III
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
IV
1 Einleitung 1
2 Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) in Deutschland 2
2.1 Funktionsweise 2
2.2 Einflussfaktoren 3
2.3 Probleme des Umlageverfahrens der GRV 3
3 Das Kapitaldeckungsverfahren 6
3.1 Funktionsweise 6
3.2 Einflussfaktoren 7
3.3 Probleme des Kapitaldeckungsverfahrens 8
4 Die Umstellung auf das Kapitaldeckungsverfahren 8
4.1 Gegenüberstellung der beiden Alterssicherungssysteme 9
4.2 Probleme bei einer Umstellung 11
4.3 Das Beispiel der Riester-Rente 11
5 Fazit 13
Literatur V
IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung Nr. 1: „Funktionsweise des Generationenvertrages“
Quelle: Vgl. Bartsch, Prof. Dr. Peter, 2001.
Abbildung 2: „Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in Preisen von 1995“
Quelle: Vgl. DIW Berlin 2003, Internetquelle 1.
Abbildung 3: „Reproduktionsraten in Deutschland“
Quelle: Vgl. Statistisches Bundesamt Wiesbaden 2003, S.13.
Abbildung 4: Lebensbäume
Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden 2003, Internetquelle 2.
Abbildung Nr. 5: Funktionsweise des Kapitaldeckungsverfahrens
Quelle: Vgl. Bartsch, Prof. Dr. Peter, 2001.
Abbildung Nr. 6: Vergleich der Alterssicherungssysteme
Quelle: Eigene Darstellung
Abbildung Nr. 7: Staatliche Förderung der Riester-Rente
Quelle : Infoquelle Altersvorsorge, Internetquelle 3
1
1 Einleitung
Ob das eingangs angeführte Zitat Norbert Blüms auch heute noch zutreffend ist? Bis vor kurzem behaupteten jedenfalls außer Blüm noch viele weitere Politiker, dass die gesetzliche Rentenversicherung der Bundesrepublik ungefährdet sei und die Deutschen getrost auf ihre Altersversorgung vertrauen könnten.
Inzwischen scheint sich das Blatt allerdings gewendet zu haben. Von allen Seiten ist vom „Kollaps der Rentensysteme“ zu hören. Politiker, Sozialwissenschaftler und Versicherungen scheinen sich einig zu sein, dass der Generationenvertrag aufgrund der demographischen Entwicklung in der deutschen Bevölkerung ausgesorgt habe. Es die Rede von einer Umstellung auf das „Kapitaldeckungsverfahren“, von „Mischsystemen“ und der „Riester-Rente“. All diese Begriffe sind wohl jedem bekannt, was sich aber hinter ihnen verbirgt wissen die wenigsten der Betroffenen genau.
Ob diese Entwicklung des Rentensystems tatsächlich so bedrohlich ist, soll in der vorliegenden Hausarbeit untersucht werden. Hierfür ist im Kapitel 2 zunächst die Funktionsweise des im Umlageverfahren organisierten Generationenvertrages zu betrachten. Welche Faktoren beeinflussen das System und welche Probleme ergeben sich daraus? Analog dazu soll im Kapitel 3 das Kapitaldeckungsverfahren erläutert werden, welches so häufig als Gegenpol und Lösungsmöglichkeit für die überlasteten Alterssicherungssysteme des Generationenvertrages dargestellt wird. Kapitel 4 wendet sich dann direkt der Fragestellung der Hausarbeit zu, indem nicht nur die beiden Systeme gegenübergestellt und bewertet werden, sondern auch die Schwierigkeiten einer Umstellung auf das Kapitaldeckungssystem erläutert werden. Als Beispiel für einen Versuch der Regierung, diese Umstellung zu bewerkstelligen, soll die Riester-Rente mit ihren bisherigen Ergebnissen diesen.
In einem abschließenden Fazit sollen dann die Argumente, die jeweils für oder ge- gen eine Umstellung auf ein kapitalgedecktes System sprechen, noch einmal auf- gegriffen und bewertet werden. Außerdem sollen hier einige Ideen zu anderen Lö- sungsmöglichkeiten der aktuellen Rentenproblematik angesprochen werden.
2
2 Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) in Deutschland
Der Generationenvertrag, der dem heutigen im Umlageverfahren organisierten Alterssicherungssystem zu Grunde liegt, ist aus dem sogenannten infrafamiliären Umlageverfahren heraus entstanden. Dieses System, in dem zunächst die Eltern ihre Kinder und später die Kinder ihre Eltern finanzierte n, war zwar über Jahrta usende hinweg aufgrund von Altruismus, Normen und Erbschaftsversprechen durchaus funktionsfähig, es enthielt jedoch auch viele große Risiken. Kinderlosigkeit, die Armut der Kinder oder Familienstreitigkeiten konnten ebenso wie die Langlebigkeit der Eltern dazu führen, dass die älteren Menschen nicht ausreichend versorgt waren. In einem kollektiven Umlageverfahren, so die Überlegung, sollte es nun möglich werden, eben diese Risiken breiter zu streuen.
2.1 Funktionsweise
Das Umlageverfahren ist auf einem einfachen Prinzip aufgebaut. Wie aus der Graphik in Abbildung Nr. 1 ersichtlich, finanziert die erste Generation die zweite Generation solange, bis diese alt genug ist, um sich selbst (und die darauf folgende Generation) zu versorgen. Im Gegenzug kommt die 2. Generation für den Unterhalt der 1. Generation im Alter auf. Die jeweils junge, arbeitende Generation zahlt also in das Rentensystem ein, während die laufenden Einnahmen an die Rentnergeneration ausgezahlt werden. 2
Abbildung Nr. 1: „Funktionsweise des Generationenvertrages“ Quelle: Vgl. Bartsch, Prof. Dr. Peter, 2001.
2 Vgl. Bartsch, Prof. Dr. Peter, 2001.
Arbeit zitieren:
Nina Butzke, 2004, Die Umstellung vom Umlageverfahren zum Kapitalgedeckten Alterssicherungssystem - Eine Lösung für die Probleme der Gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland?, München, GRIN Verlag GmbH
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