Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Grundlagen der europäischen Regionalstatistik 2
3 Regionale Disparitäten in der Europäischen Union 3
3.1 Bevölkerung 4
3.1.1 Verteilung der Bevölkerung im Raum 4
3.1.2 Natürliche Bevölkerungsentwicklung und Mobilität 5
3.2 Wirtschaftskraft 8
3.3 Beschäftigung und Arbeitslosigkeit 9
3.4. Schlüsselprozesse des Strukturwandels 11
4 Theoretische Erklärungsansätze 13
4.1 Modelle der räumlichen Entwicklung 15
4.2 Formale Ansätze 16
4.2.1 Theorie der langen Wellen 16
4.2.2 Polarization-Reversal-Hypothese 17
4.2.3 Produktzyklus-Hypothese 18
5 Beispiele der regionalen Entwicklung in der EU 19
5.1 Altindustrieregion: das Ruhrgebiet 19
5.2 Technopole im Languedoc-Roussillon: Montpellier 21
5.3 Industriedistrikte im Dritten Italien 22
6 Raumordnung und Regionalpolitik 23
6.1 Raumordnung in Europa 23
6.2 Regionalpolitik der EU 24
6.3 Kritik 26
7 EU-Erweiterung 27
8 Zukunftsperspektiven 28
1 Einleitung
In den letzten Jahrzehnten wurde in Europa durch die Entstehung und Entwicklung der EU
(Der Einfachheit halber wird im folgenden immer von der EU gesprochen, auch wenn auf
eine der vorangehenden Bezeichnungen und Formen, z.B. EG Bezug genommen wird) ein
tiefgreifender horizontaler und vertikaler Integrationsprozess in Gang gesetzt. Zum einen
kam es im Zeitverlauf zu einer sukzessiven Erweiterung der Europäischen Union und
damit zu einer Expansion auf räumlicher Ebene (horizontale Integration) Zum anderen
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vollzog sich ein vertikaler Integrationsprozess, der vor allem durch die Vollendung des gemeinsamen Binnenmarktes und die Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion gekennzeichnet ist.
Dieser Prozess ermöglicht eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums in der EU und eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des EU-Raumes auf dem Weltmarkt. Aufgrund der unterschiedlichen räumlichen Gegebenheiten und historischen Entwicklungen in den einzelnen Regionen der EU fällt der Anteil an diesen Integrationsgewinnen in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich aus. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage nach der Entwicklung der regionalen Disparitäten immer mehr an Bedeutung.
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die Bedeutung, Entwicklung und Implikationen räumlicher Disparitäten in der EU zu geben. Beginnend mit methodischen Vorbemerkungen zur europäischen Regionalstatistik, werden im darauffolgenden Kapitel die Entwicklung und aktuelle Ausprägung regionaler Disparitäten in der EU anhand der Indikatoren Bevölkerungsverteilung, Wirtschaftskraft und Beschäftigung beschrieben und analysiert.
Kapitel 4 stellt Erklärungsansätze vor; dabei wird zwischen Modellen der Raumentwicklung (induktives Vorgehen) und formalen Theorien (deduktives Vorgehen) unterschieden, bevor im Anschluss daran drei Beispiele der regionalen Entwicklung innerhalb der EU vorgestellt werden.
Die Ziele und Instrumente der Regionalpolitik sind Inhalt des Kapitels 6; hier wird besonders auf die aktuelle Reform Bezug genommen und anschließend die Regionalpolitik der EU kritisch betrachtet unter wirtschaftspolitischen, politischen und pragmatisch-technokratischen Gesichtspunkten.
Das Potenzial der neuen Mitgliedstaaten und die Auswirkungen der Erweiterung auf die regionalen Disparitäten werden abschließend thematisiert.
2 Grundlagen der europäischen Regionalstatistik
Neben den Indikatoren zur Beschreibung und Analyse regionaler Disparitäten ist die Auswahl geeigneter Raumeinheiten, auf deren Basis die Daten verglichen werden sollen, von entscheidender Bedeutung. Grundsätzlich sollte die R aumtypisierung bzw. Regionalisierung einen Vergleich von deutlich abgrenzbaren Teilräumen innerhalb eines Gesamtraumes ermöglichen (Ott 2004a, S. 2).
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Es muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass die Verfügbarkeit von einheitlichen bzw. harmonisierten Daten für die Staaten und Regionen Europas durch unterschiedliche nationale Erhebungsmethoden, administrative Neugliederungen und nicht zuletzt durch die fortschreitende Erweiterung der EU beeinträchtigt wird.
