INHALTSVERZEICHNIS
Seite
3 Einleitung 1
4 Subjektive Theorien 2
4 Vorraussetzungen von Subjektiven Theorien 2 1
4 Wofür brauchen wir Subjektive Theorien und was beinhalten diese 2 2
6 CONCEPTIONS OF LEARNING nach Marton Dall Alba und 3
Beaty
6 Die Untersuchung 3 1
7 Die Analyse der Interviews 3 2
7 Ergebnisse der Befragungen 3 3
7 Sechs Konzepte des Lernens 3 4
7 Kriterien für die Charakterisierung der Konzepte 3 4 1
8 Charakterisierung der Konzepte 3 4 2
8 Steigerung von Wissen 3 4 2 1
8 Einprägen und Wiedergeben 3 4 2 2
9 Anwenden 3 4 2 3
9 Verstehen 3 4 2 4
9 Etwas aus einer anderen Perspektive sehen 3 4 2 5
10 Sich als Person verändern 3 4 2 6
11 Die Beziehungen der Konzepte untereinander 3 4 3
11 Der Nutzen der Subjektiven Theorien des Lernens 4
12 Literaturverzeichnis
3
1. Einleitung
Die folgende Arbeit soll einen Einblick in das „Forschungsprogramm Subjektiven Theorien“ 1 nach Groeben und Schlee geben. Es soll kurz erläutert werden was Subjektive Theorien sind, worauf sie basieren und warum wir diese brauchen. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, wurde dabei auf die Wiedergabe der expliziten Erläuterungen zum handelnden Menschen als Vorraussetzung von Subjektiven Theorien verzichtet. Außerdem sollten die Merkmale von Subjektiven Theorien nicht hergeleitet und begründet werden, sondern lediglich aufgelistet werden. Des weiteren soll das Projekt „CONCEPTIONS OF LEARNING“ 2 vorgestellt und erläutert werden. Hierbei soll die durchgeführte empirische Studie zu den Konzepten des Lernens erläutert werden und die daraus resultierenden Ergebnisse benannt werden. Anschließend soll sich kritisch mit dieser Studie auseinandergesetzt werden, um der Frage nachzugehen was wir mit den Ergebnissen anfangen können.
1 Norbert Groeben, und andere: „Das Forschungsprogramm Subjektive Theorien: eine Einführung in die Psychologie des reflexiven Subjekts“, Tübingen: Francke, 1988 àGroeben, S. 11-29 2 Ference Marton, Gloria Dall´Alba, Elizabeth Beaty: “CONCEPTIONS OF LEARNING”, à Marton, S. 277-300
4
2. Subjektive Theorien
In der Kommentierung zu dem Seminar „Bedingungen des Lehrens und Lernens: Subjektive Theorien“ hieß es:
„Will man das pädagogische Handeln von Kursleitenden verstehen oder erklären, dann ist es nicht nur notwendig, die Vorgaben der Organisation oder die Wünsche der Teilnehmenden zu berücksichtigen. Darüber hinaus gilt es auch die Ziele und Erwartungen der Lehrenden zu rekonstruieren. Dieses Wissen, das Lehrende zur Deutung pädagogischer Situationen sowie zur Konzeption von Bildungsveranstaltungen heranziehen, lässt sich als 'Subjektive Theorie' beschreiben.“ 3
Diese Begrifflichkeit der Subjektiven Theorien soll nun mit Hilfe von dem „Forschungsprogramm Subjektive Theorien“ 4 von N. Greoben genauer erläutert werden.
2.1. Vorraussetzungen der Subjektiven Theorien
Das Subjektmodell geht vom handlungsfähigen Menschen aus und enthält Merkmale wie Intentionalität, Entscheidungsfähigkeit zwischen Handlungsalterna tiven, Planung und Handlungsabläufen, Sprach- und Kommunikationsfähigkeit 5 . Der Mensch wird als kognitiv konstituiertes Subjekt gesehen, welches als potentiell autonom, aktiv konstituierend und reflexiv gilt. Denn er bildet und verwirft Hypothesen, entwickelt Konzepte und kognitive Schemata 6 . Die Sprach- und Kommunikationsfähigkeit des Subjekts wird als Ausgangspunkt und Grundlage begriffen.
2.2. Wofür brauchen wir Subjektive Theorien und was beinhalten diese?
„Wieso brauchen wir eigentlich ein neues kognitionspsychologisches Konstrukt `Subjektive Theorie`, wir haben doch den umfassenden Begriff der ‚Kognition`?“ 7 Da der Kognitionsbegriff mittlerweile sehr weit gefasst wird und als „Sammelbegriff“ 8 für ale möglichen Variablen geworden ist, scheint eine „Binnenstrukturierung“ 9 sinnvoll. Diese Binnenstruktur könnte nach Einfachheit – Komplexität ausgerichtet sein. Während unter Kognition meist einfache Phänomene verstanden werden („etwa Begriffe, die das Individuum
3 Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis vom Wintersemester 2003/04 unter www.uni-wuppertal.de 4 Groeben, S. 11-29 5 Vgl. ebd., S. 15 6 Vgl. ebd., S. 13 7 Vgl. ebd., S. 17 8 Vgl. ebd., S. 17 9 Vgl. ebd., S. 17
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Daphne Bruland, 2004, Subjektive Theorien und Konzepte des Lernens, Munich, GRIN Publishing GmbH
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