Depression
1 EINLEITUNG 5
2 DEFINITIONEN 5
2.1 DEPRESSION 5
2.2 TRAUER 6
2.3 ABGRENZUNG ZWISCHEN DER TRAUER UND DER DEPRESSION 6
3 SYMPTOME 6
3.1 SEELISCHE SYMPTOME 7
3.2 PSYCHOMOTORISCHE SYMPTOME 7
3.3 KÖRPERLICHE SYMPTOME 7
4 MÖGLICHE URSACHEN EINER DEPRESSION 8
4.1 BIOLOGISCHE FAKTOREN 8
4.1.1 DER GESTÖRTE GEHIRNSTOFFWECHSEL 8
4.1.1.1 Die Mangelhypothese 8
4.1.1.2 Die Rezeptoren- Hypothese 9
4.1.2 DIE ERHÖHTE CORTISOLKONZENTRATION 9
4.1.3 MEDIKAMENTE UND ORGANISCHE KRANKHEITEN 9
4.1.4 DER BORNAVIRUS 9
4.2 GENETISCHE FAKTOREN 10
4.2.1 FAMILIENSTUDIEN 10
4.2.2 ZWILLINGSSTUDIEN 10
4.3 PSYCHOLOGISCHE UND PSYCHOSOZIALE FAKTOREN (D IE ROLLE VON
LEBENSEREIGNISSEN ) 11
4.3.1 VERLUSTERLEBNISSE 11
4.3.2 WECHSELJAHRE 11
4.3.3 PENSIONIERUNG 11
4.3.4 ARBEITSLOSIGKEIT 12
4.3.5 PSYCHOANALYTISCHE THEORIE DER DEPRESSION 12
4.3.6 KOGNITIVE THEORIE DER DEPRESSION 12
5 DEPRESSIONSFORMEN (WIE SICH DEPRESSION EN ZEIGEN KÖNNEN) 13
5.1 DIE „KLASSISCHEN“ DREI HAUPTGRUPPEN DER DEPRESSION 13
5.2 DEPRESSIVE ERSCHEINUNGSBILDER 13
5.2.1 DEPRESSIVE EPISODE 13
5.2.1.1 Die gehemmte Depression 13
5.2.1.2 Die agitierte (ängstliche) Depression 14
5.2.1.3 Die gehemmte- agitierte Depression 14
5.2.1.4 Die lavierte (maskierte) Depression 14
5.2.1.5 Die psychotische (wahnhafte) Depression 14
5.2.2 DYSTHYMIE 14
5.2.3 ZYKLOTHYMIE (BIPOLARE AFFEKTIVE STÖRUNGEN) 15
5.2.4 SONDERFORMEN 15
5.2.4.1 Spätdepression 15
3
Depression
5.2.4.2 Altersdepression 15
5.2.4.3 Wochenbettdepression 15
5.2.4.4 Erschöpfungsdepression 15
6 VERLAUF 16
7 VERBREITUNG 16
7.1 GESCHLECHT 16
7.2 PHASENART 16
7.3 SOZIALSCHICHT 16
7.4 DEPRESSIVE REZIDIVRATE 17
8 DIAGNOSTIK 17
9 THERAPIE 17
9.1 ANTIDEPRESSIVA 18
9.2 PSYCHOTHERAPIE 18
9.2.1 VERHALTENSTHERAPIE 18
9.2.2 KOGNITIVE THERAPIE 18
9.2.3 INTERPERSONELLE PSYCHOTHERAPIE 19
9.3 SOMATISCHE THERAPIE 19
9.3.1 LICHTTHERAPIE 19
9.3.2 SCHLAFENTZUGSTHERAPIE 19
9.3.3 ELEKTROKRAMPFTHERAPIE (EKT) 20
9.3.4 REPETITIVE TRANSKRANIELLE MAGNETSTIMULATION (RTMS) 20
9.4 SOZIOTHERAPIE 20
9.4.1 SCHREIB- UND BIBLIOTHERAPIE (GRIECH. BIBLIOS BUCH, THERAPEIA HEILUNG) 21
9.4.2 MUSIK- UND BEWEGUNGSTHERAPIE 21
9.4.3 KUNSTTHERAPIE 21
10 UMGANG MIT DEPRESSIVEN MENSCHEN 22
11 ABSCHLUSSBETRACHTUNG 23
12 LITERATURVERZEICHNIS 23
12.1 MONOGRAFIEN 23
12.2 ZEITSCHRIFTENARTIKEL 24
12.3 INTERNETSEITEN 24
4
Depression
1 Einleitung
„Ich bringe kein Wort mehr über die Lippen. Bewegen kann ich mich nicht mehr, alles fällt mir unendlich schwer. Ich kann mich selbst nicht mehr ertragen und falle allen zur Last. Wenn es doch nur schon vorbei wäre ...“ (R. Meyendorf und H. Kabza: Depressionen und Angst, In: Gesundheit in Wort & Bild-Ärztlicher Ratgeber, 12. überarbeitete Aufl., Landshut 2000,S.83.)