Auch die Daten von EUROSTAT weisen erhebliche Lücken in sektoraler und temporaler Hinsicht auf. Die Aktualität der Daten ist nicht immer gewährleistet und die Aufarbeitung und Zusammenführung der nationalen statistischen Daten führt insbesondere in der Regionalstatistik zu einer zeitlichen Lücke von drei bis vier Jahren.
Aus Gründen der Praktikabilität, d.h. mangels einer Alternative basiert diese Arbeit trotz methodischer Vorbehalte auf der "Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik" (Nomenclature des Unités Territoriales Statistiques) NUTS von EUROSTAT. Diese in Abstimmung mit den nationalen statistischen Ämtern vorgenommene Systematik unterscheidet sechs hierarchisch aufgebaute Ebenen, vom Nationalstaat (NUTS 0) bis zur Gemeinde (NUTS 5).
Die oberste regionale Ebene (NUTS 1) umfasst 78 Gebietseinheiten. Dazu zählen bspw. die deutschen Bundesländer oder die französischen Raumordnungsregionen (ZEAT). Luxemburg, Dänemark, Irland und Schweden werden jeweils als Ganzes zu NUTS 1 gerechnet.
Auf der mittleren regionalen Ebene (NUTS 2) werden 211 Hauptverwaltungseinheiten unterschieden. Neben die deutschen Regierungsbezirke treten hier die französischen Régions de programme, die italienischen Regioni oder die spanischen Comunidades autónomas.
Die unterste regionale Ebene (NUTS 3) bildet mit ihren 1093 Gebietseinheiten die am wenigsten vergleichbare Stufe der EUROSTAT-Statistik, da hier lediglich Daten aus der Bevölkerungsstatistik flächendeckend verfügbar sind. Dazu zählen u.a. die Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland und die Départemnents in Frankreich (EUROSTAT 2004, S. 7).
3 Regionale Disparitäten in der Europäischen Union
Der Leitgedanke der Raumordnung in der EU ist von dem Ziel geprägt, für alle Einwohner in den Teilräumen gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen und eine ausreichende Infrastrukturausstattung zur Verfügung zu stellen. Diesem Ziel stehen regionale Disparitäten gegenüber, die durch unterschiedlich strukturierte Räume (Verdichtungsraum
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vs. ländlicher Raum) und durch die ökonomische Prosperität der Räume (strukturschwache vs. strukturstarke Region) gekennzeichnet sind. In Anlehnung an das Leitbild der Nachhaltigkeit (die gegenwärtige Bedürfnisbefriedigung soll unter Berücksichtigung der Gewährleistung zukünftiger Bedürfnisbefriedigung erfolgen) kann man für die drei Dimensionen Ökologie, Soziales und Ökonomie folgende Themenfelder zur Ermittlung regionaler Disparitäten benennen: Bevölkerung, Wohnen, Wirtschaft, Infrastruktur und Umwelt. Grundlegende Faktoren, für die statistische Daten bereitgehalten werden, sind die Variablen Bevölkerungsverteilung und -entwicklung, Wirtschaftkraft und Beschäftigung (Gans 1992, S. 693).
3.1 Bevölkerung
3.1.1 Verteilung der Bevölkerung im Raum
Bereits die ungleiche räumliche Verteilung der Bevölkerung in Europa ist eine wichtige Determinante der disparaten ökonomischen Entwicklung. Sie ist gekennzeichnet durch den Gegensatz zwischen einer hohen Bevölkerungskonzentration in Mittel- und Nordwesteuropa und einer sehr geringen Bevölkerungsdichte in vielen Regionen Süd- und Nordeuropas.
Während die Bevölkerungsdichte in der nordwesteuropäischen Megalopolis (Süd-England, Benelux-Staaten, Rhein-Ruhrgebiet) sowie in den Regionen um die großen europäischen Metropolen über 500 Ew./qkm liegt, erreichen viele Regionen Nord- und Südeuropas lediglich Werte unter 50 Ew./qkm. Zudem weisen die einzelnen Länder sehr unterschiedliche Muster der
Bevölkerungsverteilung auf. Besonders im Fall der iberischen Halbinsel, aber ansatzweise auch in Italien zeigt sich eine Konzentration der Bevölkerung auf die küstennahen Räume. Neben den Hauptstädten wie Rom und Madrid treten die Regionen um die großen Hafenstädte wie Neapel, Genua, Barcelona, Valencia, Lissabon oder Porto hervor. In Frankreich ist deutlich die hervorgehobene Stellung der Ile de France gegenüber der Provinz zu erkennen.
