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Wissensnutzung zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmungen

Title: Wissensnutzung zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmungen

Seminar Paper , 2003 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Juan Miguel Corona García (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

[...] Auch aus diesem
Grunde lässt sich in unserer heutigen Zeit nahezu keine Unternehmung finden, die nicht
die gestiegene Bedeutung von Information und Wissen für die Optimierung ihrer unternehmerischen
Leistung erkannt hätte.5 Folglich hat sich ein professionelles Wissensmanagement
(WM) als wesentliches Konzept herauskristallisiert, um der Unternehmung zu
Wettbewerbsvorteilen zu verhelfen. 6 „Wertschöpfung durch Wissen“ nennt sich die Herausforderung,
der sich zukunftsorientierte Unternehmungen stellen müssen. 7 Die Frage, die
im Rahmen dieser Arbeit nun erörtert werden soll, ist, ob und inwiefern Erkenntnisse des
WM gestaltungstechnisch in die Prozesse der Unternehmung integriert werden können, um
diese zu optimieren und somit die unternehmungsbezogene Wertschöpfung zu erhöhen. Dazu soll im Folgenden zunächst die Optimierung von GP als wesentliche Erfolgsgröße
der unternehmerischen Wertschöpfung dargestellt werden, wofür kurz auf Ziele und Notwendigkeiten
eines Geschäftsprozessmanagements (GPM) sowie auf erste Schnittstellen
zwischen WM und GP eingegangen wird. Nach kurzer Vorstellung der Konzepte von Porter
und Nonaka als Eckpfeiler des theoretischen Bezugsrahmens der vo rliegenden Arbeit, schließt sich das Herzstück der Arbeit an: eine phasenorientierte Konzeptentwicklung zur
Optimierung von GP. Hierbei steht das WM als zentraler Gestaltungsaspekt im Mittelpunkt
der Betrachtung, wobei zum Zwecke der Verdeutlichung beispielhaft ein Produktentwicklungsprozess
(PEP) nähere Betrachtung erfährt. Nachdem der Kernbereich der Arbeit mit
einer kritischen Würdigung der Problemfelder und Grenzen einer wissensbasierten Geschäftsprozessoptimierung
(GPO) abgerundet wird, erfolgt abschließend eine zusammenführende
Darstellung erarbeiteter Erkenntnisse, die eine Antwort auf die oben angeführte
Frage geben soll. Zudem erfolgt hinsichtlich des WM ein Ausblick für notwendige zukünftige
Anstrengungen in affinen Managementfeldern.
5 Vgl. Stewart (1998), S. 35; Bea (2000), S. 362.
6 Vgl. Hill (1997), S. 5; Herbst (2000), S. 5; Probst (1998), S. 17.
7 Vgl. North (1998), S. V.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der Beitrag von Wissensmanagement zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmungen

2. Optimierung von Geschäftsprozessen als unternehmungsbezogene Erfolgsgröße

2.1. Ziele und Notwendigkeiten des Managements von Geschäftsprozessen

2.2. Anknüpfungspunkte zum Wissensmanagement in Geschäftsprozessen

3. Generierung eines wissensorientierten Phasenmodells zur Optimierung von Geschäftsprozessen

3.1. Theoretischer Bezugsrahmen: Die Konzepte von Porter und Nonaka

3.2. Geschäftsprozessoptimierung am Beispiel der Produktentwicklung

3.2.1. Prozessanalyse: wissensorientierte Untersuchung eines Produktentwicklungsprozesses

3.2.2. Prozessstrukturierung: transparente Modellierung eines wissensintensiven Geschäftsprozesses

3.2.3. Prozessimplementierung: Umsetzungsorientierte Gestaltungsempfehlungen für einen „Knowledge Work Process“

3.2.4. Prozesscontrolling: Kennzahlenbasierte Supervision der Effizienz

3.3. Problemfelder und Grenzen einer wissensbasierten Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmungen

4. Wissensbasierte Geschäftsprozessoptimierung als Erfolgsfaktor einer zukunftsorientierten Unternehmensführung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern Erkenntnisse des Wissensmanagements in die Geschäftsprozesse von Unternehmen integriert werden können, um deren Effizienz und die unternehmungsbezogene Wertschöpfung nachhaltig zu steigern.

  • Verknüpfung von Wissensmanagement und Geschäftsprozessmanagement
  • Entwicklung eines wissensorientierten Phasenmodells
  • Anwendung des Modells am Beispiel des Produktentwicklungsprozesses
  • Analyse kritischer Barrieren und Erfolgsfaktoren für die Wissensnutzung

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Prozessanalyse

Den jeweiligen Prozessphasen, beginnend mit der Prozessanalyse, liegt neben dem theoretischen Bezugsrahmen ein gedankliches Modell zugrunde, das in Form der Abbildung 3 visualisiert werden kann. Analog zu dieser Abbildung werden nun die einzelnen Phasen dargestellt und mit wichtigen Inhalten zur Bedeutung des WM, und insbesondere der Wissensnutzung, gefüllt. Neben den klassischen Schritten und Maßnahmen einer Reorganisation und Optimierung von GP, erfolgen also auch konkrete, mögliche Maßnahmen, um den hier ausgewählten PEP wertschöpfungsoptimal zu analysieren, strukturieren, implementieren und kontrollieren.