„Laut WHO kommt den depressiven Erkrankungen in den entwickelten Ländern mit weitem Abstand vor allen anderen körperlichen und psychiatrische n Krankheiten die größte Bedeutung zu. Und nach der WHO-Prognose ist mit einem weiteren Aufwärtstrend zu rechnen.“ (S. Koch: Mit gebündelter Kraft die Depression besiegen. In: Psychologie Heute, Heft 1/2000, S.16.) „Allein in Deutschland leiden schätzungsweise vier Millionen Menschen an einer depressiven Erkrankung“ (UN: Depression, In: Psychologie Heute, Heft 3/2001, S. 61). Gerechnet auf die Gesamtbevölkerung sind in Deutschland ca. 20% einmal in ihrem Leben von einer Depression betroffen. (Aus: www.depression.de ) Anhand dieser Daten kann man erahnen, welche gesundheitsökonomischen Probleme bereits bestehen. Die Erforschung und Entwicklung innovativer Therapiemethoden, Rehabilitation und Langzeitprophylaxe ist daher wichtiger denn je.
Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema haben wir die Depression als eine ebenenübergreifende Erkrankung erlebt. Aus der Fülle von Information haben wir uns auf einige Kernpunkte der Humanbiologie, der Psychologie und der Soziologie beschränkt.
2 Definitionen
Die Depression gehört neben der Manie zu den affektiven Störungen. Affektive Störungen sind Gemütserkrankungen.
2.1 Depression
Depression kommt von depressio (lat.) und heißt „das Niederdrücken“. Unter Depression versteht man, „niedergedrückte, traurige Stimmung mit Gehemmtheit in Denken und Handeln; dieser Zustand kann Tage bis viele Wochen anhalten. Die mögl. Ursachen sind vielfältig. D. ist gekennzeichnet durch psych. (traurige Verstimmung, Interesselosigkeit, innere Unr uhe, Überempfindlichkeit, Konzentrationsstörungen), somat. (Schlaf- und
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Depression
Appetitstörungen, Gewichtsverlust, Magen-Darm-Störungen, Kopf-, Herzschmerzen, Kreislaufstörungen) und psychosoziale Symptome (Rückgang zwischenmenschl. Kontakte, Isolationsneigung und Leistungsabfall).“ (Meyers Grosses Taschenlexikon in 25 Bänden. 7.,neu bearbeitete Auflage, Mannheim-Leipzig-Wien- Zürich 1999, Band 4, S.285.)
2.2 Trauer
Unter Trauer versteht man, „das schmerzl. Wahrnehmen eines Verlustes von Dingen, Lebensumständen und v.a. von geliebten Personen sowie die damit zusammenhängenden Ausdrucksphänomene. T. bzw. traurige Gestimmtheit (Traurigkeit) zeigt sich auf vielfältige Weise in Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Verhalten, z.B. in stiller Zurückgezogenheit, in Weinen, Langsamkeit der Bewegung, auch Appetitlosigkeit, Beeinträchtigung des Schlafs, Unempfänglichkeit für andere Gefühle, Eindrücke, Interessen u.a. Die Dauer der T. und die Formen ihrer Überwindung durch eine kontinuierl., bewusste „T.-Arbeit“ oder durch Umgestaltungen in der Struktur der eigenen Daseinsweise können individuell erheblich variieren.“ (ebd., Band 23, S.65.)
