Inhaltsverzeichnis
1.Situationsanalyse. 3
1.1Was ist das Schulkinderhaus? 3
1.2 Die Einrichtung und das Umfeld 3
1.3 Die Gruppen. 7
1.4 Essensituation: 8
1.5 Eltern und familiäre Situation. 9
1.6 Einzelne Kinder. 9
1.7 Meine Rolle. 10
2. Planung meiner pädagogischen Arbeit 11
2.1 Mein Thema: 11
2.2 Meine Ziele 11
2. 3 Rücksprachen und Austausch 12
2.4 Methoden 12
2.5 Organisationen. 13
2.6 So will ich vorgehen 14
3. Reflexion. 15
3.1 Einschätzungen der Situation. 15
3.2 Themenwahl. 15
3.3 Ziele 15
3.4 Vorbereitungen. 16
3.5 Methodisches Vorgehen. 16
3.6 Verhalten der Kinder. 17
3.7 Mein pädagogisches Verhalten und Handeln 17
3.8 Mein Grundverhalten. 18
3.9 Bilanzen 18
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1.Situationsanalyse
1.1Was ist das Schulkinderhaus?
Das Schulkinderhaus ist eine Tageseinrichtung für Schulkinder, damit eine Einrichtungen der Jugendhilfen mit einem eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Im Schulkinderhaus erfahren die Kinder die notwendige Geborgenheit und Sicherheit, um sich altersgemäß entwickeln und zunehmend in die Selbstständigkeit hineinwachsen zu können. Diese an der Lebenssituation der Kinder orientierte und ganzheitliche Förderung kann das Schulkinderhaus nur in enger Zusammenarbeit mit der Familie, den Le hrkräften und dem Umfeld leisten.
1.2 Die Einrichtung und das Umfeld
Das evangelische Schulkinderhaus „ Heilsbrunner Hosenmätze“ liegt in der Gemeinde Hebborn, ein Stadtteil von Bergisch Gladbach.
Der Träger des Schulkinderhauses ist die Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach. Im Schulkinderhaus wird die offene Projektarbeit praktiziert. Das bedeutet, dass die Kinder erleben ihre Freizeit nicht in Gruppenformen von zwanzig Kindern oder mehr, sondern in Kleingruppen von bis zu fünf Kindern, die sie selbst als Spielpartner wählen.
Nach Erledigung der Hausaufgaben bestimmen die Kinder die Inhalte zur Freizeitgestaltung selbstständig und entscheiden sich in welchem der 11 Aktionsräume sie sich aufhalten möchten. Dies soll ihre Individualität und ihre Eigenständigkeit unterstützen. Die Kinder werden unterstützend in unterschiedlichen Projekten und AGs an- und begleitet. Durch diese Aktionen werden die geistigen und motorischen Fähigkeiten gefördert.
Die offene Projektarbeit bietet eine großen Rahmen für unterschiedliche Betreuungszeiten und kann somit den individuellen Bedürfnissen einzelner Familien entsprechen.
Das Schulkinderhaus richtet die Schwerpunkte und Ziele ihrer freizeitpädagogischen Arbeit auf die Entwicklungsphasen der Kinder aus, dabei müssen sie die verschiedenen Altersphasen und Entwicklungsstufen der Kinder kennen und berücksichtigen.
Die Kinder erfahren zum Beispiel den Ausgleich zum Schulalltag, Entfaltungsmöglichkeiten, christliches - soziales Miteinander und Selbstständigkeit.
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Neben dem Schulkinderhaus steht eine evangelische Grundschule, aus der ein Grossteil der Kinder kommt, die das Schulkinderhaus besuchen.
Vor dem Schulkinderhaus verläuft eine Hauptverkehrsstrasse. Dies verängstigt viele Eltern und deswegen werden noch ältere Kinder von ihren Eltern zur Schule gebracht. Da der Schulhof der Schule sich vor dem Schulkinderhaus befindet, wird dieser von einem Zaun und mehreren Bäumen gesichert. Dies verhindert, dass Spielgegenstände von den Kindern auf die Strasse gelangen.
In der Nähe des Schulkinderhauses befinden sich mehrere Wohnsiedlungen, in denen die meisten Kinder des Schulkinderhaus wohnen.
Da sich der Schulhof vor dem Schulkinderhaus befindet, auf dem sich die Kinder aufhalten und spielen, besteht ein reger Kontakt zu den Erziehern/innen. Neben dem Schulkinderhaus befindet sich ein Spielplatz mit einem großen Angebot an Spielgeräten. Nach Erledigung der Hausaufgaben können sich die Kinder dort zum Spielen aufhalten, sich austoben und ihrem Bewegungsdrang nachgehen.
