welcher das außer dem Leibe liegende Wesen des Ich im Transzendenten dem Ich durch die organische Leibestätigkeit zurückspiegelt“ (ebd. S. 139). Die empirischnaturwissenschaftliche Erkenntnis kann deshalb nur einen Teil des „Weltinhaltes“ erforschen, weil sie als Erkenntnisgegenstand nur die Spiegelung bzw. den Widerschein des eigentlichen menschlichen Wesens vor sich hat. „Geistesforschung wäre dann als der Weg zu denken, sich in das Wesen dessen einzuleben, was sich spiegelt“ (ebd. S.141). Der anthroposophische Geisteswissenschaftler muss dazu die „Illusion des gewöhnlichen Bewusstseins“ überwinden und einen Standpunkt außerhalb seines Leibes und seiner physischen Sinne einnehmen. Hierzu sollen bestimmte Meditationsübungen auf einen ansteigenden Schulungsweg schließlich jeden befähigen.
Steiner definiert Anthroposophie als einen „Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte“ (vgl. Steiner 1976, S.14); und an anderer Stelle führt er erklärend weiter aus: „Unter Anthroposophie verstehe ich eine wissenschaftliche Erforschung der geistigen Welt, welche die Einseitigkeiten einer bloßen Natur-Erkenntnis ebenso wie diejenige der gewöhnlichen Mystik durchschaut, und die, bevor sie den Versuch macht, in die übersinnliche Welt einzudringen, in der erkennenden Seele erst die im gewöhnlichen Bewusstsein und in der gewöhnlichen Wissenschaft noch die tätigen Kräfte entwickelt, welche ein solches
eindringen ermöglichen“ (zit.n.: Steiner 1965, S.66). Steiner ist der Meinung, wie auch schon weiter oben angedeutet, dass dem normalen Menschenverstand nicht die volle Wirklichkeit vorliegt, weil sich dem Einzelnen in seinem alltäglichen Weltbild die geistige Seite der Welt eher verhüllt; und Steiner geht weiter davon aus, dass die von ihm gemeinte Welt des Geistigen - hier wendet er sich gegen die Esoterik - von jedem Menschen konkret erfahrbar und wissenschaftlich in kontrollierter Weise erkennbar ist. Der Ausgangspunkt für den geisteswissenschaftlichen Erkenntnisprozess Steiners ist die bewusste „Beobachtung der eigenen Denktätigkeit“ (vgl. Schneider 1984, S. 412ff.). Durch Konzentrations- und Meditationsübungen verstärkt, soll ein solcherart erweitertes Bewusstsein zu Erkenntnisresultaten über „geistige Tatsachen“ gelangen, die die in Natur und Geschichte wirksamen Kräfte und Substanzen „ganzheitlich“ begreifbar machen. Anthroposophische Geisteswissenschaft soll die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaft in sich aufnehmen, nicht aber die für diese methodologisch mit Kant gesetzte „Erkenntnisgrenze“ anerkennen. Bewusst diese überschreitend macht sie „auf die andere, heute vergessene „Hälfte“ der Welt aufmerksam und zeigt, dass grade die Tatsachen der materiellen Welt erst im Hinschauen auf die Kräfte und Wesenheiten einer übermateriellen Welt voll verständlich werden“ (vgl. Hartmann 1950, S. 12). Sie versucht somit, den Erkenntnisbestand der Naturwissenschaften „bruchlos“ in den einer Wissenschaft vom Okkult-Geistigen zu integrieren. Als eine exakte Erfahrungswissenschaft der „höheren Welten“ erhebt sie den Anspruch, im Gegensatz zur historisch-hermeneutischen, die eigentliche Geisteswissenschaft zu sein, an deren Ergebnissen sich alle einzelnen Fachwissenschaften orientieren können sollen.
Anthroposophie will damit gegen das „mechanistische“ und „atomistische“ Denken ein „ganzheitliches“ Wissen explizieren, das die Kluft zwischen Leben und Erkennen, zwischen Wissenschaft und Kunst, Technik und Ethik überbrücken soll.
Methodologisch will die anthroposophische Geisteswissenschaft unmittelbar an das denkende Anschauen Goethes und mittelbar an den Schulungsgang der östlichen Weisheitslehren anschließen. Eine bildhafte Auffassung von der Wirklichkeit, die das Leiblich-Materielle des Mikrokosmos als den Ausdruck
Arbeit zitieren:
Claudia Niekrenz, 2001, Rudolph Steiner - Die Waldorfpädagogik, München, GRIN Verlag GmbH
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