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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Themengebiete 3
2.1. Erstellen von Klassen. 3
2.2. Windows API-Funktione n 3
2.3. STL-Container 4
3. Praxisprojekt Klasse TaskInfo. 6
3.1. Problemstellung 6
3.2. Anforderungen an die Klasse TaskInfo 6
3.2.1. Abfrage ganz gezielter Informationen 6
3.2.2. Prozess ID als Schnittstelle 7
3.2.3. Speicherung in einen STL-Container. 7
3.2.4. Erweiterbarkeit für Unix-Systeme 7
3.3. Prozess Modellierung. 8
3.3.1. Die Klasse ProcessInfo 8
3.3.2. Kapselung der Informationen. 9
3.4. Vektor-Container als Informationsspeicher. 9
3.5. Programmierung der Klassen. 10
3.5.1. Die Funktion EnumProcesses 10
3.5.2. Die Funktionen OpenProcess und CloseHandle 10
3.5.3. Das Handle hProcess. 10
4. Erweiterungen der Klasse. 11
4.1. Unix-Kompatibilität. 11
4.2. Einbindung in die Firmensoftware viad t. 11
5. Literaturverzeichnis 12
2
1. Einleitung
In der Entwicklerumgebung sind Systeminformationen verschiedener Prozesse sehr nützliche Mittel, um Programme zur Laufzeit zu kontrollieren. Auf Grund der Daten kann ein professioneller Entwickler Programme effizient und ressourcensparend programmieren und das Verhalten innerhalb eines bestimmten Betriebssystems beobachten. Die Programme selbst können aber auch auf die Systeminformationen zurückgreifen und dementsprechend reagieren.
Microsofts Windows stellt für diese Aufgabe den Taskmanager zur Verfügung. Dieses Werkzeug bereitet aber nur eine begrenzte Anzahl von vordefinierten Angaben auf und lässt sich darüber hinaus nicht in ein Programm einbinden beziehungsweise von einem Programm direkt nutzen. Der Taskmanager ist also nur zur Darstellung der wichtigsten Ressourceninformation zu gebrauchen.
Wenn allerdings Programme auf die Daten zugreifen sollen oder man nähere Angaben über 1 -Funktionen. Mit ihnen
den Prozessbetrieb wissen will, benötigt man die Windows-API
lassen sich alle relevanten systemnahen Angaben abfragen. Jedoch gibt es sehr viele solcher API-Funktionen, deren Zugriff nicht immer ganz einfach gestaltet ist. Die Lösung dieses Problems ist eine Klasse, die alle diese Aufgaben erledigt. Programme, die Systeminformationen benötigen, greifen über diese Klasse direkt darauf zu. Programmentwickler müssen sich damit nicht mehr mit den Windows-API-Funktionen beschäftigen, weil alle Funktionen in einer Klasse übersichtlich gebündelt sind.
1 API: Application Programming Interface (deutsch: Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung)
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2. Themengebiete
2.1. Erstellen von Klassen
Klassen sind ein wesentlicher Bestandteil der objektorientierten Programmierung. Sie fassen gleichartige Objekte zusammen und bilden damit einen Datentyp, der die Eigenschaften von seinen Objekten beschreibt. Klassen besitzen einen Namen und beinhalten Attribute beziehungsweise Eigenschaften, die Daten in den einzelnen Objekten speichern. Die Funktionalitäten und Fähigkeiten der Objekte werden in der Klasse in sogenannten Methoden definiert.
In der Deklaration einer Klasse beschreibt der Entwickler welche Eigenschaften ein Objekt haben soll, welche Fähigkeiten es besitzt und wie diese implementiert sind. Wenn ein Objekt gebildet werden soll, wird es nach den Angaben der Klasse erzeugt. Man nennt diesen Vorgang auch eine Instanz erzeugen bzw. instantiieren. Eine Klasse kann nur durch ein Objekt bzw. eine Instanz genutzt werden.
2.2. Windows API-Funktionen
Die Windows-API bietet Funktionen, mit denen man das Betriebssystem steuern kann. Sie besteht in der Regel aus einer oder mehreren DLLs 2 , die bestimmte Funktionen bereitstellen. DLLs sind Dateien, deren Funktionen über jede unter Windows ausgeführten Anwendungen aufgerufen werden können. Eine Funktion in einer DLL wird zur Laufzeit dynamisch mit einer Anwendung verknüpft, von der sie gestartet wird. Unabhängig davon, wie viele Anwendungen eine Funktion in einer DLL aufrufen, ist diese Funktion nur in einer einzelnen Datei auf dem Datenträger enthalten. Sie wird also nur einmal in den Arbeitsspeicher geladen.
2 DLL: Dynamic Link Libraries (deutsch: Dynamische Linkbibliotheken)
Arbeit zitieren:
Michael Mordhorst, 2002, Programmierung der Klasse TaskInfo für die Darstellung betriebssystemspezifischer Informationen, München, GRIN Verlag GmbH
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