2.3 Abgrenzung zwischen der Trauer und der Depression
Depressionen und Trauer können die gleichen Auslöser und ähnliche Symptomatik beinha lten.
Der wesentliche Unterschied zwischen der Depression und der Trauer liegt in der Trauerarbeit. Bei der Trauer werden Ereignisse aufgearbeitet und durchlebt. Die traurige Stimmung lässt nach. Sie ist ein natürlicher Prozess mit einer gesunderhaltenden Wirkung. Bei der Depression ist der Betroffene nicht in der Lage seine Gefühle konstruktiv aufzuarbeiten. Entsprechend hält die traurige Zustand an. Wiederum kann aus der Trauer eine Depression entstehen. (vgl. Meyendorf et al 2000, S.18ff.)
3 Symptome
Eine Depression kann sich in einer großen Zahl unterschiedlicher Symptome äußern. ,Es ist eine Krankheit die viele verschiedene Gesichter beinhaltet und das ganze Lebensgefühl grundlegend wandelt. Die Depression kann alle Bereiche menschlichen Erlebens u nd Verhaltens verändern (z.B. die Gefühle, Bedürfnisse etc.). Sie kann durch unterschiedliche Ursachen ausgelöst werden, sich aber in der gleichen Symptomatik zeigen. Typische Symptome einer Depression sind beispielsweise Unruhe, Konzentrationsstörungen, verminderte Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig sind diese Symptome auch kennzeichnend für
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Depression
einige organische Erkrankungen. Durch diese Problematik ist es oftmals schwierig, eine Depression, auf den ersten Blick zu erkennen.
Die Symptome , die in Verbindung mit einer depressiven Erkrankung am häufigsten vorkommen, können in drei Bereiche unterteilt werden. (ebd., S.83ff.)
3.1 Seelische Symptome
Zu den seelischen Krankheitszeichen gehören beispielweise Niedergeschlagenheit, Trostlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Gefühlsleere (die Unfähigkeit zur Freude und auch zur Trauer), Interesselosigkeit, eingeschränkte Denkfähigkeit, Schuldgefühle, Neigung zu verstärktem Grübeln, Wahnideen, wiederkehrende Gedanken an Tod oder Selbstmord. (ebd., S.86ff.)
„Menschen die unter einer schweren Depression leiden, denken nahezu alle an eine Selbsttötung. „12000 Menschen begehen in der Bundesrepublik jedes Jahr Suizid, mehr als die Hälfte der Selbsttötung geht auf die Depression zurück.“ (S. Koch: Mit gebündelter Kraft die Depression besiegen. In: Psychologie Heute, Heft 1/2000, S.16.)
3.2 Psychomotorische Symptome
Zu den psychomotorischen Krankheitszeichen gehören vor allem Antriebsstörungen. Diese zeigen sich einerseits in ausgeprägter Trägheit, Müdigkeit und Schlappheit. Andererseits kann auch genau das Gegenteil auftreten. Der Depressive wird von innerer Unruhe und Getriebenheit gequält, die ihn ständig in Bewegung sein lässt. (vgl. Meyendorf et al 2000,S.89.)
3.3 Körperliche Symptome
Zu den körperlichen Krankheitszeichen gehören beispielweise Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit (oft mit extremen Gewichtsverlust), Störungen im Sexualleben, Magen- und Darmbeschwerden. Diese Symptome werden schneller als die seelischen und psychomotorischen Krankheitsze ichen erkannt, können aber auch von der Diagnose Depression ablenken und in die Irre führen. (ebd., S.90f.)
Die Bereiche treten nie in reiner Form auf. Eine Depression setzt sich immer aus einer Mischung aus ganz verschiedenen, unterschiedlichen Symptomen aus allen drei Bereichen
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Arbeit zitieren:
Diplom Pflegewirt (FH) Sebastian Herholz, 2001, Die Depression aus Sicht der Humanbiologie, Psychologie und Soziologie, München, GRIN Verlag GmbH
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