Die britischen Inseln sind durch ein Süd-Nord-Gefälle gekennzeichnet, das von einem schwächeren West-Ost-Gefälle überlagert wird (Ott 2004b, S. 13). Ausgehend vom Verdichtungsraum an Rhein und Ruhr erstrecken sich in Deutschland zwei Verdichtungsachsen entlang des Rheins nach Süden und entlang des Nordrands der Mittelgebirge in den Süden der neuen Bundesländer. Daneben gibt es weitere
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Bevölkerungskonzentrationen um die großen Städte wie Stuttgart, München, Berlin oder Hamburg.
Ebenfalls als Teil der nordwesteuropäischen Megalopolis treten die Randstad Holland und der Großraum Brüssel hervor.
Betrachtet man die Hierarchie des Städtesystems in der Europäischen Union, so fällt auf, dass sie geprägt ist von einem Wandel europäischer Städte hinsichtlich ihrer Größe und ihrer Funktionen. Sinz (1992, S. 689) nennt folgende Faktoren für diesen seit den 1960er Jahren anhaltenden Prozess:
- die Globalisierung und das Entstehen von Wirtschaftsblöcken,
- der Zusammenbruch der sozialistischen Staaten und ihre Transformation,
- der Einfluss von Informationen und Wissen auf die Ökonomie,
- die Auswirkungen der Kommunikations- und Informationstechnologie,
- die Bedeutung von großen Projekten für die Stadtentwicklung und
- die Folgen der demographischen und sozialen Entwicklung. In Studien über das Städtesystem der EU wird deutlich, dass deutsche Städte in der höchsten Stufe nicht vertreten sind; als Gründe werden u.a. ihre geringen Größen und ihre niedrige ökonomische Zentralität im Vergleich zu Paris und London genannt.
3.1.2 Natürliche Bevölkerungsentwicklung und Mobilität
Um regionale Disparitäten erklären zu können, ist es notwendig, die demographischen Entwicklungen in der EU näher zu betrachten, denn bestimmte Trends verstärken die räumlichen Ungleichgewichte.
Die Bevölkerung der EU ist zwischen 1950 und 1995 durchschnittlich um 0,51% pro Jahr gestiegen. Spätestens seit den 1970er Jahren war eine deutliche Verlangsamung des natürlichen Wachstums zu beobachten. Für Mitte 2000 gab das Population Reference Bureau eine negative natürliche Bevölkerungsentwicklung von -0,1% in Europa an. Dieser Wert ist das Ergebnis eines langfristigen Trends, der sich durch eine Zunahme der Lebenserwartung und eine rückläufige Fruchtbarkeit auszeichnet und sich in einer mehr oder minder regelhaften Abfolge der Veränderungen von Geburten- und Sterberate in allen europäischen Ländern ausdrückt (Ott 2004a, S. 5).
Als bevölkerungsstrukturelle Konsequenz ergibt sich u.a. eine Überalterung, auf welche die Alterspyramiden mit ihren relativ breiten Spitzen im Vergleich zu den schmalen Basen hinweisen. Diese Überalterung wird weitreichende Folgen für die sozialen Sicherungssysteme haben.
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Ein Vergleich der europäischen Staaten zeigt folgende räumliche Verteilungsmuster: in Skandinavien beträgt der Anteil der über 65-Jährigen durchschnittlich 15,5% an der Gesamtbevölkerung, in Westeuropa 14,5% und in Südeuropa - vor allem aufgrund des später einsetzenden Geburtenrückgangs - 12,7%. Die vergleichsweise hohe Mortalität in den osteuropäischen Transformationsstaaten schlägt sich in einem Altenanteil von 11,3% wieder.
Auf regionaler Ebene heben sich klimatisch attraktive Regionen, in den sich besonders viele Ruhestandswanderer niederlassen, und ländliche Räume, aus denen die junge Bevölkerung abgewandert ist, hervor.
Die Ursachen für den Alterungsprozess bestehen zweifellos in dem während der letzten drei Jahrzehnte zu beobachtenden Geburtenrückgang und in der kontinuierlichen Abnahme der Sterblichkeitsraten in den höheren Altersgruppen jenseits von 70 Jahren. Derzeit muss davon ausgegangen werden, dass die Überalterung innerhalb der EU irreversibel ist, da die Haupteinflussgröße, die Fruchtbarkeitsrate, sich nicht nachhaltig erholen wird (Gans 1992, S. 690).
