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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Lebenslauf 3
2.1. Werke 3
3. Rosa Monteros Rolle als Journalistin 4
4. Die Situation der Frau in Spanien unter dem Franco-Regime 1939-75 6
5. Unterschiede zwischen Schriftstellern und Schriftstellerinnen 7
6. Der erste Roman 7
7. Kritik 8
8. Das Frauenbild in Temblor 9
Teil 1 9
Teil 2 11
Teil 3 12
Teil 4 13
9. Schlußbetrachtung 15
10. Literaturverzeichnis 16
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1. Einleitung
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Leben und dem Werk Rosa Monteros - eine der bekanntesten spanischen Journalistinnen und Schriftstellerinnen. Anlaß dazu gab das Seminar „Spanische Literatur nach 1975 am Beispiel Rosa Montero“. Da mit Ausnahme von „Nicht Muse, nicht Heldin“ kaum Literatur über die Journalistin und Schriftstellerin existiert, stützt sich die Darstellung ihres Lebens und ihrer Werke vorwiegend auf Interviews.
Zu Beginn der Ausarbeitung soll ein grober Überblick über Rosa Monteros Leben in Form eines stichpunktartigen Lebenslaufes mit der Aufführung ihrer wichtigsten Werke gegeben werden. Da sich Rosa Montero nicht nur als Romanschreiberin sondern auch als Journalistin einen Namen gemacht hat, widmet sich das erste Kapitel ihrer Rolle als Journalistin. Um deutlich zu machen, unter welchen politischen und sozialen Umständen Rosa Montero ihre ersten schriftstellerischen Gehversuche gemacht hat, ist es notwendig, die Situation der Frauen in Spanien während des Franco-Regimes zu betrachten. Nach einem kurzen Einschub über Rosa Monteros ersten Roman, folgt der Kernpunkt dieser Hausarbeit - eine Analyse des Frauenbildes im Roman „Temblor“.
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2. Lebenslauf
- 1951 in Madrid geboren
- Studium der Philologie und Psychologie an der Universidad Complutense de Madrid
- Abbruch des Studiums im vierten Studienjahr
- journalistische Ausbildung an der Escuela Oficial de Periodismo in Madrid
- anschließend Arbeit für verschiedene spanische Zeitungen und Zeitschriften sowie für Televisión Española
- seit 1976 Redakteurin bei „El País“
- 1981 und 1982 Chefredakteurin der Sonntagsbeilage der „El País“
- Gastdozentin am Wellesley College (USA)
2.1. Werke
* 1976 „España para ti para siempre“ (Interviewsammlung) * 1979 „Crónica del desamor“ * 1981 „La función Delta“ * 1982 „Cinco años de País“ (Interviewsammlung) * 1982 „Doce relatos de mujer“ * 1982 „Paulo Pumillo“ * 1983 „Te trataré como a una reina“ * 1988 „Amado Amo“ * 1990 „Temblor“ * 1991 „El nido de los sueños“ (Kinderbuch) * 1997 „La hija del caníbal“ * 1998 „Amantes y enemigos“ (Erzählungen)
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3. Rosa Monteros Rolle als Journalistin
Betrachtet man Rosa Monteros Romane, vor allem „Crónica del desamor“ und „Te trataré como a una reina“ stellt man fest, daß diese journalistische Elemente enthalten. Beispielsweise hat sie für „Te trataré como a una reina“ einen Reportage als Einstieg gewählt und die gesamte Handlung darauf aufgebaut. In „Crónica del desamor“ präsentieren sich die Charaktere selbst in imaginären Interviews, die das Leben arbeitstätiger Frauen in den späten Siebzigern reflektieren. Da Rosa Montero ihre Romane auf diese Art und Weise mit journalistischen Elementen durchtränkt, ist es notwendig, an dieser Stelle auf ihre Arbeit als Journalistin einzugehen, da diese das Fundament für ihre Tätigkeit als Romanschriftstellerin bildet.
Um das auslösende Moment, das Rosa Monteros Karriere als Journalistin hervorrief und das ihr letztendlich den Weg zum Romanschreiben öffnete, zu finden, muß man in ihrem Leben einen Schritt zurück gehen - in das Jahr 1956. Rosa Montero war damals fünf Jahre alt und litt an Tuberkulose. Aufgrund dieser Krankheit konnte sie die Schule nicht besuchen und versuchte zu Hause, sich die Zeit mit Schreiben zu vertreiben. Sie schrieb Geschichten. Diese hatten nie ein Ende. Sie schrieb vier, fünf Seiten, danach legte sie das Geschriebene zur Seite, weil es sie langweilte.
Zitat: „Pues escribía cuentos, novelas que no terminaba nunca. del oeste, de asesinatos, cosas así. Escribía a mano, claro, escribía pues cuatro folios un día y al día siguiente ya me aburría y empezaba otra. 1 “
Das Schreiben war wie ein Spiel, das ihr Vergnügen bereitete, das aber schnell seinen ersten Reiz verlor und erst wieder spannend wurde, als etwas neues hinzukam - neue Ideen. Neben dem Schreiben las Rosa Montero viele Bücher. Ihr Onkel führte eine Bibliothek, aus der ihre Mutter eine Menge Bücher mitbrachte. Als Rosa Montero mit 9 Jahren in die Schule gehen durfte, bemerkte sie, das die anderen Kinder der Klasse sich nicht für das Schreiben begeistern konnten. Das verwunderte sie sehr, weil sie bis zu diesem Zeitpunkt dachte, das Schreiben wäre ein Spiel, das alle spielen.
1 Anales de la literatura Española Contemporánea,1990
Arbeit zitieren:
Stefanie Theil, 1999, Rosa Montero - Leben und Werk, München, GRIN Verlag GmbH
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