Direkt neben dem Spielplatz bietet auch der Fußballplatz genügend Spielmöglichkeiten. Material zum Spielen erhalten sie von der Einrichtung.
Durch das große Spielangebot auf dem Außengelände können die Kinder einen Bezug zur Natur aufbauen. Dieses große Angebot fördert die Natur- und Sachbegegnungen. Das Schulkinderhaus ist in 11 Aktionsräume gegliedert.
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Die Aktionsräume:
Eine Besonderheit bietet die 3. Etage, die „Treff“ genannt wird. Der „Treff“ ist durch eine Zwischenebene (4. Etage) geteilt worden. Durch diese Zwischenebene erfahren die Kinder den Raum auf unterschiedliche Ebenen, blicken aus unterschiedlichen Perspektiven auf das Geschehen im Raum. Diese Integration des Raumes verschafft dadurch auch Geborgenheit. Auch eröffnet sie auf und unter dem Einbau Raum zum Spielen und vergrößert so die Spielflächen. Auch regt dieser Einbau zum Rollenspiel an und wird unter Hinzunahme von einigen Materialien z.B. zur „ Schule“ oder zum „ Geschäft“.
Noch eine Besonderheit ist der Experimentierraum. In diesem Raum befinden sich zwei Kaninchen. Diese sind bei den Kindern sehr beliebt. Die Kinder zeigen großes Interesse an der Reinigung der Käfige. Einmal in der Woche wird dieser von den Kindern, mit Hilfe der Erzieherin, gereinigt. Die erste Gruppe von Kinder kommt ab 10.45 Uhr aus der Schule und die letzte trifft um 13.15 Uhr im Schulkinderhaus ein. Nach dem eintreffen erhalten die Kinder ein warmes Mittagessen, das von einer hauswirtschaftlichen Kraft zubereitet wird. Entsprechend der unterschiedlichen
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Unterrichtszeiten werden in der Regel drei Essenszeiten angeboten. Das Essen findet in kleineren Gruppen statt, die sich am Esstisch zusammenfinden und dort in einer entsprechend gestalteten Atmosphäre gemeinsam mit einer Erzieherin/ einem Erzieher das Essen zu sich nehmen. Dies erhält und fördert den Kontakt zu anderen Kindern. Das tägliche Beten vor dem Essen unterstützt den christlichen Glauben. Beim Mittagessen werden die Ereignisse des Schulvormittages erzählt und die Nachmittagsplanung wird abgesprochen. Nach dem Essen begeben sich die meisten Kinder in den Hausaufgabenraum um ihre Hausaufgaben zu erledigen.
Das Konzept der Hausaufgabenbetreuung wird in Zusammenarbeit mit den Eltern entwickelt. Im Anschluss an das Mittagessen haben die Kinder, je nach ihrem Bedürfnis, die Möglichkeit, sich noch eine Zeitlang zu erholen oder sofort mit den Hausaufgaben zu beginnen. Die Kinder sind nicht dazu verpflichtet ihre Hausaufgaben im Schulkinderhaus zu erledigen. Auch das wird vorab mit den Eltern abgesprochen und koordiniert. Bei Erledigung der Hausaufgaben können sich die Kinder gegenseitig unterstützen, dies fördert das Sozialverhalten. Eine Erzieherin/ ein Erzieher begleitet die Hausaufgabenbetreuung. Die Aufgabe der Erzieher/in ist es nicht, die Hausaufgaben zu kontrollieren, sondern ob die Hausaufgaben gemacht werden. Die Hausaufgaben werden in einem dafür vorgesehenem Raum erledigt. In den anderen Aktionsräumen können die Kinder, die keine Hausaufgaben machen, während dieser Phase ungestört spielen.
In der Einrichtung gibt keine festen Gruppen, jedoch werden die Kinder in die jeweiligen Öffnungszeiten eingeteilt: Regelöffnung Mo - Do von 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr Fr von 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr Verminderte Öffnung Mo - Fr von 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr oder an vier Tagen der Woche Regelöffnung Schülertreff Mo - Fr von 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr oder an drei Tagen der Woche Regelöffnung
Die Kinder werden von einem 10 köpfigen, pädagogischen Team freizeitpädagogisch durch den Hortalltag begleitet. 1 freigestellte Leiterin 38, 5 St.
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Arbeit zitieren:
Jessica Kairis, 2004, Planung meiner pädagogischen Arbeit in einem ev. Schulkinderhaus, München, GRIN Verlag GmbH
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