Das natürliche Bevölkerungswachstum in Europa ist gekennzeichnet von großräumigen Gegensätzen: Eher überdurchschnittlichen Werten in Nord- und Westeuropa stehen Sterbeüberschüsse in den östlichen Transformationsstaaten gegenüber. Eine ausgeglichene Bilanz von Geburten- und Sterberate überwiegt in Mittel- und Südeuropa. Betrachtet man die raumzeitliche Entwicklung der Fruchtbarkeit in Europa, so stellt man fest, dass die mittlere Geburtenzahl je Frau auf 1,48 Ende des Jahrhunderts sank von 2,65 Anfang der 1950er Jahre. In West-, Mittel- und Nordeuropa setzte um 1965 ein rasches Abfallen der TFR (= Totale Fruchtbarkeitsrate oder zusammengefasste Geburtenziffer) ein, das ca. zehn Jahre andauerte und mit Werten unter der Bestandssicherung abschloss (zweite demographische Transformation). In Südeuropa begann der Geburtenrückgang bei höheren Ziffern zwar später, lief dann aber sehr intensiv ab; in Osteuropa sank die TFR rasch und deutlich nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Systems. Erklärungsansätze für den Geburtenrückgang findet man in der Individualisierung von Lebensbiographien und der Pluralisierung der persönlichen Lebensformen. Die zweite demographische Transformation beruht - anders als die erste im 19. Jh. - weniger auf einem sozialen und ökonomischen Wandel als vielmehr auf Veränderungen i m persönlichen Bereich. Das Hinausschieben der Familienbildung und die Zunahme des
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Alters der Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes kennzeichnen die tiefgreifenden Veränderungen im generativen Verhalten (Ott 2004b, S. 7).
Das derzeitige Bevölkerungswachstum der Europäischen Union ist im Wesentlichen auf den Einfluss der Nettozuwanderung zurückzuführen. In der Vergangenheit waren die Staaten in sehr unterschiedlichem Ausmaß von den Zuwanderungen aus dem Ausland betroffen: Zuwanderer nach Frankreich kamen bevorzugt aus Nordafrika, die nach Großbritannien aus den Commonwealth-Ländern und den ehemaligen Kolonien und Deutschland war Zielgebiet von Zuwanderern aus Süd- und Südosteuropa. Für die 1990er Jahre ergibt sich eine West-Ost-Teilung des Kontinents mit negativen Wanderungssalden der meisten osteuropäischen und Wanderungsgewinnen der EU-Staaten. Auch innerhalb der Staaten lassen sich Konzentrationsprozesse der Bevölkerung nachweisen. Diese Binnenwanderungen tragen seit den 1960/70er Jahren maßgeblich zu Änderungen in der Bevölkerungsverteilung zugunsten neuer Wachstumsräume bei und verstärken dadurch räumliche Ungleichgewichte. Hinter diesem Trend steht ein tiefgreifender sozioökonomischer Wandel, der im Kapitel 3.4 dargestellt wird. Dieser Wandel hat in den EU-Staaten zu inter- wie intraregionalen Bevölkerungsumverteilungen geführt. Regionen mit negativen Binnenwanderungssalden sind altindustrialisierte Gebiete, in denen die Deindustrialisierung zu einem massiven Arbeitsplatzabbau führte und die regionalen Entwicklungsmaßnahmen wirtschaftsstrukturelle Defizite bis heute nicht entscheidend beseitigen konnten (Schätzl 1993, S. 57).
Negative Bilanzen liegen auch für periphere ländliche Räume mit sehr geringer Bevölkerungsdichte vor. Hier mangelt es an der Größe von Arbeits- und Absatzmarkt, um strukturelle Änderungen vorantreiben zu können. Die anhaltende Abwanderung schwächt noch eventuell vorhandene endogene Potenziale und gefährdet die Versorgung der Einwohner in der Fläche.
Weiterhin verzeichnen die großen Verdichtungsräume eher Migrationsverluste. Als Ursachen können Agglomerationsnachteile, hohe Bodenpreise, Flächenengpässe und Verkehrsprobleme genannt werden.
Demgegenüber sind positive Salden für Regionen zu erkennen mit einer "gewissen" städtischen Dichte, mit Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen sowie hohem Freizeit-und Wohnwert. Staatliche Förderungen haben die Entstehung dieser neuen Wachstumsräume noch gestützt.
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Markus Lueske, 2003, Regionale Disparitäten in der Europäischen Union: Ursachen und Konsequenzen, München, GRIN Verlag GmbH
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