Der Allgemeine Soziale Dienst
von: Mandy Dietrich
1 Einleitung 3
1.1. Die Stellung des ASD im Sozialwesen 3
2 Rahmenbedingungen 4
2.1. Die Organisationsformen 4
2.2. Angebotsstruktur 5
3 Aufgaben des ASD 5
4 Zukunftsperspektiven 6
5 Zusammenfassung 8
6 Literaturverzeichnis 8
1 Einleitung
In dieser Hausarbeit versuche ich mit Hilfe von kurzen Abrissen den ASD zu charakterisieren. Hierbei interessiert mich besonders die Basis dieser Arbeit. Die Hausarbeit wird sehr kurz ausfallen, deshalb kann ich die Fakten und die Situation nur knapp umreißen. Der ASD ist von seiner Aufgabenstellung der umfassendste angelegte soziale Dienst in der Gemeinde. Er bietet ganzheitliche Hilfe an. Diese Hilfe kann zielgruppen-, problem- und auch ämterübergreifend. Er ist auch Garant der sozialen Grundversorgung für die Gemeindebewohner. Typisch für die Arbeit des ASD ist die aufsuchende Sozialarbeit. Der ASD soll die Ursachen der Notlage erkennen und Hilfe zur Selbsthilfe geben oder den Fall gegebenenfalls an andere Institutionen verweisen. (vgl. Ursula Feldmann/Almuh Tauche, im Fachlexikon der Sozialen Arbeit, S.850) Innerhalb dieser Arbeit möchte ich zunächst auf die Stellung des ASD im Sozialwesen eingehen. Auch die Rahmenbedingungen Organisationsstruktur und Angebotsstruktur werden beleuchtet. Großen Wert möchte ich besonders auf die Aufgaben und die Zukunftsperspektiven des ASD legen, da mich diese besonders interessieren.
1.1. Die Stellung des ASD im Sozialwesen
„Der Allgemeine Sozialdienst (ASD) bildet auf der kommunalen Ebene die Grundlage des Sozialsystems“ (Martin R. Textor, Allgemeiner Sozialdienst, Ein Handbuch für soziale Berufe, S.9) Der ASD ist somit für alle Probleme der Bürger zuständig. Ob sie nun individueller, materieller oder zwischenmenschlicher Art sind, spielt dabei keine Rolle. Die Rechtsgrundlage bilden die Sozialgesetze. Da der ASD zunächst die Verantwortung für die gesamte Problematik übernimmt, gilt er als allzuständig, zielgruppen-, generationen-, gesetzübergreifender Basisdienst, welcher keinen Hilfesuchenden abweisen kann. Die Allzuständigkeit bringt eine Vielzahl von Aufgaben mit sich. Diese Aufgaben erstrecken sich allerdings nicht nur auf der individuellen und familiären Ebene sondern auch auf die örtlichen und gesellschaftlichen Probleme. Die gesellschaftlichen und örtlichen Probleme werden mit Hilfe von Netzwerkarbeit, Aktivierung von Selbst- und Nachbarschaftshilfe, Gemeinwesenarbeit oder Einmischung in die Politik bearbeitet.
Die dezentrale Organisation des ASD führt zu einer bürgernahen Sozialarbeit. Die Fachkräfte sind vor Ort präsent und bekannt. Die Hemmschwelle vieler Klienten, zu größeren Beratungsstellen zu gehen, wird somit umgangen. Diese Gehstruktur führt auch dazu das Menschen, welche ihre Notlage verheimlichen oder aus Unkenntnis nicht um Hilfe bitten, angesprochen werden können. Alle Klienten haben erst einmal nur einen Ansprechpartner, welcher auf Grund der Allzuständigkeit auf alle Probleme reagieren kann. Auch verzögerte Bearbeitungsabläufe, Zuständigkeitskonflikte, zusätzliche Verwaltungsarbeiten und vieles mehr können damit weitestgehend ausgeschlossen werden. Dies ist allerdings mit einer neuen Schwierigkeit verbunden. Bei selten auftretenden Problemen, sind spezielle Kenntnisse nötig, auch kann es passieren das ein Sozialarbeiter das Spannungsverhältnis von Beratung und Hilfe auf der einen Seite und Eingriff und Kontrolle auf der anderen Seite nicht oder nur schwer gerecht werden kann. Gerade diese Beispiele zeigen, dass der ASD ohne Spezialdienste nicht auskommt. Der ASD kann damit als das Fundament des Sozialsystems bezeichnet werden.
2 Rahmenbedingungen
[...]
Arbeit zitieren:
Mandy Dietrich, 2003, Der Allgemeine Soziale Dienst, München, GRIN Verlag GmbH
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