Inhalt
Einleitung 2
1. Analyse
1.1 Autoren 2
1.2 Inhalt 3
2. Interpretation
2.1 Eine paradiesische Harmonie 6
2.2 Der Abgrund 8
2.3 Der Riegel vor der Tür 8
2.4 Der Tierbräutigam 9
2.5 Die Verabschiedung des Bären 10
2.6 Das Auftreten des Zwerges 11
2.7 Am Ende siegt die Liebe 12
3. Welche Möglichkeiten bietet das Märchen für den Religionsunterricht? 13
4. Literaturverzeichnis 15
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Einleitung
Schneeweißchen und Rosenrot - ein untypisches Märchen? Wo ist das Böse, was es zu besiegen gilt? Gewiß, es ist ein harmonisches Märchen, doch trotzdem voll von Symbolen und Bildern, die es zu entschlüsseln gilt. Zunächst sollen eine Vorstellung der Autoren und eine Inhaltsangabe zu einem Einstieg in das Märchen verhelfen.
Im zweiten Teil wird das Märchen an Hand der vorher erkennbaren Sinnabschnitte interpretiert bis dann im Schlußteil die Möglichkeiten des Märchens für den Religionsunterricht ausgewertet werden.
1. Analyse
1a) Autoren
Jakob Ludwig Karl Grimm wurde am 4.1.1785 in Hanau geboren, sein Bruder Wilhelm Karl Grimm am 24.2.1786 am gleichen Ort. Der Vater war Jurist. Die Kinder lebten die ersten Jahre ihrer Jugend in Steinau und sie besuchten das Lyceum im Kassel.
Seit 1829 bzw. 1839 waren sie Professoren in Kassel. Aufgrund ihrer Teilnahme am Protest der "Göttinger Sieben" wurden sie des Landes verwiesen. Seit etwa 1840 lebten beide in Berlin. Jakob Grimm starb am 20.9.1863 in Berlin, sein Bruder am 16.12.1859 am gleichen Ort.
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Die Gebrüder Grimm verstanden sich als bürgerlich, ihr Stil und ihre Ideale orientierten sich an der deutschen Romantik und den Freiheitsbestrebungen gegen die napoleonische Besatzung in Deutschland und am Wunsch nach einem deutschen Nationalstaat. 1.b) Inhalt
1. Abschnitt (Z. 1-26)
Das Märchen handelt von einer Witwe mit ihren beiden Töchtern Schneeweißchen und Rosenrot. Die drei Personen leben in einer Hütte in harmonischen Verhältnissen. Die Töchter erhielten ihren Namen dadurch, dass sie seiner Zeit zwei Rosenbäumen glichen, die sich im Garten vor der Hütte befanden und immer noch stehen. Die Witwe, ihre Mutter, macht sich zu keiner Zeit Sorgen um ihre Töchter, z.B. wenn sie im Wald alleine übernachten, da sich beide gegenseitig lieben und sich prächtig verstehen. Ebenso teilen sie ihr Haben und werden auf Grund dieses gegenseitigen Verständnisses von ihrer Umwelt und vom Unglück verschont. 2. Abschnitt (Z.27-35)
Als einmal Schneeweißchen und Rosenrot im Wald übernachten, entdecken sie beim Aufwachen ein schönes Kind. Diese Kind wacht die ganze Nacht auf Schneeeißchen und Rosenrot, die beide ganz in der Nähe eines Abgrundes übernachten. Die Mutter erklärt ihren Töchtern später, dass es sich bei dem Kind um einen Engel gehandelt hat, der die guten Kinder bewacht und beschützt. 3. Abschnitt (Z.36-50)
Schneeweißchen und Rosenrot helfen stets der Mutter im Haushalt. Im Winter, bei Schnee und bei Kälte, soll Schneeweißchen stets die Tür verriegeln. Später setzt sich die Witwe mit ihren beiden Töchtern, einem Lämmchen und dem Täubchen vor den Herd und liest Geschichten vor.
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4. Abschnitt (Z.51-90)
Eines Abends klopft es an der Tür. Die Mutter vermutet einen Wanderer, der Unterschlupf für die Nacht sucht und bittet Rosenrot, die Tür zu öffnen. Doch an der Tür steht ein frierender Bär, vor dem sich die Töchter zunächst arg fürchten. Doch nach nur kurzer Zeit gewinnt der Bär das Vertrauen der Familie und Schneeweißchen und Rosenrot beginnen, sich mit dem Bären prächtig zu verstehen. Der Bär darf von nun an jeden Abend während des Winters im Hüttchen der alten Witwe einkehren und sich vor der Kälte schützen. Er spielt dabei mit den beiden Töchtern, tobt mit ihnen und lässt es sich gerne gefallen. 5. Abschnitt (Z.91-107)
Es wird Frühjahr und der Bär muss das Hüttchen verlassen. Er kehrt in den Wald zurück, um seine Schätze vor den Zwergen zu schützen. Als der Bär hinausgeht, sieht Schneeweißchen ein Stück Gold unter seinem Fell hervorschimmern. 6. Abschnitt (Z.108-146)
Nachdem etwas Zeit vergangen ist, schickt die Witwe ihre Töchter in den Wald, um Reisig zu sammeln. Dabei entdecken sie einen Zwerg, der seinen Bart in einer Baumspalte eingeklemmt hat. Sie versuchen dem Zwerg zu helfen, doch sie können ihn nur dadurch befreien, indem sie ein Stück von seinem langen Bart abschneiden. Als er befreit ist, zeigt er sich über das Abschneiden seinen Bartes sehr verärgert, packt einen Sack voll Gold auf seinen Rücken, und verschwindet im Wald. 7. Abschnitt (Z.147-174)
Nur kurze Zeit später entdecken die Geschwister zum zweiten Mal den Zwerg in einer Notsituation. Diesmal hat sich sein Bart beim Angeln mit der Angelschnur verflochten, und ein Fisch versucht ihn, ins Wasser zu ziehen. Wiederum befreien die Mädchen den undankbaren Zwerg, allerdings müssen sie erneut einen Teil seines
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Arbeit zitieren:
2001, Schneeweißchen und Rosenrot - Die Bedeutung des Märchens im Religionsunterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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