Nachdem in Anlehnung an eine idealtypische Betrachtungsweise von GP sowie auf Basis einer empirischen Erkenntnis des IZB beispielhaft der PEP identifiziert wurde (statt eine individuelle Prozessidentifikation vorzunehmen), soll nun die Analyse dieses Prozesses im Blickpunkt stehen. Grundlegende Absicht der Prozessanalyse ist es, Schwachstellen hinsichtlich Ursachen, Umfang und Auswirkungen zu identifizieren und zu beurteilen. Dafür muss für den PEP relevantes Wissen zunächst identifiziert, also der Prozess bezüglich Input und Nutzung von Wissen hinterfragt werden. Dies erfordert wiederum eine Abbildung der einzelnen Ablaufprozesse und der im PEP anfallenden Handlungsschritte. Die Sichtung der Abläufe und Methoden soll insbesondere durch die „Brille des Wissensmanagements“ erfolgen. Nach Heisig lassen sich drei Analyseschritte durchführen. In einem ersten Schritt wird jede einzelne Aktivität des PEP auf die Bestandteile des WM geprüft, woraus sich ein Profil der Wissensaktivitäten für diesen GP ergibt. Der zweite Schritt stellt die Anwendung des Wissens in den Mittelpunkt und untersucht deshalb die oft fehlende Geschlossenheit des Prozesses. Ziel dieser Untersuchung soll es sein, einen Kernprozess von WM-Aktivitäten in die operativen Aufgaben des PEP so zu integrieren, dass dieser sowohl elektronisch verfügbares als auch das Wissen der Beteiligten systematisch einbezieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Beitrag von Wissensmanagement zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmungen: Einleitung in die zunehmende Bedeutung von Wissen für die Wettbewerbsfähigkeit und Zielsetzung der Arbeit.

2. Optimierung von Geschäftsprozessen als unternehmungsbezogene Erfolgsgröße: Definition und Notwendigkeit des Geschäftsprozessmanagements sowie erste Anknüpfungspunkte zum Wissensmanagement.

3. Generierung eines wissensorientierten Phasenmodells zur Optimierung von Geschäftsprozessen: Entwicklung eines theoretischen Konzepts unter Einbeziehung von Porter und Nonaka sowie detaillierte Betrachtung des Produktentwicklungsprozesses.

4. Wissensbasierte Geschäftsprozessoptimierung als Erfolgsfaktor einer zukunftsorientierten Unternehmensführung: Fazit und Ausblick zur Bedeutung eines ganzheitlichen Wissensmanagements im Unternehmen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Geschäftsprozessmanagement, Geschäftsprozessoptimierung, Produktentwicklung, Wertschöpfungskette, Wissensnutzung, Wissenstransfer, Prozessanalyse, Prozesscontrolling, Wissensspirale, Wissensbasis, Wettbewerbsvorteile, Prozessmodellierung, Unternehmenskultur, Wissensmanagement-Phasenmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration von Wissensmanagement in Geschäftsprozesse, um die Wertschöpfung von Unternehmen durch einen besseren Umgang mit Wissen zu erhöhen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Geschäftsprozessmanagement, die Konzepte von Porter (Wertkette) und Nonaka (Wissensspirale) sowie deren Anwendung auf Produktentwicklungsprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein phasenorientiertes Modell zu entwickeln, das zeigt, wie Wissen innerhalb eines Unternehmens identifiziert, genutzt und verbreitet werden kann, um Prozesse effizienter zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretischen Bezugsrahmen (Porter, Nonaka) und entwickelt daraus ein phasenorientiertes Konzept, das praxisnah auf den Produktentwicklungsprozess angewendet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse, Strukturierung, Implementierung und das Controlling von Geschäftsprozessen unter dem Aspekt des Wissensmanagements.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Geschäftsprozessoptimierung, Prozessgestaltung, Wertschöpfung und Wissensnutzung charakterisieren.

Warum ist die "Spirale des Wissens" von Nonaka für den PEP wichtig?

Sie dient dazu, das oft unterschwellige Wissen der Mitarbeiter aufzudecken und durch Mechanismen wie Sozialisation und Internalisierung für die gesamte Organisation nutzbar zu machen.

Warum reicht IT-Unterstützung allein für das Wissensmanagement nicht aus?

Der Autor betont, dass Wissen oft an Vertrauens- und Kommunikationsproblemen scheitert, weshalb der Mensch als Wissensträger und eine förderliche Unternehmenskultur wichtiger sind als reine IT-Tools.

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Details

Title
Wissensnutzung zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmungen
College
University of Hannover  (Abteilung Unternehmensführung und Organisation)
Course
Strategieseminar: Wissensmanagement - Konzepte und Praxisanwendungen
Grade
1,0
Author
Juan Miguel Corona García (Author)
Publication Year
2003
Pages
28
Catalog Number
V24909
ISBN (eBook)
9783638276726
Language
German
Tags
Wissensnutzung Optimierung Geschäftsprozessen Unternehmungen Strategieseminar Wissensmanagement Konzepte Praxisanwendungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Juan Miguel Corona García (Author), 2003, Wissensnutzung zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24909
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